Jenseits-Geomantie
in Fachfragen/Austausch
am 10.11.1999 schrieb Stefan Brönnle:
Hallo!
Ich suche Personen, Fakten, Bücher etc., die sich mit der Geomantie von Grabstätten (megalithisch, mittelalterlich, keltisch, chinesisch, und und und) auseinandersetzen. Wer kann mir da weiterhelfen? Oder vielleicht hat ja jemand persönliche Erfahrungen, Wahrnehmungen etc., die er mir mitteilen möchte.
Spannend fände ich auch physikalische oder biophysikalische Untersuchungen an Grabstätten.
Für jegliche Hilfe wäre ich dankbar.
Stefan Brönnle, http://www.hagia-chora.org
am 06.01.2000 schrieb Jürgen Kunth:
Hallo Stefan
im Forum von http://www.china-club.de gibt es jemanden, der ein Buch über Gräber usw. schreibt. Vielleicht solltest du ihm eine Mail schicken.
Viele Grüße Jürgen
am 09.01.2000 schrieb Stefan Brönnle:
Vielen Dank für den Tip! Ich schau mal rein bei China-club.de!
Frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2000!
Stefan Brönnle
am 14.06.2000 schrieb Elvira Recke:
Moin, Stefan,
über die Bibliothek ist fogendes Buch zu beziehen :
Carl Hentze
Das Haus als Weltenort der Seele
Ein Beitrag zur Seelensymbolik in China, Grossasien, Altamerika
Ernst Klett Verlag
Herzliche Grüße. Elvira.
am 14.06.2000 schrieb Stefan Brönnle:
Vielen Dank!
Gerne erwarte ich weitere Tips zu Seele, Äther, Astralreisen, Grabbauten,......
Liebe Grüsse
Stefan
am 12.01.2002 schrieb Gabi Wosnitza:
Diese Anfrage ist ja schon ziemlich alt. Sind Erfahrungen zu diesem Thema noch interessant?
Ich habe viel Zeit an unzähligen Großsteinanlagen verbracht und versucht herauszufinden, was es mit diesen Orten auf sich hat. In Kommunikation mit dortigen Wesen und Astralreisen haben sich ein paar Erkenntnisse ergeben. Es ist aber ziemlich kompliziert sich zurechtzufinden, es sind sehr viele Schichten von Erinnerungen dort gespeichert.
Wenn noch Interesse besteht, würde ich etwas dazu sagen
am 14.01.2002 schrieb Stefan Brönnle:
Vielen Dank, das Thema interessiert mich nach wie vor. Ich wäre für Erfahrungsaustausch dankbar
Stefan Brönnle
am 16.01.2002 schrieb Gabi Wosnitza:
Ich will mal damit anfangen: immer wieder habe ich auf den megalitischen Großsteingräbern den Hinweis bekommen, dass es sich eigentlich und originär nicht um Grabstätten handelt.
Diese Orte seien aufgrund besonderer energetischer Verhältnisse eine Art Tor, eine Verbindungsstelle zu den "anderen Welten" , u.a. eben auch die Jenseitswelt. An diesen Orten ist es leichter mit dem Aufenthaltsort Verstorbener, aber auch mit ätherischen Gebieten oder in manchen Fällen auch anderen Dimensionen in Verbindung zu treten. Es gibt gewissermaßen auf der Mikroebene (im "Subquantenbereich") Dimensionstore, die Menschen mit entsprechenden Fähigkeiten zur Reise in andere Dimensionen und Parallelwelten benutzen könnten.
Ich schließe aus diesen Ansagen, dass diese Orte in geschichtlich auch noch nachvollziehbaren Kulturen, als Grabstellen benutzt wurden, wissend oder ahnend/fühlend, dass hier ein Kontakt zu den Verstorbenen leichter war oder evt. die Reise der Angehörigen ins Jenseits sich leichter gestalteten konnte. Den Verstorben den Weg in der unbekannten Seite der Welt so gefahrlos und angenehm wie möglich zu machen, war ja wohl ein recht verbreitetes Motiv in früheren Kulturen und in gewissem Sinne auch noch heute in vielen Religionen.
Wegen dieser "Fremdnutzung" und auch den späteren Ereignissen an diesen Orten, sind die einzelnen Botschaften immer etwas schwierig auseinander zu halten.
An vielen Stätten habe ich Erinnerungsspuren von sehr viel Gewalt gefunden, die - so wie ich diese Bilder interpretiere - mit dem Übergang von vorchristlicher zu christlicher Religionsausübung zu tun haben. Es haben sich wohl im Lande noch länger mehr oder weniger heimlich bestimmte Rituale und auch Bestattungszeremonien erhalten (in einem Fall ganz deutlich auch matriarchalisch geprägt), die immer wieder auch an solchen Orten ausgeübt wurden. Die großen Steine und Granitblöcke verfügen über eine enorme Speicherfähigkeit für Informationen. Deshalb bin ich auch nicht sicher, ob die gespeicherten Bilder (das ist jedenfalls meistens die Art, in der ich Zugang zu den Informationen bekomme), immer auch zu diesem Ort gehören und nicht z.B. durch eine energetische Verbindung dorthin transportiert und dann gespeichert wurden.
Um das im einzelnen herauszubekommen, muss man Kontakt zu den jeweiligen Hütern der Orte, den ätherischen Bewohnern, der natürlichen Formationen aufnehmen.
Das ist ein intensives Unternehmen, was ich in der Regel bei den relativ kurzen Besuchen, die sich z.B. während eines Urlaubs ergeben, nicht sehr weit verfolgen kann. Vor allem auch wegen der stark emotional geladenen Erinnerungen und der starken "Jenseitsverbindungen", erfordert das besondere Schutzmaßnahmen. Ich sehe den Nutzen von Jenseitsreisen und Kontaktaufnahme mit Verstorbenen nicht, dort herrscht in der Regel die gleiche Verwirrung wie im Diesseits, nur dass man sich in der "Umgebung" erheblich weniger zurecht findet und Probleme mit der Fähigkeit bekommt, Wahrnehmungen zu beurteilen.
Meistens bekomme ich wie gesagt als erstes den Hinweis, dass es sich nicht um eigentliche Grabstätten handelt, ja aber um was dann?
Das versuche ich nun schon seit längerem herauszufinden und bin noch zu keinem abschließenden Ergebnis gekommen. Den "Sinn" der Orte zu verstehen ist auch durch die Veränderung und teilweise Zerstörung der Anlagen erschwert. Oft fehlen Teile, wurde eine Straße mitten durch eine Anlage gebaut, wie hier in einem Fall in meiner Nähe. Es sind Steine umgefallen, wieder aufgerichtet worden usw. Es ist auch ganz offensichtlich so, dass die Eingänge in die Gräber auch nachträglich angelegt wurden.
Insgesamt gibt es immer wieder Hinweise darauf, dass es sich um Energie-, Informationsspeicher- und Richtsysteme handelt, die eben aber nicht mehr so funktionieren wie es einst vorgesehen war. Die natürlichen energetischen Verhältnisse wurden genutzt, verstärkt, gerichtet, evt. auch ankommende Energien. Was damit bezweckt wurde, ob eine weiträumige die energetische Beeinflussung, die Verstärkung der Torqualität für rituelle Zwecke oder eine Art Kommunikationsnetz ist mir noch nicht deutlich geworden. An den meisten Stellen habe ich aber Hinweise auf eine großräumige Verbindung mit anderen "Kraftorten" erhalten.
Wenn ich ohne besondere Fragestellung und Forschermentalität Astralreisen an solchen Orten unternehme, bekomme ich eine Auswahl von Bildern und Ereignissen zu sehen, die immer auch etwas mit meinem persönlichen, augenblicklichen Zustand zu tun hat. Also oft Anregungen und Denkanstöße zu Fragen und Problemen eingekleidet in Bilder von vergangenen Geschehnissen oder von mythologischer Qualität.
So bin ich auch selbst immer in diese Wahrnehmung eingebunden, es entsteht eine Verbindung mit dem Ort, seine Geschichte verbindet sich ein Stück mit meiner Geschichte, oder vielmehr umgekehrt. Und das führt dann meistens dazu, dass ich etwas tun und verändern muss, für mich oder im Zusammenhang mit dem Ort. Dies betrifft aber ganz allgemein Kraftorte, nicht nur Grabstätten. Sie wirken dann wie ein "Selbsterfahrungskatalysator" oder auch "Entwicklungsturbolader". Die dadurch ausgelösten Ereignisse und psychischen Bewegung haben in manchen Fällen dazugeführt, dass ich diesen speziellen Ort mehrere Jahre gemieden habe, weil es so lange dauerte, bis ich die Dinge verarbeitet hatte.
Meistens aber suche ich für diese ungezielten Unternehmungen keine Grabstätten aus, weil es dort wegen der komplexen Verhältnisse zu schwierig ist zu verhindern, von "unerwünschten" Wahrnehmungen irgendwohin geschleudert zu werden.
So weit erst einmal das, was mir spontan zu dem Thema einfällt. Interessant wäre allerdings Einzelheiten zu bestimmten Orten zu vergleichen oder mit speziellen Fragestellungen loszugehen um Informationen zu holen.
Wie gestalten sich Ihre Erfahrungen mit Grabstätten?
Gabi Wosnitza
am 23.01.2002 schrieb Konstantin Meßmer:
Liebe Gabi,
deine Erfahrungen sind sehr spannend, und ich will von mir etwas hinzufügen.
Grundsätzlich soll man keinen Kontakt mit Verstorbenen suche, um sie auf ihrem Entwicklungsweg in der Zwischenwelt nicht zu stören. Wenn du aber an bestimmten Plätzen Wahrnehmungen von verstobenen Seelen hast, kann es sein, dass sie dich um Hilfe bitten wollen. Du sollst davor keine Angst haben. Sie spüren, dass du ein Bote des Lichtes bist und wollen den Weg gewiesen haben. Es handelt sich um Seelen, die in ihrem Erdenleben den Glauben nicht gefunden haben. Sie befinden sich nun nach ihrem Glauben weiterhin im Erdenumkreis oder sogar in der Nähe oder in Familienmitgliedern. Wenn du das Gefühl hast, Hilfe geben zu können, geh in den Bewußtseinszustand des Engels, der du auch bist und mache den Seelen liebevoll klar, dass es eine lichtvolle Ebene gibt, nach der sie suchen. Bitte einen Engel, sie dort, wo sie sind, abzuholen und zum Licht zu führen. Du wirst sehen, dass dir Dank entgegenkommt.
Wenn du an den Stätten, die du aufgesucht hast, Erinnerungen an die keltische Übergangszeit findest, oder woran auch immer, ist es nicht von der Hand zu weisen, dass es mit dir persönlich etwas zu tun hat. Es besteht die Möglichkeit, dass du selbst in einer früheren Inkarnation in die Vorgänge involviert warst. Es dient immer der Entwicklung deiner Persönlichkeit, solches zu entdecken, und die geistigen Helfer sind an deiner Seite. Es kommt darauf an, die Botschaft immer deutlicher verstehen zu lernen. Bei Bedarf auch Hilfe von Menschen anzunehmen, um Gefühle in deine Seele zu integrieren und Vergangenes loszulassen.
Viel Kraft und Liebe wünscht
Konstantin
am 27.01.2002 schrieb Gabi Wosnitza:
Lieber Konstantin,
was du schreibst, hört sich richtig an. Wir müssen bei allem von der Mitte, der Herzkraft ausgehen.
Was aber macht man, wenn man es mit mehreren ehemalige KZs zu tun hat. Es betrifft einen Bereich, in dem ich mich beruflich immer wieder aufhalte und ich habe immer mehr Mühe, die Augen davor zu verschließen. Mal abgesehen davon, dass ich das vielleicht nicht reparieren kann und schon gar nicht allein, wie weit darf man sich einmischen, "Orte heilen"? Ich weiß, wenn Menschen es angerichtet haben, sollten sie es auch wieder zurecht bringen. Aber ich gehe davon aus, dass sich die Folgen dieser Ereignisse dort immer noch manifestieren, weil die Lektion von den Menschen noch nicht gelernt wurde. Mache ich alles "heil" - vorausgesetzt ich könnte das - verursache ich evt. neue schlimme Ereignisse, da die Menschen diese Erfahrungen noch nicht verarbeitet haben. Wie weit also darf man sich einmischen? Was ist der Maßstab?
Liebe Grüße
Gabi
am 27.01.2002 schrieb Konstantin Messmer:
Liebe Gabi,
ich denke, dass ein guter Maßstab ist, wenn man vor jeder Maßnahme, die man trifft, die Frage stellt:
"Ist es im Einklang mit den Gesetzen und Absichten des Universums (Gottes, des Lebens) dies oder jenes zu tun?"
Ich denke, dass du Werkzeuge hast (Radionik, Kinesiologie...) um die Antwort darauf zu bekommen.
Was wir als Heiler lernen müssen, ich schließe mich ausdrücklich ein, ist zu akzeptieren, dass wir auch mal nicht helfen können, dass wir ein "Nein" als Antwort bekommen. Dann müssen wir es bleiben lassen. Wenn Du aber immer wieder auf die Sache gestoßen wirst, kann es sein, dass Du auch helfen kannst. Die Herausforderung ist, sicher zu wissen, was zu tun und zu lassen ist. Wenn du glaubst, dass ich dir dabei helfen kann, lass uns die Diskussion privat weiter führen.
Liebe Grüße
Konstantin
am 28.02.2002 schrieb soulfit@t-online.de:
Liebe gabi,
ich komme zwar aus der "anderen Ecke" der Hypnosetherapie, aber ich kenne dieses Problem auch, dass man das Gefühl entwickelt, ein Problem sei zu groß. Natürlich würdest du dem Problem nicht begegnen, wenn es das wäre. Allerdings hole ich mir in solchen Fällen engergetische Unterstützung von "Mutter Erde" über die Füße und "Vater Gott" über den Kopf und erlebe mich so eher als "Durchlauferhitzer" von Heilenergien. Das hilft mir, das "ich-denken", das einem in solchen Situationen gefährlich werden kann, zu relativieren. Die Bereitschaft einen Ort oder andere Energien zu segnen kann niemals falsch sein. wichtig ist, eventuelle Haßgefühle gegen die Täter anzuschauen und zu integrieren.
Liebe Grüße
Tina
am 11.05.2003 schrieb alexandra:
hallo gabi,
bei solchen kollektivgeschichten ist es für mich eine brauchbare grundlage davon auszugehen, daß ich auch ein teil des betreffenden kollektivs bin. und daß ich durch die arbeit an solchen "kollektivschmerzpunkten" meinerseits verarbeite. der prozeß wirkt in beide richtungen und du hast das recht dich darauf einzulassen.
viele grüße,
alexandra
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