Drachenrücken

in Allgemeines

am 27.12.2005 schrieb Janna:

würde gern wahrnehmungen über drachenrücken austauschen - wie fühlen sie sich an, welche aufgabe, bedeutung erfüllen sie in der landschaft...

lg Janna

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am 11.01.2006 schrieb Stefan Brönnle:

Was ist das?.... muß natürlich erst einmal wieder die Frage heißen, denn (wieder einmal) ist der Begriff nicht wirklich definiert.

- Im Feng Shui werden Bergrücken an sich als Drachenrücken oder einfach Bergdrachen bezeichnet.

- in der westlichen Geomantie ist es (aber auch nicht fest definiert!) eine bestimmte Bergform: ein Bergrücken, der sachte ansteigt, seinen Höhepunkt erreicht und das steill abfällt. Beispiele hierzu sind:
Glastonbury Tor, St. Michael in Riegel, St. Michael in Schöllang usw.
Interessanterweise sehr oft Michaelskapellen/Kirchen.

Hierzu meine verallgemeinerten Wahrnehmungen: Starke Ätherbewegungen, v.a. Feueräther der dem "Kopf" des Drachen zustrebt. Wärmegefühl, Gefühle der Unruhe können damit einhergehen.
Am "Kopf" sehr oft eine axis mundi in Form senkrecht aufwertsstrebender Äther oder Einstrahlpunkt. Dann: sehr starke geistige Komponente. Manchmal auch Engelfokus....

Das ist mal wieder ein Schlagwortsalat und es fragt in mir Was ist das? Was ist das? Was ist das?


Stefan

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am 13.01.2006 schrieb fengshuicentrum@web.de:

Hallo Stefan, hallo Janna,
weil heute Freitag der 13. ist und somit ein alter Hexenfeiertag, reitet mich der Schalk, das ganze mit Humor zu nehmen.
Da Du offensichtlich nicht weißt .was das ist ein Drachenrücken, so ist kein Hauptgericht wie Rehrücken, höchstens für Obelix aber auch keine spritistische Sitzung wie Gläserrücken so will ich Deine mit "Fachjorgonsalat" gewürzten Angaben mal literarisch betrachten:da oben liegt also mitten in der Landschaft ein schlafender Drachen , bereit zum Feuerspeien (Feueräther im Kopf), in der Kapelle wartet der Ritter auf den Waffengang mit dem Untier und bittet um den Beistand der Engel besonders St. Michaels, die Lanze steht schon bereit (axis mundi), fehlt nur noch dei gefangene Jungfrau aber die hat sich heute am Freitag den 13. auf den Blocksberg begeben, um mit ihren Hexensschwestern die Befreiung von allen Rittern und ihrem Getue zu feiern.
Gute Mädchen werden von Rittern aus Drachenklauen befreit, böse suchen sich ihre Vergnügungen selbst und vielleicht sind die schönen Maiden ja ganz verrückt nach der Umarmung durch einen Drachen.

Ich selbst gehen gerne auf Drachenrücken spazieren ( ich habe da meinen speziellen),man kann dort sehr tief durchatmen un des bringt viel Klarheit in den Kopf.

In diesem Sinn noch eine schönen restlichen Hesxenfreitag ( er ist Freia, der Göttin der Liebe geweiht, 13 ist ihre heilige Zahl!!)
Marianne

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am 13.01.2006 schrieb Janna:

Danke für eure Beiträge!

Für mich insofern interessant, weil vieles davon auf dem Drachenrücken, der quasi vor meiner Haustür zu finden ist, zutrifft.

Es handelt sich um einen Hengstberg (nach Inge Resch-Rauter von Henn/ Hengst = Bergrücken) mit einem dazupassenden Rosskopf.

Er liegt in einer Sichelform in der Landschaft, fällt nach einer Seite steil ab, an der anderen Seite läuft er sanft aus. Kapelle oder Kirche gibt es keine, aber der Kamm ist von Marterln und Bildstöcken gesäumt und es gibt Hinweise, dass hier hinauf auch gewallfahrtet wurde.

Im "Kopfbereich" ein wichtiger Einstrahlpunkt, zu Füßen ein Engelfokus, wo ich auch starke Ausatmungsqualität spüre.

Wandere auch gerne den Rücken entlang, durchquere aber ungerne den steilen Wald, der nicht nur schwer zugänglich, sondern überhaupt sehr streng und konzentriert wirkt. Dieser Rücken scheint zwei Landschaftsgebiete zu trennen, die beiden Seiten wirken ganz unterschiedlich. Zu Füßen der Steilseite liegt eine Art Becken, das von diesem Berg wie beschützt wird und auch kaum von Menschen frequentiert wird, auf der anderen Seite entsteht konträr dazu der Eindruck von Offenheit und Weite.

Was die Maid betrifft, die sich nach der Umarmung des Drachen sehnt... in der Kirche im Dorf thront Maria auf der Weltkugel, um die sich eine Schlange windet, eine Symbolik, die mir nun schon einige Male untergekommen ist.

So weit so gut an diesem Freitag, dem 13.,

liebe Grüße, Janna





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am 14.01.2006 schrieb fengshuicentrum@web.de:

Hallo Janna,
Ich glaube , dass fast alle Drachenberge "Hexenberge" sind, das heißt alte Göttinnen Heiligtümer.
Mein Lieblingsdrachenberg hat auch vieles,was Du beschreibst oder auch Stefan
Er heißt Dattenberg oder auch Butznickel und ist in Schlossborn im Taunus.(eine interessante Seite zu Bedeutung von Orts-und Flurnamen findet man unter:www.onomantie.de/namen). Der Drachenrücken besteht aus einer Quarzitader, der Kopf mit einem 2 m hohen Findling aus Eisen/Nickel (!!) Gestein,an der SO Flanke ist eine kleine Wallfahrtskapelle, die es allerdings erst seit ca 100 jahren gibt, der Legende nach war aber hier auch schon früher eine Klause. Oben auf dem Rücken befindet sich eine Lyline oder Schlangenlinie, die bei einer meiner letzten Begehungen mit einer Gruppe von Tierärzten(alle TCM ler) deren norwegischer Kursleiter als eine schwarze Schlange wahrgenommen hat, die allerdings in etwa 10 m Abständen mit weißen Punkten versehen ist. Diese erwiesen sich bei meiner Messung als 0 punkte,die Energie einsaugen, während die Linie selbst ( von einigen m Breite) hochenergetisch ist , aber nicht durchgängig mit gleichen Werten.
Der eigentliche Kraftplatz ist der Kopf mit dem Findling,(ca 40 000 Boviseinheiten).
Er wird im Volksmund auch Heidenschloss genannt.Das ganze ist von Ringwällen umgeben, genannt Rentmauer.
Am Fuß des Berges, unterhalb vom Kopf ist eine sehr stark schwingende Quelle.
Alle Attribut . es fehlt nur die Höhle, wo die Disen oder saligen Frauen in der Mutternacht (24.Dezember),die Stammesmitgliesder von der Schuld lossprachen ( die habe ich noch nicht gefunden, die Höhle) weisen auf einen Frauenberg hin, wie es viele gibt bei uns , wie man auch aus Namen wie Marburg, Magdeburg aber auch Lichtenberg/burg oder gar Disibodenberg erkennen kann.
Es gehören dazu das Heiligtum auf dem Berg, die Drachen-oder Leyline zur Vernetzung mit anderen,die Quelle am Fuß, oft mit noch vorhandenem Fußabdruck und wenn möglich die Höhle und last but not least sehr oft die Ringwälle .um die Energie zu halten.

Im üBrigen war das mit der Umarmung mit dem Drachen vielleicht nicht ganz so richtig, da Drachen in der Mythologie ja weiblich sind. sie haben angeblich nur Töchter.(Lit.Ursula Le Guin: Magier der Erdsee)
Vielleicht bedeutet die Entführung der Maid durch den Drachen ja auch nur eine andere Methapher für die Einweihung in die weiblichen Mysterien.
Es gibt da jedenfalls noch viel zu entdecken.
Ich gehe mit meinen Feng Shui SchülerInnen gern auf diesen Berg, um Wahrnehmungskanäle für Erdenergien zu öffnen ,das funktioniert dort sehr gut.

Liebe Grüße Marianne Rattay

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am 14.01.2006 schrieb Janna:

liebe marianne, lieber stefan,

habe neues herausgefunden, der hengstberg ist mit dem verlauf der urdonau verbandelt...

doch bevor ich zu weiteren beschreibungen komme, zurück zu der frage der begrifflichkeit, der wunsch, die wahrnehmungen in ein system einordnen zu können, überhaupt ordnung zu erkennen.

sicher ein männlicher zug und wunsch, den ich auch von mir kenne.

ich erahne - in weiblicher "Manier" - viel von dieser göttlichen weltenordnung, fühle das walten ihrer kräfte - doch fehlen mir einfach immer wieder die worte, um zu beschreiben, was ich wahrnehme.

vor allem um zu vermitteln, was geomantie bedeuten kann.

dabei stoße ich auf spannende grenzen - und bin eigentlich schon in einer anderen forumsdiskussion - und immer wieder die frage: wie kann ich beschreiben, was man nicht beschreiben kann?

ok. ganz einfach. selber erleben.

seitdem ich persönlich in diesen prozess eingetaucht bin, nach einer skeptischen einstiegsphase, fühle ich mich endlich angekommen hier, mittlerweile weiß ich, der landschaftsengel hat von anfang an mein innerstes gerührt und mich begleitet.

er/ sie sagt mir auch, dass die landschaft sich wünscht, dass die menschen ihr innerlich (und äußerlich) begegnen und dass es an der zeit ist, zu erwachen.

und darum auch die sache mit der sprache, die ja des menschen ureigene möglichkeit ist, sich auszudrücken.

insofern auch dank an diese website, die austausch ermöglicht.

zum thema männlich/ weiblich, drachen sind frauen oder nicht

selbst der feurigste berg hat irgendwo eine feuchte höhle und gerade dieses zusammenspiel bewirkt die besondere fruchtbarkeit einer landschaft.

und weil ich dies gerade entdecken darf
ein großes dankeschön

meine heimat ist das untere kamptal in nö, das schicksal hat mich hierherverfrachtet (so wie der wind den löss in den eiszeiten...)

lg Janna








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am 03.03.2006 schrieb e.langsteiner@gmx.at:

Hi, ich habe schon lang das Gefühl, sowohl in der Radiästhesie, als auch im Feng Shui herrscht eine geradezu babylonische Sprachenverwirrung.
Das wirkliche alte chinesische FONG SHOI war nichts anderes als sehr hoch entwickelte Rutengeherei !
Es hieß dort "Drachenlinien"und nicht Drachenrücken. und diese Linien hatten nichts mit Bergenzu tun, sondern sind eine Bezeichnung für die Ausstrahlungszonen von Wasseradern, beidseitig in gewissen Abständen (abhängig von der Tiefe der Ader) daneben gibt es die "Schlangenlinien", da sind die Ränder der Ausstrahlungszonen. und zwischen den Sclangen und Drachen - und schon garnicht darauf ! ! ! durfte ein Schlafplatz bzw. ein Haus errichtet werden. = GESETZ unter dem Kaiser Yü aus der Dynastie der HSIA. Es earen die "Boden- oder Erdwahrsager" sprich Rutengeher welche JEDEN Bauplatz untersuchten, und erst NACH deren "Freigebe" durfte gebaut werden.
Ähnliches ist von den diversen Gitternetzen in der Radiästhesie zu sagen. Diese Wellenlängen kommen alle in den Ausstrahlungszonen der Wasseradern vor, POHL anno 1929 bei seinen Untersuchungen in VILSBIBURG und GRAFENAU 1930 hatte 100% richtige Ergebnisse über jene Ausstrahlungszonen welche KREBS zu verursachen imstande sind! Er kannte keine Gitternetze, die wurden erst nach dem 2.Weltkrieg erfunden. Im Englischsprachigen Raum redet kein Mensch von Gitternetzten, dafür habendie wieder ihre "Kornkreise".

Also Drachenlinie = Schwerpunktszone, Schlangenlinie =Hauptzonenränder der Ausstrahlungszone von Wasseradern !

Ciao !
Erich aus Wien

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am 05.03.2006 schrieb Enid-Lavena@gmx.de:

Hallo Erich,

mit Erstaunen habe ich soeben Deinen Beitrag zum Thema "Drachenrücken und Radiästhesie" gelesen und bin nun wissbegierig geworden. Da auch ich mich etwas mit Feng Shui und Radiästhesie beschäftige interessieren mich natürlich Deine Quellen, die endlich mit der Unklarheit auf den Gebieten des Feng Shui und der Radiästhesie aufräumen zu scheinen. Das finde ich eine ganz hervorragende Einstellung, sicherlich tut Aufklärung in diesen Bereichen Not! Lass also auch mir und anderen Interessierten die Möglichkeit von Deinen Quellen zu profitieren und lernen zu können. Ich weiß, dass es nur sehr wenig seriöse, übersetzte Lektüre zum Feng Shui gibt.Wo steht bitte geschrieben, dass Drachenlinien nichts mit Bergrücken zu tun haben? Ich würde mir dieses Buch gerne kaufen wollen.

Grüße, Enid-Lavena

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am 07.03.2006 schrieb Janna:

Liebe Drachenkundler!

Interessant, wie sich diese Diskussion entwickelt und Beiträge aus Radiästhesie und Feng Shui einfließen.

In beiden Bereichen bin ich - wie man so schön sagt - nicht "bewandert", mein Zugang ist der über die Geomantie.

Im Prozess der Wahrnehmung bin ich mehreren Drachenrücken und auch einer Drachenlinie begegnet.

Ob Rücken, Linie, Wasserader oder Sonstiges, man wird in vielen Büchern viele unterschiedliche Definitionen und Interpretationen finden. Und ich freue mich, dass sich auch hier diese Vielfalt spiegelt.

Und gerade deswegen ist es für mich ein Fingerzeig, mich mit dem Urmuster des Drachen an sich zu beschäftigen. Vor allem auch, was hat er/ sie :-) uns heute noch zu sagen?

In einem Punkt sind sich Feng Shui/ Geomantie auf jeden Fall einig: Es geht um eine Art Urkraft der Erde, die wir an manchen Orten spüren und erleben können.

Im Nachsinnen über den Drachen noch einige Bilder und Assoziationen aus anderen Bereichen...

Feuer, Vulkan
geflügeltes Wesen
Leidenschaft, Schlange
dynamisch bis bedrohlich
Michael und Georg
der Drache im Menschen?

Wäre interessant, Mythen verschiedener Völker unter dem Drachengesichtspunkt zu betrachten...

Vielleicht zeigt er/ sie sich auch hier im Forum...
in welcher Form auch immer

euch allen liebe Grüße

Janna




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