Beeinflussung
in Beeinflussung
am 21.12.2004 schrieb Frisia:
Ich wohne seit gut 4 Jahren in meinem alten Haus (1875) und habe hier massive Probleme.(Zur Info: dieses Haus und das, das davor an dieser Stelle gestanden hat (1450), ist seit mehreren Jahrhunderten im Besitz einer Familie gewesen. Ich habe es sozusagen als erster "Fremder" gekauft und übernommen.)
Obwohl ich von mir sagen kann, daß ich mit beiden Beinen fest im Leben stehe, merke ich, wie hier "etwas" massiv mein Leben negativ beeinflußt. Alles läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Leute(Kunden, Schüler, Mitarbeiter, Freunde, Familienmitglieder) kommen, fühlen sich in meinem Haus wohl, freuen sich einen schönen Ort und einen netten Menschen wie mich kennengelernt zu haben. Doch nach einiger Zeit, urplötzlich, kippt die Situation, ohne, daß irgendetwas vorgefallen wäre. Die Leute werfen mir die absurdesten Sachen vor,zeigen unerklärliche Seiten ihrer Persönlichkeit, verschließen sich, sind unerreichbar, entwickeln Aggressionen gegen mich und mein Haus und verschwinden aus meinem Leben und von diesem Ort (kündigen, melden sich nicht mehr, brechen unter Vorwänden den Kontakt ab, was ihnen selber oft anscheinend unangenehm ist).
Kann damit jemand etwas anfangen und weiß vielleicht Rat?
am 22.12.2004 schrieb Peter H. Burger:
Hallo,
es gibt verschiedene Wege ein Haus von alten Energien zu reinigen. Hier scheint dies dringend angebracht zu sein.
Aber gehe immer davon aus, dass es auch seinen Sinn hat, dass Du in das Haus gezogen bist. Denn alles ist immer wechselseitig.
Das Haus bist Du selber und es erzählt Dir etwas über Dich, was Du bisher vielleicht noch nicht von Dir wusstest. Und es gibt Dir eine Chance etwas in Dir zu reinigen.
Ich vertrete die Ansicht, dass Menschen, die in alte Häuser einziehen, sich noch mit alten karmischen Themen auseinandersetzen zu haben.
Jede Lebensform, jedes Hobby oder Sammelleidenschaft ist ein stellvertretender Ausdruck einer alten inneren Geschichte, die sich damit ein neues Ventil gesucht hat. Indem es gelebt wird, kann es sich nach und nach erlösen.
Übrigens bei Familienaufstellungen nach Bert Hellinger kann man auch das Haus aufstellen. Das zeigt manchmal sehr interessantes auf und auch damit kann man Reinigungsprozesse beschleunigen.
Gruss
Peter
am 22.12.2004 schrieb Frisia:
Lieber Peter,
vielen Dank für deinen Rat. Ich habe auch schon in die Richtung einer "Hausreinigung" gedacht. Weißt du eine Anlaufstelle, wo man professionelle Hilfe bekommen kann? "Normale" Reinigungszeremonien(Räuchern etc.) haben wir natürlich schon viele gemacht, doch die haben leider alle nichts gebracht. Im Gegenteil, je länger ich in diesem Haus wohne, umso massiver wird es.
Ich habe mich auch schon oft gefragt, was mein persönlicher Anteil daran ist. Irgendwie "stricke" ich so eine Sache ja immer mit, wenn auch nicht bewußt oder gezielt. Aber nur durch Nachdenken und Mit-sich-kritisch-sein kommt man nicht weiter. Vielleicht sollte ich tatsächlich mal eine Hellinger Aufstellung machen.
Wenn du noch einen "Hausreiniger " wüßtest.wäre ich für eine Nachricht sehr dankbar.
Liebe Grüße
Frisia
am 22.12.2004 schrieb Peter H. Burger:
Wo steht das Haus ?
Ein grosser Amethist bewirkt in Räumen oft Wunder. Es gibt verschiedene Wege Energien zu klären.
Wenn ich etwas mehr weiss, kann ich Dir vielleicht noch etwas mehr dazu sagen.
Gruss
Peter
am 22.12.2004 schrieb Hedwig Seipel:
Hallo Frisia,
der Grund Deiner Empfindungen im Haus mag durchaus mit alten Energien zu tun haben. Es kann aber ebensogut am energetischen Muster des Hauses liegen. Wir suchen uns Häuser und Wohnungen aus, die auf unsere Lebenssituation passen. Oft nehmen wir diese Situationen auf der bewußten Ebene noch nicht war, obwohl sie schon da sind. Ich nenne es "Tendenzen" oder "Potentiale" eines Hauses. Wie sie sind und was sie mit Deinem Leben zu tun haben, kann eine Feng Shui Analyse nach der Methode der "Fliegenden Sterne" transparent machen. Wenn man weiß, womit man zu tun hat, knn immer noch die Entscheidung getroffen werden, nehme ich es an oder optimiere es.
Grüße
Hetti Seipel
am 29.12.2004 schrieb Frisia:
Lieber Peter, liebe Hetti,
vielen Dank für eure Ratschläge und Gedanken.
Mein Haus steht mitten in Schleswig-Holstein, in der Nähe von Schleswig. Es handelt sich um einen alten Hof, der hier in der Gegend recht bekannt ist und viel Tradition hat. Um das Haus herum gibt es viel Wasser (einen Fluß, einen kleinen See und mehrere Teiche) und obwohl das Haus wirklich trocken und bautechnisch intakt ist, höre ich oft, daß die Leute mein Haus für feucht halten. Das Grundstück um mein Haus (100.000 qm) ist traumhaft mit vielen alten Bäumen, mit Biotopen, mit vielen wilden Tieren und Weideland.
Das Außengelände ist sehr einladend und dort habe ich mich immer wohl gefühlt. Das Wohnhaus selbst hat uns aber von Anfang an nicht "gefallen" und wir haben es als notwendiges Übel, das man sich "hübsch" machen kann, in Kauf genommen. Durch die traumhafte Lage und das Drumherum schien der Ort optimal für unsere betrieblichen Pläne und unser negatives Gefühl, dem privaten Haus-bereich gegenüber haben wir hintenangestellt.
Wir haben vorher auf einem anderen Hof gewohnt. Das Haus haben wir sehr geliebt, es war unsere "Burg" und war immer ein warmes Zuhause. Doch dort wurde es zu eng und so mußten wir umsiedeln.
Wie ich schon schrieb haben auf dem jetzigen Hof seit Jahrhunderten die Mitglieder ein und derselben Familie gewohnt. Ein Jahr bevor wir es kauften, war der Eigentümer verstorben (im Haus?) und seine Frau wollte den Hof allein nicht halten.
Wir haben hier sehr viel gebaut und so manche Bausünde des Vorgängers behoben. Oft hatten wir das Gefühl, daß es dem verst. Eigentümer nicht paßte , was wir dort machten. Es passierten sogar Unfälle, gehäuft, während der Umbauphase und danach.
Hunde scheinen hier sehr willkommen, die Katzen dagegen mußten sich hier erst Platz erobern. Von unseren mitgebrachten vier Katzen sind zwei gestorben, die anderen beiden haben sich etabliert.
Die Gebäude sind S-förmig aneinander gebaut und nach Osten ergibt sich ein Innenhof. Wir haben zusätzlich ein großes Gebäude (800qm) an die Südseite gebaut. Die Räume sind hell, die Fenster groß, trotzdem wirkt es innen nicht freundlich.
Wichtig ist vielleicht noch, daß ich immer das Gefühl habe, als sei mein Haus "dreckig". Putzen und Renovieren hilft immer nur kurzzeitig.
So, ich hoffe, damit könnt Ihr was anfangen und bedanke mich schonmal im Voraus für eure Mühe.
Liebe Grüße
Frisia
am 06.01.2005 schrieb michaelgunkel@gmx.de:
Liebe Frisia,
hast Du Dich mal intensiver mit der Familiengeschichte der Vorbesitzer Deines Hauses beschäftigt? Was war das für eine Sippe? Welche geistige Ausrichtung hatten diese Menschen? Ich habe in meiner geomantischen Praxis schon alte Häuser kennenlernen dürfen, die eine ganz bestimmte geistige Ausrichtung und Dimension aus der Geschichte seiner Bewohner gespeichert hatten. Da ist es oft sehr schwierig die Füße auf den Boden zu bekommen. Hier ist es wichtig die maßgebenden Muster zu finden und zu erkennen. Früher war es oft auch üblich, das Eigentum zu markieren, um den alleinigen Besitzanspruch für "alle Zeiten" zu manifestieren. Gibt es vielleicht etwas in Eurem Haus, was dem entspricht? Ein altes Hauszeichen, eine Rune, einen Grundstein mit einer auf eine Familie (Sippe) bezogenen Botschaft? Gehe mal in Deine Wahrnehmung und versuche Dich auf solche Dinge zu konzentrieren. Vielleicht bekommst Du eine Botschaft.
Herzliche Grüße
Michael
am 07.01.2005 schrieb Frisia:
Lieber Michael,
vielen Dank für deinen Beitrag.
All zu viel ist leider nicht über die Familie rauszubekommen. Ich weiß eben nur, daß das Haus seit ca. 1450 innerhalb der Familie von Generation zu Generation weitergegeben wurde.
Im Mittelalter war hier die Zwangsmühle(Wassermühle) für alle Bauern der Umgebung. Im Dänisch-Russichen (?) Krieg war hier die Zahlstelle und das Quartier der Kosaken.
Es ist also schon einiges hier passiert.
Hier in der Gegend kennt jeder dieses Haus und wir konnten erleben, daß wir, als wir hier einzogen, eine merkwürdige Anerkennung ernteten. Man ist geachtet und bekannt ,aber nicht unbedingt beliebt, wenn man dieses Haus bewohnt. Man ist jemand, der zur Dorfversammlung eingeladen wird und auf Feiern wird man angesprochen, aber es ist keine echte postive Welle, die einem da entgegen schwappt.
Wir haben sicher auch mit der Tradition gebrochen, die hier jahrhundertelang vorherrschte. Als anständiger Bauer, hat man natürlich Jäger zu sein. Wir dagegen sind Vegetarier und haben, aufgrund unserer uns vom Dorf verliehenen "Stellung" gleich klar gemacht, daß das auf unserem Land nict stattfindet, obwohl wir uns rein rechtlich nicht dagegen verwehren könnten. Diese Ansage von uns wurde aber eingehalten, wenn auch sehr sehr unwillig.
Den letzten Vorbesitzer haben wir nicht mehr kennengelernt, da er ein Jahr vor unserem Kauf verstorben ist. Seine Frau hatte sehr viel übrig für "mehr Schein als Sein", unserer Ansicht nach. Von den Nachbarn hörten wir, daß der Vorbesitzer irgendwie beliebt war, aber irgendwie konnte man wohl auch vieles an ihm nicht leiden. Er soll ein Aufschneider, Besserwisser und Angeber gewesen sein. Aber man besuchte trotzdem wohl immer fleißig seine Jagd- und sonstigen Feste.
Soweit zum Persönlichen.
Wichtig ist vielleicht noch, daß irgendwann nach 1800 der alte Hof durch Brandstiftung abgebrannt ist. Da muß wohl einer unbeliebt gewesen sein. Danach wurde das jetzige Haus aufgebaut. Ich glaube, Teile des alten Hauses wurden für dieses Haus wieder verwendet.
Hauszeichen etc. sind leider nicht zu finden. Mag auch daran liegen, daß das alte Scheunentor nicht mehr existiert. Dort stand sowas ja oft drauf oder drüber. Irgedwann hat es mal eine Pahse hier auf dem Hof gegeben, wo alles mit Beton zugekleistert und gebaut wurde. Aus dieser zeit stammt auch ein betondeckel auf einem Frischwasserschacht, in den ein Hakenkreuz einritzt ist.
In der Tenne befindeet sich eine Sammlung alter landwirtschaftlicher-Original-Werkzeuge, vom Vorgänger gesammelt.
Die Vorbesitzerin hat uns erzählt, daß es früher einen Fußweg ins Dorf gegeben hat. An der entsprechenden Stelle war früher die haustür im Haus. Als wir das Haus kauften, war dort ein Fenster. Da das der Zugang zum Garten sein müßte, haben wir wieder eine Tür dort eingebaut. Den Weg ins Dorf gibt es aber natürlich nicht mehr. Dort befindet sich jetzt unser Weideland und das Weideland unseres Nachbarn.
So, das ist zunächst alles ,w as mir einfällt. Vielleicht kannst du damit etwas anfangen?!
Herzliche Grüße
Frisia
am 09.01.2005 schrieb michaelgunkel@gmx.de:
Hallo Frisia,
Danke für Deinen Bericht. Da habt Ihr Euch eine große Aufgabe gestellt. Es ist sehr interessant, welche Geschichte in dem Grundstück steckt. Meiner Ansicht nach, wäre es sehr sinnvoll, eine rituelle "Grundsteinlegung" an einem geeigneten Platz im Keller zu vollziehen. Ich habe das mal für eine Familie auf einem stark belasteten Grundstück mit sehr gutem Erfolg durchgeführt. Du kannst damit erreichen, daß Haus und Grundstück mit den Bewohnern verbunden werden. Das hat oft ganz unerwartete positive Wirkungen. Allerdings ist es wichtig, daß Ablauf und Inhalt der Grundsteinlegung sehr sorgfältig geplant werden. Wenn Du das machen willst, kann ich Dir gerne einige Tipps geben. Wäre allerdings sinnvoll, mich dann direkt anzumailen. Ansonsten finde ich die Erwähnung des Hakenkreuzes (Swastika) auf dem Wasserschacht ganz interessant. Das Hakenkreuz ist ein Symbol, welches mehrere Bedeutungsebenen hat. Es ist dynamisch und beinhaltet die Vorstellung eines Rades, des Kreises, der Bewegung, damit der Wandlung der Elemente. Es steht für die vier Grundkräfte,Weltrichtungen und ist ein uraltes Sonnensymbol. Da hängt es sehr von Eurer Einstellung zu diesem Symbol ab, wie es wirkt. Wenn es Euch stört, dann tauscht den Deckel aus!
Ansonsten überlegt mal, wo für Euch die "Mitte des Hauses" ist und versucht diesen Platz bewußt mit Eurem ganzen Herzen zu gestalten. Dann paßt auf, was sich verändert. Belebt diesen gewählten Platz und schenkt ihm Eure ganze Aufmerksamkeit. Das soll`s für heute gewesen sein.
Liebe Grüße
Michael
am 12.01.2005 schrieb Peter Burger:
Hallo Frisia,
das was ich spüre ist, dass das Haus etwas mit Dir/Euch zu tun hat und ihr habt da was aufzuarbeiten bzw. aufzulösen.
Was genau es ist, lässt sich hier aus der Ferne (ich lebe ca. 900 km südlicher) nicht sagen. Da müssen Geomanten aus der näheren Region ran.
Daher hatte ich nicht geantwortet sondern nur mitgelesen.
Glück bei diesem Prozess!
Peter
am 13.01.2005 schrieb Frisia:
Hallo Peter,
vielen Dank für deine Unterstützung. Ich hatte gar nicht geglaubt, daß ich soviele konkrete Tips bekomme. Jetzt habe ich schon wieder eher das Gefühl, hier etwas auflösen zu können und nicht nur ausgeliefert zu sein. Eure Denkanstöße waren sehr wichtig. Vielen Dank.
Ich habe eine Geomantikerin hier aus der Gegend gefunden, die sich der Sache annehmen will. Außerdem plane ich eine Hellinger-Aufstellung. Hab nur leider noch nicht die richtige Adresse gefunden. Aber das wird auch noch kommen...
Wenn sich hier im Haus was tut, werde ich euch im Forum auf dem Laufenden halten.
Liebe Grüße
Frisia
am 14.01.2005 schrieb koenigshorst@t-on line.de:
Als Geomant und Partner einer systemischen familientherapeutin habe ich Deine Fragen und die Ratschläge auf verschiedenen Ebenene im Forum
hochinteressant gefunden.
Wir haben ein wesentlich jüngeres Haus 1989 im Wendland gekauft und hatten viele ähnliche Fragen.
Ich bin gerne bereit mich mit Dir auszutauschen, auf welcher Ebene auch immer Du wünscht. Ein Tip : Hellinger ist die absolute Sackgasse.
Freundliche Grüße G e r t
am 15.01.2005 schrieb Frisia:
Hallo Gert,
jetzt hast du mich aber neugierig gemacht! Sehr gerne würde ich mich mit dir austauschen. Zumal du oder ihr anscheinend ähnliches hinter euch habt.
Und Hellinger bringt nichts, meinst du? Wie seid ihr das Problem angegangen?
Antwort auch gern außerhalb des Forums, wenn du möchtest.
Bin gespannt...
Freundliche Grüße
Frisia
am 15.01.2005 schrieb Michael Bartsch:
Hallo und moin, moin, wie es bei uns im Norden so schön heißt.
@Gert: So sehr ich eine kritische Haltung gegenüber systemischen Aufstellungen begrüße, so sehr bin ich allerdings auch für sachdienliche Offenheit. Aus meiner langen geomantischen Praxis heraus kann ich sagen, daß Aufstellungen unter guter Leitung ein hilfreiches Werkzeug sind. Sackgassen entstehen meist aus unpassenden Erwartungshaltungen, Veränderungsblockaden oder schlechter Leitung. Wenn Du ungute Erfahrungen gemacht hast, dann sind sie eben Deine Erfahrungen und als solche eher individueller Natur. Deshalb bitte ich um entsprechende Wortwahl.
@Frisia: Wiederum aus meiner Erfahrung heraus gesprochen: Geomantische Methoden sind, wie Aufstellungen auch, lediglich Werkzeuge mit denen wir Puzzlesteine aus einem noch (teilweise) verdeckten Gesamtbild schauen. Mit diesen Puzzlesteinen können manchmal riesige Effekte ausgelöst werden, ja. Aber das muß nicht zwangsläufig so sein. Es mag sich auch zeigen, daß nur Teilerfolge erreicht werden. Deshalb ist es wichtig, seiner inneren Stimme zu lauschen und so die für den nächsten Lebensschritt passenden Werkzeuge zu nutzen. So wird eine "Übersteuerung" des eigenen Seelenhaushalts vermieden, denn jede Untersuchung/Aufstellung wirkt ja in Deinem Energiefeld. So kann es sein, daß gerade die Kombination wirksamer Geomantie mit guter Aufstellung so viel in Dir auslöst, daß es Dir zuviel ist.
Deshalb finde ich Achtsamkeit auch hier wichtig. Betreut die Geomantin beispielsweise auch nach der Untersuchung Dich und die Deinen eine Weile? Wirst Du mit den Ergebnissen der Arbeit alleingelassen? Das gilt natürlich für alle Arten der energetischen Arbeit. Und sei wachsam, wenn Dir jemand alleinseligmachendes verspricht.
am 16.01.2005 schrieb Frisia:
Hallo Michael B.,
vielen Dank auch für deinen Beitrag.
Nur, ich muß gestehen, daß ich nicht ganz genau verstehe, was du mir sagen möchtest.
Natürlich erwarte ich weder von der einen noch von der anderen Methode, daß sich ein Knall tut und alles ist gelöst. Mir ist klar, daß ich, ebenso wie ein Patient in medizinischer Behandlung (ich bin Heilpraktikerin), auch hierbei allein die Verantwortung für das Vorankommen trage und sorgsam auswähle. was für mich in dieser Situation das Beste ist. Dabei bediene ich mich ebenso meines gesunden Menschnverstandes, meines Intellekts, wie meiner Intuiton. Nur das Fachwissen und die Erfahrung hole ich mir sozusagen von jemandem, der tiefer in der Materie steckt als ich.
Meintest du das?
Ich werde natürlich auch erstmal abwarten, was jetzt die Hilfe der geomantin bringt, bevor ich eine Aufstellung mache. Denn mir ist natürlich auch daran gelegen, da neu für mich, herauszufinden, welche Aktion jetzt welche Veränderung bewirkt hat. Trotzdem vielen Dank für deine "Warnung".
Frisia
am 16.01.2005 schrieb koenigshorst@t-on line.de:
Liebe Frisia,
Du hast recht, daß die damaligen, stetigen und dauernden Austausche mit Haus, land und Nutzern den Rahmen des Forums sprengen würde. Maile mir doch einfach, wie und wann wir uns über die vergangenen und jetzigen Einzelschritte austauschen wollen.
Das System nach Helliger ist m.E. insofern kein Weg, weil die von ihm propagierte Methode nicht systemisch sondern statisch ist und Veränderungsprozesse nur bedingt oder garnicht zuläßt.
Die systemische Gesellschaft und Klaus Weber in München haben darüber viel Interessantes und Aufklärendes geschrieben.
Herzliche Grüße und einen weiter sonnigen Sonntag
G e r t
am 31.01.2005 schrieb Jasmin_Finest@yahoo.de:
Hallo Frisia,
durch Zufall bin ich auf bin ich auf das Thema Beeinflussung im Forum gestoßen.
Kurz zu meiner Geschichte.
In den letzten 14 Jahren bin ich 13 mal mit Mann, Kinder, Hunde und Katzen umgezogen.
Und nicht nur allein Beruflich. Irgend wie habe ich mich nie wohl in einem Haus gefühlt.
Als wir vor 1 ½ Jahren in unser jetziges Haus gezogen sind haben wir unseren Kinder versprochen erst mal nicht mehr umzuziehen.
Freunde von uns die sich damals schon länger mit Geomantie auseinandergesetzt haben, sind
durch unser Haus gegangen und waren entsetzt. Aber da ich mich schon lange nicht mehr mit Esoteric auseinandergesetzt habe und auch nichts mehr davon wissen wollte war ich nicht bereit etwas gegen die negativen Energien zu unternehmen.
Zum Leidwesen meiner älteren Tochter.
Kurz noch unserm Einzug fing es an.
Jeden Abend hatte sie den gleichen Traum. Drei schwarze Männer verfolgten sie und griffen sie in Ihrem Traum an. Dieser Traum wurden immer schlimmer. Oft wachte meine Tochter schreiend auf. Tagsüber hatte sie Kopfschmerzen und fing ohne jeden Grund zu weinen an.
Sie war wirklich körperlich und seelisch in sehr schlechter Verfassung.
Endlich überwand ich meine Vorurteile und nach Absprache mit meinen Mann kam ein Geomant (Fritz) zu uns ins Haus.
Der Tag wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Er veränderte mein Leben!
In der Früh als Fritz, mein Mann , Meine Tochter und ich bei Frühstücken saßen ging es meiner Tochter so schlecht wie noch nie. Sie konnte sich kaum bewegen hatte Fieber und Kopfschmerzen.
Als wir mit der Heilung des Hauses begannen legte sich meine Tochter auf der Terrasse in eine Liegestuhl und schlief.
Die Heilung des Hauses zu beschreiben würde hier sicher den Rahmen sprengen. Aber mit jeden Punkt im Garten und Haus den wir wieder in Einklang gebracht haben ging es meiner Tochter besser. Als wir fertig waren und ich Fritz zum Zug gebracht hatte war meine Tochter
vollkommen Gesund. Und sie hatte nie wieder von den drei schwarzen Männern geträumt.
Das und die Erlebnisse bei der geomantieschen Arbeit haben mich dazu bewegt selbst eine
Ausbildung in Geomantie zu beginnen.
Mit der Zeit erfuhr ich so einiges über den Ort und die Vorbesitzer unseres Hauses.
Solltest Du noch Fragen haben kannst Du dich ja mit mir in Verbindung setzen
Gruß
Karin
am 31.01.2005 schrieb Thomas:
Hallo Karin,
das sind ja höchst interessante Dinge. Derlei Dinge liest man hier selten. Könntest du bitte kurz die Vorgeschichte eueres Hauses erzählen?
Gruß
Thomas
am 31.01.2005 schrieb Frisia:
Hallo Karin,
dein Beitrag hat mich sehr neugierig gemacht. Ich würde auch gern mehr darüber erfahren.
Die Problematik müßt ihr doch irgendwie "mitgenommen" haben in all die Häuser, die ihr bewohnt habt, oder?
Ich bewundere deinen Mut, die Geschichte ins Forum zu setzen. Auch in meinem Haus sind viele unerklärliche Sachen passiert, so daß man schon gelgentlich am eigenen Verstand zweifelt.
Gerne, gerne würde ich mehr erfahren...
Frisia
am 01.02.2005 schrieb Jasmin_Finest@yahoo.de:
Guten Abend Frisia und Thomas,
ich überlege schon die ganze zeit wie ich es sagen soll. Aber das Einfachste ist oft das Beste.
Ich fühle mich zu Häusern hingezogen. Ich liebe alte Häuser und ich liebe es sie anzuschauen.
Aber es ist nicht die Vorgeschichte des Hauses, das war nur ein kleiner Aspekt und das was im Haus war ist durch Umstände begünstigt worden, die weit vor der Erbauung des Hauses geschehen sind.
Es ist wirklich sehr schwer dieses in Buchstaben auszudrücken und auch nicht genau zu wissen wie weit Ihr meinen Gedanken folgen könnt ich selber kann oft nicht glauben was ich sehe und höre und manchmal zweifel ich auch an meinen Verstand aber vielleicht schreibe ich Euch erst mal das Verständliche und später das nicht so ganz Verständliche
Das Haus in dem wir jetzt wohnen hat uns gewollt, anders kann ich es nicht sagen.
Eigentlich wollten wir ein Haus kaufen aber es wollte irgendwie nicht funktionieren.
Mein Mutter meinte dann ich soll doch erst mal eines mieten und wenn wir dann länger darin wohnen könnten wir es ja kaufen.
Also habe ich im Internet nach Häusern zum Mieten gesucht. Es war nur eins zu finden.
Ein Bungalow mit einen schönen großen Garten und viel Platz für unsere Familie. Ich rief auch gleich an. Und ich war die erst, denn die Anzeige wurde gerade erst ins Internet gestellt, weil auf die lokale Zeitungsanzeige niemand geantwortet hat. Der Termin zur Besichtigung des Hauses war dann eine Woche später. Mein Mann und ich schauten uns das Haus an und es gefiel . Die Vermieter waren nett und wir verstanden uns recht gut mit Ihnen. Aber da nach uns noch ca.50 weitere Leute angerufen haben, die das Haus sehen wollten - Denn die Miete für das Haus war sehr gut. Wollten uns die Vermieter erst in 2 Wochen sagen, ob wir das Haus bekommen oder nicht. Nach 1 Woche riefen die Vermieter an und wollten wissen ob wir auch mehr Miete zahlen würden denn andere Interessenten haben mehr Miete für das Haus geboten. Da mein Mann und ich nicht bei einem Bieterwettstreit mitmachen wollten waren wir nicht bereit mehr Miete zu zahlen. Für uns war klar das Haus bekommen wir nicht.
Nach einer weiteren Woche riefen die Vermieter erneut an, daß wir das Haus zur Miete haben könnten. Damit haben wir nicht mehr gerechnet.
Zur Vertragsunterzeichnung fuhren wir mit Kindern und Hunden.
Unseren beiden Mädchen gefiel das Haus sehr gut. Nur unser Husky wollt nicht in das Haus. Erst als wir alle reingegangen sind kam er nach und er jaulte schrecklich und wich uns nicht von der Seite. Damals wunderten wir uns zwar darüber denn unser Husky hat bis dahin nur gejault wenn wir weggegangen sind aber nie wenn wir da waren beachteten haben wir es jedoch nicht weiter. Heute weiß ich, dass unser Hund wohl mehr gesehen hat als wir.
Da im Haus die Leitungen neu verlegt werden mussten konnten wir erst in 2 Monaten einziehen.
In der Zeit fragten wir einen befreundeten Arbeitkollegen ob er und seine Frau sich nicht das Haus anschauen wollten, da Sie Innenarchitektin ist. Ich wusste zwar, das sie eine Feng shui Ausbildung gemacht hat und er an Geistwesen glaubt aber mich hat das alles eher wenig Interessier und meinen Mann überhaut nicht.
Wie ich schon sagte sie waren entsetzt. Überall waren energetische schwarze Löcher ich konnte diese zwar auch spüren und die Anwesenheit unsere Freunde und das Suchen und Fühlen hat diese Energien erst richtig in Wallung gebracht . Sie wollten auch gleich mit der Heilung beginnen. Aber ich wollte und konnte nicht. Als unsere Freund gegangen sind habe ich mich erst einmal in eine Ecke gesetzt und versucht mich und das Haus zu besänftigen.
Als wir dann einzogen war alles wieder "normalâ. Ich hatte da zwar schon telephonischen Kontakt mit Fritz (der Geomant) aufgenommen aber ich wollte nicht, dass er zu uns kommt.
Ich dachte ich könnte das Haus schon alleine wieder in Ordnung bringen.
Dann fingen die Alpträume meiner Tochter an und wie es dann weiter ging habe ich ja schon erzählt.
Ich bin normalerweise kein Schreiber eher ein Erzähler und was genau in unseren Haus war werde ich euch wenn Ihr wollt später schreiben, den für Heute bin ich schon etwas zu müde.
Noch eine gute Nacht
Karin
am 01.02.2005 schrieb Frisia:
Liebe Karin,
vielen Dank, daß du dich so spät noch aufraffen konntest, uns mehr von deiner Geschichte zu erzählen.
"Was" war es denn aber, was euer Leben derart beeinträchtigt hat? Waren es Geistwesen, oder Geschichten aus vergangengen Zeiten? Geopathische Störzonen?
Ich schleppe eine Geschichte von vor 250 Jahren mit mir herum, die mich jedoch, bevor ich in dieses Haus gezogen bin, nur wenig beeinträchtigt hat. Zum Teil konnte ich auflösen, was damals passierte, aber nicht ganz. Und seitdem ich hier auf diesem Hof bin, gestaltet sich alles sehr negativ.
Ich denke auch, daß nicht alles allein von diesem Haus kommt, aber so, wie du es auch schreibst, daß das Haus einiges begünstigt. Denn wie gesagt, in dem Hof in dem ich vorher gelebt habe, der genauso alt war wie dieses Haus, ging es mir und meiner Familie sehr gut.
Interessant finde ich die Parallelen deiner und meiner Geschichte. In mein "Dilemma" sind auch meine beiden Töchter, vor allem meine Ältere verstrickt bzw. davon betroffen. Außerdem war es bei uns so, daß wir diesen Hof am Anfang nicht wollten. Wir waren auf der Suche nach einem größeren Anwesen, aus beruflichen Gründen. Wir haben damals sehr viele Höfe angesehen. Doch nichts paßte oder man wurde sich nicht einig. Ganz am Anfang hatten wir diesen Hof besichtigt und nach unserem Besuch war klar: Im Leben wollen wir nicht in diesem Haus wohnen! Als nun aber nichts anderes zu finden war, fiel uns dieser Hof wieder ein und wir freundeten uns ein wenig mit ihm an (weil er von der Lage und dem Land und der Natur traumhaft ist). Doch als wir endlich uns durchringen wollten ihn trotz unserer Abneigung gegen das Wohnhaus zu nehmen, entschied die damalige Besitzerin, ihn nicht mehr zu verkaufen. Na dann eben nicht, dachten wir. Doch wenige Wochen später wollte sie dann doch wieder und da wir immernoch nichts anderes gefunden hatten, kauften wir diesen Hof. Eine relativ leidenschaftslose Angelegenheit, die eigentlich untypisch ist für mein Entscheidungsverhalten.
Meine große Tochter wollte hier von Anfang an nicht sein,und sie war so unglücklich, daß sie das Haus nicht mehr verlassen wollte und nur noch in ihrem Zimmer hockte. Sie war totunglücklich, im wahrsten Sinne. Dank der Homöopathie (ich bin Heilpraktikerin und wir haben einen sehr guten ausschließlich ganzheitlich arbeitenden Kinderarzt) haben wir die Problematik in den Griff bekommen und sie kam damit zurecht , nun hier zu leben.
Doch insgesamt gesehen haben wir, seitdem wir dieses Haus bewohnen alle gesundheitliche Probleme. Nicht irgendetwas greifbares, wie Schimmelpilze o.ä.. das wäre ganzheitlich "leicht" zu diagnostizieren. Sowas ist es nicht. Es sind immer wiederkehrende Magen- udn Darmbeschwerden schwerster Art ohne ein konkretes Bild (keine Erreger, Toxine etc.), Meine große Tochter leidet unter massiven Hautaffektionen, und das alles obwohl wir uns recht ordentlich ernähren.
In einem Jahr war es ganz schlimm mit den negativen Ereignissen. Damals haben wir gar nicht bemerkt, wie sich alles häuft, erst im Nachhinein wird es einem bewußt. Hier ein paar Ereignisse, die passierten: einer meine geliebten Katzen verschwand, mein Hund starb, mein Mann bekam einen Herzanfall, ich kugelte mir einen Arm aus, meine große Tochter wurde von einem Kleinlaster überfahren, wir wurden Opfer eines Raubüberfalls, meine kleine Tochter wurde Opfer einer sexuellen Belästigung, mein Pferd, das 20 Jahre mein Freund
war, starb, ich wurde von einem 900kg-Pferd umgerannt und zog mir einen Gehirnerschütterung und eine Fußverletzung zu, usw., usw.. Jede einzelne dieser Begebenheiten hätte gereicht, um das Maß dessen zu füllen, was man im normalen Leben "nebenbei" wegstecken kann. Wir haben immer weiter gemacht und tapfer die Zähne zusammen gebissen.
Bis wir eben merkten, daß hier auch zwischenmenschlich was abgeht, was wir gar nicht beeinflussen können, wie ich in meinem ersten Beitrag beschrieb. Da ging uns ein Licht auf und ich beschloß, daß es so nicht weiter gehen kann. Nach langem Suchen stieß ich glücklicherweise auf diese Seite.
Im Moment habe ich zumindest, auch durch den Austausch hier im Forum, und durch das Wissen um die Tatsache, daß es nicht nur uns so geht, ein wenig Auftrieb, die Angelegenheit bald lösen zu können.
Vielen Dank und wer Ideen hat, wie wir weiter kommen, der möge sich bitte melden.
Frisia
am 12.02.2005 schrieb Volker Albert:
Liebe Frisia,
Symbol Hakenkreuz:
die Sache mit dem Hakenkreuz ist nicht so einfach, wie es in einer Antwort dargestellt wurde. Ein Symbol, das ursprünglich eine durchaus positive Energie hatte und in anderen Kulturen noch hat, wurde aber durch Einwirkung von Menschen ins Negative verändert. Da werden noch viele Generationen nach uns daran zu "knabbernâ haben, also weg damit, weil das auch heute noch energieabziehend wirkt!
Hausreinigung:
Der erste Schritt muß immer eine klare Analyse sein. Auf der materiellen Ebene können die Störungen u.a. mit materiellen Dingen wie zum E-Smog, hoher Grundwasserpegel u.ä. zusammenhängen. Auf der energetischen Ebene können Wasseradern, Verwerfungen usw. ein weiterer Auslöser von Störungen sein (Welche Informationen fließen mit möglichen Wasseradern auf Sie zu?). Die Gegend um Schleswig ist immer uraltes umkämpftes Gebiet gewesen, die das Umfeld geprägt haben. Das sind Energien, die auf einer höheren Ebene immer noch wirken.
Wir sind vor gut zwei Jahren hier in Bayern umgezogen und haben erst nach langer Zeit der Arbeit das gemietete Haus so "bearbeitetâ, daß wir zum Haus passen und umgekehrt das Haus sich an uns gewöhnt hat, ein spannender Prozess.
Es waren nur kurz gefaßt, die Umstellung von Schlafräumen wegen materieller Probleme (E-Smog, Dachständer), energetische Probleme (Wasserader quer durchs Haus, Umleitung bzw. Dämpfung wird in diesem Jahr in Angriff genommen), spirituelle Probleme (der ehemalige in den 70er Jahren verstorbenen Hausbesitzer "geisterteâ noch durch die Räume). Die Energie war in den Schlafräumen zu hoch und ließ uns unruhig schlafen (Umleitung der dafür verantwortlichen Ätherlinien haben wir im letzten Jahr mit Erfolg bewerkstelligt). Der Mietvertrag sollte in diesem Jahr auslaufen (Zeitvertrag über drei Jahre). Durch eine geomantische Maßnahme (Steinsetzung) haben wir eine mögliche Verlängerung unterstützt. Wir haben kurz vor Jahresende die schriftliche Bestätigung dafür bekommen.
Wenn Sie das Letztere näher interessiert, schicken wir Ihnen gern einen Artikel darüber, der diese Tage veröffentlicht wird. Es gibt kein Standard-Programm einer Haus-Analyse oder Reinigung, sondern das muß immer individuell vor Ort entschieden werden, weil zuviel unterschiedliche Wahrnehmungs-Ebenen die Auslöser sein können.Weiterhin viel Erfolg in Ihrer Arbeit mit Grundstück und Haus.
Ihr Volker Albert
am 13.02.2005 schrieb Sylke:
Hallo Frisia,
meine Familie und ich sind vor ca. 8 Jahren nach Schleswig-Holstein gezogen. Das Haus, in das wir eingezogen sind, ist zwar "erst" ca.120 Jahre alt, hatte aber so ziemlich alle neg. "Fremdenergien" etc. "gespeichert bzw. beherrbergt", die man sich so vorstellen kann. Ich denke, es gibt da viel Paralellen, zu Deinem Haus. Als ich Deinen Beitrag gelesen hatte, kamen mir viele Erinnerungen der letzten Jahre in den Sinn. Ich und meine Familie haben ähnliche Erfahrungen gemacht wie Du/Ihr in eurem Haus. Es hat lange gedauert, bis ich die entsprechenden Hilfestellungen bekam und dann auch so viel lernen konnte, mir selbst zu helfen. Vielleicht kann ich Dir in Deiner Situation auch (weiter-)helfen. Auch wenn es nur ein Erfahrungsaustausch ist. Wenn Du daran interessiert bist, mail mir einfach: 7Rainbow@gmx.de.
Liebe Grüße
Sylke
am 14.02.2005 schrieb Peter Burger:
Hallo Gert,
Die Methode nach Hellinger ist sehr wohl geeignet, um etwas über die Vergangenheit von Häusern zu erfahren, nur lässt sich mit der Methode das mögliche Problem nicht lösen.
Der "Weg über Hellinger" ist als Ergänzung zu nutzen, um etwas wahrzunehmen oder zu spüren, was mit dem Verstand nicht zu erfassen ist.
Ich erinnere mich da an den Fall eines Hauses, bei dem alle Beteiligten der Aufstellung bei dem Haus ein Grauen spürten. Wir gingen der Thematik auf den Grund und fanden die Ursache im Fundament, vermutlich bei der Grundsteinlegung. Weiter kamen wir bei der Aufstellung nicht.
Die betreffende Person begann in der Geschichte des Hauses zu forschen, das schon über 150 Jahre an diesem Platz stand. Aus den Kirchenbüchern fand sie dann heraus, dass davor an dieser Stelle auch schon ein Haus gestanden hat, das damals bis auf die Grundmauern abgebrannt ist und darin eine Frau und ein Kind verbrannt sind.
Nun war ein klarer Anhaltspunkt da, an dem dann über verschiedene Methoden weiter gearbeitet wurde und soviel ich gehört habe, hat sich dieser Zustand danach verändert.
Das Verblüffende war, dass die Mutter des Hausbesitzers als Kind aus einem brennenden Haus gerettet werden musste.
Für mich gibt es keine "Sackgassen" mehr, sondern nur eine Vielzahl von Wegen, die manchmal in Sackgassen münden, wenn man vorher bestimme Kurven und Weggablungen übersehen hat.
Gruss
Peter
am 14.02.2005 schrieb Peter Burger:
Deshalb finde ich Achtsamkeit auch hier wichtig. Betreut die Geomantin beispielsweise auch nach der Untersuchung Dich und die Deinen eine Weile? Wirst Du mit den Ergebnissen der Arbeit alleingelassen? Das gilt natürlich für alle Arten der energetischen Arbeit. Und sei wachsam, wenn Dir jemand alleinseligmachendes verspricht.
Hallo Michael,
Du sprichst mir aus der Seele !
Gruss
Peter
am 14.02.2005 schrieb koenigshorst@t-on line.de:
Lieber peter,
die von Dir geschilderten Ergebnisse wären von einem Geomanten ebnefalls und vermutlich kostengünstiger und direkter feststellbar gewesen.
freundliche Grüße
G e r t
am 14.02.2005 schrieb Peter Burger:
die von Dir geschilderten Ergebnisse wären von einem Geomanten ebnefalls und vermutlich kostengünstiger und direkter feststellbar gewesen.
Hallo Gert,
das bezweifle ich. Denn ich bin Geomant, nahm an der Aufstellung teil und habe über diese Erkenntnisse dazu gewonnen, die ich als Geomant zwar gespürt habe, aber so klar nicht zuordnen konnte. Das Erleben, dass 8 Personen in der Aufstellung das gleiche Grauen spürten, hat den Prozess sehr beschleunigt.
Gruss
Peter
am 18.02.2005 schrieb silence.selma@gmx.at:
Hallo Frisa!
Die Geschichte deines Hauses ist ja sehr interesant und so wie du das Grundstück rundherum beschreibst klingt es märchenhaft schön. Ich kann verstehen das dir dein ungutes Gefühl in diesem Haus dir sorgen bereitet. Du hast ja noch zwei Katzen? Die solltest du im Haus rumlaufen lassen die bringen frische Energie rein. Vorerst wäre gut in jeder Ecke eines jeden Raumes ein Geschirr mit Himalaya Salz über Nacht zu platzieren.(Die Menge je nach größe des Raumes erhöhen. Das Salz danach wegwerfen)Dabei wäre es von Vorteil eine Nacht nicht im Haus zu sein. Es könnte sein das sich üble Gerüche durch diese energetische Reinigung freisetzen. Danach muß gut gelüftet werden mit Gedanken wie etwa: Alles was nicht mehr zumir gehört verläßt diesen Raum, dieses Haus und dies mit einer symbolischen Handbewegung unterstützen. Tägliches Räuchern mit Harzen oder
Räucherstäbchen zeigt seine klärende Wirkung. Dabei auch in alle Ecken ausräuchern. Ich hoffe das eure Wohlfühlsituation dadurch gebessert wird. Lg Selma
am 18.02.2005 schrieb Frisia:
An alle,
die mir bisher mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben erstmal, sozusagen zwischendurch, ein herzliches Dankeschön.
Am meisten hilft mir (bisher), zu merken, daß ich mit meinem Problem nicht allein da stehe.
Ich habe in der Zwischenzeit eine Geomantin beauftragt gehabt. Sie hat mich mit vielem sehr beeindruckt, doch leider hat sich bisher an unserem Problem kaum etwas geändert.
Insgesamt fühlt sich das Haus etwas "frischer" und sauberer an, aber die alten Muster und beängstigenden Tatsachen sind noch da.
Es hat mich auch irritiert, daß ich gar nicht in die Arbeit der Geomantin einbezogen wurde, denn ich war eingentlich davon ausgegangen, an der Lösung der Angelegenheit teilzuhaben.
Ich konnte in der Zwischenzeit Gert und Karin kennenlernen und habe einige neue Denkanstöße bekommen.
Auch die Grundsteinlegung, die mir Michael ausführlich erläutert hat, hat mich bereichert. Ich kann mich jedoch nicht durchringen es hier zu tun, denn eigentlich möchte ich dieses Haus verlassen und mich nicht mehr hier verankern. Aber ganz sicher werde ich, wenn ich endlich, endlich in einem anderen Haus wohnen kann, dort die Zeremonie der Grundsteinlegung vornehmen.
Nachdem ich in diesem Forum ein wenig gestöbert habe, bin ich erstaunt, daß diese Thematik bisher noch nicht diskutiert wurde. Das ist doch eigentlich ein zentrales Thema der Geomantie!
Na, wenn ich also dazu beitragen konnte, dieses Thema zum Austausch zu bringen, freut es mich.
Ich werde euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten, was hier passiert oder nicht passiert. Ich bin ja voller Hoffnung, irgendwann "erlöst" zu werden.
Also, weiter geht`s.
Frisia
am 18.02.2005 schrieb Frisia:
Hallo Volker,
gern würde ich mehr erfahren über die Steinsetzung. Der Artikel interessiert mich sehr.
Gruß
Frisia
am 18.02.2005 schrieb Frisia:
Hallo Selma,
den Tip mit dem Salz werde ich aufgreifen. Vielen Dank.
Geräuchert habe ich hier schon soviel in diesem Haus. Ich habe darin auch ein wenig Erfahrung, konnte aber hier nichts bewirken damit.
Frisia
am 18.02.2005 schrieb Annette:
Hallo Frisia,
was hat die Geomantin zum Hakenkreuz auf dem Wassertank gesagt/getan???
Sei dir bewusst es ist euer Trinkwassertank. Wasser ist elementar. Du beschreibst das Wasser als einen wesentlichen Bestandteil der ganzen Gegend.
Das Wasser ist das Mondthema, ein weibliches Thema, es sind eure Gefühle und euer Haus (als Analogien).
Habe selber nie das Buch angesehen. Es gibt ein Buch von Yamamoto ( ich glaube so schreibt er sich).
Darin beschreibt er die Auswirkung der Frequenz einzelner Worte auf die Eiskristallbildung von Wasser.
Es gibt wesentliche Unterschiede, wählt man das Wort "Liebe" oder das Wort "Hitler" bei der Kristallbildung.
Was hat die Geomantin zum Hakenkreuz gesagt?
Viel Glück. Gruss. Annette.
am 18.02.2005 schrieb Peter Burger:
denn eigentlich möchte ich dieses Haus verlassen und mich nicht mehr hier verankern.
Hallo Frisia,
ich verstehe Dich gut.
Aber ich habe häufig die Erfahrung gemacht, dass die Veränderung erst eintritt, wenn das Alte erlöst ist.
Wir ziehen immer dorthin, was auch energetisch mit uns zu tun hat.
Flüchten bringt nur kurzfristige Veränderung.
Versuche das Thema der Resonanz zwischen Dir und den Deinen und dem Haus zu verstehen und zu erlösen.
Dann gehst Du wirklich frei von dannen!
Gruss
Peter B.
am 19.02.2005 schrieb Frisia:
Hallo Anette,
interessant, was du schreibst.
Ich kenne die Bücher von Emoto sehr gut und arbeite u.a. mit Radionik, hätte also eigentlich selber darauf kommen können! Doch manchmal kommt man auf das Naheliegendste nicht.
Ob dieser Schacht nun wirklich in die Reihe unseres Trinkwassers "geschaltet " ist oder nur ein externer Anschluß weiß ich nicht. Ist aber auch eigentlich nicht wichtig, denn diese große Menge Wasser, die sich unter dem Deckel und hier überhaupt auf dem Grundstück befindet, lebt, speichert und sendet aus. Natürlich!
Ich werde diesen Deckel "bearbeiten".
Vielen Dank nochmal!
Frisia
am 19.02.2005 schrieb Frisia:
Hallo Peter,
mein Verstand kann das nachvollziehen, mein Gefühl sträubt sich. Obwohl ich ganz und gar kein konfliktscheuer Mensch bin!
Ich denke auch seit Monaten, Jahren an nichts anderes als an die Resonanz zwischen mir und dem Haus, ziwschen mir und der Gechichte, die hier stattfindet. Ich frage mich. Was soll ich lernen, was soll ich begreifen? Was soll ich lösen?
Aber ich bin an dem Punkt wo ich denke, daß ich über den Verstand nichts regeln kann. Das ganze Kopf-zermatern und Selbstkritisch sein bringt mich nicht weiter...
Wie soll ich dahinter kommen, was mich und das Haus verbindet? Welches Thema soll ich bearbeiten? Wie kann ich dem Haus helfen? Wie mir?
Ich bin offen und bereit, aber ich habe keine Anhaltspunkte, keine Perspektive.
Oft bin ich optimistisch, aber manchmal auch der Verzweiflung nah...
Frisia
am 19.02.2005 schrieb Peter Burger:
... beschäftigt dich und scheint dich zu überfordern.
Aber irgendwann wird es "klick" machen und begreifst die Zusammenhänge.
Danach bist Du frei davon.
Mit dem Verstand kommst Du da nur begrenzt weiter, da dieser nur Informationen speichern und diese bestimmten Schubladen zuordnen kann.
Es geht um das Fühlen !
Vor vielen Jahren begleitete ich einen Journalisten, der eine Radioreportage üner "Orte der Kraft" vorbereitete. Zu seinen Gesprächspartnern gehörten nahmhafte Geomanten, die ihm viel erzählten, was er spannend fand.
Ich ging mit ihm in Krypta einer Kirche und liess ihn dort fühlen und erstmal fühlte er das, was andere ihm vorher erzählt haben. Das veränderte den Mann komplett.
Die Reportage war sehr gut und Jahre später entstand daraus noch ein Buch, das er mir schickte, da ich darin auch genannt wurde.
Er schrieb dazu: Erst durch das Fühlen wusste ich was ich da schrieb.
Wenn ich mit Menschen in die Natur gehe, dann sage ich nicht, was da ist. Sondern ich lasse diese Fühlen was diese spüren. Wenn eine Gruppe unbelastet ihre Wahrnehmungen beschreibt, dann entsteht ein Energiebild, das weit über das hinausgeht, was man vorher gedacht hat.
Gruss
Peter B.
am 20.02.2005 schrieb Annette:
Hallo Frisia,
freue mich über dein positives Feedback.
Habe gelacht über Yama-Emoto.
Und das mit dem Tank habe ich vor längerer Zeit in deiner Schilderung gelesen, wusste daher nicht mehr so genau ob Trinkwasser oder nicht.
Freue mich daher um so mehr, dass dich das Wasserthema an sich auch anspricht. Und darin steckt ( analog gedacht ) auch das Gefühlsthema.
Und wenn du es selber über die Radionik bearbeiten kannst, scheint es offensichtlich dein eigener Weg zu sein. (Wobei ich gar nicht weiss, was Radionik ist ;-) )
Wünsche dir viel Glück. Gruss. Annette
am 21.02.2005 schrieb Virag von Richthofen:
Hallo,
vielleicht ist das Thema schon passè und Du hast jemanden für eine energetische Reinigung finden können. Ansonsten schau mal auf meine webpage
www.fengshuiforyou.de.
Ich mache Spaceclearings seit 1989 professionell.
Liebe Grüsse und alles Gute
Virag
am 21.02.2005 schrieb Frisia:
Hallo Anette,
wie meinst du das, daß Wasser und Gefühlsthema mtieinander zu tun haben?
Steht Wasser für Emotion?
Du erwähntest auch "Mondthema". Kannst du noch was dazu sagen?
Vielen Dank im Voraus.
Frisia
am 21.02.2005 schrieb Jasmin_Finest@yahoo.de:
Hallo zusammen,
manchmal denke ich, liegt die Problematik darin, daß wir immer nur kleine Ausschnitte des Ganzen betrachten.
Wir fühlen uns in einen Raum unwohl und beginnen in den Ecken Salz zu streuen, um diesen von den negative Energien, die unser Vorbewohner erzeugt und hinterlassen hat, zu reinigen. Der Raun fühlt sich danach freier und luftiger an aber immer noch stimmt etwas nicht.
Wir forschen in alten Dokumenten was in der Vergangenheit in diesem Haus geschehen ist. Endecken mit der Hilfe einer Aufstellung, daß vor hundert Jahren mehrer Menschen eines qualvollen Todes gestorben sind. Wie helfen den verirrten Seelen diesen Ort zu verlassen. Aber immer noch nicht fühlen wir uns in dem Haus wohl. Wir suchen nach Wasserader Verwerfungen und behandelt diese usw.
Aber wir sehen nicht, dass das Haus auf einen Ort steht und dieser ist so alt wie die Erde selbst. Nie werden wir in der Lage sein, nach zu vollziehen, was genau dort alles geschehen ist und sicher werden wir nicht all dies heilen können.
Aber was ich glaube, dass wir in der Lage sind, die verschoben und verdrehten Energien des Ortes wieder auszugleichen. Energien, die durch bewusste Manipulation oder durch Schockerlebnisse des Ortes, aus dem Gleichgewicht gekommen sind.
Um damit dem Ort die Möglichkeit zu geben sich selbst zu Heilen.
Aber auch bei der Frage, was mich zu diesem Haus(Ort) gebracht hat, kann ich niemals das gesamte Bild erkennen. Und so versuche ich aus einzelnen kleinen Ausschnitt eine Zusammenhang zu konstruieren und verliere mich darin. Denn wer kann dass schon. Wer erinnert sich an all seine früheren Leben und an das was er gemacht hat. Ich kann es nicht. Mir bleibt nur die Möglichkeit im Hier und Jetzt zu reagieren. Was ich vor langer Zeit oder auch vor einer Minute getan habe kann ich nicht mehr ändern. Ich kann es akzeptieren und die negativen Folgen meines Handels wieder ausgleichen und bereinigen.
Und ich kann erkennen, dass mich etwas zu diesem Haus geführt hat und mir die Möglichkeit gibt jetzt zu Handel wie auch immer. Und wann auch immer.
Liebe Grüße
Karin
am 22.02.2005 schrieb alexandra:
liebe frisia und alle anderen,
zuerst mal herzlichen dank für diese spannende diskussion, jedesmal wenn es heißt "laß uns mal privat mailen, bevor wir hier den rahmen sprengen" denk ich mir, ach nein, bitte sprengt doch lieber den rahmen bevor ich die interessanten details nicht lesen kann.
das thema ist sehr spannend, und den fortgang eines oder mehrerer projekte über einen längeren zeitraum zu verfolgen finde ich ausgesprochen bereichernd. offensichtlich sind ja einige mit einem solchen projekt zugange.
so auch wir, wobei das haus selbst nicht das "problem" darstellt, sondern eher die gegend: es gibt viele krebserkrankungen, selbstmorde, familienzwist. ich bin also eher mit dem grundstück beschäftigt, versuche, über die bepflanzung und gestaltung ein harmonisches feld herzustellen, in dem auch ecken, kanten und disharmonien ihren platz finden können.
viele grüße, alexandra
am 22.02.2005 schrieb Thomas:
Hallo Alexandra,
könntest du - zumindest grob - die Gegend benennen, in der du Probleme hast?
Kann es sein, dass es sich um Nordthüringen handelt? Meine Frau und ich wohnten dort mal. Diese Gegend ist wirklich übel. Wir hatten erst wieder Ruhe als wird dort weggezogen sind.
Ciao
Thomas
am 17.03.2005 schrieb Eveline:
Hallo Frisia, empfehle Euch das Buch von Ansha "Reinigungsrituale für Haus & Wohnung". Sie beschreibt unter anderem eine Reinigung mit
Salz, Alkohol, Feuer. Die Reinigung ist sehr stark,
aber mit Vorsicht zu geniessen. Das Buch ist
auch ansonsten ein Fundus an interessanten
Tips und Ansichten.
Wünsche Euch viel Erfolg auf dem Weg "mit Eurem Haus". Grüsse aus der Schweiz, Eveline
am 24.01.2006 schrieb Frisia:
Hallo,
ich hab auch kürzlich daran gedacht, daß das Geomantienetz irgendwann abgebrochen ist in dieser Sache.
Also: Wir wohnen immernoch in diesem Haus und versuchen immernoch es zu verkaufen.
Wir hatten zwei Geomanten nacheinander hier, die Ihre Hilfe angeboten hatten, aber, bei aller Dankbarkeit für diese angebotener Hilfe, es hat überhaupt gar nichts geändert. Gar nichts! Beide haben allerdings auch uns als Bewohner überhaupt nicht mit einbezogen und uns auch nichts sagen können/wollen, was sie hier sehen/fühlen/diagnostizieren.
Im vergangenen Jahr haben wir dann wieder viel durchmachen müssen. Einiges war schön, doch vieles auch kaum erträglich.
Wir haben den Rat einiger aus dem Forum aufgegriffen, daß es mit uns in irgendeienr Weise zusammenhängen muß, was hier abgeht. So hatten wir das ja auch gesehen.
Durch eine Verkettung günstiger Umstände hatte ich die Möglichkeit vor einigen Wochen eine Rückführung zu machen. Dabei habe ich erfahren,warum ich hier bin, was hier vorgefallen ist in vergangener Zeit, wie ich darin verstrickt bin und warum ich "freiwillig" hierher zurück gekehrt bin.
Im Moment bin ich noch dabei, das zu bearbeiten. Ich bin da eher Anfänger, aber ich habe das Gefühl, es läuft gut. Auch mein Mann hat sich mit eingeklinkt.
Jedenfalls haben wir das erste Mal seit Ichweißnichtwann ein gemütliches Gefühl im Haus!!! Endlich haben wir das Gefühl von Zuhause! Das ist ein Riesen-Fortschritt.
Vorher hatten wir oft "fiese Pöbler", die unser Haus besichtigten. Jetzt kommt das nur noch sehr selten vor. Die meisten, die gucken kommen, finden es schön und haben dann, wenn sie ablehnen es zu kaufen, auch nachvollziehbare Gründe. Und vielleicht kommt bald der richtige Käufer....?
Wenn es dann so ist, können wir mit einem guten Gefühl dieses Haus verlassen und werden es in positiver Erinnerung behalten.
Wenn sich etwas tut, werde ich euch auf dem Laufenden halten.
am 17.06.2007 schrieb Evelin Rühle:
Alles, was in Haus und Hof schon steckt, ist die eine Seite und die wird z.T. gegenständlich wieder sichtbar oder durch die Leute erfahrbar. Das Augenmerk wird dabei auf das, was diese Leute alles so gemacht haben, gelegt, kaum darauf wie sie es gemacht haben. In diesem Zusammenhang würde sich dann nämlich die Frage stellen, wie sie im Laufe der Zeit zu diesem Super-Anwesen gekommen sind....
Klar ist, daß daran einige Generationen und sicher zahlreiche Familienmitglieder beteiligt gewesen sind.
Und nun kommt eine ganz "durchschnittliche" vierköpfige Familie daher und erwirbt mit einem Schlag, scheinbar ganz locker, all das.
Das können die Leute nicht wie bei den Vorgängern nachvollziehen, sie fangen an, sich Fragen zu stellen und wahrscheinlich auch selbst zu beantworten. Daraus erwächst dann Mißgunst und vieles mehr.
Noch weiter gefaßt könnte diese Frage nach dem Zustandekommen der finanziellen Mittel zu der Erkenntnis führen, daß sich da nun zwei inkompatible "Ahnenreihen" gegenüberstehen, die sich in der Art des Erwerbs von Besitz grundsätzlich unterscheiden, oder wo sich jede durch die Herabsetzung der anderen in ein besseres Licht zu setzen versucht.
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