Überraschung im Spargelfeld

Effekte technomantischer Strahlung

von Hartmut Lüdeling erschienen in Hagia Chora 30/2008

Die feinen Strukturen, die Radiästheten wahrnehmen, deuten auf ein vielschichtiges Netz feinstofflicher Phänomene im Raum hin. Hartmut Lüdeling demonstriert in diesem Bericht, wie die sogenannte Grifflängentechnik erstaunliche Differenzierungen in diesem Feld ermöglicht.

In der Radiästhesie begegnet man immer wieder bis dato unbekannten Phänomenen feinenergetischer Abstrahlungen. Wir erlebten dies kürzlich auf einem Seminar, als Teilnehmer uns auf seltsame Strahlungszonen auf einem uns seit langem vertrauten Gelände aufmerksam machten. Wie schon mehrfach erprobt, übten wir die Außenbegehung auf unserer „Teststrecke“ in Versmold. Als ­erste selbständig zu lösende Aufgabe der Teilnehmer galt es, Wasseradern zu detektieren. Jeder sollte mit der H3-Antenne und dem Einstellwert 3,10 IU die Feldmitten von Wasseradern aufspüren und dann deren Schwerpunkt- und Hauptzonen einschließlich deren Kantenbreiten bestimmen. Vorgegeben waren lediglich 70 Meter Streckenlänge und das bekannte Arbeitsprogramm für die systematische Detektierung der Strahlungszonen.
Aus früheren Untersuchungen erwarteten wir, dass insgesamt drei Adern aufgefunden würden, gaben diese Informatio­nen jedoch nicht an die Gruppe weiter. Überraschenderweise wurde ein Mehrfaches dieser Adern entdeckt, wobei sie untypischerweise anstatt von Nordost nun weitgehend von Südost auf die Begehungsstrecke trafen.
Selbstverständlich überprüften wir sämtliche von den Teilnehmern detektierten Zonen. Zu unserem Erstaunen wiesen alle Zonen lehrbuchmäßige Wasseraderspektroiden auf, einschließlich deren Schrägstrahlungen und Kantenbreiten. Auch die Verteilung von Haupt- zu Schwerpunktzonen wiesen keinerlei Anomalien auf und ließen auf ungefähre Tiefenlagen zwischen 5 und 9 Metern schließen. Nachdem wir das Ergebnis zunächst so hinnehmen mussten, wies uns ein Teilnehmer auf ein für ihn rätselhaftes Phänomen hin. Er hatte eine Zone von etwa einem halben Meter Breite entdeckt, bei der die H3-Werte 7,80 und 9,25 zusammenfielen. Diese Zone entpuppte sich schnell als ein größeres System, das eine Feldverteilung aufwies, die einer technomantischen Zone entsprach. Diese bestand aus insgesamt 11 Linien, wobei die äußeren und die mittlere eine Intensität von 2 aufwiesen.