Die Zukunft der Zeitschrift Hagia Chora
in Allgemeines
am 19.05.2009 schrieb Lara Mallien:
Seit der Ausgabe 32 von Hagia Chora widmet sich die Zeitschrift wieder einem Schwerpunktthema. Der Wunsch von uns als Redaktion ist, dass die zukünftigen Schwerpunkte weniger in einzelne Fachbereiche abschweifen, sondern unter verschiedenen Blickwinkeln um die Frage nach der gesellschaftlichen Relevanz der Geomantie zu diesen bewegten Zeiten kreisen. Dabei interessiert uns natürlich sehr die Meinung all unserer Leserinnen und Leser, Autorinnen und Autoren. Was sind Ihre/eure Wünsche für die Zukunft der Zeitschrift?
am 29.05.2009 schrieb Margarete Gold:
Hallo Lara,
ich habe deinen Aufruf gelesen und gleich weitergegeben. Sprich, ich bin in verschiedenen Netzwerken unterwegs und werde ihn dort verbreiten.
Zum Beispiel hier
https://twitter.com/fsgold
Was der Verband tut, liegt nicht alleine bei mir, das muss ich erst mit meinen Kollegen besprechen.
Ich vertraue --->Hilfe kommt
Danke
Margarete Gold
am 29.05.2009 schrieb Bruno Gsteiger, Vorderrain, CH-6208 Oberkirch:
Euro 222.- für eine magnetische Lenkung des Geldflusses zu schöpferischen Werten.
Ich freue mich auf weitere Informationen, allenfalls in veränderter und reduzierter Form.
Auswahl Buch Edition H.CH. "Was ist Geomantie?
am 03.06.2009 schrieb Stefan Brönnle:
Hallo Lara,
ich unterstütze weiterhin über meine Adressen und Website Euren Aufruf! Er ist auf www.inana.info auf der Frontpage online.
Für die zukünftigen Themanausgaben der Zeitschrift folgende Ideen:
- Bewusstsein und Materie: Welchen Einfluss hat unser Denken unmittelbar oder via der Gestaltungsakte in Kunst und Planung auf unsere Umwelt? Bzw. wo lassen sich historisch Synchronizitäten zwischen gesellschaftlichem Mainstream und Landschaftsgestaltung/Architektur/Stadtplanung/Kunst ablesen?
- M.E. noch viel zu wenig in der Geomantieszene beachtet: Die Wechselwirkung von Technik und Umwelt. An Beispielen aus der Radiästhesie, der Elektrobiologie, des Umweltschutzes, usw. Elektrosmog und geomantische Systeme.....
- Weltmodelle in der Geomantie. Welche Weltbilder und Weltmodelle liegen den jeweiligen geomantischen Techniken und Methoden zu Grunde? Z.B. Feng Shui: Daoismus - Wunsch nach Ausgleich (z.B. der 5 elemente), Physikalische Radiästhesie: Kausalitätsdenken, usw. Diskussion über die "Fallstricke" des jeweiligen Weltbildes,....
- Wunschdenken in der Geomantie: Ein wenig Selbstkritik. Wo können nach geomantischen Gestaltungen wirklich Veränderungen abgelesen werden und wo nicht? Wo legen wir uns eine Wirkung im Geiste zurecht? Gibt es objektive Parameter, die eine Wirkung aufzeigen können? Gibt es in der Geomantie Objektivität überhaupt oder ist der Denkansatz falsch?....
- Magna Mater. Welchen Beitrag kann eine neue matrifokale Kosmologie für unsere Gesellschaft leisten? Worin müßte sie sich von neoheidnischen Strömungen unterscheiden? matrifokales Denken in moderner Wissenschaft, usw.
- Wirtschaft und Wirtschaftlichkeit. Welchen Einfluß hat unser aktuelles Wirtschaftssystem auf die Entwicklung der Geomantie? (Semianrangebote, Ausbildungen, Beratungen gegen Bares). Gibt es alternative Ansätze? Kann Wissen "verkauft"werden?
soweit erste Vorschläge.
Liebe Grüße
Stefan Brönnle
am 11.06.2009 schrieb Sven Christeleit:
Hallo Lara,
Geld ist ein Stück Lebenskraft, die Kraft des Schenkens erst recht. Viel Glück.
Für die Zukunft der Zeitschrift wünsche ich mir weiterhin wunderbare Bilder, und zudem Artikel die ich verstehen kann.
Oft sind die Artikel in Fachsprachen geschrieben, deren Sinn sich mir entzieht.
Mir würde eine Schwerpunktthema "Die Erde als Lebewesen", gefallen, welches von den verschiedenen Seiten beleuchtet würde. Die selbstgeschaffene Lebenszelle im Weltall. Die Wechselwirkung Leben und Planet.
Mit Grüßen
Sven
Sven
am 23.06.2009 schrieb Lara Mallien:
Hallo Sven und Stefan und alle Beitragende in diesem Forum,
ganz vielen Dank für euer Feedback und eure wunderbare Unterstützung. Die Themenvorschläge finde ich alle sehr spannend und denke darüber nach, wie sich das eine oder andere am besten umsetzen lässt. "Die Erde als Lebewesen" ist ja ein Lieblingsthema und roter Faden für uns, an ein Heft darüber hatte ich auch schon gedacht. Daran schließt Stefans Vorschlag mit der matrifokalen Kosmologie direkt an.
Gerade das Thema "Die Erde als Lebewesen" ist ein gutes Beispiel, die Herausforderung der Fachsprachen und der komplizierten Texte anzusprechen. Viele Philosophen und Wissenschaftler sagen wunderbare Dinge zum Thema "Die Erde als Lebewesen", ich lese z.B. gerade das Buch von Stephen Harding "Animate Earth". Oder wir übersetzen das Buch "The Spell of the Sensuous" von David Abram, der ohne Esoterik zu bemühen über eine durch und durch lebendige, fühlende, wahrnehmende Natur sprechen kann. Oder im Regal hinter mir steht ein spannedes Buch von dem Biologen Michael Nahm, der über Evolution und Vitalismus schreibt – was er schreibst klingt sehr spannend, rangiert aber vom Schwierigkeitsgrad an der Grenze dessen, was ich verstehen kann. Wenn ich solche Autoren um Beiträge bitte, ist das eher schwer verdaulicher Stoff. Man könnte natürlich eher philosophische oder wissenschaftliche Texte parallel neben Erfahrungsberichte setzen, in denen Menschen mit ganz einfachen Worten beschreiben, wie sie die Erde als ein lebendiges Wesen erleben. Vielleicht wäre das ein Weg …
Die Hagia Chora-Zeitschrift beschäftigt ja keine Journalisten, sondern es schreiben Fachautorinnen und -autoren. AutorInnen, die ein Thema auf hohem Niveau aber trotzdem allgemeinverständlich abhandeln können, sind dünn gesät. Es bräuchte eigentlich eine ganze Reihe guter Journalisten, die sich mit Leib und Seele geomantischen Themen widmen und sie lesbar machen, so wie es z.B. im Bereich Ökologie und Tiefenökologie der Geseko von Lüpke macht. Das Problem: Solche Journalisten müssen und sollen vom Schreiben leben, und wir hätten keine Möglichkeit, sie angemessen zu bezahlen (wobei gerade zum Thema "Erde als Lebenwesen" Geseko wahrscheinlich ansprechbar wäre). Vielleicht lässt sich in Zukunft doch die eine oder der andere Jouranlist/in für Geomantie-Themen finden. Wer immer das liest und sich angesprochen fühlt – wir freuen uns über Zuschriften!
Die Hefte seit der Nr. 21 enthielten in der Mehrzahl einfach verständliche Texte, aber die einzelnen schwierigen Essays zwischendrin reichen offenbar, dass man das Heft insgesamt als "schwierig" einstuft. Deshalb ist es vielleicht vor allem eine Aufgabe der grafischen Gestaltung, deutlich zu machen: Hier ist eher eine Region für Einsteiger, dort für Fachleute, dort für philosophisch interessierte, hier für Praktiker. Im Moment steht alles zu sehr auf einer Ebene, man hat nicht genug Orientierung. Wir werden in den nächsten Wochen an einer Gliederung und an einem besseren grafischen Konzept arbeiten.
Soviel in Kürze ein Ausschnitt aus unserem gegenwärtigen Nachdenken, ich freue mich über weiteren Austausch!
Herzlich,
Lara
am 23.06.2009 schrieb Martin Buchner:
Hallo Lara,
anküpfend an unsere Mail-Diskussionen möchte ich hier etwas zum Thema "Zielgruppen" beitragen. Ich denke, es ist sinnvoll, bei der Neuausrichtung der Zeitschrift mehr von den Zielgruppen und ihren Bedürfnissen her zu denken. Augenblicklich wolltet Ihr – in meiner Wahrnehmung –, alle denkbaren Zielgruppen ansprechen, also Geomanten und Kunden gleichermaßen. Es scheint aber nicht genau durchdacht zu sein, wer mit welchem Beitrag konkret erreicht wird. Die Artikel gehören für mich fast alle entweder in die Kategorien "Forschung", "Erlebnisbericht" oder "Wissenschaftliche Recherche". Dies spiegelt möglicherweise die Anfänge unserer geomantischen Heldenreisen wider, in denen es erst einmal ganz grundsätzlich um die Erforschung und Erkundung des Felds ging. Heute sind wir - wie ich glaube - ein paar Schritte weiter, und wenn auch die hier beschriebenen Kategorien immer noch sehr wichtig sind, so sind sicherlich einige neue hinzugekommen. Hierbei spielt nicht mehr nur der intellektuelle oder wahrnehmungsorientierte Diskurs eine Rolle, sondern vor allen die Fragen der Anwendung, der Kunden: Wozu Geomantie, warum einen Geomanten beauftragen? Es geht um die Frage des Zugewinns und des Mehrwerts, den der Kunde - ob privat, kommerziell oder institutionell - erhalten kann.
Es existieren so viele unterschiedliche Anwendungsbereiche, die durch die Anwendung geomantischen Wissens abgedeckt werden können (von Marketing über authentischen Städtebau hin zu Visionssuche/Coaching, Betreung und Arbeit mit Genien, Kulturraummanagement, Begleitung von Startups bis hin zu der Bearbeitung von Grundstücken und Gebäuden, oder Erstellung energetisch-architektonischer Konzepte und vielen, vielen anderen Ausrichtungen mehr).
Dieses Spektrum abzubilden ist sicherlich herausfordern, aber möglich, wenn die Struktur der Zeitschrift die Bedürfnisse der Zielgruppen widerspiegelt.
Herzliche Grüße,
Martin
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