Endlagerung radioaktiver Stoffe und Geomantie?
in Allgemeines
am 08.03.2003 schrieb Cornelia Hainz:
Am 17. Dezember 2002 hat der Arbeitskreis AkEnd, der die Aufgabe hatte ein Auswahlverfahren für die Festlegung eines Standortes zur Endlagerung radioaktive Abfälle in Deutschland zu entwickeln, sein Ergebnis dem Bundesumweltminster überreicht. Die Bundesregierung sieht vor, dass das vorgelegte Auswahlverfahren bis Ende 2004 in der Öffentlichkeit diskutiert wird, so dass ein Verfahren durch einen politischen Beschluß festgelegt werden kann. Anschließend soll das Auswahlverfahren durchgeführt, ein Standort genehmigt und das Endlager errichtet und betrieben werden. Ziel der Bundesregierung ist es bis 2030 ein Endlager für alle Arten von radioaktiven Abfällen zur Verfügung zu haben.
Die geologischen Mindestanforderungen, die ein Endlager erfüllen muss, hat der Arbeitskreis AkEnd wie folgt festgelegt:
- Der einschlusswirksame Gebirgsbereich muss aus Gesteinstypen bestehen, denen eine Gebirgsdurchlässigkeit kleiner als 1E-10 m/s zugeordnet werden kann
- Der einschlusswirksame Gebirgsbereich muss mindestens 100 m mächtig sein
- Die Teufe der Oberfläche des erforderlichen einschlusswirksamen Gebrirgbereichs muss mindestens 300 m betragen
- Das Endlagerbergwerk darf nicht tiefer als 1.500 m liegen
- Der einschlusswirksame Gebirgsbereich muss über eine flächenmäßige Ausdehnung verfügen, die eine Realisierung des Endlagers zulässt ( z.B. ca. 3 kmâ in Salz bzw. 10 kmâ in Ton oder Granit).
- Der einschlusswirksame Gebirgsbereich bzw. das Wirtsgestein darf nicht gebirgsschlaggefährdet sein.
- Es dürfen keine Erkenntnisse oder Daten vorliegen, welche die Einhaltung der geowissenschaftlichen Mindestanforderungen zur Gebirgsdurchlässigkeit, Mächtigkeit und Ausdehnung des einschlusswirksamen Gebirgsbereichs über einen Zeitraum in der Größenordnung von einer Million Jahren zweifelhaft erscheinen lassen.
Alle diese Kriterien sind klassisch naturwissenschaftlich ausgerichtet, wobei ein ganzheitlicher Ansatz nicht vorhanden ist.
Die Fragen, die bei dieser Vorgehensweise erst gar nicht gestellt werden, sind z.B.: Wie wird die Erde als Ganzes oder als Region auf ein solches Endlager reagieren? Was machen Elementarwesen mit ionisierender Strahlen, die von radioaktiven Abfällen ausgeht? Gibt es geologische Gegebenheiten, die aus geomantischer Sicht für ein Endlager geeignet sind, und wenn ja, wie können diese gefunden werden?
Die Endlagerung radioaktiver Stoffe liegt in der Verantwortung der gesamten Gesellschaft, wobei Menschen mit geomantischen Kenntnissen hierbei eine wertvolle Hilfestellung geben könnten, vor allem in Hinblick darauf, daß der vorhandene Schaden so gering wie möglich bleiben sollte oder besser, sogar geheilt werden kann.
ich würde mich freuen, wenn über dieses Thema ein Austausch enstehen würde.
Mit herzlichen Grüßen
Cornelia Hainz
am 10.03.2003 schrieb Brigitta Klotz:
Danke Cornelia für das Thema
Es bewegt mich seit 1980, als die verschiedensten Gruppen die Bohrstelle 2004
zur sogenannten Erkundung des Salzstockes bei Gorleben besetzten. Wir gründeten die Freie Republik Wendland, die nach sechs Wochen Sonnenschein von der Polizei geräumt wurde.
Und die Daten um Deckgebirge und ... habe ich in vielen Anhörungen mir und die Ohren ziehen lassen.
Mich hat der Zauberwald, ein Kiefernwald wo sich die Erdelemantarwesen tummeln, südlich von Dorf Gorleben fasziniert. Von etwa 1992 bis 1995 habe ich dann jeden
Mittwoch um Vier Uhr mit einer Gruppe Qi Gong für die Elementarwesen geübt, um den Kontakt zu uns Menschen aufzubauen und ihnen die Furcht vor diesen Massiven Eingriffen zu nehmen.
Während der Erdheilungsseminare 1991 im wendland hat mich Marko Pogachnik in der Arbeit unterstützt und gestärkt... danke Marko!
Als ich im Sommer 2002 unseren Qi Gong Platz besuchte, wuchs dort im Kreis Rainfarn... und nahm war,da? die Elementarwesen noch immer vor Freude tanzen.. ach wie gut, daß niemand weiß..
Ich würde gerne mit einer Gruppe ins Bergwerk bei Gorleben einfahren,
und spüren und ..
Hab neulich einen Mitarbeiter der Betreiberfirma getroffen. "Kein problem,
nach Absprache jederzeit möglich.
Wer hat Lust mitzukommen?
Brigitta Klotz, Qi Gong, Fotografie und Geomantie Hamburg
am 12.03.2003 schrieb Ina:
Hallo Brigitta,
ich habe bisher keine größere praktische Erfahrung in der Erdheilung, aber was Du ansprichst interessiert mich sehr! Die Vorstellung, in den Lagerungsstollen hineinzufahren, löst in mir ein merkwürdiges Gefühl aus. Angst? Unsicherheit? Schon wenn ich nur daran denke, spüre ich ihre Traurigkeit, ihre Ungläubigkeit, über das, was Menschen der Erde dort antun...
Ich würde jedenfalls gern helfen, ein wenig Liebe und Mut dort hinein zu bringen! Melde Dich doch mal bei mir per e-mail, wenn Du magst?! Ich wohne übrigens auch in Hamburg.
Ganz liebe Grüße von Ina
am 22.09.2003 schrieb Jochen Schilk:
Der von der Bundesregierung als "Atomausstiegâ verkaufte "Konsensâ mit der Atomindustrie hat ja nicht wirklich etwas mit einem Ende der Nuklearenergie in Deutschland zu tun: Der Vertrag sieht bekanntlich vor, dass die bestehenden Kraftwerke noch einmal rund die gleiche Laufzeit vor sich haben sollen, wie diese Form der Energiegewinnung hierzulande bereits besteht. Das bedeutet in der Praxis circa dreißig Jahre lang noch einmal die gleiche Menge abgebauten Urans (zumeist in von indigenen Völkern bewohnten Gebieten!) und auch noch einmal die gleiche Menge an anfallendem Strahlenmüll (der sich übrigens während des "Wiederaufbereitungsprozessesâ z.B. im französischen La Hague noch einmal vermehrt).
Aus diesen Gründen weigert sich die Anti-Atombewegung in der Frage eines Endlagers mit den verantwortlichen Behörden zusammenzuarbeiten -jedenfalls solange die Produktion von Strahlenmüll munter weitergeht.
Die erste Forderung muss immer die sofortige Abschaltung sämtlicher Atomanlagen bleiben, was in der politischen und juristischen Theorie auch im "Dissensâ möglich wäre, wenn man nämlich das im Grundgesetz verankerte "Recht auf körperliche Unversehrtheitâ konsequent vor das Recht der Konzerne auf ihr Eigentum stellen würde(...was die "Grünenâ aber nicht getan haben, denn auch sie stellen Profite über das Leben)!
Die Anti-Atombewegung hat sich zu der Frage der Endlagerung des Atommülls die Badewannen-Metapher einfallen lassen: "Wenn die Badewanne übergelaufen ist, stellt man auch zuerst das Wasser ab und denkt dann darüber nach, wie man das Wasser auf dem Boden wegwischt -und nicht umgekehrt!â.
Erst wenn die lebensbedrohliche Technik von der Regierung oder vom Volk abgeschafft worden ist, kann es darum gehen, GEMEINSAM eine Möglichkeit zu suchen, den bis dann angefallenen Müll für einen Zeitraum SICHER zu verwahren, der normalerweise die durchschnittliche Halbwertszeit von Zivilisationen um ein Vielfaches überschreitet!!!
Das für eine mögliche Lösung auch geomantische Erwägungen eine Rolle spielen sollten steht natürlich außer Frage.
am 18.12.2003 schrieb basti:
ich muss mich doch sehr wundern wie voreingenommen und egoistisch über das thema atomenergie geredet wird, dabei ist noch nicht mal sicher ob überhaupt irgendein effekt des glagerten urans auf die umwelt oder den menschen eintritt. ich frage mich woher die einstellung kommt, mit atomenergie ein so gestört negatives verhältnis zu verbinden und an den tag zu legen. ich arbeite in der energiewirtschaftsbranche seit 30 jahren und atomenergie ist mit sicherheit die sauberste und umweltschonendste sowie weitaus effektivste art energie zu gewinnen. dies wird übrigens in den meisten anderen länder so gesehen. ich kann gern tiefer ins detail gehen, aber zuvor sollten sich die beitragsverfasser hier ertmal mit der materie beschäftigen, damit sie auch wisen was sie reden
am 06.01.2004 schrieb alice zbinden:
sind bei der diskussion die kinder von tschernobil dabei, oder gehören die zum kolatoralschaden aber nicht zur umwelt?
ihr beitrag ist, mit verlaub, menschenverachtend.
alice zbinden
am 08.01.2004 schrieb Stefan Brönnle:
Ich habe mich damit beschäftigt!
Bleiben wir auf der geomantischen Ebene. Was tut Atomenergie? Es kommt zur Zertrümmerung der Atome. Das setzt Energie frei. Die Information (Für Grifflängenradiästheten: Testet doch mal in der Nähe eines AKWs die Grifflängen 8,6 (Verwerfung), 7,4 (Risse, Zerstörung) 6,3 (typisch für Atomstrom, an der Steckdose überprüfbar) usw.!) wird vermutlich dabei mit auf die Elektronen übertragen. Auf jedendfall radiästhetisch erfahrbar!
Dazu kommt die Wirkung der Radioaktivität auf die Lebenskraftebene (Äther). Wilhelm Reich spricht vom ORANUR-Effekt. Der Äther, das Qi, wird hocherregt. Personen fühlen sich unruhig, Kinder werden hyperaktiv.
Die geistige Ebene wurde bereits oben beschrieben: Die geistige Information ist "Zerstörung der Urelementaren Ebene". Dass darunter Elementarwesen leiden ist offensichtlich.
Allein: Zur Umweltfreundlichkeit muß ich sagen, dass aus geomantischer Sicht Windkraftanlagen ebenfalls nicht unproblematisch sind. Wir hatten vor einigen Jahren in diesem Forum eine Diskussion darüber.
Aber die Umwelt- und Sozialfreundlichkeit eines AKWs entlockt mir doch ein Schmunzeln.
Stefan Brönnle
am 08.01.2004 schrieb M.Bartsch:
Wasserpumpen werden idR. mit Strom betrieben, zumeist Atomstrom. Das Wasser erhält dabei die Strominformaion aufgeprägt, und zwar in homöopathischer Dosis, also hochwirksam. Das läßt sich u.a. radiästhetisch zeigen (LA/H3 = 2,5; 3,1).
Spannend auch, daß im Windschatten von Windkraftanlagen in der Luft auch in Gegenden die frei von geologischen Störungen sind, der Wert 7,4 festgestellt werden kann. Es wird die Luft ja auch zerrissen von diesen Geräten...
Geomantie sollte sich wirklich ernsthaft mit unserer Energieversorgung beschäftigen!
Auf auf denn zum frohen Schaffen.
Michael Bartsch
am 04.04.2004 schrieb Stefan:
Hallo,
wenn selbst Windenergie nicht ideal sein soll ("Luft wird zerrissen"), welche Möglichkeiten einer umweltneutralen Energieversorgung gibt es dann? Das Potential der Wasserkraft reicht hierzulande (D) nicht aus (in Österreich ist das wohl anders). Erdwärme könnte man vielleicht auch weiter ausbauen, wobei auch hier wahrscheinlich "geomantische Nebenwirkungen" berücksichtigt werden müßten. Photovoltaik könnte auch weiter ausgebaut werden, allerdings ist das in Mitteleuropa evtl. nicht sehr effizient (was sich "dank" der Klimazonen-Verschiebung ja evtl. bald ändern könnte...).
Was wäre also aus geomantischer Sicht die beste Möglichkeit zur Energieversorgung?
Gruß,
Stefan
am 22.01.2006 schrieb brigitta Klotz:
Hallo Ina,
Habe zufällig erst jetzt Deine Zuschrift gefunden,
aber leider nicht Deine mail-Adresse.
Hatte am 22. 1. 2006 gerade ein Geomantieseminar
in Hamburg über den Gezeitenstrom der Elbe
und die schöpferischen Kräfte unterhalb Hamburgs.
melde dich doch mal.
mit fließenden Grüßen
brigitta.klotz@web.de
© Copyright für die gesamte Website 2000 - 2008 by Hagia Chora, Human Touch Medienproduktion GmbH
Das Copyright für die Artikel liegt bei den namentlich genannten AutorInnen
und/oder bei Hagia Chora, Human Touch Medienproduktion GmbH.
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,
nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags bzw. des Autors/der Autorin.


