Kinder und Geomantie

in Allgemeines

am 13.03.2003 schrieb Iljana Planke:

Immer mal wieder fragen mich Kinder "Wie sieht man Zwerge? Haben die auch Kinder und was essen sie?" oder: "Ich habe gehört, Indiander können mit Steinen und der Erde reden - wie geht das?"
Ein alternatives Kinderzentrum hat bei mir angefragt, ob ich nicht mal kommen könnte. Denn seit der Aufräumaktion im Bach malen die Kinder Nixen und Wichtel und hätten dazu Fragen...
Ein Waldkindergarten sucht jemanden über Annonce, die/der den Kindern vermitteln kann, wie man mit Bäumen kommuniziert.
Zu den offenen Treffen unserer Geomantiegruppe sind auch manchmal die Kinder dabei, die zum Teil sehr interessiert zuhören. Ein Vater überlegt jetzt, ob er sein bisheriges Wissen an einem Projekttag in der Schule seiner Tochter anbietet.
In Waldorf-Schulen kommen ab und an Schülerinnen und Schüler und wollen eine Arbeit über Engel oder Elementarwesen schreiben. Aber niemand aus dem Kollegium wüsste sie einzuschätzen...

Wer ist interessiert am Austausch zu "Kinder und Geomantie"?
Es wäre nur natürlich, wenn wir unser Wissen auch an unsere fragenden Kinder weitergeben. Wie wäre es z.B. mit "Geomantie für kleine Einsteiger" - natürlich konzeptionell unterlegt - bei Bedarf Schulen und Kindergärten anzubieten?
Oder wie könne ein thematisches Arbeiten in der Naturerlebnis-Pädagogik aussehen? Wie und wo könnte eine fundierte und anerkannte Aus- bzw. Weiterbildung der daran interessierten Erwachsenen stattfinden?
Wer mach auch schon was konkret in der Richtung? Oder sucht wen?

Eine Diskussion zu diesem Themen findet auch statt unter http://www.lebensnetz.org.

Ich freue mich über Rückmeldungen.

Iljana Planke

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am 13.03.2003 schrieb Stefan Brönnle:

Mit Kindern zu arbeiten ist äußerst spannend. Ich selbst hatte schon gelegentlich die Möglichkeit. Kinder nehmen Widersprüche zu unserem gängigen physikalischen Weltbild äußerst gelassen hin, was es ihnen einfacher macht "Anderswelten" zu erleben.
Zu Anfang hat es mich eher in Druck gebracht, da ich gewohnt bin inn meinen Kursen für Erwachsene langsam vorzugehen und abzuwarten, bis jeder sich eingestimmt hat. Kinder aber waren oft schon "fertig", wenn ich gerade noch einleiten wollte. Sie sind blitzschnell. Hat man sich aber daran gewöhnt, so erhält man sehr treffsichere Aussagen über die Anderswelt. Ja man merkt sogar, anders als ich vermutet hatte, dass Kinder sehr viel weniger an klassischen Märchenbildern von Elfen und Zwergen hängen. Sie nehmen nach Kurzer Zeit bereits Formen und Seinsweisen wahr, die frei sind von solcherlei Vorprägungen....

Stefan Brönnle

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am 28.08.2003 schrieb alice zbinden:

Ich würde damit vorsichtig umgehen. Ich meinerseits meide mit den Kindern unter zölf Jahren bewusst die Kraftorte.
Ich hatte mal eine unglaublich heftiges Erlebeniss mit einem Kind an einem Kraftort. Wutausbruch, jäzoniges Umsichschlagen und am Schluss ein Heulkrampf.
Ich hatte den Ort als Schwach eingestuft und das Kind nahm alles wahr, obwohl ich den Kindern nichts gesagt hatte was es für ein Ort ist.

Bevor wir gingen fragte mich das Kind dann, ob es sein könne, dass an diesem Platz starke Kräfte wären?

Man sollte sich bewusst sein, dass Kinder nicht nur die Kraft wahrnehmen die da vorherrscht sondern auch die Geschehnisse an diesem Ort.

Ich selber habe einmal in Avaches (röm Hauptstadt von Helvetien = Aventicum) mitten in der Nacht ein ähnliches Erlebniss gehabt. Die Stadt wandelte sich vor mir in die römische Energie zurück.

Erwachsene können damit umgehen für Kinder kann es traumatische Auswirkungen haben....

Kinder können auch ohne Kraftorte kontakt mit der Elementarwelt aufnehmen und mit ihr Umgehen. Es reicht wenn Waldspatziergänge oder ein verwachsener Garten oder Bach zu ihrem Alltag gehört.

mit freundlichen Gruss
alice zbinden

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am 29.08.2003 schrieb Josef volsa:

Sehr geehrte Fr. Zbinden!

Ich arbeite sehr gerne mit Kindern. Diese Erlebenisse, die Sie hier schildern hatte ich aber auch schon mit Erwachsenen! Kinder sind offener und erleben das ganze ungefilteter, unmittelbarer. Aber ob Erwachsene wirklich mit solchen Erlebnissen besser umgehen können, wage ichzu bezweifeln. Das Wertesystem und Realitätssystem der Kinder ist noch nicht so eingefahren wie das der Erwachsenen. Mit der nötigen Begleitung können sie damit besser umgehen lernen, als wir Erwachsenen.

Ich selbst bin Vater von 2 Kindern. Meine Kinder leben mit solchen "Realitäten". Ich kann Ihnen aus meiner Praxis als Seminarleiter dutzende Beispiele bringen, wo Erwachsene Probleme mit diesen Erfahrungen, diesen Energien hatten. hatten. Ich denke, dass es das wichtigste ist, dass man die Leute die man an solche Erlebnisse heranführt, abfangen kann, wenn Probleme auftauchen. Ob dies nun Kinder oder Erwachsene sind.

mfg

Josef Volsa

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am 05.09.2003 schrieb Peter H. Burger:

Ich denke alles ist richtig, was ein Platz auslöst und freisetzt. Dies lässt sich auch nicht steuern oder verhindern. Denn Kinder und Erwachsene werden zu Plätzen geführt, die mit ihnen zu tun haben.

Wenn man bewusst mit Menschen zu solchen Plätzen geht und es entlädt sich etwas, dann kann man es begleiten. Sonst geschieht es, ohne dass die Eltern verstehen, was da den Kindern begegnet ist.

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am 07.09.2003 schrieb alice zbinden:

Ja ich bin auch der Meinung, dass wir wieder mit den Kindern lernen müssen mit diesen Plätzen umzugehen. Wenn es die eigenen Kinder sind, kann man sie ja darauf vorbereiten.
Aber ich habe Verantwortung. Und gerade sozial auffällige Kinder oder ADS symptomatische, sind extrem feinfühlig und können damit genau so wenig umgehen wie mit der von ihnen nicht anerkannten Gesellschaft.

Die neue Generation Kinder sind feinfühliger und man sollte wissen, dass sie nicht nur die Energien wahrnehmen, sonder auch Geschehnisse aus der Vergangenheit dieser Orte.

Von dem Platz dem ich sprach, sagte das Kind später, es sei ein Schlachtfeld gewesen.
Man weiss zwar, dass dieses Gebiet heiss um kämpft war, aber nicht genaues.
Allein die Nachsorge war so extrem Energieaufwändig, dass ich zukünftige Ausflüge gezielter und besser vorbereitet angehen werde.

Und ich werde vorwiegend, Kinder in der gewohnten Landschaftsumgebung an solche Plätze führen. Sie müssen sicher sein, dann erst kann die Begegnung befruchtend sein.

in dem Sinn
alice zbinden

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am 30.03.2004 schrieb Doris Zwingelberg:

Erst jetzt bin ich auf Eure Seite gestoßen und finde die Themen sehr iinteressant, Gerade Kinder in die Radiästhesie und Geomantie mit einzuführen ist ja unsere Zukunft und sollte wieder eine Selbstverständlichkeit sein.
Mein Sohn (9J. ) ist auch sehr offen dafür und interssiert.
Was die unterschiedlichen Reaktionen bei Kindern und Erwachsenen betrifft, frage ich immer, ob der Schritt oder die Vorgehensweise für denjenigen momentan richtig ist.
So kann man schon im Vorfeld erkennen, was man zulassen kann oder nicht.
Natürlich ist es wichtig bei unverhofften Ereignissen gewappnet zu sein, um sich zu schützen bzw. mit der Situation entsprechend umgehen zu können.

Wenn es weitere Infos bzgl. Arbeit mit Kindern gibt, bin ich sehr dankbar.

Über Meldungen würde ich mich freuen.

Doris Zwingelberg

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