Wo wir wirklich stehen

von Marko Pogačnik erschienen in Hagia Chora 3435/2010

Marko Pogacnik über Partnerwelten und die Grundlagen der neuen Wirklichkeit.

Meiner Erfahrung nach ist für die Zukunft ein dramatischer Prozess, der sich während des letzten Jahrzehnts in den Vordergrund gedrängt hat, von entscheidender Bedeutung: Der Prozess des Klimawandels, der Erdveränderungen und der Erdwandlung, der vor allem durch die Überschneidung verschiedener kosmischen Zyklen zustandekommt. Er verläuft auf verschiedenen Ebenen. Einige davon werden von der Wissenschaft und Politik wahrgenommen, andere spüren wir am eigenen Leib, ohne sie ganz zu verstehen. Und wieder andere Ebenen erfordern geomantische Deutung und Kenntnisse, um sie wahrnehmen zu können.

Ein paralleler Raum
Seit Ende 90er-Jahre entwickelt sich ein Strang der Geomantie, der sich mit der Spiegelung der Wandlungen im Kraftorganismus der Landschaft und mit den Zyklen der Erdwandlung befasst. Dabei haben wir erfahren, dass die Wandlungsprozesse nicht nur innerhalb der konkret erfahrbaren Weltstruktur einschließlich ihrer feinstofflichen Ebenen verlaufen, sondern auch auf der Ebene des „kausalen Raums“. Damit bezeichne ich einen parallelen Daseinsraum, in dem die Ursachen und Urmuster für alles, was wir im manifestierten Raum als mehrdimensionale Wirklichkeit wahrnehmen, liegen. Dieser Parallelraum ist das eigentliche Heim der Elementarwesen. Man könnte ihn als „urelementare Welt“ bezeichnen, nach der unsere sichtbar-unsichtbare Wirklichkeit strukturiert wird. Auch die Quantenphysik spricht von einem solchen Raum. Der Physiker Burkhard Heim hat ihn mit der siebten und achten Raumdimension umschrieben.
Ich sehe die Entwicklung der Welt im folgenden Jahrzehnt eng mit der Entdeckung der kausalen Ebene des Raums verbunden. Meiner Erfahrung nach geht es beim Prozess der Erdwandlung nämlich nicht nur um gewisse Veränderungen der Kraftsysteme an der Erdoberfläche, sondern um eine grundlegende Umformulierung der Art, wie unser Zeit-und-Raum-Kontinuum strukturiert ist. Am besten wird die tiefgreifende Art der Erdwandlung durch folgenden Traum dargestellt, den ich am 28. November 2007 in Osoppo, Italien geträumt habe:

1) Meine Frau hat unseren Nachbarn, der einen kleinen Traktor besitzt, gebeten, einen Teil unseres Gartens, der hinter unserem Haus liegt, zu pflügen. Sie will dort etwas Neues pflanzen.
2) Ich sitze im Haus am Computer und schreibe. Seit geraumer Zeit kann ich das Brummen des Traktors draußen wahrnehmen. Ich denke: „Der Nachbar ist wohl schon am Pflügen, aber warum dauert das so lange?“
3) Also gehe ich nachsehen. Als ich um die Ecke des Hauses komme, trifft mich schier der Schlag! Der Nachbar hat alles umgepflügt! Es gibt keinen Garten mehr, keine Wiesen, alle Bäume sind weg. So weit mein Auge reicht, gibt es nur starke, frisch umgebrochene und duftende Erde. Der Nachbar sitzt stolz auf seinem Traktor und pflügt weiter.