Schlecht klingender Orts & Straßenname

in Beeinflussung

am 14.06.2006 schrieb sfreigang@web.de:

Hallo an alle.
Durch Zufall bin ich auf diese Seite gestoßen, und bin nun in freudiger Erwartung ob mir irgend jemand mit einer Hilfreichen Info weiterhelfen kann. Es geht um folgenden. Wir haben vor noch in diesem Jahr umzuziehen, allerdings ist der Name des Ortes -Egelsbach“ sowie die
Straßenbezeichnung -Im Kammereck“. Ich habe vor circa 1 ½ Jahren an einen Anfängerkurs über 2 Tage der Feng Shui Lehre teilgenommen. Dort wurde uns unter anderem auch mitgeteilt, das man bei einem Einzug besonders auf den Ortsnamen sowie Straßenbezeichnung achten sollte, da dies große Auswirkung auf die in diesem Ort/Strassen lebenden Menschen hat. A) Ist das wirklich so ? Falls ja, wie kann man diesem schlechtem Einfluss entgegen wirken ? Vielen Dank für Euren Rat. Tschüß Susi

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am 19.06.2006 schrieb mhecking@gmx.net:

Hallo Susi,

allgemein glaube ich kann man sagen, dass natürlich einStrassenname auch auf oder mit uns
wirkt wie alles andere auch. Meiner Erfahrung nach
ist aber der name nur ein Bruchteil der Gesamtenergie einer Strasse/eines Ortes. Ich sage mal so, ein Ortsgeist oder genius loci ist glaube ich
immer bestrebt ein gewisses Gleichgewicht zu erhalten und daher wird er Menschen, Pflanzen, Tiere
und dann auch Gebäude und Strassen "anziehen" die diese "Arbeit" am besten machen können.Schau Dir vielleicht einfach auch die Bewohner der Strasse genauer an:wie wirken sie auf Dich? welchen Drath hast Du zu ihnen spontan?
Mir fällt übrigens eine sehr schöne Deutung des Namens "Kammereck" ein
: "der Herrgottswinkel" wie man ihn früher immer in den alten Bauernhäusern hatte. Ist doch schön ,oder?
Ich würde aber vielleicht auch mal im Stadtarchiv oder bei älteren Mitbürgern nachhorchen woher der Name denn kommt, manchmal leiten sich scheinbar eindeutige Worte von ganz anderen mittelalterlichen Wörtern ab.
Lieben Gruss, Martin

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am 22.06.2006 schrieb Josef Volsa:

Sehr geehrte Susanne!

Also, wenn es das Egelsbach ist, das man im Netz findet, war die frühere Schreibweise Elsbach. Leitet sich vermutlich ab vom indogermanischen el-, al- oder ol- (mit germanischer Endung) und hat die Bedeutung von "fließen" oder "strömen" Ähnlich finden wir diesen Wortstamm im Ort "Altmühl" und in einigen Flüssen wie Elster, Elstra, Alestra, Alster, ...

Wenn man diese Umstände weiss, klingt dieser Ort gar nicht so schlecht. Vielleicht bringt er ja bei Ihnen einiges in Fluss.

Ich hoffe, mit diesen Auskünften gedient zu haben und zeichne mit den freundlichsten Grüßen aus Wien

Josef Volsa
http://www.italienseminar.volsa.com

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am 27.06.2006 schrieb fengshuicentrum@web.de:

hallo Susi ,
ich kann Josef nur beipflichten.
Wenn er mit seiner Recherche über den Namen recht hat,dann handelt es sich um einen Namen ,der von einem Feuchtgebiet hergeleitet ist, wo Erlen wuchsen.
Ich kenne Egelsbach und wenn auch vor lauter Gewerbegebiet und Flugplatz und Autobahnnähe fast nichts mehr zu spüren iat, so ist es doch ganz nah am hessischen Ried und der Rheinaue,was Es dienet ursprünglich mit seinen vielen Poldern als Hochwasserauffanggebiet für den Rhein,.nur leider ist davon durch die Besiedlung der Aue nicht mehr viel da.Das alles ist meiner Ansicht nach kritischer als ein in manchen Ohren nicht so gut klingender Namen.Der alte Ortskern von Egelsbach ist allerdings in manchen Teilen noch erhaltenes Dorf ,das txypisch für das hessische Ried ist
Grüße Marianne
PS Ich hoffe ,es ist das Egelsbach in der Nähe von Frankfurt a. M. gemeint

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am 08.07.2006 schrieb Josef Volsa:

Servus Marianne!

Ich persönlich kenne Egelsbach nicht. Nur von der Autobahnabfahrt beim Vorbeifahren. Aber wenn das was Du schreibst stimmt, ist das wirklich ein gröberes Problem als das mit diesem Namen, der sich vom "Fließen" herleitet.

Ich finde es aber irgendwie auch lustig. Da werden in Seminaren Themen angeschnitten, welche den Leuten Angst machen. Aber es wird ihnen kein Werkzeug mitgegeben, wie sie damit umgehen können. Wie man etwa die Herkunft eines Ortsnamens herausbekommt. Welche Quellen, welche Literatur verwendet werden kann.

Diese Recherche hat genau 3 Minuten gedauert. Also nicht wirklich aufwendig. Eine Fingerübung.

Aber was ich eigentlich sagen will ist ein Aufruf an alle, die derartige Seminare geben. Einerseits den Aufbau der Seminare zu überdenken. Keine Themen anschneiden, die Angst machen können ohne ein Werkzeug anzubieten, mit diesen Ängsten dann umzugehen. Wenn diese Zeit nicht vorhanden ist, diese Äußerungen eher unterlassen. Es schadet mehr als es nützt, wie man an diesem Posting sieht.

Ich muss mich hier auch selbst an der Nase nehmen. Auch mir passieren solche Dinge in meinen eigenen Seminaren immer noch. Aber ich versuche sie zumindest zu eliminieren. Es wird in der Geomantie, in der Radiästhesie und natürlich auch im Feng Shui viel zu viel mit Angst gearbeitet. Nicht nur in Seminaren sondern auch Kunden gegenüber. Vielleicht ist dies ein Thema, das hier einen eigenen Threat wert wäre.

Servus aus Wien

Josef
http://www.italienseminar.volsa.com

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am 12.07.2006 schrieb fengshuicentrum@web.de:

hallo Josef,
du hast den Nagel auf den kopf getreoffen mit der Angstmache in Seminaren und auch bei Beratungen ohne eine wirkliche Abhilfe oder Verständnis anzubieten. Das ganze ist oft auch eine sprachlich linguistisches Problem.
Ich hatte gerade ein Seminar über Realitätsgestaötung und Wahrsagen und dabei ging es um die Deprogrammierung unter anderem von falschem Sprachgebrauch. Mit Hilfe des neuen I Ging Buch ; "Das kosmische Orakel" von Carol Anthony und Hanna Moog kommt man solchen Peragrammen gut auf dei Spur.

Noch ein Tip für die Namensforschung:www.onomantie.de
Herzliche Grüße nach Wien oder bist Du wieder in der Toskana?
Marianne

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am 16.07.2006 schrieb Josef Volsa:

Servus Marianne!

Weder in Wien, noch in Italien. Jetzt sitz ich gerade im Kanton Zürich in der Schweiz. In Italien bin ich erst wieder im August mit einem Kurs. (http://www.italienseminar.volsa.com, nur mal so zum neidisch werden ;-) )

Was ich schade finde, ist, dass zu diesem doch sehr brisanten Thema kein Diskussionsinteresse in diesem Forum hier besteht.

Grüezi aus Kefikon

Josef

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am 17.07.2006 schrieb fengshuicentrum@web.de:

Hallo Josef,
meine Meinung ( vielleicht eine sehr ketzerische) ist, dass wer Angst verbreitet , selbst voller Ängste sein muss. Meistens handelt er / sie aus dem Grundsatz"geteiltes Leid ist halbes Leid" Deshalb ist für insere Arbeit meiner Ansicht nach wichtig sich selbst und seine Ängste und Tiefsitzenden Glaubenssätze zu erkennen und zu transformieren. Wie über dem Orakel von Delphi stand: "Erkenne Dich selbst"dann erkennst du auch dei welt und alles wird klar:
Herzliche Grüße
Marianne

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am 20.07.2006 schrieb Josef Volsa:

Hallo Marianne!
Ich kannte mal einen alten Radiästheten, der bei jedem Sitzplatz, ob im Restaurant oder in der U-Bahn erst mal die Grifflängen abgenommen hat. Ob dort vielleicht irgendmal jemand gesessen habe, der MS, Aids, Krebs, .... hatte. Wenn solche Grifflängen gekommen sind, hat er sich dort nicht hingesetzt. War ab und zu "ein bisschen" anstrengend, dieser Herr.
Gruss

Josef
http://www.italienseminar.volsa.com

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am 20.07.2006 schrieb fengshuicentrum@web.de:

Hallo josef,
ich weiß ,es gibt noch mehr davon ( ich kannte eine Lehrerin, die hat nur in bestimmten Klassenzimmern unterrichtet,die sie vorher auf Störzonen untersucht hatte) , aber man sollte all diesen Leuten folgenden Spruch de Dalai Lama sagen:Wer mit sich im Einkalng ist , ( also in Verbindung mit seiner inneren Wahrheit) , der kann überall ruig schlafen .
In diesem Sinne
Eine angenehme Zeit
Ist es in den Alpen auch so heiß?
LG Marianne

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am 22.07.2006 schrieb Josef Volsa:

Hallo Marianne!

Es ist so, dass leider in vielen Fällen die Resonanz zu einem Ort bei einer Beratung kaum beachtet wird. Es wird immer nur ein Ort gesehen und nicht der Grund, warum man sich einen Ort ausgesucht hat.

Schade, dass sich der eigentliche "Verursacher" dieses Threats nicht mehr hier gemeldet hat.

Ich bin inzwischen aus der Schweiz zurück. Aber es ist schon sehr heiss. Ab Montag bin ich dann in Deutschland. Aber ich glaub, da ist es auch nicht viel besser.

In Italien haben wir dann wenigsten einen Pool. Auf dieses Seminar freue ich mich daher schon ganz besonders.

Viele Grüße derzeit wieder mal aus Wien

Josef
http://www.italienseminar.volsa.com

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