Auf dem Jakobsweg in Nordrhein-Westfalen
Pilgern im Ruhrgebiet
Die Idee zum geomantischen Projekt „Jakobsweg in Nordrhein-Westfalen“ entstand bereits im Jahr 2006. Durch dieses Bundesland führen mehrere Routen des Pilgerwegs. Für das geomantische Pilgern wurde schließlich die Route Paderborn–Dortmund–Essen-Werden–Wuppertal–Köln–Aachen ausgewählt, weil hier Ostwestfalen mit dem Ruhrgebiet und dieses mit dem Rheinland verbunden wird. In diesen Landschaften finden sich Naturräume, die zum Teil an schweren Wunden zu tragen haben: die ausgeräumte Soester Börde, das durch den Bergbau und die Schwerindustrie hochgradig gestörte natürliche Gleichgewicht im Ruhrgebiet und die endlose, ausgeräumte Ebene der Köln-Aachener Bucht, der Braunkohletagebau.
Nach einer mehrmonatigen Vorbereitung konnte im Mai 2007 ein erstes gemeinsames, geomantisches Pilgern stattfinden. In Paderborn machte sich die Gruppe nach einem Ritual und einer Meditation an den Paderquellen mit dem Fahrrad auf den Weg. An vielen Orten fühlte sie sich in den Genius Loci ein, versenkte sich in den Zauber der Quellorte, nahm Kontakt zu Bäumen auf und fügte sich dort, wo sie darum gebeten wurde, in einen Heilprozess ein. „Geomantisches Pilgern bedeutet meditatives Unterwegssein und Innehalten an Plätzen, die in besonderem Maß Gelegenheit bieten, sich intuitiv der Natur und ihren Geheimnissen zu öffnen, Gaia zu lauschen und mit ihr gemeinsam zu schwingen. Der Blick führt nicht nur nach innen, sondern auch nach außen, um dorthin Licht und Heilung zu tragen, wo es vonnöten ist“, sagt Veranstalterin Jutta Watzlawik.
Im Juli und im September 2008 besteht wieder die Möglichkeit, mit dem Fahrrad oder zu Fuß an einer solchen Pilgerreise teilzunehmen.
Kontakt: Jutta Watzlawik, Brahmsstraße 7
44534 Lünen, Tel. und Fax (02306) 72355
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