Die Kunst der Felder

in Morphogenetische Felder

am 31.07.2001 schrieb S. I. Akkulak:

Einen ganz erheblichen Aspekt bei der radiästhetischen wie auch geomantischen Arbeit machen die sogenannten morphogenetischen Felder (nach Dr. R. Sheldrake) aus. Wie oft kommt man bei Messungen oder Wahrnehmungen in Situationen wo man sich spontan oder hinterher Gedanken macht, ob dass was man aufgespürt hat auch "von tatsächlicher Bedeutung" war oder ein Kraft der Gedanken erschaffenes Feld, was im aktuellen Zusammenhang nicht als natürlích entstanden bezeichnet werden kann.

Vielleicht können wir hier einmal im Rahmen dieses Forums Erfahrungen und Erkenntnisse austauschen, die uns weiter helfen - die wahren Zusammenhänge - besser einschätzen zu können.

Eine interessante Begebenheit aus der Praxis ist die Manifestierung solcher Felder durch magische Rituale. Hin und wieder trifft man bei seiner Arbeit auf solche Vorkommnisse. Hat auch hier schon einmal jemand Erfahrungen gemacht? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen?

Für Ihre Rückmeldungen vielen Dank im voraus.

Mit freundlichen Grüßen.

S. I. Akkulak

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am 07.08.2001 schrieb Stefan Brönnle:

Dieses Thema halte ich für eines der wichtigsten in der Geomantie (Deshalb ja auch unser Kongress "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?")
Ich persönlich glaube, dass letztendlich alle unsere Wahrnehmungen auf solchen "Feldern" beruhen. D.h. JEDER Wahrnehmungsprozess ist zugleich ein Gestaltungsprozess. Da wir nicht in der Lage sind, die ganze Wirklichkeit zu überschauen, fragen wir sie quasi nach unseren Erfahrungen ab und engen sie damit ein. Denn nur was annähernd in unseren Erfahrungsschatz passt, wird von unserem Bewusstsein akzeptiert. Ervin Laszlo drückt dies in seinem Buch "Kosmische Kreativität" sehr schön durch ein Spiel aus, das ich jedem nur empfehlen kann:
Das Spiel basiert darauf, dass eine Gruppe von Personen sich ein Rateobjekt ausdenkt, das ein Kandidat herauskriegen muß. Er darf alle möglichen Fragen stellen, doch die Teilnehmer dürfen jeweils nur mit "Ja" oder "Nein" antworten. (Jeder kennt sicher ein solches Spiel). Bei der hier vorgestellten Spielevariation allerdings, machen sich die Teilnehmer (ohne Wissen des Kandidaten) KEIN Rateobjet aus. D.h. der Kandidat denk, es gäbe ein festes Objekt, das es zu erraten gilt. Dies trifft aber nicht zu. Spielregel ist lediglich, dass die Teilnehmer bei den Antworten logisch vorgehen müssen. D.h. hat der Kandidat einmal gefragt "Ist es ein Mineral?" und die Frage wurde von einem Teilnehmer mit "Ja" beantwortet, dann bleibt es dabei.

Der Überraschungseffekt ist natürlich, dass der Kandidat mit seinen Fragen das Objekt quasi "erschafft".
Ich denke ,ähnlich handeln wir permanent mit unserer Wahrnehmung. Wir filtern aus, indem wir nur bestimmte "Fragen" stellen. Daher sind manche Dinge möglich, andere nicht. Kommt aber jemand frecherweise einmal darauf eine andere Frage zu stellen als üblich, bildet sich die Realität neu und alle anderen werden damit konfontiert.

So halte ich das "Hineindenken" von Wasseradern in einen Raum für nur einen netten (gleichsam erstaunlichen) Nebeneffekt unser Grundsätzlichen Art mit Realität umzugehen. Wahrnehmung ist niemals passiv, sondern immer aktiv.

Stefan Brönnle

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am 07.08.2001 schrieb Josef Volsa:

Servus Stefan!

Dieses Spiel stammt meines Wissens nicht wirklich von Ervin Laszlo sondern von Prof. John A. Wheeler, der seinen Studenten mit diesem Spiel demonstrierte, wie sich Quanten verhalten.

Aber auch wir erschaffen mit unseren Gedanken und unseren Bewusstseinszuständen Realitäten. Man denke nur an die Messungen von Haffelder, der am Betrachter eines Bildes mit seinen Gehirnstrommessungen feststellen kann, ob der Künstler unter Drogeneinfluss stand.

Interessant wird die Sache, wenn diese Sachen bewusst angewendet werden. Sei es durch Leute, die sich auskennen, oder auch Leute, die es in irgend einem Eso-Buch, das sie in die Hände bekommen haben beschrieben sahen und nun mit Ritualen experimentieren.

Jedenfalls hat man es in der geomantischen Praxis öfters als angenommen mit derartigen Phänomenen zu tun.

Auch die Beiträge in diesem Forum unter Archiv, Thema Wolfsangel fallen unter dieses Gebiet.

Mich würde interessieren, wie Du etwa damit umgehst, wenn Du bei einem Projekt so etwas bemerkst.

Servus aus Wien

Josef http://www.volsa.com

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am 08.08.2001 schrieb Stefan Brönnle:

Ich verstehe die Frage nicht ganz, denn "so etwas" bemerke ich ehrlich gesagt ständig in Projekten. Ja es ist das, was Geomantie geradezu auszeichnet. Geomantie sehe ich als kreativen Akt, der die Wirklichkeit beeinflußt...
...aber vermutlich habe ich die Frage nicht richtig verstanden?

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am 10.08.2001 schrieb Josef Volsa:

Servus Stefan!

Wie bei der letzten gemeinsamen Diskussion in Pforzheim von Marko festgestellt, ist die Sprache in der Geomantie ein wesentliches Thema. Und diese Sprache ist etwas ganz unterschiedliches. Sie unterscheidet sich bei jedem, der Geomantie ausübt. Während ich etwa eine sehr emotionale "Sprache" mit der Erde wähle, (wie etwa auch Marko) ist es etwa bei DI Thurn-Valsassina eine sehr radiästhetisch-mathematische "Sprache". Alle haben natürlich ihre Berechtigung. Aber ich denke, dass gerade unsereins mit unserer Art mit der Erde zu kommunizieren besonders häufig mit derartigen Problemen zu tun haben. Ich glaube, dass etwa Thurn mit seiner Art der Geomantie hier weniger mit Magie zu tun hat.

Aber wie gesagt, jeder hat hier einen anderen Ansatz und wie in meiner Liste gerade besprochen, auch einen anderen Lösungsansatz. Darauf wollte ich hinaus.

mfg

Josef Volsa http://www.volsa.com

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am 12.08.2001 schrieb Stefan Brönnle:

Lieber Josef!

Kleiner Widerspruch. Sprache kann auch täuschen. Wir arbeiten gerade in Rastenberg beim Grafen Thurn. Es mag sein, dass seine Sprache radiästhetisch klingt. Aber ich denke, dies ist nur eine Reaktion von ihm, unerklärliche Dinge irgendwie erklärbar zu machen. Er selbst arbeitet in erster Linie aus dem Bauch, also gefühlsmäßig - und das sehr treffsicher. Erst hinterher kommen dann solche Erklärungen.....

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am 12.08.2001 schrieb S. I. Akkulak:

Sehr geehrte Teilnehmer,

nicht nur in der Geomantie ´scheint´ der Ausdruck in Konflikt mit der Begebenheit zu stehen. Überall da, wo die Sprache in Wort und Ton nicht mehr in der Lage ist einen entsprechenden objektiven Beitrag wiederzugeben, entstehen u.U. Komplikationen oder Missverständnisse. In früheren Zeiten umging man in verschiedenen Schulen diese Differenzen indem man eine eigene Sprache einsetzte, die allgemeingültig in der Lage war genau die "unbeschreiblichen" Vorgänge wiederzugeben, die heute vielleicht in unserer Zeit durch verschieden geprägte Stile zu größeren Verwirrungen führen kann.

Eine "Schule" aus Uzbekistan z.B. die Geomantie mit Schwingungsresonanzen betreibt, verfügt auch über entsprechende Literatur. (Leider nur auf Persisch und Türkisch)

Herzlichen Dank für Ihr Interesse.

Hochachtungsvoll

S. I. Akkulak

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am 17.08.2001 schrieb Peter H. Burger:

Er selbst arbeitet in erster Linie aus dem Bauch, also gefühlsmäßig - und das sehr treffsicher. Erst hinterher kommen dann solche Erklärungen.....

Für mich ist das der beste Weg!
In der Radiästhesie und Geomantie wird mir oft zu "viel erklärt", was einfach ist und individuell spürbar ist. Danach kommt dann das allzu menschliche Bedürfnis alles in erklärbare Worte zu packen. anstatt es einfach so zu lassen wie es jetzt, jetzt im Moment ist.
Ich liebe das "Einfache" und stehe da oft im Kontrast zu den intellektuellen "Architekten der Geomantie". Daher habe ich mich schon vor vielen Jahren aus dieser Szene zurückgezogen und bin meinen "Eremitenweg" gegangen.
Vor Kurzem erzählte mir eine alte Bekannte von ihrer Ausbildung bei Hagia Chora und nun landete ich "zufällig" auf dieser HP, in diesem Forum.
Vielleicht bringe ich hier nun ein wenig von mir ein.

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am 21.08.2001 schrieb Josef Volsa:

Servus Stefan!

Gerade wegen seiner Eingebungen und seiner Kreativität schätze ich den DI Thurn und seine Architektur. (Richte ihm bitte recht liebe Grüße von mir aus).

Aber wenn das Grundkonzept für seine Bauten im Kopf steht "übersetzt" er es ins Radiästhetische. Überdenkt Mauernlängen und dergleichen. Und dies durchaus auf einer sehr radiästhetisch-intellektuellen Ebene. Eben seine Art mit der Erde zu sprechen, zu kommunizieren. Der Erde das beizubringen, was er von ihr will.

Ich habe in meinen letzten Beitrag nicht seine Sprache mit Kunden oder beim Fachsimpeln gemeint sondern seine Sprache mit der Erde.

Aufgrund unserer Diskussionen in der Mailingliste und auch hier im Forum klingt es wahrscheinlich für Dich abwertend, wenn gerade ich von einer radiästhetischen Sprache schreibe. Aber so ist es sicher nicht gemeint. Gerade DI Thurn hat sich sein Gespür und seine Kreativität bewahrt und schafft es über die technische Radiästhesie nicht nur festzustellen sondern tatsächlich zu kommunizieren.

Servus aus Wien

Josef http://www.volsa.com

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am 30.04.2002 schrieb Dirk Junklewitz:

Das ist ja ein sehr interessanter Gedanke mit den morphogenetischen Feldern, aber wenn "wir" in der Lage sind die allgemein wahrgenommene Realität zu verändern, z.B. etwas wie Wasseradern an bestimmten Orten zu erdenken bzw. erschaffen, dann würde mich erstmal interessieren, wie ich solche "erdachten" von natürlichen unterscheiden kann. Vielleicht ist das aber auch gar nicht wichtig und nur das Phänomen zählt. Allgemein scheinen wir uns durch diese Theorie aber in einem sich ständig veränderndem Wust von natürlichen Phänomenen und "Gedankenemanationen" zu befinden. Um die grobe Richtung (fragt sich welche?) zu halten, wäre da viel und ständig was zu tun für Geomanten & Co..

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am 30.04.2002 schrieb Josef Volsa:

Aber genau so funktioniert Geomantie. Ich habe hier eine Studie vor mir liegen wo bei einem Projekt (Bankgebäude) der Unterschied in der Wirkung auf den Körper vor und nach meiner Arbeit messtechnisch festgestellt wurde. Eine meiner, wie Stefan es ausdrückt, akausalen Arbeitsweisen. Ich habe Holzpflöckchen mit Runen in die Erde geschlagen. Trotzdem war die Wirkung messbar. Aber genau das ist es was ich mit Kommunikation meine. Wie ich diesem (für mich) lebenden Organismus Erde mitteile, was ich von ihr haben will, ist gleich. Man muss nur eine für beide Seien verständliche Sprache finden.
Auch ich brauche bei meinen Projekten meist nicht viel Theorie sondern arbeite aus dem Bauch heraus. wie Hr. Peter. H. Burger weiter oben beschreibt.
Aber auch hier gibt es Ausnahmen. Ich musste mich jetzt doch etwas intensiver mit römischer Geomantie auseinander setzen, da ich ein Haus mit entsprechenden Problemen hatte, welches in die Grundstrukturen einer römischen Stadtplanung eingriff.

Auch diese Strukturen sind auf ähnliche Art und Weise "erschaffen" und ich muss den richtigen "Schlüssel", die richtige "Sprache" finden um hier wieder etwas anderes bewirken zu können.

Wenn Sie anfragen, ob man einen Unterschied zwischen künstlich generierten und natürlichen Störzonen erkennen kann, ist dies nicht so einfach zu beantworten. Meist erkennt man sie. Entweder dass die unnatürlich schräg sind oder auch wenn unterschiedliche, widersprüchliche Schwingungen dabei sind. (Eine Zone, die etwa aussieht wie eine Mischung aus Curry und Hartmann). Sehr häufig aber auch nicht.
Ich kenne einen künstlich generierten Kraftort in einem Garten, der sich wie ein natürlicher verhält und seine Qualität und Intensität mit dem Mond, der Jahreszeit, der Tageszeit usw. leicht variiert. Eben wie ein natürlicher Kraftort.
So, ich denke, das waren erst einmal genug Informationen auf einmal.

Gruss aus Wien

Josef Volsa
http://www.volsa.com

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am 14.04.2003 schrieb Thomas:

wie kann ich da meine Erfahrung einordnen, in Bezug auf eine Wasserader? Ich habe meinen Arbeitsplatz gewechselt, unter dem neuen Platz lief eine Ader. Umstellen war nicht möglich, so habe ich eine Umleitung der Ader geistig versucht. Den Platz habe ich vor u. nach der "Umwandlung" messen lassen u. war erfreut das sich die Ader verschoben hat. Wie lange das so bleibt weis ich jedoch nicht. Doch kann ich ja dann wieder aktiv werden.
Wie sieht es eigentlich aus mit unseren geistigen Mitbewohnern? Pasen sie nicht die Plätze dem jeweiligem Karma an?
Viele Grüße, Thomas

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am 15.04.2003 schrieb Josef Volsa:

Natürlich ist es möglich, eine Störzone mental zu verschieben. Ich kenne solch einen Fall. Hier war es bis zu einer sehr geringen tektonischen Bewegung (kleines Erdbeben) wirksam.

Bezüglich des anpassens an das Karma (oder wie immer man es nenne will) vertrete icheine andere Ansicht. Nicht die Orte passen sich diesen Gegebenheiten an, sondern wir suchen uns diese Orte aus, die wir brauchen. Mögen diese nun positiv oder negativ auf uns wirken. Wenn es mir schlecht geht, suche ich mir einen Ort, an dem ich das finde, der das ausstrahlt, was ich in mir finde.

Deshalb ist der kritische Faktor einer geomantischen Arbeit eigentlich nicht der Ort sondern der Auftraggeber. Denn man mus damit rechnen, dass dieser mit der Änderung des Ortes nciht fertig wird. Deswegen schaue ich mir vor Zusage zu einem Projekt immer den Auftraggeber gemeinsam mit dem Ort an. Wenn ich bemerkte, dass diese Resonanz mir "ins Handwerk pfuscht", lehne ich das Projekt ab. Derartiges ist bereits mehr als ein mal vorgekommen.

Servus aus Wien

Josef Volsa
htpp://www.volsa.com

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