Alle Wege führen nach Rom

Eine radiästhetische Theorie
über die tonisierende Wirkung von Römerstraßen

von Ingeborg M. Lüdeling erschienen in Hagia Chora 31/2008

Auf Römerstraßen lassen sich ohne Ermüdungserscheinungen weite Strecken zurücklegen. Um dieses Phänomen ranken sich in der Geomantie viele Theorien. Ingeborg Lüdeling berichtet von einer Untersuchung an Römerstraßen, die auf die Verwendung informierter Steine hindeutet.

Links, rechts, links, rechts … tagein, tagaus. Scheinbar mühelos überwanden die römischen Heerscharen auf von ihnen gebauten Straßen Berg und Tal. Sie gingen nicht nur im Gleichschritt, sondern auch im Gleichmaß. Und das sogar bei nicht unerheblichen Steigungen.
Römische Wege und Straßen scheinen etwas Besonderes zu sein, kennen wir doch alle den Ausspruch: Alle Wege führen nach Rom.
Wir fragen uns heute, ob die römischen Straßenbauer über ein besonderes geomantisches Wissen verfügten. Hartmut Lüdeling und ich untersuchten vor vielen Jahren deshalb eine alte Römerstraße in Österreich. Sie überquert die Hohen Tauern am Hochtor in der Nähe des Großglockners. Zunächst wanderten wir ohne jegliches radiästhetische Werkzeug eine Weile auf dem alten Weg. Obwohl die Straße für uns Flachländer heftig anstieg, nahmen wir sie leicht und unbekümmert. Wir wunderten uns, dass wir gar nicht müde oder schlapp wurden. Irgendwann wollten wir es dann genauer wissen und holten unsere H3-Antenne zur Hilfe.
Aus der Ferne konnten wir die Straße mit den H3-Werten 8,20 und 8,30 sowie 6,90 cm anpeilen und erhielten deutliche Antennenreaktionen. Nach einer Intensitätsbestimmung arbeiteten wir mit den Werten 8,20 und 6,90 cm weiter und gingen noch einmal über die Straße. Wir registrierten an mehreren Linien parallel zu der alten Straßenführung Antennenausschläge mit diesen Werten.
Nach unserer Auswertung der H3-Werte für Römerstraßen stellten wir anhand unserer Tabellen fest, das sich ein ähnliches Strahlungsmuster bei der Beinwell-Pflanze findet. Bei einer erneuten Begehung der Straße erhielten wir mit Hilfe eines Testobjekts mit Teilen dieser Pflanze an den gleichen Linien Antennenreaktionen. Wurde etwa die Schwingung des Beinwells in die Römerstraße „eingebaut“?
Ist das nun ihr Geheimnis? Haben die römischen Straßenbauer die Straßen mit Hilfe von damaligen Geomanten oder Rutengehern gebaut, die wussten, wie die Wege zu informieren waren, damit die Soldaten beim Marschieren nicht zu schnell müde wurden? Wenn die Heere in den Krieg zogen, durften auch nicht zu viele Menschen wegen Verletzungen an den Beinen und Füßen ausfallen. Auf langen Märschen konnten Verstauchungen, Muskelkater, Zerrungen, Knochenbrüche, Eiterungen an aufgescheuerten Wunden und ähnliche Blessuren die Einsatzfähigkeit der Soldaten ziemlich herabsetzen.