Bauvorhaben - Grundsteinlegung
in Bauen und Wohnen
am 15.10.2001 schrieb Stefan Ibrahim Akkulak:
Sehr geehrter Forenteilnehmer,
ein Bauvorhaben von Anfang an geom. zu begleiten ist sehr interessant. Vielleicht kann man hier noch einmal -auch für alle praxisinteressierten - einige Möglichkeiten und Methoden zur geom. Baugestaltung diskutieren.
Zu Anfang hätte ich gleich eine Frage. Wem sind Möglichkeiten bekannt, eine Grundsteinlegung entsprechend durchzuführen? Welche Gegenstände, Materialien oder andere "Mittel" sind geeignet über den Grundstein ein entsprechendes Wirkfeld aufzubauen?
Vielen Dank für die Rückmeldungen.
Mit freundlichen Grüßen.
S. I. Akkulak
am 17.10.2001 schrieb Peter.Frank@geomantie-kunst.de:
Lieber Herr Akkulak.
meiner Ansicht nach sind die Materialien zweitrangig.
Bei der Grundsteinlegung erscheint es mir wichtig eine intime Beziehung zu dem Stück Land aufgebaut zu haben und zu deren "Bewohner". Diesen würde ich meine Absicht mitteilen und beim Grundstein setzen meine (der Familie, des Geschäftes etc.) Wünsche klar formulieren. Dazu lade ich die anderen Welten ein und bitte um Segen für dieses Tun. In höchster Achtsamkeit würde ich den Grundstein dann setzen, im Geiste klar und zentriert im Herzen.
Dazu kann eine Wahl des Zeitpunktes hilfreich sein und das "richtige" Material.
Ich bin gespannt, was die Kollegen sagen.
Herzliche Grüsse
Peter Frank
am 17.12.2001 schrieb Axel Caspary:
Sehr geehrter Herr Akkulak,
aus meiner Beratungspraxis als Geomant habe ich die Erfahrung gewonnen, dass die Plazierung des Grundsteines eine bedeutende Rolle spielt. Er sollte fest mit dem Baukörper verbunden sein - in der Mitte im Bodenbeton, unter einer tragenden Wand oder unter einer Ecke. Heutzutage empfehle ich im EFH BAu den Grundstein so zu gestalten, dass man ihn im Falle des Auszugs aus dem Haus "leeren" kann. Denn so, wie die Grundsteinlegung und seine "füllung" mit persönlichen Dingen und guten Wünschen die Bewohner mit dem Haus und das Haus mit dem Grundstück verbindet, sollte man sich bei Bedarf auch wieder lösen können. Das Material kann in die Bedeutung des Grundsteins einbezogen werden. Für die Funktion reicht jedoch krass gesprochen eine leere Keksdose aus, wenn sie entsprechend "gefüllt" und plaziert wird.
Mit freundlichen Grüssen,
Axel Caspary
am 08.03.2003 schrieb Geomancje@aol.com:
Lieber Herr Akkulak,
in Goethes "Wahlverwandschaften" sind die Baurituale wunderbar beschrieben.
Mit freundlichen Grüßen
Barbara Konieczny
am 08.10.2004 schrieb Harry Krischna:
Halo Herr Caspary,
die Möglichkeit der Leerung eines Grundsteins darf nie gegben sein. Ich habe in meiner Praxis als Geomant und Vastu-Berater leider schon häufiger damit zu tun gehabt. Bei vollständiger Entlehrung muss so ein Haus abgerissen werden - in zwei Fälle ist dies auf mein Anraten auch passiert. In den anderen Fällen, vegetieren die bewohner vor sich hin. Zum Glück ist die Leerung in den meisten Fällen nicht vollständig, so dass sich aus den Resten eine neue Hausseele ertellen lässt - aber das ist sehr, sehr aufwendig.
Viel wichtiger ist die Platzierung des Grundsteins in Verbindung mit den Elementen und natürlich besonders zum Element Erde! Denn ohne die Erde wird dem Haus keine Beständigkeit gegeben sein. Darüber hinaus ist die Position des Grundsteins sorgfältig zu planen und auszuführen. Hierzu stehen verschiedene verfahren zur Verfügung
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