Schnecken und Wasserader
in Allgemeines
am 17.08.2005 schrieb maria:
hallo,
wir haben in unserer unmittelbaren umgebung viele nacktschnecken.
an unser grundstück grenzen ein wäldchen und daneben ein feld an. der boden ist lehmig, sehr dicht.
auf der einfahrt sehe ich nach regenfällen, dass an einer stelle die pflasterung noch nass ist,während sie an anderer stelle nei gleicher beschattung/gleichen sonnenverhältnissen noch trocken ist.
ist dies ein hinweis auf eine wasserader?
gibt es einen zusammenhang zwischen massenhaftem auftreten von nacktschnecken und einer wasserader o.ä.?
was kann man gegen die nacktschnecken tun, sie machen alles, was schön im garten blüht und schmeckt, nieder...
gruß, maria
am 25.08.2005 schrieb mant geo:
generell kann man sagen, daß feuchtigkeit ein hinweis auf wasseradern ist. im umkreis von bedeutenden wasseradern, insbesondere in auwäldern, sind auch schnecken häufiger anzutreffen als an orten an denen wasseradern weiter entfernt sind. insbesondere an den am weitest von wasseradern entfernten gebieten, den sandwüsten sind schnecken selten gesichtet worden. deshalb empfehle ich eine kleine wüste ums gemüsebeet antzulegen. einen negativen wassergraben sozusagen.
am 27.08.2005 schrieb Beobachter:
Hallo du mant geo,
selten so gelacht. Einfach nur geil deine Analyse. Aber bei dieser doofen Frage, echt ne sinnvolle Antwort.
am 27.09.2005 schrieb maria:
hallo du unbekannter lol!
ich finde deinen beitrag einfach nur frech und unverschämt.
wenn du meine frage so unmöglich findest, dann erklär mir mal deine sichtweise der welt, du super-experte!
ich bin sicher, du musst in deinem leben noch viel lernen!
fang am besten gleich damit an!
am 06.10.2005 schrieb Lara :
Hallo Maria,
es macht glaube ich nicht viel Sinn, sich über freche Beiträge in Foren zu ärgern, leider existiert im Internet eine gewisse Unkultur, sich über Fragen lustig zu machen.
Noch zu den Wasseradern: Das ist ein weites Thema, es gibt Geologen, die behaupten, Wasseradern wären in erster Linie eine Illusion der Radiästheten, es gäbe in Wirklichkeit nur unter besonderen geologischen Bedingungen regelrechte wasserführende "Adern" im Gestein wie z.B. in Klüften in Granitgestein, in Lehm oder Sandböden sei alles ab einer gewissen Tiefe ähnlich matschig, aber auch in diesen Gegenden finden Radiästheten Wasseradern. Die Radiästheten halten dagegen, dass es auch in undifferenzierteren Böden gewissen Bereiche gibt, in denen mehr Fließbewegungen stattfinden, als in anderen, und das ist offenbar schon ausreichend, um das energetische Phänomen "Wasserader" zu erzeugen. Worum es sich dabei genau handelt, ist - soweit ich informiert bin - nicht einmal wirklich geklärt. Es wurde in einzelnen Experimenten mit Szintillationszählern (ein furchtbares Wort, das ich wohl wieder mal falsch schreibe) stärkere Radioaktivität über gemuteten Wasseradern festgestellt. Andere gehen davon aus, dass es sich um ein schwaches elektromagnetisches Feld handelt, das durch die Fließbewegung des Wassers erzeugt wird, aber soweit ich weiß, wurde das noch nicht gemessen, denn es ist sehr schwierig, Standorteinflüsse eindeutig zu messen, weil das Strahlungsfeld über der Erde ein richtiges Sammelsurium ist. Eine Wasserader, die man mit der Wünschelrute findet, ist zunächst immer hypothetisch, es sei denn, man hat gebohrt. Es gibt durchaus auch Phänomene, die nicht "echtes" Wasser sind, aber sich für einen Rutengeher genauso wie Wasser anfühlen. Insgesamt scheint doch was "dran" zu sein an den häufig unter jeglichen geologischen Bedingungen gemuteten Wasseradern, denn die Erfahrung zeigt, dass Pflanzen und Tiere an solchen Orten außergewöhnlich reagieren, aber vermutlich ist es ein fast schon feinstoffliches Phänomen. Wie sensibel nun Schnecken auf sowas sind - ich habe keine Ahnung, ob sie als Strahlungsflüchter oder Strahlungssucher gelten. Jedenfalls kann eine hundert Meter tiefe Wasserader eine starke radiästhetische Wirkung haben, und über ihr kann es an der Oberfläche knochentrocken sein. Insofern ist der Schluss Wasserader = feucht = Schnecke irreführend.
Schnecken klettern unbeschadet über Rasiermesserklingen, ich glaube nicht, dass sie durch irgendetwas abzuhalten oder aus der Ruhe zu bringen sind.
Meine Empfehlung gegen Schnecken: Indische Laufenten anschaffen. Die fressen kein Gemüse, sondern nur Schnecken in rauhen Mengen. Enten machen nicht viel Arbeit, sie brauchen nur einen kleinen Teich zum Planschen und ausreichend Schnecken.
Viele Grüße
Lara
P.S. Es gibt in diesem Forum aus dem Jahr 2002 einen witzigen Diskussionsbaum, der mit einem Eintrag "Schneckenversuch" beginnt. Scheint irgendwie ein Thema auch bei GeomantInnen zu sein :-) Vielleicht findest du da noch ein paar nette Infos. (Begriff "Schneckenversuch" links im Suchfeld eingeben, auf Suchen klicken und dann den Beitrag anklicken.)
am 11.03.2007 schrieb Gregor:
Hallo Maria
Deine Frage mit den Schnecken auf Wasseradern finde ich überhaupt nicht unmöglich, ich habe die Schencken nämlich auch schon auf unserer trockenen Hauswand hochkriechen sehen, genau auf einer Wasserader. Sie suchen an unserer Hausnordwand immer wieder die selbe stelle.
Gegen die Schnecken hilft dir Steinmehl, das du um die Blumen oder das Gemüse streust, Tipp meiner Grossmutter.
Hast du schon versucht mit den Schnecken zu sprechen und Ihnen deine Lage zu schildern, wäre interessant, ob du sie besänftigen kannst.
Gruss Gregor
am 04.04.2007 schrieb Peter:
deshalb empfehle ich eine kleine wüste ums gemüsebeet antzulegen. einen negativen wassergraben sozusagen.
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Das ist reine Theorie.
Denn praktisch ziehen die Schnecken darüber mit Leichtigkeit, wenn sich hinter der "Wüste" frische Nahrung befindet.
Die einzig vernünftige Barriere ist ein Schneckenschutzzaun mit einem Winkel, den die Schnecken nicht überwinden können.
Die Masse der Schnecken ist ehr nur Nachts oder an feuchten Tagen unterwegs und da stört diese kein spitzer oder kantiger Untergrund.
am 04.04.2007 schrieb Peter:
Wer andere als "doof" bezeichnet sollte selbst erst mal zuhören und sich kundig machen.
Es ist eine Tatsache, dass Schnecken über den Ausstrahlungslinien von Wasseradern häufiger anzutreffen sind, so wie es auch Pflanzen gibt, deren Wurzeln im Hochsommer diese Wasseraden nicht erreichen und dennoch auf dieser Energiezone besser gedeihen.
Das sind uralte Beobachtungen, die auch in der Fachliteratur beschrieben sind.
Und wer Wasseradern anzweifelt muss einfach nur zu graben beginnen oder danach bohren.
Bei Wasseradern bis zu 3 m Tiefe habe ich selbst zu Spaten und Pickel gegriffen und meine Mutungen überprüft. In zwei anderen Fällen habe ich vor Bohrungen bis in 25 m Tiefe gemutet und meine Ergebnisse stimmten mit einer Differenz von eineinhalb bis zwei Meter ziemlich genau.
Seither weiss ich, dass ich da nicht fantasiere, sondern meinen Mutungen vertrauen kann.
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