Römische Handelswege

in Fachfragen/Austausch

am 27.11.2002 schrieb Hedwig Seipel:

Hallo an Alle,

in meiner aktuellen Feng Shui Beratung bin ich auf ein Objekt gestoßen, daß auf einer alten römischen Handelstrasse liegt. Die Energie des Hauses ist völlig "unkoordiniert", viel Bewegung, kein Halt, keine Orientierung. Das Ganze liegt auch noch in einem Flußtal, auf Fließsandschichten. Können die Römer dazu beigetragen haben, daß man dort heute kaum klar denken kann oder hat es mehr mit den geologischen Strukturen zu tun. Als zusätzlicher Hinweis, es handelt sich um eine ehemalige Mühle, die nie besonders erfolgreich war.

Danke für Eure Hilfe und liebe Grüße

Hedwig Seipel

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am 01.12.2002 schrieb 4411@tiscali.de:

Hallo Hedwig,
ich wohne seit etwas über 2 Jahren in einer ehemaligen Mühle,( ehemals Industriemühle für Seil- und Schnurherstellung -im 20.Jh.-, davor in der Heimatliteratur auch schon als Mühlenplatz erwähnt.In welcher Form die Kraft der Mühle bzw. des Wassers in dieser Zeit genutzt wurde war nicht zu erfahren.
Auf jeden Fall ist klar,hier wird die Kraft des Wassers schon lange Zeit in Energie umgewandelt. Jetzt wird die Mühle nur noch zum Wohnen genutzt.Ich habe hier auch das Problem mich schlecht konzenrieren zu können-gleichzeitig fühle ich mich aber sehr aufgeladen und habe hier ein ziemlich sarkes Traumleben( sprich verarbeite vieles im Traum).
Ich habe mir auch eine geologische Karte von dem Standort besorgt und entdeckt, dass im gesamten Talbereich andere geologische Verhältnisse( Feinsand,Schluff,Auenlehm gemischt mit Schotter und anstehendem Fels)-insgesamt sehr unkoordiniert oder schlecht sortiert wie die Geologen
sagen, vorherschen, wie an denTalhängen.
Ich habe mir mit energetischem ,aber auch mit dem Möbel-Rück "Shui geholfen(sorry), da mir klar wurde, dass ich an einer scheinbar aussichtslosen chaotischen Situation ( zumal mitlerweile Autobahn und Bundesstrasse diesen Mühlenplatz "säumen") nichts ändern kann. Achtsamkeit bzgl. Gefühlen und immer wieder entladen in der freien Landschaft ( bin Gärtner von Beruf) hilft mir hier bzw. ist eigentlich die einzige Möglichkeit für mich tatsächlich hier wohnen bleiben zu können. Dem geistigen Missbrauch der hier in Muhle garantiert abgelaufen ist ( Ausnutzung von Arbeitern in der Industriezeit) komme ich nur langsam auf die Schliche, da hier sehr viele Bewohner> ca.40 Parteien> leben-da vernebelt sich so Einiges. Je mehr ich ehrlich mit Gefühlen umgehen lerne( Wasser), desto mehr erschliesst sich mir die Möglichkeit sinnvoll und heilsam mit der Wasserkraft umzugehen. So ich hoffe dir ein wenig geholfen zu haben mit meinem Beitrag. Viele Grüsse, Martin Hecking

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am 04.12.2002 schrieb Peter H. Burger:

... lebte nie in seiner Mühle, sondern immer neben der Mühle. Die Wohnungen, die heute in alten Mühlen eingerichtet wurden, sind zwangsläufig belastet.
Mein Grossvater und mein Patenonkel waren Müller und ich hab als Kind noch die Mühle in Betrieb erlebt. Darin wurde gearbeitet und dann ging man wieder raus, selbst die Brotzeit gab es außerhalb. An leben oder schlafen in einer Mühle hätte keiner gedacht !!!

Jede Mühle hat ihre eigene Geschichte und jeder Bach seinen eigenen Lauf, der oft verändert wurde.
Fast alle Müller haben über die Transmission ihren eigenen Strom erzeugt und dazu lief viel "Reibungsenergie" ab, die oft noch in den Räumen hängt.

Weiterer Gedanke: In der Mühle fand ein Verfeinerungsprozess statt, vom rohen Getreide zum feinen Mehl. Wo derartiges stattfand herrscht auch eine derartige Transformationsenergie.
Wer daher an so einen Platz zieht, der wird seine persönliche Transformation erleben, hat also viel mit diesem Verwandlungsprozess energetisch zu tun.

Bezüglich der römischen Handelstrasse noch folgender Hinweis: Die Römer und viele andere Völker legten ihre Strassen auf Verwerfungszonen an.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass dort die Energie nachwievor unruhig ist. Dort sollten ja auch die Ochsen und Pferde laufen und diese Energie bringt Tiere in Trab ! Aber die Römer haben darauf sicher kein Haus gebaut, sondern solche Baufehler wurden erst in der Neuzeit (mit der Industralisierung) begonnen.
Für eine Mühle mag so ein Platz geeignet gewesen sein, wobei der Müller dort sicher nicht besonders gesund gelebt hat. Dies wird möglicherweise zu Fluktuation und öfteren Verkauf geführt haben.

Wo ist denn der Standort, in welcher Region, in welchem Flusstal ?

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am 06.12.2002 schrieb Hedwig Seipel:

Hallo Peter, danke für Deine Erlüterungen, die gut auf die Situation in dieser Mühle passen.
Die Mühle steht im Mühlbachtal an der Modau, zwischen Darmstadt und Odenwald.

Gruß

H.Seipel

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am 07.12.2002 schrieb Peter H. Burger:

Hi Hedwig,

interessant, kenne die Ecke etwas. Ein alter Spezie lebt in Mossautal und da war ich früher öfters.

Ist schon eine sehr eigene Energie in dieser Region.

Ich geb dir mal ein anderes interessantes Beobachtungsobjekt in deiner Region: Besuche mal die Orangerie in Darmstadt. Das ist eine schöne unvollendete Schloßanlage, die heute als Veranstaltungshaus genutzt wird.
Die Gesamtanlage wurde ursprünglich geomantisch perfekt ausgerichtet gebaut. Heute ist sie in die Stadt eingezwängt und der zweite "Schlossflügel" fehlt. An diesem Objekt kannst du deutlich beobachten, wie eine ursprüglich geomanische Struktur umkippen kann und zu einem Energiechaos wird, wenn es unvollendet bleibt und das Umfeld nicht mehr stimmt, beziehungsweise sehr dissonant ist.
Ich habe jahrelang dort Veranstaltungen durchgeführt und jedes Jahr dort die wechselnden Energiefelder beobachtet. Außerdem war es sehr interessant zu beobachten, wie einzelne Personen auf bestimmten Plätzen in der Halle nach kurzer Zeit litten !

Einen herzlichen Gruß
Peter H. Burger

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am 08.12.2002 schrieb Hedwig Seipel:

Hallo Peter,

danke für Dein Tipp. Ich kenne die Orangerie, wußte aber nicht, da sie ursprünglich geomantisch geplant war. Stimmig ist aber, daß ich sie nicht mag. Ich haben auch geplant dort Veranstaltungen zu machen, aber nach näherem Hingucken habe ich mir andere Objekte gesucht. Auch der umliegende Park ist teilweise sehr "ungemütlich". Bei der nächsten Gelegenheit werde ich dort wieder hingehen und durchchecken.

Bei der Gelegenheit, da Du Dich in meiner Gegend auskennst, kennst Du dir Burg Frankenstein und die Magnetsteine? Hast Du dort vielleicht auch Erfahrungen gemacht? Gerne würde ich mich dazu austauschen.

Viele Grüße

Hetti Seipel

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am 08.12.2002 schrieb Peter H. Burger:

Nein diese Burg kenne ich nicht. Dazu kann ich nichts sagen.

Wobei die Orangerie als Veranstaltungsort nicht schlecht ist. Das Problem ist eher das überbürokratische Darmstadt. Die Hausmeister in der Orangerie waren alle lieb, schwieriger dagegen der Restaurantpächter daneben.

Wenn ich dort Veranstaltungen durchführte, übernachtete ich in einem Wohnmobil auf dem Parkplatz davor. Dort gibt es einige Stellen, wo man nicht mehr gesund schlafen kann, so gross ist dort die Dissonanz !!!

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am 30.08.2004 schrieb Angelika Linhardt:

Diese Unruhe der alten Römerstraße ist schuld an dem Mißerfolg und der Athmosphäre im Gebäude. Durch eine Erdheilung kann hier wieder Ruhe einziehen. Ich bin ausgebildete Geomantin und arbeite auch an solchen Projekten.

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