Heilsamer Tropfen

Geobiologie eines Weinguts

von Helmut Seifert erschienen in Hagia Chora 28/2007

Der Radiästhet Helmut Seifert wurde von den Winzern eines niederösterreichischen Weinguts um eine Untersuchung ihres Weinkellers gebeten: An bestimmten Orten gelagerte Fässer zeigten besondere ­Eigenheiten. Auch habe man bereits Erfahrungen mit der Heilkraft des hier vermuteten geomantischen Felds gemacht.

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Wein ist das älteste Kulturgetränk der Menschheit. Archäologische Funde belegen den Beginn der Rebanbaus und damit der Weinkultur bereits vor 10 000 Jahren. Wein ist auch das reichhaltigste unter allen Getränken: Rund 400 verschiedene Inhalts-, Duft- und Aromastoffe sind heute wissenschaftlich nachgewiesen. In der Geschichte der Menschheit war Wein immer schon mehr als nur angenehmer Durstlöscher: Kultgetränk, Getränk der geistlichen und weltlichen Herren, Heilgetränk und Medizin. Heute mehr denn je ist Weingenuss ein Ausdruck für die Kunst des Genießens, und wahrer Genuss ist nie maßlos. In dieser Kunst liegt eines der Geheimnisse für Lebensfreude und die Voraussetzung für Wohlbefinden an Körper, Geist und Seele.

Ein Weingut in Niederösterreich
Der Charakter eines Weins wird vom Klima, seiner Umgebung und der Rebsorte geprägt. Man schmeckt den Boden, auf dem der Wein gewachsen ist.
In Haugsdorf, Niederösterreich, gibt es das Weingut „Schachhuber“, das einen besonderen Wein in seinen Fässern und Weinflaschen heranreifen lässt. Der Winzer Josef Schachhuber möchte Spitzenprodukte erzeugen, die das Leben bereichern. Die internationalen Rebsorten, wie Cabernet Sauvignon oder Blauer Burgunder, die Schachhuber anbaut, wachsen besonders gut auf dem typischen Lössboden des niederösterreichischen Anbaugebiets.
Ich hatte das Vergnügen, den Wein von Josef Schachhuber zu kosten, und kann sagen, dass man darin die Schwingung der Erde, die Kraft der Sonnenenergie und die harmonischen Schwingungen des Mikrokosmos im Weinfass besonders deutlich schmecken und spüren kann. Schachhubers Weinkeller, wo der Wein in Fässern reift, ist ein Labyrinth aus Gängen und Kreuzungen. In diesem Keller liegt das eigentliche Geheimnis dieses Weins.

Die Entdeckung
Josef Schachhuber ist ein außergewöhnlich sensibler Mensch, der sich in der Vergangenheit bereits für den Umgang mit der Wünschelrute interessiert hatte, um Wasseradern zu suchen. Vor zwei Jahren machte er dabei eine Entdeckung, die ein Phänomen beim Reifeprozess seines Weins in den Kellern erklärte: In einem Weinfass reifte der Wein schneller als in allen anderen. Über dem Weinkeller der Familie spürte er die Schwingungen eines starken, positiven Energiefelds.
Um das Energiepotenzial eines Weins festzustellen, muss man eine Vergleichsmessung mit einem oder mehreren Weinen anstellen und in mehreren Zeitabständen die Veränderungen registrieren. Die Weine müssen jeweils auskristallisiert werden, was man durch die Zugabe von Salz oder Zucker und bläulichem Sulfat erreichen kann. So lassen sich die Weine trocknen, d. h. das Wasser wird entzogen, bis nur die Kristalle übrigbleiben. Anhand der Größe der Kristalle kann man die Weine nun miteinander vergleichen. Je größer die Kristalle sind, um so größer ist das energetische Potenzial des Weins.
Frau Gertraud Schachhuber wollte nun genauer wissen, was es mit dem ominösen „Energiefeld“ in ihrem Weinkeller auf sich habe. Sie meldete sich bei der Hagia-Chora-Redaktion und erhielt die Kontaktdaten von einigen Radiästheten genannt. So erhielt ich einen Anruf von Frau Schachhuber mit der Bitte, ob ich Nachforschungen über ein Phänomen in ihren Weinbergen übernehmen würde. Schon 14 Tage später fuhr ich im Juni 2007 mit meinem Freund Joachim Buchwald, der die Foto- und Videodokumentation übernehmen sollte, nach Haugsdorf.
Meine radiästhetischen Mutungen ergaben, dass es sich um Piezo-Energie und Gammastrahlen handeln könnte. Piezo­elektrische Effekte, ausgelöst durch kristallines Gestein, sowie Gammastrahlen lassen sich über tektonischen Bruchlinien und Verwerfungen des Erdmantels physikalisch messen. Offenbar können diese Schwingungen das Reifeverhalten des Weins in den Fässern beeinflussen, wenn die Weinfässer im Keller genau im energiereichsten Bereich stehen. In den Schachhuber-Kellern reift daher ein Wein mit hohem Potenzial, das er beim Trinken als „Nahrung für Körper, Geist und Seele“ überträgt. In Maßen genossen, hat er daher auch eine die Gesundheit stabilisierende Wirkung.

Das Stollensystem im Keller
Bei Renovierungsarbeiten in den Kellern des Weinguts stieß man auf ein weitverzweigtes Stollensystem, das wahrscheinlich schon im Dreißigjährigen Krieg als Zufluchtstätte gedient haben könnte. Denn man fand organische Rückstände von Tieren, die dort wohl in Ställen gehalten wurden. Unter diesen vorteilhaften Umständen konnten Mensch und Tier dort längere Zeit überleben. Organische Materialien, die über Jahrhunderte nicht verwesen, kommen nur in besonderen Energiefeldern vor. Radiästheten bezeichnen diese Raumverhältnisse als „Mumifizierungs-Feld“. Ich nenne solche Felder „rechtszirkulare Bioschwingungsfelder“, in denen Nahrungsmittel extrem lange haltbar sind. Ein Versuch mit Wasser hatte gezeigt: Nach mehreren Monaten im Keller war das Wasser immer noch trinkbar.
Die Familie Schachhuber nutzt das positive Feld in ihrem Weinkeller auch für ihre eigene Gesundheit. Gertraud Schachhuber sitzt täglich morgens eine halbe Stunde auf „ihrem“ Energieplatz über dem Weinkeller. Durch die aufladenden Kräfte konnte sie von einer schweren Krankheit, die bei Medizinern als unheilbar gilt, genesen. Inzwischen arbeitet sie wieder täglich mit Freude auf ihrem Weingut.

Piezoelektrizität in Haugsdorf
Noch ein paar Worte zu den piezoelek­trischen Effekten über Bruchzonen: Durch mechanischen Druck verlagert sich der positive und negative Ladungsschwerpunkt im kristallinen Gestein. Dadurch entsteht ein Dipol bzw. am Element eine elektrische Spannung. Der Effekt basiert also darauf, dass bei der Verformung bestimmter Materialien auf der Oberfläche elektrische Ladungen auftreten (direkter Piezoeffekt). Umgekehrt verformen sich diese – zumeist Kristalle – bei Anlegen einer elektrischen Spannung; diese Wirkung bezeichnet man als inversen Piezoeffekt. In der Physik ist der Piezoeffekt damit das Bindeglied zwischen der Elektrostatik und der Mechanik. Bei allen bekannten Materialien ist dieser Effekt allerdings relativ klein: Die Verformung bei Anlegen einer Spannung kann kaum ein Promille der Körperabmessung überschreiten.
Ich bin überzeugt, dass es sich bei dem positiven Erdenergiefeld im Schachhuberschen Weinberg um die elektromagnetische Schwingung handelt, die Piezo-Energie über der Bruchlinie erzeugt. Dieses verstärkte Energiefeld steigert das Reifeverhalten in den Weinfässern und Weinflaschen, die an der entsprechenden Stelle im Keller stehen.
Nicht nur die Sonne verwöhnt also den Wein der Schachhubers mit ihrer kosmischen Energie, sondern auch die Kräfte aus den Tiefen der Erde, die den Gesundheitszustand aller Lebewesen beeinflussen.
Ist der Wein denn auch lebendig und somit beeinflussbar? Mich überzeugt die Theorie des kanadischen Mikrobiologen Gaston Naessens, der von den sogenannten Somatiden spricht. Er entdeckte in den 50er-Jahren unter einem revolutionären Lichtmikroskop winzige Lichtpunkte im Blut, die er für Nano-Mikroorganismen hielt, die mit ihrer aufbauenden Energie alles Leben beeinflussen. Leider sind seine Theorien außerhalb des anerkannten Wissenschafts-Gebäudes geblieben. Mir erscheint die Vorstellung sehr plausibel, dass es solche Mikroorganismen, ich nenne sie auch Amaeonen, in der Luft, im Erdreich, in Flüssigkeiten, in Pflanzen, Tieren, Menschen und im Wein gibt, die sich durch hochenergetische tektonische Bruchlinien des Erdmantels, die ich gerne als Geo-Dynamofelder bezeichne, aktivieren lassen.

Wein und Musik
Im ganzen Universum, dem Makrokosmos, besteht eine harmonische Rahmenstruktur, die sich auch im menschlichen Organismus als Mikrokosmos widerspiegelt. Bei der Untersuchung der Kristallbilder des auskristallisierten Weins entdeckte ich eine „musikalische Struktur“ der Kristalle. Die Gesetze der Harmonik finden wir auch in den Regeln der Biologie. Johannes Kepler (1571–1630) weist nach seinen Entdeckungen auf die pythagoräische Lehre der Weltharmonie hin. Sie beruht auf einfachen Zahlenverhältnissen, die umgesetzt auf Teilungsverhältnisse einer klingenden Saite die Intervalle Oktave (1 : 2), Quinte (2 : 3), Quarte (3 : 4) usw. erzeugen. Die ausgesprochen harmonischen Kristalle des Weins sind Ausdruck seiner harmonischen „Schwingung“. Der amerikanische Musiker und Klangforscher Jonathan Gold schreibt in diesem Sinn: „Die Resonanz ist die Frequenz, mit der ein Gegenstand von Natur aus schwingt. Alles hat seine Resonanzfrequenz, dazu gehört auch Wein, egal, ob wir die Resonanzfrequenz hören können oder nicht. Von den Umlaufbahnen der Planeten um die Sonne bis zur Bewegung der Elektronen um den Atomkern schwingt alles. Auch jeder Wein hat seine Eigenschwingung, die den Weintrinker in die entsprechende Stimmung versetzt.“
Die gute Schwingung im Wein zu spüren, erzeugt eine Hochstimmung des Geistes. Denn auch die Seele erfreut sich an schöner Musik, nicht nur der Körper. Sicherlich fühlt man auch die Sorgfalt bei der Herstellung durch die Winzerfamilie. Ich kann jedem radiästhetisch Interessierten und Weingenießer einen Besuch im niederösterreichischen Weingut Schachhuber wärmstens empfehlen. In diesem Sinn: In vino veritas, sanitas, felicitas et musica! +