Erdmeridiane

in Allgemeines

am 14.07.2003 schrieb alice zbinden:

Seit einiger Zeit führe ich immer wieder Erwachsene, Jugendlich und Kinder durch die Natur.
Bis anhin konnte ich mich auf meine Intuition verlassen, was das Auffinden spezieller Orten betrifft.
Aber immer wieder stolpere ich über den Jakobsweg und ich frage micht welche Bewandtniss es mit der eigenartigen Wegführung auf sich hat.

Ist es richtig, wenn ich vermute dass diese den Erdmeridianen entlang führen?

Nennt man sie überhaupt so?
Ich such seit Wochen im Netz darüber etwas zu erfahren, aber bin leider nicht fündig geworden.

Es wurde in verschiedenen esotherischen Seiten von den Ley-Lines gesprochen. Sind sie identisch?
Und wo finde ich Karten oder Bücher darüber?

Vielleicht bin ich mit dem Jakobsweg auf dem Holzweg, aber wie sagt man so schön der Weg ist das Ziel.

Danke schon mal
Alice Zbinden

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am 16.07.2003 schrieb Peter H. Burger:

Hallo,

meinst Du den alten Pilgerweg von Krakau bis Santiago de Compostella ?
Oder die von Jens-Martin Möller benannte Energielinie ?

Wo und in welcher Weise begegnet Dir der Jacobsweg?

Gruss
Peter H. Burger

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am 17.07.2003 schrieb Konrad Duffner:

Hallo Alice Zbinden,

der Jakobsweg hat in Deutschland schon viele Zweige, ich kenne allerdings nur den Zweig,
Von Nürnberg nach Rothenburg und von Nürnberg bis zur tschechischen Grenze. Das gleiche Phänomen ist auch bei anderen Wegen zu beobachten, wenn auch in einer anderen Qualität. Z.B. die "Goldene Straße" zwischen Nürnberg und Sulzbach-Rosenberg, oder die "alte Eisenstraße" bei Schnaittach.

Ich bin schon oft solchen Wegen und Ley-Linien in teilweise mehrtägigen Wanderungen mit Übernachtung im Freien gefolgt und zu folgender Meinung gekommen:

Die Zielrichtung solcher Wege orientiert sich weder an Ley-Linien noch an Erdmeridianen. Sie weicht jedoch oft kurz ab um schon vorhandene Resourcen aller Art zu Nutzen.

Eines haben aber diese Wege alle gemeinsam:
Sie wurden schon von unzähligen Leuten begangen
deren Denken auf ein Ziel gerichtet und im wesentlichen nicht ablenkbar oder beinflußbar war.

Was Du wahrnimmst sind also die Auswirkungen der "Königsklasse" geomantischer Arbeit, nämlich die langanhaltende Veränderung des (morphologischen?) Feldes eines Ortes
ohne Hilfsmittel, nur durch den menschlichen Geist. Und das Feld ändert den Ort.

Diese Änderungen verlieren/ändern sich aber auch sehr schnell wieder, wenn z.B. Teile als Hauptwanderweg ausgeschildert werden auf dem dann Jogger und ganze Wandererherden gedankenlos dahinstürmen,
oder ein solcher Ort zum esoterisch/geomantischen "Wallfahrtsort" wird.

Einige Jahre lang habe ich im Umkreis von ca. 50 km von Nürnberg Ley-Linien kartiert.
Wenn sich Deine Fragen auf dieses Gebiet beziehen, dann gebe mir Bescheid. Vielleicht
kann ich Dir weiterhelfen.

Gruss
Konrad Duffner

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am 17.07.2003 schrieb alice zbinden:


Hallo Peter,

ja es handelt sich um diesen Pilgerweg.


Nun ich komme aus der Schweiz und kenne mich hier eigentlich gut aus, da ich oft unterwegs bin.

Den Abschnitt des Jokobsweges den ich meine ist der aus der Innerschweiz von Stans bis in den Jura nach Romainmôtier.

Wenn ich Gruppen von Jugendlichen oder Erwachsenen bei Naturbegehungen führen muss, gehe ich die (von mir) geplante Tour erst mal ab.

Es ist mir schon oft passiert, dass ich an einen Platz kam der mich unglaublich aufgewühlt oder angeregt hat oder mich ob der Schönheit fasziniert hat.

Meist hab ich dann in unmittelbarer nähe ein Teilstück des Jakobsweg ausgemacht.

Meist sind dies dann auch Orte, die einem Erstaunen lässt, dass der Weg da lang führt, wo es topographisch doch bessere Lösungen gegeben hätte.

Auch waren die Infrastrukturorten, der damaligen Zeit, nicht unbedingt gut genutzt durch diese Wegführung.


Ich erzähle mal ein Beispiel

Ort: Schwarzenburgerland / Kanton Bern

Ich bin von der Schwarzwasserbrücke aus (dort mündet das Schwarzwasser in die Sense) im Bach hochgegangen und wollte sehen wie weit ich mit 13 Jugendlichen innerhalb des Baches hinaufsteigen könnte.

Das Schwarzwasser maändert hier in tiefen Schluchten und es ist eindrückllich den hohen, bewaldeten Sandsteinfelsen entlang dem Wasser zu folgen.

Mir fiel auf dass der Sandstein auf der einen Seite Horizontal geschichtet ist und auf der anderen Bachseite vertikal.

Ich vermute, dass hier eine starke Kraft gewirkt haben muss und dass im Bachlauf die Schichtung auseinandergebrochen ist und die einte Seite sich dann Vertikal aufgeschoben hat.

Schon dort ist mir diese Urkraft aufgefallen.
Die Vegetation war ein Mischwald mit vielen Föhren (Pinus sylvestris) was in Sandsteingebieten üblich ist.

Bei einer starken Flussbiegung blieb mir fast das Herz stehen.

Vor mir ragte eine Bergtanne in den Himmel, und hinter ihr eine fette Bergwiese und ein kalter Wind kam mir entgegen.

Die Vegetation machte hier einen düstern eindruck und was vorher lieblich in die höhe ragte war, als wären sie aussen an den Ästen mit Blei beschwert.

Diese Flora findet sich auch meist in den Kalkstein Gebieten.

Ich schaute mich ein wenig um fand aber dann nichts besonderes.
Beim weitergehen durchquerte ich einen Seitenbach der dort einmündet und kam auf den Jakobsweg (...) der hier in einem schwierigen Gelände die Talsenke durchquert.

Die Strecke Rüeggisberg nach Schwarzenburg.

Hier waren nun ander aber auch ganz starke, fast schwarze Kräfte vorhanden.

Wenn ich hier in Farben spreche ist dies nicht mit den Farben zu verwechseln die unser Auge wahrnimmt eher eine Seelenfarbe.

Es ist ein Wanderweg und wenn man ihm folgt hören diese Kräfte, auch die des Schwarzwassers, nach ca 300-400 Metern auf.

Es ist wie gesagt eines von vielen Erlebnissen und ein Bekannter von mir meinte hier gingen eine Erdmeridiane durch ( nicht diesen Ort sondern in der Region)

Deshalb wäre ich froh zu wissen, wenn es ein Kartenwerk diesbezüglich gäbe oder gibt.

Auch die Zusammenhänge der verschiedenen Aspekte interessieren mich aber im Moment komme ich da nicht weiter.

Ich hoffe diese Ausführung hat dir gereicht und du kannst damit etwas anfangen.

Danke

Alice Zbinden

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am 17.07.2003 schrieb alice zbinden:

Lieber Konrad Duffner,

leider handelt es sich nicht um das von dir genannte Gebiet.

Ich lebe und wirke in der Schweiz.

Es handelt sich um das Gebiet zwischen Stans, im Kanton Nidwalden und Romainmôtier, Kanton Vaud.

Doch dein Kartenwerk würde mich doch sehr interessieren, da ich öfters auch im Gebiet zwischen Taunus und Spessart unterwegs bin.

Danke für die Antwort und dein Interesse.

Alice Zbinden

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am 17.07.2003 schrieb Peter H. Burger:

Gruezi Alice,

es ist sehr interessant, was Du da wahrnimmst und beschreibst. Da ich selber lieber fühle als lese, müsste ich mir diese Orte selber ansehen.
Da ich in der Nähe des Bodensees (deutsche Seite) lebe, ist es für mich keine riesige Entfernung und dies wäre mal ein Ausflug für mich.
Mail mir doch bitte Deine Adresse.

Zum Jacobsweg noch ein Hinweis: In Breisach bei Freiburg im Breisgau lebt und arbeitet der Bildhauer Lutz, der sich lange mit dem "Sternenweg" bis Santiago de Compostella beschäftigt hat und diesen künstlerisch mit Grossprojekten umgesetzt hat. Eines dieser Stahlobjekte steht im Bodensee in Friedrichshafen (in der Nähe des Graf-Zeppelin-Haus). Vielleicht kann er Dir etwas zu Deinen Beobachtungen sagen.

Herzlichst
Peter

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am 17.07.2003 schrieb Peter H. Burger:

"unser kleiner Verlag hat einige Bücher zu den Wegen nach Santiago herausgegeben, u.a. "Jakobsweg der Freude" für Fußpilger von Strasbourg nach Santiago, und "Radwandern entlang des Jakobswegs" für die gleiche Route, mit Anmarschweg von Freiburg/Breisgau; ausserdem "Auf Jakobswegen: Schweiz-Savoyen-Rhône".
Dieses letztgenannte Buch wird im Fj. 2004 in einer Neuauflage erscheinen und enthält dann sowohl den verlängerten GR 65 nach Le Puy als auch den Pilgerweg von München nach Einsiedeln, via Lindau/Bodensee.
MfG Ihre Salem Edition
salemedition@t-online.de

_______________________________________

Generalversammlung der schweizerischen Vereinigung der Freunde des Jakobsweges
Liebe Pilgerinnen und Pilger, am Wochenende vom 29./30.März 2003 findet in St.Gallen die Generalversammlung der schweizerischen Vereinigung der Freunde des Jakobsweges statt.Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Mit herzlichen Grüssen,
Josef Schönauer
01.03.03
josef.schoenauer@freesurf.ch

______________________________

Gefunden unter:
http://www.ultreia.ch/messageboard.html


Gruss
Peter

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am 21.07.2003 schrieb alice zbinden:

Lieber Peter,

es würde mich freuen, dir all die Plätze zeigen zu dürfen, nur habe ich deine e-mail adresse nicht gefunden.

Ich lebe allerdings im Kanton Bern, das ist ein bisschen weiter aber es würde mich dennoch freuen.

meine mail addy
alice.zbinden@freesurf.ch


Ich habe noch einiges gelesen über die Orangerie in Darmstadt. Von Freitag bis Montag bin ich in dieser Gegend und möchte mir dies mal anschauen. Es würde mich sehr interessieren worauf ich mich achten sollte...oder eben noch genauere Angaben über diesen Bau hätte. Wäre es dir möglich mir darüber zu berichten, falls du Zeit und Lust hast.

Meine Frage über die Erdmeridiane sind leider immer noch offen und ich hoffe auch hier noch Antworten zu finden.

Ich danke dir für deine Aufmerksamkeit

Alice

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am 21.07.2003 schrieb Peter H. Burger:

Hoi Alice!

Die Orangerie in Darmstadt ist heute ein Veranstaltungshaus im Ortsteil Bessungen. Dies besteht aus einem "Schlossteil" und dahinter einem ursprünglich geomantisch ausgerichteten Schlosspark, in dem die alten Strukturen noch voll sichtbar sind.

Aber wenn Du schon soweit gefahren bist, dann besuche auch Schloss Schwetzingen (nahe Heidelberg), da findest Du eine noch weitgehend intakte geomantische Struktur.

Gruss
Peter

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am 08.08.2003 schrieb Rainer Limpöck:

Hallo Konrad Duffner,

die Kartierung der Ley-Linie würde mich sehr interessieren. Bitte mailen sie mich doch an.

liebe Grüße

Rainer LImpöck

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am 08.08.2003 schrieb Rainer Limpoeck:

Hallo Alice,

auf welche Art führst du die Menschen durch die Natur. Zeigst du dabei auch Zugang zu Kraftorten?

Ich würde dich bitten mal auf meine Website zu sehen:
http://www.alpenschamanismus.de

liebe Grüße aus Oberbayern

Rainer

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am 09.08.2003 schrieb alice zbinden:

hallo rainer,
ich habe deine hp schon entdeckt.
die menschen die ich durch die natur führe, sind unteschiedlich unterwegs.
einige wollen einfach mal vom konsumorientierten weg wollen.
andere sind auf der suche wissen aber noch nicht so konkret was und wo.

es ist immer spannend was geschieht...mit ihnen und mit mir...ob kraftort oder einfach natur eindrücke spielt dann keine rolle.

es gibt aber auch solche die wollen zu kraftorten geführt werden, aber das tue ich nur mit vorübungen und grosser vorsicht.

leider trampeln viele einfach so hinein und das finde ich perönlich schade....

ich hoffe damit ist deine frage beantwortet

alice zbinden

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am 19.08.2003 schrieb Herbert Suschnig:

Wer kann mir Unterlagen zu dem Thema Grifflängenrute schicken.
Mit wieviel cm sucht man z.b Hartmann Linien oder Curry Linien.Wasserader,Verwerfungen,ect
Hoffe mir kann da jemand helfen und freue mich schon auf einen Kontakt.

mfg
Herbert aus Österreich/Steiermark/Kapfenberg
c/o Architektur Werkstätte

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am 19.08.2003 schrieb Herbert Suschnig:

Wer kann mir Unterlagen zu dem Thema Grifflängenrute schicken.
Mit wieviel cm sucht man z.b Hartmann Linien oder Curry Linien.Wasserader,Verwerfungen,ect
Hoffe mir kann da jemand helfen und freue mich schon auf einen Kontakt.

mfg
Herbert aus Österreich/Steiermark/Kapfenberg
c/o Architektur Werkstätte

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am 19.10.2003 schrieb info@alpenschamanismus.de:

Liebe Alice,

es beginnt ein sehr dynamisches Alpennetzwerk zu leben. Bitte setze dich doch mit mir in Verbindung!

liebe Grüße

Rainer Limpöck

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am 29.03.2004 schrieb Stefanie Quinger:

Hallo Herr Duffner,
ich wohne im Bamberger Raum und bin momentan auch diesem Thema "auf der Spur". Sollten Sie also auch mir Ihre "Werke" zukommen lassen, würde ich mich sehr freuen.
Bis dann. Stefanie

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am 30.03.2004 schrieb Konrad.duffnere:

Hallo Stefanie Quinger,
Termine für Treffen, Wanderungen etc. sind bei
www.NorisGeo.de -> Termine einzusehen. Interessierte
deren eMail-Adresse bekannt ist oder die sich bei
www.NorisGeo.de -> News Verteiler eintragen, werden
auch per Mail benachrichtigt. Nächstes (Kurz-) Treffen
ist am 18.4.04. Weitere "Werke" zur Veröffenlichung
habe ich nicht.
Gruß Konrad Duffner

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