Vater Land und Mutter Sprache
in Allgemeines
am 07.05.2001 schrieb Hendrik:
Ein sehr interessanter Aspekt, wie ebenso interessantes Thema in der HC 8. Doch wer kennt sich tiefer damit aus - was sind unsere uns Deutsche die Mystisch, seelischen Wurzeln - kühle Denker, Dichter und Philosophen ?! Das brachte mich doch schon stark zum Nachdenken - was sind dann die Wurzeln unserer Nachbar-Gemeinschaften, wer kennt sich damit aus ?!
Wenn wir ein neues Bewußtsein entwickeln wollen sollten wir doch ein paar Dinge erkennen, mir fehlen z.B. die über die Wurzeln unserer Nachbar-Völker, und peinlicherweise sogar die von uns ... zumindest habe ich diese wohl ebenso wie die Nachkriegsgenerationen verdrängt.
Liebe Grüße Hendrik
am 13.05.2001 schrieb Stefan Brönnle:
Zu den sogenannten "Volkscharakteren" gibt es eine Fülle von Literatur - überwiegend antroposophischer Natur. Hierin werden die verschiedenen "seelischen" Wurzeln der Völker beschrieben....oft bishin zu den "Wurzelrassen". Und das genau ist die Schwierigkeit solcher Interpretationen. Die Schwelle zwischen Unterschiedlichkeit und Wertigkeit ist nur sehr schmal. Und meist ist es nur ein Wimpernschlag um von der Einschätzung eines Volkes zur Abschätzung zu kommen (Siehe die anderen Beiträge in selbiger Ausgabe der Hagia Chora). So beschreibt z.B. Hans Erhard Lauer in dem Buch "Die Volksseelen Europas" sehr viele interessante und nachdenkenswerte Charakterzüge der Europäischen Völker und auch ihrer Sprachen. Dennoch zitiert er ausdrücklich auch Schelling mit den zweifelhaften Worten:" Sollte nicht das Los der Deutschen darin....sein, dass auch er die verschiedenen Stufen, welche andere Völker gesondert darstellen, allein alle durchliefe, um auch am Ende die höchste und reichste Einheit, deren die menschliche Natur fähig ist, darzustellen?" Also wieder die Deutschen als "Krone der Schöpfung"?
Natürlich ist es ein der Geomantie imanentes Denken, dass Orte charakterbildend sind und dies drückt sich in Sprache und Kunst, in Denken und Fühlen aus. Dennoch, glaube ich, ist die erwähnte "Verdrängung" solchen Denkens durchaus berechtigt gewesen nach dem, was es in den 30er Jahren zur Folge hatte. Die Schwierigkeit bleibt, solcher Art Denken vom Rassismus zu erlösen. Eine Aufgabe, die gerade die Geomantie angeht...
Stefan Brönnle
am 06.12.2001 schrieb Marianne Rattay:
Unsere deutsche muttersprache hat ursprünglich nichts mit einem Vaterland zu tun.
Sie bildete sich langsam aus den germanischen Stammesdialekten, die in Mitteleurpo neben Latein-der Herrschaftssprache der römischen Eroberer-gesprochen wurden über Althochdeutsch, mittelhochdeutsch zu unserem gesprochenen und geschriebenen Neuhochdeutsch heraus. ganz zu Anfang wurde sie als Theodisca Lingua bezeichnt, was Volkssprache bedeutet. Über nehrere Lautverschiebungen ist daraus das Wort Deutsch geworden.deutser zu sein bedeutet daher nicht wie immerfälschlich angenommen wird zu einem bestimmten volk oder Stamm zu gehören oder in einem deutschen Vaterland zu leben sondern der deutschen sprache mächtig zu sein und sie von kindheit an von der mutter gelernt zu haben, daher der Begriff Muttersprache.
am 25.05.2004 schrieb Michaela Schrimpf:
hallo,
habe leider nicht HC 8 gelesen, aber mal nicht so theoretisch, dafür um einiges praktischer..
einiges zum Thema mystische Wurzeln, kannst du auf der Seite: www.dorjelinpa.net
nachlesen. Der bisher erste deutsche reinkarnierte Meister, Tulku Khyungdor Rinpoche, berichtet von seinem verschwunden geglaubten Praxisweg, der eine Verbindung zu dieser Kultur besitzt. Verschiedene Symbole und womit man geomantische Störfelder deaktivieren kann sind auch zu finden. Also viel spaß beim schmökern
© Copyright für die gesamte Website 2000 - 2008 by Hagia Chora, Human Touch Medienproduktion GmbH
Das Copyright für die Artikel liegt bei den namentlich genannten AutorInnen
und/oder bei Hagia Chora, Human Touch Medienproduktion GmbH.
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise,
nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlags bzw. des Autors/der Autorin.


