Heimat und Geomantie?

in Fachfragen/Austausch

am 13.12.2000 schrieb Hagia Chora Redaktion:

Hallo, liebe FreundInnen,

bei der Vorbereitung der nächsten Ausgabe von Hagia Chora (Nr. 8) bewegt uns die Frage: "Was ist Heimat?“ (In einem Gespräch fiel kürzlich der Ausspruch, "die Geomanten - das sind doch alles Heimatvertriebene‘“. Das machte die Gesprächspartner nachdenklich.) Was heißt das, "ein Land zu lieben“? Was bedeutet in diesem Zusammenhang "nationale Identität“? Beheimatet uns der Kosmos, die Erde, der Kontinent, das Land, die Region, unser soziales Umfeld? Gibt es tatsächlich so etwas wie eine seelische Identität eines Landes? Oder sind solche Konzepte nur kollektive Projektionen? Welche zeitgemäßen Denk- und Ausdrucksformen existieren hier, womöglich gebunden an den Ort, manifestiert im Genius Loci, jenseits von Patriotismus und einem beziehungslosen Yuppie-Weltbürgertum im Zeitalter der Globalisierung? Wie gehen wir in der Geomantie mit der Belastung des Heimatbegriffs durch die jüngere deutsche Geschichte um?

Wir meinen, diese Frage muss heute, vor dem Hintergrund von Ausländerfeindlichkeit, Gewalt von rechts, deutscher "Leitkultur“ und Ähnlichem auch in unserem Kreis diskutiert werden.

Wir freuen uns auf Ihre/eure Beiträge.

Die Hagia-Chora-Redaktion

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am 18.12.2000 schrieb Josef VOLSA:

Hallo zusammen!

Ich habe diesen Beitrag während eines Aufenthaltes in Deutschland gelesen. Da dies bei einem Geschäftsfreund stattfand, hatte ich auch keine Zeit, diesen Beitrag zu beantworten.

Zuerst hatte ich mir gedacht: Blödsinn. Wie Du weisst, habe ich Projekte in Österreich und Deutschland. Wenn alles klappt ab April auch in Spanien. Was soll ich denn da mit dem Begriff Heimat anfangen?

Trotzdem hat mich diese Frage aber nicht losgelassen. Sie ist gar nicht so unberechtigt, wie ich sie am Anfang eingeschätzt habe.

Ich denke, die Beantwortung hängt davon ab, was man unter Heimat versteht; wie man diesen Begriff definiert. Der Bezirk in dem man wohnt (meine Mutter etwa hat sich geweigert, in Wien von einem Bezirk in einen anderen zu ziehen aus diesem Grund), die Gemeinde, das Bundesland, der Staat, der Kontinent oder auch die ganze Erde?

Eine gewisse Art des Patiotismus und der Heimatverbundenheit ist auch heutzutage sicher wichtig. Natürlich nur, sofern er nicht ausartet, wie verschiedene politische Bewegungen die mit Ausländer-raus-Parolen auf Stimmenfang gehen. Die Frage ist nur, wie steht es mit der geomantischen Arbeit? Inwieweit sollte man hier "heimatverbunden" arbeiten?

Dies ist eine Frage, welche insbesondere die vielen Feng-Shui und Vastu - Berater betrifft. Was haben diese Systeme mit Europa zu tun?

Mir persönlich ist es immer wichtig, zu betonen, dass ich mit meinen Methoden auf europäischer Basis arbeite. Dieses Bedürfnis stammt aus der Überzeugung, daß diese Methoden (wahrscheinlich) zu unserer Kultur und unserer Mentalität kompatibler sind als etwa asiatische.
Viele Grüße

Josef VOLSA http://www.volsa.com




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am 04.01.2001 schrieb Stefan Brönnle:

Der Begriff "Heimat" leitet sich her vom mittelhochdeutschen "heimuot", dessen Bedeutung ungefähr "Stammsitz" ist, der zweite Wortteil deutet über die Wörter "heimuodil" oder "heimodil" (althochdeutsch) auf die Bedeutung "Erbbesitz" hin. Beides weist darauf hin, dass mit "Heimat" etwas tief mit uns Verbundenes gemeint ist, etwas, was auch unsere "Wurzel", unseren "Stamm" bildet, etwas, das wie unsere Gene das "Erbe" bestimmt.
In früheren Zeiten war es noch einfach, diesen Ort, der "Heimat" ausmacht, zu bestimmen, denn man bewegte sich nur wenig von seinem Geburtsort weg. Insofern prägte die umgebende Landschaft von Geburt an bis ins Alter mit all ihren zugehörigen Faktoren wie Topografie, Pflanzenwuchs, Klima, Sprache der Menschen, usf. den hier lebenden Menschen. In einer Zeit aber, in der wir zum Nomadentum quasi zurückgekehrt sind (das merken wir bei der Versendung von Broschüren immer wieder, da jährlich gut 2-5% umgezogen sind!), stellt sich die Frage "Was Heimat eigentlich ausmacht" sehr berechtigt.
Viele Menschen würden vielleicht den Ort oder Landschaftsraum angeben (wobei nicht vergessen werden darf, dass auch die Menschen, unsere Verwandten und Freunde, dazugehören!), an dem sie einen Großteil ihrer Kindheit und Jugend verbrachten. Meist fühlen wir uns dem Ort am meisten verpflichtet, der uns innerlich in unserer Entwicklung am stärksten geprägt hat. So meine ich, "Heimat" ist nicht über einen festen Faktor zu definieren - z.B. Geburtsort, oder der Ort, an dem wir mindestens 10 Jahre gelebt haben o.ä. - sondern über seine geistig-seelische Wirkung auf uns. "Heimat" ist der Raum, von dem wir uns tief im Innern berühren und verändern ließen, selbst wenn diese Veränderungen schmerzlich waren. Sie machen uns zu dem, was wir sind. Insofern meint "Heimat" für mich in erster Linie "geistige Heimat". Ja, "Heimat" kann sogar in älteren Jahren "geschaffen" werden, nicht durch einen willentlichen Akt freilich, aber dadurch, dass unser Herz, unsere Seele tief berührt und verändert werden, dadurch, dass man den Ort und seine Menschen in sich aufnimmt, ein Teil von ihm wird und gleichsam zuläßt, dass er ein Teil von mir wird.
Sind also "Geomanten Hematvertriebene"? Vielleicht ist etwas Wahres dran, denn die meisten Geomantieinteressierten sind "Bedürftige". Sie haben ein tiefes inneres, seelisches Bedürfnis nach erlebter Spiritualität, daran, sich mit dem Ort verbinden zu wollen. Ein solches Bedürfnis kann nur so stark werden, wenn es (in der gewünschten Intensität) nicht erfüllt wurde. Und so sucht man nach neuen Methoden, Techniken, neuen Orten, um das Bedürfnis nach geistiger Berührung, nach "Heimat" zu befriedigen.
Vielleicht würde ich die These etwas mildern und sagen: Wir alle sind irgendwo "geistig Heimatvertriebene", aber Geomanten und Geomantieinteressierte sind sich dessen in besonderer Weise bewußt geworden....

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am 09.01.2001 schrieb Josef VOLSA:

Lieber Stefan!

Du schreibst: "...denn die meisten Geomantieinteressierten sind "Bedürftige". Sie haben ein tiefes inneres, seelisches Bedürfnis nach erlebter Spiritualität, daran, sich mit dem Ort verbinden zu wollen."

In meinem letzten Beitrag habe ich kurz angerissen, dass die Frage hier sehr viele Feng-Shui und Vastu-Berater betrifft. Wir haben in unserer Heimat (Ich meine hier Europa) eine ganz großartige geomantische Kultur. Wenn ich mir die vielen Leute anschaue, welche auf "ausländischer Basis" arbeiten, mit asiatischer Kultur, afrikanischem Schamanismus, indianische Steinkreise und Schwitzhütten bauen oder mit ägyptischen Pyramiden experimentieren, stellt sich mir die etwas prvokante Frage: Verbindet man sich wirklich mit unserer Heimat, wenn man eine chinesische Bambusflöte in eine Bauernstube hängt?
Oder wird hier dann eben der asiatische Raum, der indische usw als Heimat empfunden? Ist dann aber so allgemeingültig, dass ich es ungefragt in unsere Breiten übernehmen kann? Ja, dass ich es sogar anderen aufdrücken kann. Etwa rustikale Landgasthäuser in denen es nach dem Besuch eines Feng-Shui-Beraters von asiatischer Symbolik wimmelt, wie in einem Chinarestaurant.

Heute bin ich zwar etwas provokanter, aber vielleicht bringt das die Diskussion mehr in Schwung.
mfg

Josef VOLSA http://www.volsa.com

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am 25.01.2001 schrieb Josef VOLSA:

Hallo zusammen!

Noch ein kleiner Nachtrag. Für mich hat die Behauptung, wir Geomanten seine Heimatvertriebene durchaus ihre Berechtigung. Wie in der vorherigen mail ausgeführt wird von mindesten 90-95 % der Leute, welche in diesem Bereich arbeiten, die europäische Geomantie negiert. So als hätte es nie welche gegeben. Ich glaube, wenn man eine Geomantie der Eskimos beim Iglubau entdecken würde, wäre dies für die heimischen Geomanten immer noch interessanter als die jahrtausend alte heimische Tradition und ich wage zu wetten, dass binnen einem halben jahr mindestens 10 Bücher beschreiben würden, wie man dieses Wissen des Iglu-Bauens beim Bau unserer Häuser umsetzen kann.

mfg

Josef VOLSA

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am 28.01.2001 schrieb Konstantin Messmer:

Heimatgefühl entsteht einerseits durch eine Prägung auf eine bestimmte Landschaftsform, andrerseits durch Prägung auf bestimmte soziale Strukturen. Die Heimatvertriebenen, deren Anteil in der Bevölkerung immer größer wird, sind es dadurch, dass ihnen die Prägung auf die Landschaft fehlt. Dies kann geschehen sein durch Verstädterung, häufigen Umzug der Eltern, insbesondere durch mangelnden Aufenthalt und fehlende arbeitende Tätigkeit in der Kulturlandschaft. Ersatzweise wird der sozialen Heimat immer mehr Bedeutung beigemessen: Heimat ist dort, wo man seine Freunde hat. Eine Fremde kann zur Heimat werden, wenn die Fremden zu Freunden werden, wenn man in der neuen Heimstatt einen Freundeskreis gewonnen hat. Ausland oder Inland spielt dabei keine Rolle, eher die Frage der Sprachzugehörigkeit: Die fremde Sprache wird zur sozialen Heimat, wenn ich in ihr auch meine Gefühle ausdrücken kann. Für stark dialektgeprägte Menschen ist Heimat insbesondere dort, wo man die gleiche Sprache spricht, denn in ihr wird eine feine Differenzierung des Gefühlsaausdrucks möglich. Das kann so weit gehen, dass Heimat auf ein einziges Dorf beschränkt bleibt, oder einen Stadtbezirk, wie bei Josef Volsas Mutter.
Doch bei aller sozialen Heimat, fehlt der Bezug zur Landschaft, so fehlt ein wichtiger Teil des Menschseins. Dies wird wohl von vielen heimatlosen (auch Geomanten?) als Mangel gesehen, denn aus dem Eingebundensein in die Landschaft erfährt der Mensch eine Kraft, die ihn zwischen Himmel und Erde stellt als den Vermittler, den Götterboten, der er ist. Eine Naturkraft, die ihn körperlich und seelisch heilen kann. Was suchen die Menschen heute mehr als Heilung? Versuchen wir, den Heimatbegriff zu heilen vom Mißbrauch, der in der Vergangenheit getrieben worden ist. Lassen wir Heimat zu dem werden, was unsere größte Sehnsucht stillt: Landschaft, die uns die geistige Dimension der Welt erahnen läßt. Das kann überall sein, am wenigsten aber wohl in städtischen Ballungsräumen.

Konstantin Meßmer

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am 29.01.2001 schrieb Josef VOLSA:

Sehr geehrter Hr. Meßmer!

Ich kann Ihrem Beitrag nur bedingt argumentativ folgen. Für mich beeinflussen sich alle Faktoren, welche Sie genannt haben, einander gegenseitig.

Der Mensch beeinflusst die Landschaft. Man denke an die Entscheidung zum Schitourismus und damit Verbunden, Pisten zu bauen, und Schlepplifte zu machen. Oder die Entscheidung zur Monokultur sowohl in der land- als auch in der Forstwirtschaft. Oder auch Städte zu bauen, Entscheidung zur Zersiedelung. Auffforstung, Rodung und Parzellierung um Häuser zu bauen.

Landschaft beeinflusst die sozialen Strukturen. Man denke an die sozialen Strukturen in einer bäuerlichen Kleingemeinde irgendwo in einer Beergbauernregion, welche oft monatelang durch den Schnee abgeschnitten ist von der Umwelt oder an eine Grossstadt, welche zwangsweise ganz anders ist.

Menschen beeinflussen soziale Strukturen. Man denke an soziale Strukturen in einer christlichen, in einer jüdischen oder in einer islamischen Gemeinde.

Soziale Strukturen beeinflussen Landschaft. Etwa wird sich ein Bauer nie wagen, einen extrem modernen, durch einen sehr "fortschrittlichen" Architekten geplanten Bauernhof bauen zu lassen.

Auch die Stadt ist eine Landschaft und ich kenne viele Menschen, welche nur zu einer Grossstadt ein Heimatgefühl entwickeln können.

Ich gehe absolut nicht konform mit der Ansicht, dass allein die Landschaft Heimat schafft. Ich kenne Gebiete in der Toskana, welche mich durchaus in der Landschaftsform, der Landschaftsstruktur an Österreich erinnern. Trotzdem würde ich einige Zeit brauchen, dies dort als Heimat zu bezeichnen.

Eine Frage, welche ich noch an Sie hätte: Welche konsequenzen hat dies alles für die Arbeit oder die Tätigkeit eines Geomanten?

mfg

Josef VOLSA, http://www.volsa.com

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am 01.02.2001 schrieb Konstantin Messmer:

Lieber Josef Volsa,
gewiß trifft es zu, dass die verschiedenen Faktoren einander beeinflussen. Ich bin jedoch der Auffassung, dass gerade die Entscheidungen zu Monokultur und Zersiedelung Heimat zerstört haben. Ich postuliere nicht Landschaft als einzigen Faktor! Damit Sie sich in der Toskana wohlfühlen, müßten Sie sich auch in der italienischen Sprache wohlfühlen und soziale Geborgenheit empfinden. Diese drei Dinge: Landschaft, Sprache, Freunde würde ich als Basisdreieck für Heimat sehen. Um den Landschaftsbegriff weiter zu verdeutlichen: Landschaft als Vermittler von Heimatgefühl müßte eine anthropologische Landschaft sein, die gleichermaßen ein Gefühl von Geborgenheit wie auch Überschaubarkeit vermittelt. Landschaft, der Struktur fehlt, z.B weiläufige Fichtenplantagen, ausgeräumte Ackerfluren, graue Vorstädte, kanalisierte Flüsse, befördert das Gefühl der Heimatlosigkeit.

Ökologische Probleme haben in vielen Bereichen schon zu neuen Umgangsformen mit der Natur geführt. Ich denke an Gewässerrenaturierung, naturnahen Waldbau, Ökolandbau etc. Ich glaube, dass dies auch eine Rückwirkung auf das Lebens- und Heimatgefühl der Menschen hat.

Was der Heimatbegriff für den Geomanten bedeutet, dazu will ich nur ein paar Denkanstöße geben. Wer in der Welt tätig ist mit dem Gefühl, keine Heimat zu haben, empfindet Sehnsucht. In der Sehnsucht ist ein Energiepotenzial enthalten, das uns auf die Suche gehen läßt nach einem verlorenen Teil von uns. Es ist Suche nach Geborgenheit. Wo kann ich diese finden? Letzlich überall, wo ich es schaffe, eine Wesensverbindung mit der Erde herzustellen. Ich versenke mich in die elementare Welt, nehme Kontakt auf zu den Bewußtseinsebenen der Erde, verwurzele mich dabei selbst. Dies kann ich theoretisch an jedem beliebigen Ort, und doch fällt es an bestimmten Plätzen leichter. Diese Plätze mit leichterem Zugang liegen in der Regel nicht in Großstädten, sondern in Naturumgebung. Dort, wo ich die Verbindung herstelle, entsteht ein Stückchen Heimat. Insofern ist für mich die Erde Heimat. Weltbürger zu sein ist eine gute Voraussetzung dafür, Geomant zu werden. Die Plätze, an denen ich mich in die Kräfte der Natur versenkt habe, sind für mich in meinem Bewußtsein präsent, wenn ich daran denke und haben dadurch für mich Heimatcharakter. Zwar beschränken sich meine persönlichen Erfahrungen auf Nord- und Mitteleuropa, aber ich fasse dies nicht als Begrenzung. Eines Tages wird sich der Horizont noch weiter öffnen.

Ich postuliere also zum Beschluß: Nicht allein Landschaft, Sprache und Gemeinschaft schaffen Heimat. Sich geborgen zu fühlen im Vertrauen auf die geistige Heimat macht topographische Heimat überflüssig.

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am 01.02.2001 schrieb Josef VOLSA:

Sehr geehrter Hr. Konstantin MESSMER!

Heimat entsteht für mich aus einem Heimatgefühl heraus. Und wie es Gefühle so an sich haben, sind sie im Innen und nicht im Außen zu finden. Wenn Sie sich in einer Monokultur und in einer Zersiedelung nicht heimisch fühlen könne, dann gilt das für Sie. Und zwar nur für Sie!

Meiner Meinung nach wird hier etwas sehr wesentliches außer Acht gelassen. Nämlich das Resonanzprinzip. (eines meiner Lieblingsthemen ;-) ) Wenn eine Landschaft etwas widerspiegelt, das ich in mir finde, kann ich mich dort heimisch fühlen. Egal, ob dies eine Monokultur, eine Grossstadt, eine Industriestadt mit Smog oder ein Bergbauerndorf ist. Ich kenne Leute, welche immer noch ihrer Au Pir-Mädchentätigkeit in New York nachtrauern. Dort war pulsierendes Leben. Dort war was los. Nicht so langweilig wie am Land, wo sie wohnen und aufgewachsen sind. Nachdem dies mit dem Sein und nicht mit dem Sollen zu tun hat, Ich möchte ich dies gar nicht weiter beantworten. Auch ich fühle mich in freier Natur wohler als in der Stadt. Trotzdem möchte ich auf viele Annehmlichkeiten des Stadtlebens nicht verzichten. Hier muss man dann Kompromisse eingehen. Nur die Nachteile anzuprangern und die Vorteile genießen zu wollen, währe wohl scheinheilig.

Obwohl die Gefahr besteht, dass ich mir unter den Geomanten keine Freunde mache und als polemisch eingestuft wede, möchte ich bei einer Meldung von Ihnen einhaken. Sie schreiben: ....auf die Suche gehen läßt nach einem verlorenen Teil von uns. Es ist Suche nach Geborgenheit. Wo kann ich diese finden? Letzlich überall, wo ich es schaffe, eine Wesensverbindung mit der Erde herzustellen.

Wie in meinen letzten Postings bereits angedeutet, stört mich die derzeitige Ausrichtung der Geomantie auf "ausländische Geomantie". Ist es wirklich so, dass ich als geistige Heimat China oder Indien brauche, um Geomantie betreiben zu können? Macht die Anwendung von chinesischen Schriftzeichen in Bauernhäusern topographische Heimat für den Geomanten tatsächlich überflüssig?

Ohne lästig erscheinen zu wollen, aber dies ist tatsächlich ein Thema welches mich in diesem Zusammenhang bewegt. Ihre Meinung dazu würde mich sehr interessieren.

mfg

Josef VOLSA http://www.volsa.com

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am 01.02.2001 schrieb Konstantin Messmer:

Lieber Josef Volsa,

wenn jemand chinesische oder indische Geomantie betreibt, so steht der/diejenige vielleicht in Resonanz mit der dortigen Geisteshaltung?! Es wäre da auch das Karma der jeweiligen Personen mit zu bedenken. Steht uns ein Urteil zu, ob es gut oder schlecht ist? Ich halte es mit Arik Brauer, der einst gesungen hat: ... denn ich will, denn ich will, dass es das alles gibt, was es gibt!

Nicht die Anwendung chinesischer Schriftzeichen macht topographische Heimat überflüssig, sondern die Fähigkeit, jenseits vorgegebener Schemata eine intuitive Beziehung zur geistigen und elementaren Welt einzugehen. Noch deutlicher formuliert: Wer eine lebendige Beziehung zu Gott pflegt, kann überall HEIMAT finden, auch in Indien oder China. Aber auch im hintertupfigsten Alpental, wo er noch nie etwas von China gehört hat. Und kann dort auch Geomant sein, nämlich die Weisheit der Erde anerkennend heilend wirken.
Kritik wäre angebracht dort, wo etwas nach äußerlichen schematischen Regeln getan wird, ohne die Gefühlsebene mit einzubeziehen.

Beste Grüße

Konstantin Meßmer

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am 02.02.2001 schrieb Josef VOLSA:

Sehr geehrter Hr. Messmer!

Nicht dass ich falsch verstanden werde. Ich arbeite bei meinen Projekten fruchtbringend mit einigen Feng Shui Beratern zusammen. Der mit dem ich am meisten zusammenarbeite, Hr. Ing. BAUER (siehe Beitrag letztes Feng Shui spezial in der Hagia Chora) hat 7 jahre Feng Shui in Asien gelernt. Er ist aber klug genug um zu wissen, dass dies alles nur zu einem Bruchteil eins zu eins übernommen werden kann. Feng Shui hat ihn zurückgebracht zu unseren europäischen Wurzeln.

Wenn ein solches System, welches sehr stark mit historischen, kulturellen, religiösen, Mentalitäts- und Aberglaubensgründen zu tun hat, ungefragt übernommen wird, muss es zwangsläufig in die Hose gehen.

In einem Buch über Feng Shu Farblehre wird ernsthaft angeregt, man soll in Europa, wenn man sich für einen Managerposten vorstellt, in einen rosafärbigen Anzug erscheinen (sic!)

Dieses Beispiel wird jetzt nur pars pro toto genannt. Eine Liste derartigen, von Feng Shui-Leuten verzapften Lehren, ließe sich lange fortsetzen. Ich denke so sehr kann man gar nicht mit dem Herz dabei sein, auf der Gefühlsebene arbeiten, dass dies dann paßt.

Umgekehrt aber auch genauso. Wenn ich einem Schamanen eines Wüstenstammes sage, er soll mit Runen arbeiten, weil Runenarbeit für mich paßt und er soll bei einem Ritual den "fallenden Nieselregen" oder das "Eis" tief drinnen in seinen Empfindungen spüren, kann das nur schiefgehen.

Deshalb mein Aufruf: Zurück zu den Wurzeln. Ausländische Systeme: ja sofort! Aber als Schlüssel für unsere eigene Kultur, unser eigenes Wissen und unsere eigene geomantische Vergangenheit.

In der lezten Hagia Chora-Zeitschrift steht in der Einleitung zu dem Marco Bischof-Artikel, dass die Geomantie bei uns nicht auf eine uralte Tradition verweisen kann, da dieses Wissen abgebrochen ist. Dem kann ich nur vehementest wiedersprechen. Das Wissen ist nicht abgebrochen! Es umgibt uns als zu Stein gewordenes Wissen in Form von Kirchen, alten Bauernhäusern und Bauwerken. Natürlich erscheint es einfacher ein Wochenendseminar bei einem chinesichem Guru zu belegen und anschließend bereits mit einem entsprechenden Zertifikat werken zu können, als dieses alte Wissen zu decodieren. Aber ich weiss aus eigener Erfahrung es zahlt sich aus.

Und dann ist eine Verbingung zur Heimat wirklich möglich. Dann brauche ich in einem Landgasthof mit uriger, rustikaler Küche die angesprochenen chinesischen Schriftzeichen nicht mehr. Dann auch wenn es für mich karmisch passt, erscheint es mir mehr als fraglich, ob es auch im besagten Landgasthaus passt.

mfg

Josef VOLSA

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am 02.02.2001 schrieb Josef VOLSA:

Sehr geehrter Hr. Messmer!

Um nicht falsch verstanden zu werden: Auch ich arbeite bei meinen Projekten teilweise mit Feng Shui Beratern zusammen. Hr. Ing. BAUER, mein Hautppartner bei solchen Projekten(siehe auch letzte hagia Chora-Ausgabe, Feng Shui Spezial, Seite 2) , hat 7 Jahre in Asien Feng Shui gelernt. Daher ist er auch klug genug, um zu wissen, das dies alles nur zu einem Bruchteil 1:1 übernommen werden kann.

Derartige Systeme, welche stark auf historische, kulturelle, religiöse Wurzeln sowie auf Mentalität und Aberglauben fußen, einfach so zu übernehmen, muss in die Hose gehen.

Pars pro toto ein kleines Beispiel: In einem Feng Shui Buch über Farblehre in Feng Shui wird empfohlen bei einem Vorstellungsgespräch für einen Managerposten in einem rosafarbenen Anzug zu erscheinen (!). Ich möchte dieses Beispiel nicht weiter kommentieren, aber die Liste derartiger Tipps ließe sich endlos fortsetzen.

Umgekehrt ist es aber genauso. Wenn ich einem Schamanen in der Wüste Sahara einreiden will, er soll mit Runen arbeiten, weil Runenarbeit für mich passt, und er muss bei einem Ritual den "fallenden Nieselregen" oder das "Eis" tief in sich , in seinen Empfindungen fühlen, dann kann das nicht funktionieren.

Deshalb mein in der Überschrift artikulierter Aufruf: Zurück zu den Wurzeln. Ausländische Kulturen und Systeme: ja sofort! Aber als Schlüssel zu unserer eigenen Kultur, unserem eigenen Wissen.

In der letzten Hagia Chora-Zeitschrift steht in der Einleitung zum Marco Bischof-Artikel, dass die Geomantie bei uns nicht auf eine urlate Tradition verweisen kann, da dieses Wissen abgebrochen ist. Dem kann ich nur vehementest wiedersprechen. Das Wissen ist da! Es umgibt uns in form von zu Stein gewordenem Wissen. In Form von Kirchen, alten Bauernhäusern, Bauwerken. Aber natürlich ist es einfacher bei irgendeinem chinesischem Guru ein Wochenend-Seminar zu machen und anschließend mit einem zertifikat in der Hand bereits werken zu können, als dieses alte Wissen aus den vorhandenen Materialien zu decodieren.

Aber genau das führt dann zu einer Verbindung mit der Heimat. Denn Heimat ist nicht nur Landschaft und soziale Kontakte. Es ist auch Kultur und Geschichte. Auch wenn es aus karmischen Gründen für einen Berater paßt, in einem Landgastaus mit gutbürgerlicher, deftiger Küche chinesische Schriftzeichen und chinesische Laternen aufzuhängen, ist es für mich trotzdem fraglich, ob es auch zu angesprochenen Landgasthaus passt.

mfg

Josef VOLSA http://www.volsa.com

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am 02.02.2001 schrieb Konstantin Messmer:

gut, gut, lieber Wahrheitssucher! Es ist gut, das Versteinerte zu verlebendigen. Dynamisieren, die Lebenskraft in Bewegung versetzen.
Vielleicht wollen sich noch andere zu dem Thema äußern?
Bis später
Konstantin Meßmer

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am 05.02.2001 schrieb Josef VOLSA:

...suos mores redire.

Ja, zu sich und seinen alten Sitten zurückkehren. Aber nun genug mit der Protzerei der humanistischen Bildung.

Ich hoffe nicht jemand mit diesen Positings beleidigt zu haben. Aber ich kenne dies von meiner Geomantie-Mailingliste. Ohne Provokationen schreibt kaum jemand etwas. Auch ich würde mich über einige (wenn auch kontroverse) Postings freuen.

Josef VOLSA http://www.volsa.com

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am 16.02.2001 schrieb Beate Paul:

... mit dem ich mich verbunden fühle, weil dort meine Wurzeln sind: in meiner Sprache, der Liebe zur Natur, dem Anfang meiner Lebensgeschichte. Heimat ist der Ort, an dem ich geboren und erwachsen wurde und den ich als Erwachsene verließ. Ist Heimat wie der Mutterschoß?

Wenn ich heute alleine durch die Natur streife, bin ich wachsam, damit mir nicht Übles widerfährt. Bin ich jedoch in meiner "Heimat" unterwegs, fühle ich mich vollkommen geschützt. Dieser Landschaft vertraue ich vollkommen. Dort lege ich mich vertrauensvoll am Waldrand in die Sonne, um während einer anstrengenden Wanderung meinen Mittagsschlaf zu halten.

Und in der Heimat gibt es unzählige Orte, die mir Kraft schenken, wenn ich mich nur an sie erinnere.

Liebe Grüsse

Beate

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am 17.02.2001 schrieb Gesine Stöcker:

Liebe Beate,

Heimat kann für mich noch viel mehr sein, als der Ort an dem, oder die Landschaft in der ich lebe. Es kommt darauf an, auf welcher Ebene ich schaue und wie ich mich von da aus verbunden fühle. Heimat kann meine Stadt sein, ein bestimmter Platz in der Landschaft in der ich lebe. Ich bin es selbst in meinem Körper, es kann auch ein Mikrokosmos sein, in den ich mich mit meinem Bewusstsein hineinbegebe (ich habe bei dem Gedanken immer eine Blume vor Augen). Heimat kann eine Gemeinschaft mit Menschen sein, die Landschaft in der ich lebe, das ganze Land, die Erde, die Welt.
Auf jedenfall ist es ein ziemlich komplexes Thema, dass mir meine Verwobenheit in dieser Welt einmal mehr bewusst macht.

viele Grüsse von Gesine

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am 18.02.2001 schrieb Peter Müller:

Lieber Josef Volsa, geehrte Teilnehmer des Forums,

kurz vorgestellt ist mein Name Peter Müller und ich baue einen Betrieb zur naturgemäßen Gartengestaltung auf.
Zu diesem interessanten Forum habe ich über die Mailingliste von Josef Volsa gefunden. Ich beschäftige mich mit Geomantie, weil ich mir darüber bewußt werden möchte, was ich in einem Garten verändere.

Es ist schon mehrmals angesprochen worden, dass in der europäischen Geomantie die Lehre des Feng Shui einen gewissen Einfluß gewonnen hat und ich sehe in den meisten Anzeigen über entsprechende Beratungen fast immer einen Verweis auf Feng Shui.

Da ich mich selbst eine Zeitlang mit chinesischer Weltanschauung beschäftigt habe, möchte ich zweierlei zu bedenken geben:
Zum einen ist die chinesische Weltanschauung, oder das was wir davon übermittelt bekommen haben, in einem Kulturkreis entstanden, der beinahe über 4000 Jahre ohne wesentliche Unterbrechungen sich entwickelt hat. Die Grundgedanken sind in dieser langen Zeit immer mehr in ein System mit Symbolen zusammengefasst worden. Dieses System hat natürlich Bezug zu der kollektiven Erfahrung dieses Volkes.
Als Beispiel möchte ich die Landwirtschaft in China anführen, die auf jahrhundertelanger Kompostwirtschaft beruht. Anfangs des 20. Jahrhunderts haben verschiedene Chinareisenden diese noch intakte Landwirtschaft beschrieben. Die Wirtschaftsweise kann man jedoch nicht auf unsere Verhältnisse übertragen, da unsere Böden ganz anders bewirtschaftet wurden, zun Teil erst vor weingen hundert Jahren gerodet und dann bewirtschaftet wurden, solange der Boden eine Ernte hergab. In China haben viele Menschen von einem relativ kleinen Stück Land leben können, indem sie es intensiv gepflegt haben.
Zum zweiten möchte ich zu bedenken geben, daß in China ja recht viele Menschen leben und gelebt haben. Es ist ja deswegen recht wahrscheinlich, daß ein gewisser Teil der Menschen, die heute Europa bewohnen, in einem ihrer früheren Leben in China gelebt haben (schmunzel). Daraus wäre doch der gewisse Hang zu östlichen Weltanschauungen erklärbar. Unsere jetzige Inkarnation bietet uns nun die Möglichkeit, etwas Weiteres zu lernen und zu erfahren. Deswegen vermeide ich es bei meiner Arbeit, ausländische Symbole und Lehrsysteme zu verwenden.

Die Botschaft des Feng Shui ist sicherlich, dem Menschen seine Umgebung bewußt und erfühlbar zu machen und ihn zu befähigen, seine Umwelt so zu gestalten, daß er sich wohlfühlt. Ich glaube aber nicht, daß es dazu notwendig und angebracht ist, die gesamte chinesische Kulter und Lebensweise zu importieren. Vielmehr lerne ich, im Hier und Jetzt meine Umgebung zu erfühlen und zu gestalten.

Es mag auch sein, daß in unserem europäischen Umfeld die Natur und ihre Erscheinungen etwas zu wenig geliebt und geachtet wurde, wodurch wir nun einen Mangel verspüren, den wir auffüllen wollen, indem wir eine Weltanschauung importieren, die diesen Fehler überwunden hat. Unsere Aufgabe ist jedoch, das selbst zu entwickeln.
Vielleicht liegt da auch der Grund für die derzeitige Öko- und Eso-Welle.

mfg Peter Müller

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am 18.02.2001 schrieb Ralph Sonnberg:

Heimat ist die emotionale Fähigkeit eines Menschen, sich in jener Welt zurechtzufinden, die er sich selbst vorzustellen vermag. - Also für jeden etwas komplett anderes. - Der eine fühlt sich im ganzen Universum beheimatet und der andere nicht einmal in der eigenen Haut.

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am 23.02.2001 schrieb Frank:

Ewig jung ist nur die Sonne
(Conrad Ferdinand Meyer)

Heute fanden meine Schritte mein vergeßnes Jugendtal,
Seine Sohle lag verödet, seine Berge standen kahl.
Meine Bäume, meine Träume, meine buchendunklen Höhn-
Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.

Drüben dort in schilfigem Grunde, wo die müde Lache liegt,
Hat zu meiner Jungendstunde sich lebendige Flut gewiegt,
Durch die Heiden, durch die Weiden ging wandernd Herdgetön-
Ewig jung ist nur die Sonne, sie allein ist ewig schön.

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am 27.02.2001 schrieb mark:

do-hoim,
do-hoim isch do, wo mei herz schlägt
do-hoim isch do, wo i mi wohl-fühl
do-hoim isch do, wo i do bin
ganz und im hier und jetzt!

...was fangt ein schwabe auch mit grünen drachen an,
mit tigern, schildkröten und windspielen dran?

vieles gab es im übertragenen sinne schon auch bei uns zuhaus
doch wird zugern lieber das fremde, unbekannte übernommen,
um den mangel an heimat-liebe zu kompensieren.
heimat-liebe heißt für mich auch selbst-liebe und da ich zum teil auch du bin, lieb ich auch dich, die hoimat und die welt ums herz herum.
schön ist, daß wir uns immer mehr wieder-er-innern und wieder lernen auf unser gefühl zu hören.
und mein gfühl sagt mir, daß alles gut ist.
om shanti, shanti.
libe grüße
mark

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am 27.02.2001 schrieb mark:

wo ich mich niederlegen kann.......
und mich geborgen fühl.
im schoße mutter erde......
wo ich mich fühle
und ich ich sein darf.
bedingungslos,
tunlos,
los.
mfffg
malice
della meraviglia

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am 28.02.2001 schrieb Christine Ruhoff:

in der Nacht nach ausführlichem Gong.Spiel geträumt/eingefallen
(mit "Vermerk" WICHTIG, bitte weiterleiten):
PERSON leitet sich ab von SONARE =tönen und der verstärkenden Vorsilbe PER.
Person also manifestierte Schwingung.
Dort, wo diese PERSON in RESONANZ steht zur von ihr unabhängigen Schwingung (Landschaft, Leute), ist Heimat.
Wo die Person diese Resonanz herstellen kann, entsteht Heimat
wie im Kleinen Prinz geschildert mit dem Zähmen des Fuchses.
(Kann in Billigheim passieren oder in Klein Jasedow)

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am 05.03.2001 schrieb Stefan Brönnle:

"Person" meinte ursprünglich eine "Maske" die griechische Theaterdarsteller trugen. Diese Masken hatten einen "Schalltrichter" am Mundstück, der die Reden verstärkte. Daher "personare" - "hindurchtönen". Insofern ist "person" heute - sozusagen philosophisch interpretiert - nicht nur die "manifest gewordene Schwingung", sondern auch das, was unser wahres Inneres verbirgt, eine Maske.......

Stefan Brönnle

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am 05.03.2001 schrieb Josef VOLSA:

...und alle Fraun und Männer bloße Spieler. (Hamlet)

Gerade, wo in diesem Forum auch über Resonanzen und Heimat gesprochen wird, kommt dieser Beitrag von Stefan. Die Leute verstecken sich hinter Masken. Der Kundige kann aber auch von dem Ort, wo sich ein Mensch wohlfühlt sehr viel ablesen. Kann feststellen, was sich hinter dieser Maske verbirgt.

In Abwandlung eines anderen Zitates: Zeig mir wie Du wohnst und ich sage Dir wer Du bist.

Viele Grüße

Josef VOLSA http://www.volsa.com


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am 13.06.2001 schrieb Michael Herwig:

Ein Hallo an alle,
das Thema ist wirklich sehr Spannend.

Ich will aber nur kurz meinen Standpunkt, meine neue Devinition von Haimat, dazu erklären.

Haimat ist da wo ich mich Einbringe.

Grüße von Michael Herwig

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am 13.06.2001 schrieb Johannes Heimrath:

Liebe Christine,

hab erst jetzt nach dem Pfingstsymposium diesen deinen Beitrag entdeckt und freu mich darüber. Per-Son ist ja die Entität, !i-durch-i! die etwas !i-hindurchklingt-i! (per-sonare - und sei es durch einen Schalltrichter, lieber Stefan). Wenn man wirklich mit dem Gong resoniert, dann klingt er ja vollständig durch einen hindurch, macht einen so zur Per-Son. Damit aber ist dann Heimat eben sowohl Billigheim wie Klein Jasedow wie eben auch alles, was klingt und in Resonanz geraten kann. Dann ist doch die Einheit die Heimat ...?

Liebe Grü�e, Johannes

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am 17.06.2001 schrieb Christine Rohoff:

hoffnungsfroh auf ein offenes Diskussionsforum gab ich meine Gong-Nachricht im Februar in diese Runde.
Die Antwort von Stefan erinnerte mich an längst in die Vergangenheit entschwundene Schulzeiten, an die Doktrin von FALSCH und RICHTIG und
6!-setzen!!! und ich fror im Herzen und beschloss, auf den Frühling zu warten.
Siehe da, der Geist des Pfingstfestes kam über uns und der Frühling des Verstehens.
Heute habe ich einen Vortrag von Peter von Buengner, www.ntec-ag.de, ausgehend von Radionik und Informations- Medizin, der schilderte, was ja in der Physik seit 1927 bekannt ist, -an sich, auch wenn´s niemand realisiert-:
Unser bekanntes Atom-Modell, wenn man es so vergrößert, daß der Atomkern erbsengroß ist, hat einen Durchmesser von 5000 Metern und zwischen Kern und Elektronenwolke ist NICHTS.
Er hat auch von Zwillingsphotonen erzählt, die, egal wie weit getrennt, exakt gleich sind und so vielleicht auch Josef den Kirchenraum einer frühchristlichen Kirche nach Schöntal trans- oder in-formieren konnte
und Hans diesen Vorgang dann in unsere allen zugängliche Wirklichkeit übertragen hat.
Wenn ich die Wahl hätte, lieber Stefan, jemand zu sein, der in einem griechischen Theater mit seiner perfekten Akustik durch einen Schalltrichter spricht und diesen Vorgang dann lateinisch benennt und jemand, der eigentlich aus reiner Energie und Weltenplan besteht mit der Möglichkeit des Spiels und des Wandels, ja was soll ich da noch wählen?

laßt uns doch die Möglichkeit des Offensein auch für die ganz anderen Ideen, die nicht schon im Lexikon stehen, offenhalten.
Materie besteht aus NICHTS und stellt dar, was wir hineinprojizieren.

Ich freue mich auf weitere Frühlings-Gedanken-Blumen und schicke allen drei Gong-Nachricht-Beantwortern einen schönen Gruß!
Christine

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am 17.06.2001 schrieb Johannes Heimrath:

Liebe Christine,

danke für die "Frühlingsgedanken". Ich habe allerdings Stefans trockenen Kommentar, offensichtlich ganz anders als du, durchaus als Spannung erzeugenden Kontrapunkt wahrgenommen. Gerade weil ich deine Vision sozusagen synästhetisch "nachhören" konnte, gab das Bild der Maske inmitten der vielfältigen Ganzheit einen strengen Fokus ab, der mich zu genauer Betrachtung angeregt hat.

So hat sich in meinem Wortschatz gleich ein weiteres Wort gemeldet, die "Persönlichkeit". Ich habe eine Weile mit folgenden Begriffen gespielt: "Die Person, die ich darstelle." Und: "Die Persönlichkeit, die ich bin." Bei dem eigenartigen Hin und Her zwischen Innen und Außen, wobei das Innen größer scheint als das Außen, habe ich mich ganz wohl gefühlt. Es war der Impuls da, die "Maske" vor der Persönlichkeit zu entfernen, um Person und Persönlichkeit zu vereinigen. Ich dachte, vielleicht ist die Vereinigung von Person und Persönlichkeit das, was wir an einem Menschen "authentisch" nennen, weil unsere Persönlichkeit das Maskenspiel kennt. Es fühlt sich auch unterschiedlich an, wenn ich von "mir als Person" oder von einem anderen als "diese Person" spreche. Im ersteren Fall meine ich wohl mehr mich als Persönlichkeit, im anderen eher das, was ich von ihm erkenne bzw. womit er sich zu erkennen gibt.

Dann habe ich im etymologischen Wörterbuch nachgelesen, und das fand ich doch aufschlussreich und hat mein Gefühl ziemlich bestätigt: !b-Person-b! f. Mensch (als Individuum, als lebendes Wesen, als Träger bestimmter Eigenschaften), mhd. !i-person(e),-i! Entlehnung aus gleichbed. lat. !i-persona,-i! ursprünglich Maske des Schauspielers , dann der durch diese Maske dargestellte Charakter, die Rolle, die Person im Drama , schließlich das Wesentliche im Menschen, Individualität, Mensch (als Träger dieses Wesentlichen) ... !b-Persönlichkeit-b! f. Gesamtheit der Eigenschaften eines Menschen. Mensch mit ausgeprägter individueller Eigenart, bedeutender Mensch , spätmhd. !i-personlicheit.-i!

Vollends erstaunt aber war ich, als ich schließlich das Wort "Wesen" nachgeschlagen habe und wieder mal sah, wie nahe die Geomantie auch begrifflich mit uns als Personen, Persönlichkeiten verknüpft ist - und, um in deinem Bild zu bleiben, wie musikalisch gewissermaßen unser geomantisches Denk- und Fühlfeld ist. Ich finde den etymologischen Beitrag derart erhellend, dass ich ihn hier ganz wiedergeben will:

"!b-Wesen-b! n. Tun und Lassen, den Charakter eines Menschen bestimmende Grundeigenschaften, das Grundlegende einer Sache, Lebewesen , ahd. !i-wesan-i! das Verweilen an einem Ort, Aufenthalt, Existenz, Dasein (8. Jh.), mhd. mnd. !i-wesen-i! das Sein, Verweilen, Wohnen, Aufenthalt(sort), Wohnung, Hauswesen, Existenz, Wesenheit, Leben, Art, Eigenschaft, Zustand, Ding, Sache , mnl. !i-wesen,-i! nl. !i-wezen-i! ist die nur im Dt. und Nl. übliche Substantivierung des alten germ. Infinitivs zu dem unter !i-sein-i! (s. d.) genannten stark flektierenden Verbum ahd. !i-wesan-i! (8. Jh.), mhd. !i-wesen-i! sein, verweilen, sich aufhalten, existieren, dauern, geschehen , asächs. aengl. !i-wesan,-i! mnd. mnl. !i-wesen,-i! anord. !i-vesa,-i! got. !i-wisan,-i! verwandt mit aind. !i-vásati-i! wohnt, lebt, verweilt , griech. !i-aésai-i! (die Nacht) zubringen , lat. !i-Vesta-i! Göttin des häuslichen Herdes , mir. !i-fo(a)id-i! (aus !i-*uoseti)-i! nächtigt, bleibt, verweilt, wacht in der Nacht . Daraus ist ie. !i-*ues--i! erschließbar, das als Erweiterung der Wurzel ie. !i-*au--i! verweilen, wohnen, übernachten erklärbar ist. Die Gebrauchshäufigkeit von !i-Wesen-i! nimmt seit dem 14. Jh. beträchtlich zu; es entwickeln sich dabei zahlreiche neue Bedeutungen, z. B. (sozialer) Stand, Status (14. Jh.); Tun und Treiben (Hauptbedeutung im Frühnhd.), vgl. !i-viel Wesens-i! ( Aufhebens, Lärm ) !i-machen-i! (16. Jh.), !i-sein Wesen treiben-i! seinem Tun und Treiben nachgehen , dann sein Spiel mit etw. treiben (18. Jh.); öffentliches Gemeinwesen und dessen Ordnung (14. Jh.); Sache, Ding (Ende 13. Jh.), vgl. !i-das ist ein seltsames Wesen-i! eine seltsame Sache . Seit dem 18. Jh. vor allem Lebewesen, Ding , dann die eigentliche Natur einer Sache (vgl. !i-das Wesen der Sache),-i! die Art, der Charakter eines Menschen (vgl. !i-gesetztes, einnehmendes Wesen,-i! 18. Jh.), nationale Eigenart (17 Jh.; vgl. !i-deutsches Wesen,-i! 18. Jh.); Inbegriff der Persönlichkeit (Anfang 18. Jh.). - w e s e n t l i c h Adj. hauptsächlich, charakteristisch, wichtig, bestimmend , ahd. (mit aus dem Partizip stammendem Dental) !i-wesantlih-i! seiend, substantiell (9. Jh.), !i-wesantlihho-i! Adv. (um 1000), mhd. !i-wesentlich,-i! meist jedoch !i-wes(en)lich-i! wesenhaft, wirklich, dauerhaft, häuslich , frühnhd. auch wohnhaft, seßhaft, in gutem Zustand befindlich ." (Zitate aus Etymologisches Wörterbuch, dtv)

Ich erinnere mich an den "Wesenskern", den wir bei einer unserer Diskussionen in Hohenwart zu fassen hatten - und natürlich an alle möglichen anderen Kombinationen, Anwesen, anwesend, Wesenheit ... und bin ganz dankbar, dass ich in diesem Fall dank des lexikalische Unwesens einen wesentlichen Erkenntnisgewinn in meine Persönlichkeit integrieren kann, die nun um diesen kleinen Beitrag bereichert aus meiner Person in den Kosmos zurückklingt ;-)

Liebe Sonntagsgrüße in alle Heimaten! Johannes

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am 18.06.2001 schrieb Stefan Brönnle:

Sorry Christine,

ich wollte keinesfalls, dass Du "im Herzen frierst". Ich dachte meinen Beitrag auch nicht als oberschullehrerhafte Berichtigung, sondern als meine weiterführenden Gedanken zu Deinen. Ich wollte Deine Gedanken nicht berichtigen und ihre Schwingung ausklingen lassen, sondern im Gegenteil durch mich "durchklingen lassen" (Person)....
wenn das falsch angekommen ist, bitte ich um Verzeihung!


Stefan Brönnle

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am 18.06.2001 schrieb Stefan Brönnle:

Vielen Dank Johannes,

wirklich sehr erhellend. Ich für meinen Teil bervorzugte für das, was Du "Persönlichkeit" nanntest, den Begriff "Selbst" (durchaus auch im Jung`schen Sinne). Deine Ausführungen haben auch mich dazu veranlasst, mal über das "Selbst" nachzuschlagen. Und siehe da, es meint gar nicht so sehr Identitätsbildendes wie ich dachte. Es bezeichnet das Pronomen zu "selber" und meint damit etwas Besitzanzeigendes. Also doch eher ein "Ich habe", statt ein "Ich bin"....

Bei mir bleibt ein schaler Nachgeschmack: Wenn "Person" die Rolle, die Maske meint, die ich lebe und "Selbst" das, was ich "habe", welches Wort bezeichnet dann, das, was ich bin, den "Wesenskern" ?!

Mir kam der Gedanke, dass dieser "Kern" (auch nur ein "Keim" von etwas, das entstehen kann.... ;-) ) vielleicht gerade unnennbar ist. Oder wie Laotse es formulierte: "Der Begriff, durch den man begreifen kann, zeugt nicht vom Unbegreiflichen"...

Ich hoffe, das klang nicht schon wieder zu akademisch..


Stefan Brönnle

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am 18.06.2001 schrieb Hedwig Seipel:

Hallo Joseph,
lang ist es her, daß Du Deinen Beitrag geschrieben hast, aber ich habe es, ehrlich gesagt, bis heute übersehen. Ich glaube, Dein Bild über Feng Shui ist etwas verzehrt. Das was Du als Feng Shui vor Augen hast, hat kaum etwas mit der alten asiatischen Lehre zu tun. Es kommt dabei nicht auf Flöten, Kristalle oder sonstiges Schnick-Schnack, sondern auf weise Erkenntnisse, die sich durchaus auf andere Kulturen übertragen lassen. Oder glaubst Du ehrlich, daß ein Wasserfallbild an der Wand zu der ersten Million verhelfen wird? Wenn Du gerne etwas mehr über mein Feng Shui "Verständnis" erfahren willst, schaue unter: www.fengshui-classic.de

Viele Grüße,
Hedwig

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am 18.06.2001 schrieb Konstantin Messmer:

Ich halte "Selbst" für einen guten Begriff für den Wesenskern. Die Person ist das materialisierte Lebewesen, durch welche das Selbst sich zum Ausdruck bringt: hindurch-tönt (per-sonare). Im Klang meiner Stimme und meines Herzens bringe ich mich zum Ausdruck. Ich bin mein Selbst. Daher ist mein Selbst auch mein Ich.
Konstantin

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am 18.06.2001 schrieb Konstantin Messmer:

Liebe Christine,
In den Atomzwischenräumen ist Platz für GANZ VIEL. Bewegung. Energie. Bewußtsein. Leben. Gestaltbildung. Der Atomkern selber nicht Materie, sondern gestaltete, verdichtete Bewußtseinsenergie. Subtile organisierende Energiefelder. Das sind Wir. Gut, sich nicht die Organisation aus der Hand nehmen zu lassen. Sondern in die Hand zu legen von Allem Was Ist. Dann findet Heilung statt.
Konstantin

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am 18.06.2001 schrieb Johannes Heimrath:

Lieber Stefan,

an dieser Stelle sollten wir weitermachen. Dummerweise bin ich jetzt nochmal bis Ende Juni unterwegs und kann nicht internetteln. Aber dann.

Einstweilen hoffe ich auf andere erhellende Beiträge ...

Liebe Grüße, Johannes

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am 19.06.2001 schrieb Josef VOLSA:

Servus Hedwig!

Ich bin da ganz Deiner Meinung, dass dies alles nichts, aber absolut gar nichts mit Feng Shui zu tun hat. Nur leider wird Feng Shui (vom Grossteil jener, welche diese Zunft ausüben) so interpretiert.
Schau Dich mal in einem Esoterikgeschäft um, was so unter "Feng Shui Bedarf" läuft. Irgendwelche chinesische Plastikbuchstaben, von welchen nicht einmal der Verkäufer weiss, was diese bedeuten, welche aber seiner Meinung nach ganz sicher wirken wenn man sie ins Reichtums- Partnerschafts oder sonstiges Eck hängt.

Dies sind meine Erfahrungen mit Feng Shui Beratern, nicht meine Vorstellungen davon.

Ich habe auch schon angeführt, dass es einige wenige gibt, bei welchen sowohl die Einstellung zu Feng shui als auch das Wissen über Feng Shui absolut passt. Hier ist auch die Zusammenarbeit optimal, weil hier dieses östliche Wissen als Schlüssel für unsere westliche Geomantie gesehen wird und nicht als "Allheilmittel, allein deswegen weil es aus Asien kommt und die dort sicher mehr wissen als wir".

Ich hoffe, Dich nicht irgenwie persönlich beleidigt zu haben und verbleibe

mfg

Josef VOLSA

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am 19.06.2001 schrieb Hedwig Seipel:

Hallo Josef,

Du hast mich keinesfalls beleidigt. Ich kann Deine Empfindungen sehr gut nachvollziehen. Meine "Empörung" über einige psoeudomoderne Feng Shui-sten hat mich bewogen, persönlich dagegen anzukämpfen. Mein Weg führt nicht über die kommerzielle Vermarktung, sonder über breite Aufklärung und Verbreitung der klassischen Feng Shui-Lehre. Ich denke, wenn genügend Menschen imstande sind das Spreu vom Weizen zu trennen, dann wird sich der marktorientierte Quatsch von alleine erledigen. Feng Shui hat Höhen und Tiefen erlebt und dabei fast 6000 Jahre überstanden, so wird es auch diese aktuelle Schieflage meistern.
Es tut immer wieder gut zu erfahren, daß es noch viele Menschen gibt, die ähnliche Meinung haben. Vielleicht könnten sich noch mehr gleichgesinnte melden und auf diesem Weg eine konstruktive Diskussion aufbauen? Was meinst Du dazu?

Viele Grüße

Hedwig

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am 19.06.2001 schrieb Josef VOLSA:

Servus Hedwig!

Ich denke nicht, dass ich für eine Feng Shui-Diskussion der Richtige bin. Ich arbeite ausschließlich auf europäischer Basis und habe von Feng Shui keine Ahnung bis auf die Erfahrungen, welche ich bei meinen Projekten mit Feng Shui-Beratern damit gesammelt habe.
Aber stelle es einfach als neues Thema in das Forum.

Viele Grüße

Josef VOLSA http://www.volsa.com

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am 17.07.2001 schrieb TullaApo@gmx.de:

Wie schoen, dass die Gong Nachricht dann doch
so viel Resonanz fand
und eine angenehme Bewegung
in die Diskussion gebracht hat.
Moege dies trotz Urlaubszeit mit
sommerleichten Gedanken fortgefuehrt werden.
Christine Ruhoff

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