Drehwuchs an Bäumen
in Allgemeines
am 22.05.2004 schrieb edmond.kaspar@evard.ch:
Sehr geehrter Damen und Herren.
Wenn ich durch den Wald wandere, sehe ich oft Bäume mit Drehwuchs, in ihrer Nähe kann ich einen Druck auf dem Körper wahrnehmen und ein kippeln in der linken Handfläche.
Meine Fragen.
Sind das Schwingungen?
Ist die Energie, die dieser Baum ausgestrahlt Negativ oder Positiv?
Darf ich mich länger an diesem Ort aufhalten?
Für jede Antwort bin ich sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruss
Edmond
am 23.05.2004 schrieb Helene:
Hallo Edmond,
auch ich habe bei verschiedenen Wanderungen, dieses Phänomen sehen dürfen. Uns(der Wandergruppe) wurde erklärt, dass es sich bei solchen Plätzen um Energie"Punkte" (auch Verwerfungen genannt) handeln würde, die nach dem Drehwuchs zu urteilen, spiralartig dem Boden entsteigen. Der Baum hat es in seinem Wuchs offenbar nicht leicht, weil es sich "höherem" bzw. "tieferem" Recht beugt bwz. dreht.
Uns wurde gesagt, an solchen Plätzen nicht unbedingt unser Nachtlager aufzuschlagen , da es nicht gerade angenehm sein könnte.
Andere Menschen behaupten wiederum, dass ihnen solche Plätze vollkommen taugen, sogar Nachts...
Persönlich habe ich an solch einem Platz eine leichte Benommenheit verspürt, was mich veranlasst hat meines Weges zu ziehen.
Der eigne Körper bietet sowieso die beste Orientierung in solchen Fällen.
Dem eignen Bauchgefühl zu vertrauen und dannach zu handeln hat mir persönlich noch nie geschadet.
Positiv oder Negativ hängt von der eigenen Wahrnehmung ab, es ist nichts festgeschrieben.
Wichtig für uns Menschen, ist es zu wissen, dass es Vorgänge in der Natur gibt die weder gut noch böse sind, sie sind einfach weil es Mutter Natur gibt, die das eine oder andere braucht bzw. sich in irgend einer Art und Weise ausdrückt. Wir sind am Anfang unserer Erfahrungen und Hintastens "Zaungäste" die bestimmte Wunder bestaunen dürfen und sie respektieren sollten. Wenn sich nach und nach unser Blick für manche nochGeheimnisse öffnet, lernen wir mehr und mehr das Wunder in das wir hineingeboren wurden, zu lieben und zu verstehen.
Gruß aus Bayern
Helene
am 31.05.2004 schrieb Edmond :
Hallo Helene,
vorerst möchte ich dir Danken für deine Antwort. Ich denke, jeder muss mit den Schwingungen seine Erfahrungen machen.
Nun, mir ist nach mehr. Ich besuche oft Schalensteine, auch Ahnsteine sind von Interessen. Schluchten und Höhlen sprechen mich an. Quellen sollen mit ihrem Wasser etwas Besonderes sein. Auch sehe ich die Wälder mit anderen Augen.
Habe gelesen von Radiästhesie und Bovis - Biometer. An und für sich wären Messungen an bestimmten Orten interessant. Aber ich frage mich, ob diese das richtige sei. Es würde mich interessieren ob du in dieser Richtung Erfahrungen gemacht hast.
Äs Grüessli
Edmond
am 03.06.2004 schrieb Helene:
Hallo Edmond,
wenn Du das innere Bedürnis verspürst diese Instrumentarien zu benützen ist es O.K.
Es ist bestimmt reizvoll (siehe Blanche Merz "Orte der Kraft in der Schweiz)) die
Akupunkturpunkte der Erde auf diese Art und Weise für sich selbst zu entdecken.
Meine derzeitige persönliche Entwicklung
scheint ohne diese Hilfsmittel auskommen zu wollen.
Am Karlsfelder See , an der Würm bzw. Amper spüre ich die "Essenz" der Schwingungen die ich für mich als Harmonie wahrnehme. Bei den Wildkräuterexkursionen die ich mitgemacht habe, durfte ich noch mehr Achtsamkeit und Demut im Umgang mit der Natur lernen.
Der kurze Aufenthalt bei einer Quelle bei einem ehemaligen Thing-Platz war für mich auch fazinierend.Die Bäume die dort wuchsen, standen nach meinem Gefühl in Verbindung mit den Bäumen links und rechts auf den Hügeln. Was ich bemerkenswert fand, war das Gefühl der Verbundenheit mit dem Fließen der Quelle, mit dem Wind der durch die Bäume zog und mit dem Vogelgezwitscher ringsherum.Ich nehme wahrscheinlich die Umgebung mit meinem ganzen Sein auf.
Viele Plätze kenne ich noch nicht, manche Energien habe ich noch nicht wahrgenommen, nur eins weiß ich, dass immer das für mich Richtige mich findet bzw. meinen Weg kreuzt, ich brauche kein Purzelbaum deswegen zu schlagen.
Die Arbeit mit Marko Pogacnik würde mir Spaß machen genauso das nähere kennenlernen von manch ehemaligem Tempel (heute gothische Kirchen) die meist auch an Quellen gebaut wurden.
viele Grüsse in die Schwyz
Helene
am 19.06.2004 schrieb Edmond Kaspar:
Hallo Helene.
Bald werde ich meinen Rucksack packen, die Reise geht in die Pyrenäen. Täglich werde ich mein Zelt auf einsamen Höhen oder an Bergseen aufschlagen. Und, so hoffe ich, mit der Natur "Einsâ werden.
Ein Trekking - Bericht, kannst du von mir nachlesen.
http://reiseberichte.cc/index.shtml
klinke Europa an, weiter auf Schweiz, dann "Von Bernina nach Ardennoâ Edmond Kaspar
Ich habe mich entschlossen, nach der Reise einen Pendelkurs zu Besuchen. Einfach aus Neugier.
Von Marko Pogacnik habe ich gehört, sein Gefühl zur Natur und der Welt gefällt mir. Ich hoffe, dass ich ihn treffen werde noch diesen Herbst, denn er kommt zu uns ins Seeland. Sein Projekt Lithopunktur, das punktgenaue Setzen eines Steines auf das Kraftzentrum finde ich einmalig. In Biel stehen schon 3 Steine, weitere auf der Petersinsel. Geomantie wäre auch ein Gebiet das uns ansprechen würde. Wenn wir überlegen, machen wir das unbewusst schon längere Zeit.
Mein Reisebericht wird dir zeigen, wie ich lebe und fühle, ich wünsche dir viel Spass beim Lesen.
Äs Grüessli
Edmond
am 23.06.2004 schrieb Helene:
Hallo Edmond,
habe mir zu Deinem Bericht, die Bilder der Landschaft versucht vorzustellen und vermutlich waren auch sehr viele Kraftorte mit dabei. Wenn nicht objektiv, dann zumindest subjektiv.
Die Richtung die Du begehen möchtest klingt schon fast nach dem "Sternenfeld" wo der Jakobsweg hinführt.
Irgendwann, wenn die Zeit für mich reif ist, will ich den Jakobsweg wenn möglich von Köln aus "gehen".
Wegen meiner nicht gerade toller Kondition werde ich dafür vermutlich schon mehrere Monate brauchen...
wünsche Dir für Dein Vorhaben gutes Gelingen und viel Spaß beim "EinsSein" mit der Natur
Helene
am 26.07.2004 schrieb Peter H. Burger:
Ich habe mich viele Jahre mit Wuchsverhalten von Bäumen und Pflanzen auf verschiedenen Energiezonen beschäftigt.
Man die Natur in Strahlensucher und Strahlenflüchter einteilen und wenn man Bäume in ihrem Wuchsverhalten beobachtet, sieht man fast alle Erdebergiezonen in der Natur.
Wenn ein Baum sich dreht, dann will er sich "wegdrehen" aus der Energiezone, die ihm zuviel ist, Wenn dies nicht geht, dann verdreht er sich und sucht damit eine Lebensform, mit der er überleben kann.
Ein Mensch kann einen Schritt zur Seite tun, ein Baum nicht. Daher hatte er andere Mechanismen entwickelt, wie er mit für ihn ungünstigen Energiezonen leben kann.
Gruss
Peter
am 29.11.2004 schrieb Cordula Zieren:
Hallo,
aus den Erfahrungen eigener Empfindungen und Dank der Aussagen im Buch "Geomantisch Reisen ? Eine Wahrnehmungsschule" von Prof. Eike Georg Hensch, Nienburg, kann man unterscheiden in Links-Drehwuchs (im Uhrzeigersinn) und Rechts-Drehwuchs (entgegen des Uhrzeigersinns). Letzter offenbart eine positive Energie.
Gerade gestern habe ich dies wieder erfahren an einer Gegend im Spessart, wo es ursprünglich einen keltischen Kultort gegeben hat. Im Zentrum steht eine kleine Kapelle, zu beiden Seiten flankiert von zwei Kastanienbäumen, die beide rechtsgedreht sind. Nach einem sehr stressigen Tag stellte ich mich zwischen die beiden Bäume und war binnen ca. 10 Minuten mit neuer Kraft und Ruhe aufgeladen.
Viele Grüße
Cordula
am 30.11.2004 schrieb Thomas:
Hallo Cordula,
deine Erfahrung in allen Ehren, aber Kastanien haben natürlicherweise den Drehwuchs an sich: Will heißen Kastanien haben immer Drehwuchs. E. Hensch weißt in seinem Buch extra drauf hin.
Viele Grüße
Thomas
am 05.12.2004 schrieb Peter H. Burger:
Nach einem sehr stressigen Tag stellte ich mich zwischen die beiden Bäume und war binnen ca. 10 Minuten mit neuer Kraft und Ruhe aufgeladen.
Hi Cordula,
genau deswegen werden häufig Sitzbänke unter Kastanien gestellt. Denn das sind kraftvolle Plätze. Wobei es auch hier Unterschiede gibt und auf keinem Kraftplatz sollte man eine Nacht schlafen. Alles braucht die rechte Dosis.
Gruss
Peter
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