Geomantie in der Denkmalpflege

in Fachfragen/Austausch

am 04.10.2002 schrieb Dirk Junklewitz:

Ich möchte hiermit ein neues Thema eröffnen, welches mir als angehender Architekt und Geomantieinteressierter sehr am Herzen liegt:
Die Bedeutung geomantischer Aspekte in der Denkmalpflege.

Als Beginn stelle ich hier meinen Brief an die Redaktion von Hagia Chora, und hiermit alle Interesierten, ein, um meine Beweggründe deutlich zu machen und um ein gewünschtes umfangreiches Feedback zu bekommen!
Danke!
Willich-Anrath, den 4.10.2002 Dirk Junklewitz
Gietherstr. 51 B
D-47877 Willich
Tel: 0049(0)2156/912357
Fax: 0049(0)2156/109305
An die Redaktion mail: djunklewitz@hotmail.com
der Zeitschrift Hagia Chora, und alle, die dazu etwas beitragen möchten.
Schule für Geomantie Hagia Chora
Luitpoldallee 35
D- 84453 Mühldorf
Tel: (08631) 379633
Fax: (08631) 379634
Mail: info@hagia-chora.org

Betrifft: Geomantie in der Denkmalpflege

Sehr geehrte Damen und Herren,

als ich mir heute den Artikel von Maria Sagi "Die Kraft der Form - Über die abschirmende Wirkung geometrischer Figuren“ in der Ausgabe 5/2000 von Hagia Chora durchlas, kam mir die Idee, mich mit dem Thema Geomantie in der Denkmalpflege näher zu beschäftigen. Ich studiere z.Zt. noch Architektur an der RWTH Aachen und werde nächstes Sommersemester dort mein Diplom machen. Für die Pflichtprüfung im Bereich Denkmalpflege ist es erforderlich, sich mit einem denkmalpflegerischen Thema ( Umgang mit Materialien, Gebäude, theoretische Themen) auseinanderzusetzen sowohl theoretisch als auch durch Untersuchungen vor Ort, wenn es sich um konkrete Objekte handelt, und diese Arbeit in einer Mappe zusammenzufassen bzw. zu illustrieren. Nachdem ich schon Anfang des Jahres darüber nachgedacht hatte, dabei ein geomantisch interessantes Gebäude und dessen Restaurierung zu bearbeiten, hatte ich mich im Sommer dazu entschieden, mich mit der Altstadt Erhaltung von Lhasa , welches ich 1995 besucht hatte, zu beschäftigen, da ich mir nicht recht vorstellen konnte, daß ich bei einem Gebäude dem Professor die geomantischen Aspekte als denkmalpflegerisch relevant darstellen könnte. Denn soweit ich weiß, wird in der Denkmalpflege lediglich Wert auf Erhaltung, Wiederherstellung oder Restaurierung der Substanz, und gegebenenfalls des Umfeldes, unter Berücksichtigung der historischen Bedeutung gelegt. Die Wiederher-stellung oder Erhaltung geomantischer Aspekte bei Denkmälern wird in der Regel nicht beachtet.
In ihrem Artikel schildert Maria Sagi den Fall einer Restaurierung am Dom von Münster. Sie schreibt:
"Als die zerstörten Wände mit Hilfe der ursprünglichen Steine rekonstruiert wurden, begannen die restaurierten Teile bald zu zerfallen. Man zog schliesslich "wissende“ alte Meister zu Rate, welche die Steine unter Beachtung ihrer Nord- Südausrichtung, die sie ursprünglich im Steinbruch hatten, erneut vermauern ließen. Wenn Steine ungeordnet aneinandergefügt werden, richten sich die freien Elektronen allmählich nach dem Magnetfeld der Erde aus, was zur Entpolarisierung führt. Aufgrund der reduzierten Energie korrodieren die Steine dann sehr rasch.“
Dies fand ich dann doch ein Beispiel, welches "nachweisbar“ die Auswirkungen geomantischer bzw. radiästhetischer Aspekte auch skeptischen Fachleuten (ich denke mein Professor Hartwig Schmidt gehört zu diesen) verständlich macht. Aufbauend auf weiteren Beispielen o.ä. würde ich gerne in meiner Arbeit verdeutlichen, das diese Faktoren für die Denkmalpflege eine ernst zu nehmende Bedeutung darstellen.
Daher möchte ich sie bitten, mir dabei behilflich zu sein, entsprechende Beiträge und Beispiele zu finden, in denen Geomantie und Radiästhesie konkreten Einfluß auf die Projekte in der Denkmalpflege haben. Für meine Arbeit müßte ich neben dem theoretischen Teil (Hintergrund) auch Kontakt mit entsprechenden Planern und ausführenden Personen aufnehmen, und zumindest anhand eines Beispieles vor Ort überprüfen (quasi eigene Nachforschungen anstellen). Dazu wäre es sehr hilfreich, wenn Sie diese Anfrage an solche Personen weiterleiten würden, bzw. mir deren Adressen mitteilen. Für Literaturhinweise, Web-Links und jegliche sonstigen Hinweise bin ich ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen,

Dirk Junklewitz

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