Ökotherapie – kann uns die Erde retten?

Von der Therapie des Individuums zur Heilung der Gemeinschaft

von Gandalf Lipinski , Siegfried Prumbach erschienen in Hagia Chora 26/2007

Nach der Veröffentlichung der Studien zum Klimawandel hat es Gaia erstmals auf den Titel der BILD-Zeitung geschafft, und die Großkonzerne geben sich zumindest in Europa als Saubermänner. Doch steht dahinter ökologisches Bewusstsein? -Siegfried Prumbach und Gandalf Lipinski appellieren an ein wahrhaft ganzheitliches Ökologieverständnis.

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Auch wenn der Klimawandel in aller Munde ist – der Verbrauchertrend zeigt, was die Deutschen wirklich interessiert: Je billiger einkaufen, um so besser. Kleidung, Essen, Konsumgüter oder Flüge – am liebsten alles vom Discounter. Doch immerhin sind in der Ökobranche im letzten Jahr mehr als 100000 neue Arbeitsplätze entstanden – Grund zur Hoffnung? Steht dahinter tatsächlich ein neu erwachtes Umweltbewusstsein? Spätestens seit der Geldwertminderung durch den Euro und die anschließende Wirtschaftskrise schien das Ökobewusstsein in Deutschland arg zu verkümmern. Prince Charles, königlicher Öko-Aktivist, hatte Anfang Dezember 2006 im Rahmen seiner Kampagne „Costing the Earth – The Accounting for Sustainability“, was frei übersetzt etwa „Kostbare Erde – eine Bilanz für die Nachhaltigkeit“ zu einem Forum in den St. James Palace in London die Crème de la Crème aus Wirtschaft und Kultur eingeladen. Sogar der Generaldirektor von BP (British Petrol), Lord Browne, kam, um die Umweltkampagne zu unterstützen. Und wenn man dann hört, dass wenige Tage zuvor Jeroen van der Veer, der Spitzenmanager von Shell, auf dem Arab Strategy Forum in Dubai verkündete, dass für Shell die Debatte über CO2 vorbei sei und man sich nun der Lösung des Problems widme, brauchen wir nur noch ein Zitat von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hinzuzufügen: „Es geht hier um viele tausend Milliarden Euro und um die ökonomischen Leitmärkte, die das 21. Jahrhundert bestimmen“, sagte er in Berlin bei der Vorstellung eines Strategiepapiers letzten Oktober. Spritsparende Autos, saubere Kraftwerke oder Recycling-Technik müssten als boomende Zukunftsmärkte erkannt und von deutschen Firmen besetzt werden, forderte Gabriel. Der Minister schlug ein „Industriekabinett“ vor, das Anreize für Öko-Innovationen schaffen solle.
Während den Alternativen langsam die Ökopuste ausgeht, nehmen sich diejenigen der ökologischen Katastrophe an, die sie mit verursacht haben. Oder ist die größte Umweltverschmutzung in der Geschichte Alaskas im März 2006, als eine Million Liter Rohöl aus maroden BP-Pipelines austraten, schon vergessen? Auch die Rolle von Shell in Nigeria ist mehr als unrühmlich, und die Hinrichtung von Ken Saro-Wiwa, dessen einziges Vergehen der friedliche Widerstand gegen die korrupte Zentralregierung und die Zerstörung des Nigerdeltas durch internationale Ölkonzerne wie Shell war, ist wohl kaum durch die neue Strategie, die Umweltzerstörung zum Motor der Imagepflege und zur Erschließung neuer Märkte zu benutzen, wieder gutzumachen. (siehe http://www.weltpolitik.net/print/913.html)

Von der Umwelt zur Mitwelt
Die Klimaerwärmung durch fossile Brennstoffe wie Erdöl ist nur ein Teil der ökologischen Schieflage des Planeten. Krankheiten, Armut, Migration, Hunger, Kon-flikte, Korruption, Chemiegifte, Bodenversalzung, Süßwassermangel und die Zerstörung der Atmosphäre durch elektromagnetische Funkwellen brauchen zu ihrer Bekämpfung mehr als innovative Wirtschaftsunternehmen, denen es darum geht, aus der Katastrophe den größtmöglichen Gewinn zu ziehen. Es braucht Menschen, die bereit sind, ihre Seele nicht zu verkaufen, sondern die Zeichen der Erde zu hören und wahrzunehmen. Die Erde ist mehr als ein Gesteinsbrocken im All. Sie ist ein Lebewesen. Umweltschutz kann weder als rein technische Aufgabe an die Politik noch an die Wirtschaft delegiert werden. Es geht um mehr als Imagepflege, es geht um einen grundlegenden Paradigmenwechsel hin zu den seelisch-geistigen Ebenen der Schöpfung. Dann kann Heilung geschehen zwischen der Erde und uns allen wie zwischen jedem von uns. Die moderne Tiefenökologie, die von den technischen und politischen Machern des etablierten „Umweltschutzes“ noch fast gänzlich ignoriert wird, weist seit rund zwanzig Jahren auch auf die geistig-seelischen Ebenen der ökologischen Krise hin. Und zwar im doppelten Sinn: Zum einen beim Versuch, die tieferen Ursachen zu verstehen, die geistig-seelische Verfassung einer Kultur zum Beispiel, die Raubbau, Vergiftung, Atomtechnologie, chemische und gentechnologische Manipulationen u.a. überhaupt erst ermöglicht bzw. hervorgebracht hat. Zum anderen aber auch beim Blick auf das große ökologische Gesamtsystem, das wir gerade mit voller Kraft ruinieren, unseren Heimatplaneten.
James Lovelock zum Beispiel hat in seiner Gaia-Hypothese die Erde als ein riesiges Lebewesen dargestellt. Doch auch seine These ist nur eine im wachsenden Konzert der Stimmen, die Seele und zum Teil auch Geist in der Natur wieder erkennen. Philosophen wie Arne Naess, David Abram oder Jochen Kirchhoff, Psychologen wie Theodore Roszak, christlich- und buddhistisch inspirierte Tiefenökologen, Wissenschaftler, Schamanen und Naturreligiöse, Therapeuten und Geomanten sind darin vereint, unser Verhältnis zu unserer Umwelt in eines zur „Mitwelt“ zu transformieren. Gaia, die Erde, wieder als ein Lebewesen zu erkennen, hat aber nicht nur Einfluss auf die Art und Weise, wie wir mit ihr umgehen. Wenn wir Seele und Geist auch in der Natur erkennen, dann versöhnen wir im Gegenzug auch Geist, Seele und Natur in uns selbst.
Es ist hohe Zeit, ein paar unhaltbar gewordene Vorbehalte zwischen Politik und Heilungsarbeit aufzugeben. Genauer: zwischen denen, die die Welt verbessern oder retten wollen, und denen, die sich um die Gesundheit von Seele und Geist im Menschen bemühen. Denn nur noch die Zusammenschau dieser scheinbaren Pole wird künftig nachhaltige Heilungsarbeit wie auch nachhaltig demokratische Gesellschaftsgestaltung ermöglichen.

Gemeinschaft begreifen

Wahrnehmungsarbeit mit der Erde im Rahmen der Geomantieausbildung der Anima Mundi Akademie auf der Insel Gozo.

Selbstverständlich ist es richtig, wenn wir erkennen, dass nur der Wandel im individuellen Bewusstsein einzelner Menschen einen globalen Wandel im ökologischen Verhalten unserer Spezies erhoffen lässt. Genauso stimmt es aber auch, dass erst ein umfassendes Erkennen des lebendigen Charakters unserer Mitwelt die andere Hälfte der Wirklichkeit erhellt. Ohne Heilung der Erde kann auch unser „Wir“, die Gesellschaft, nicht gesund werden. Und ohne gesundes Wir bleiben letztlich auch alle Mühen um ein gesundes Ich auf hochzerbrechlicher Basis. Wie wir es auch wenden, ob wir uns vom Individuum her auf die lebendige Erde zubewegen oder ob wir von der lebendigen Erde her auf das Individuum schauen, immer begegnen wir dazwischen einem „Wir“! Dieses Wir ist aber nicht nur die Berührung von Erde und Ich, es hat ein eigenes Leben und eine ganz eigene Dynamik. In diesem Sinn brauchen wir eine neue Soziotherapie. Heute bezeichnet dieser Begriff schlicht die ambulante Versorgung psychisch kranker Menschen. Doch wäre nicht „Patient“ einer ihren Namen verdienenden Soziotheraphie die Gruppe, die Gemeinschaft, eine Kultur, eine Gesellschaft? Heute täten wir gut daran, eine solche soziotherapeutische Dimensionen in Heilung und Politik nicht nur wiederzuentdecken sondern ihren Gemeinschaftsbegriff zu erweitern. Dolores LaChapelle, eine der Begründerinnen der modernen Tiefenökologie, bezieht in ihre Definition von Gemeinschaft ausdrücklich ein: Eine überschaubare Gruppe von Menschen, die an einem Platz leben, den Platz selbst und die weiteren dort lebenden Wesen (materieller und immaterieller Natur). Bei den Therapien, die sich auf dieses „Wir“ beziehen, greifen die konventionellen Kategorien nicht mehr. Um die sozio-therapeutische Ebene stärker zu fokussieren, brauchen wir heute mehr den je die ökotherapeutische Ebene. Ökotherapie heißt weder, dass wir allein unsere vielen kleinen „Iche“ heilen sollen, noch dass wir die Erde heilen, noch dass die Erde die vielen kleinen Iche heilt, sondern eine Integration all dieser Aspekte. Im Zentrum stehen die Erkenntnis und die Anerkennung des komplexen Beziehungsgeflechts innerhalb eines größer gedachten „Wir“.
Dazu brauchen wir aber heute auch den ökotherapeutischen Ansatz, der seinen Fokus auf die Heilung der Beziehungen zwischen Individuum, Gemeinschaft, Gesellschaft und der Erde legt.

Therapien für die Ganzheit
In der Theatertherapie wird die soziotherapeutische Tradition der griechischen Tragödie, in der es ursprünglich um die Verarbeitung gesellschaftlicher Verletzungen ging, wieder aufgenommen. So ist im tiefenökologischen Ansatz der Theatertherapie zum Beispiel die Orestie des Ayschilos kein Drama, bei dem man gespannt einer unbekannten Handlung folgt, sondern es handelt sich um eine künstlerisch-soziale Traumaverarbeitung. In diesem Stück werden die individuellen und gesellschaftlichen Verletzungen durch die Zerstörung der mutterrechtlichen Gemeinschaften, die bis in die moderne Gesellschaft hineinwirkt, und die Einführung patriarchaler Strukturen rituell wiederholt, verdichtet nacherlebt, gemeinsam durchlitten und dadurch erst fass- und tragbar gemacht. In den Ritualen von Naturvölkern lassen sich zahlreiche Beispiele für „Therapien“ finden, bei denen die Natur die zentrale Rolle spielt. Beispielsweise werden unter den Mardudjara-Aborigines in der Great Central Desert im australischen Outback Clanstreitigkeiten rituell beigelegt. Als Sühne für Tabuübertretungen mussten die Männer beider Gruppen Kulthölzer schnitzen. „Am nächsten Morgen gingen beide Gruppen zusammen weg und verbrachten zwei Tage damit, aus einem Flussgummibaum riesige Bretter herauszuschälen. … Als sie zurechtgeschnitten und geglättet waren, wurden sie in einer Zeremonie ausgetauscht. Dann begann jede Gruppe, komplizierte Muster auf das Brett, das sie von der anderen Gruppe erhalten hatte, zu schnitzen. Allein diese Aufgabe beschäftigte einige Männer mehrere Wochen“ (Lawlor 1993). Am Ende tauschten beide Gruppen die riesigen Kunstwerke bei einem gemeinsamen Festessen aus, und damit war ein Schlussstrich unter ihre Auseinandersetzung gezogen. Die Aborigines verschieben die Auseinandersetzung auf eine höhere metaphysische Ebene, nehmen Kontakt mit den abstrakten Grundmustern der Schöpfung auf, den Schraffuren und geometrischen Formen, kurz den Archetypen, die für sie die Netzwerke des Feinstofflichen bilden. Die Ausein-andersetzung mit diesem geistigen Potenzial feinstofflicher Schwingungen und ihre Umsetzung als Gruppenarbeit können so den Konflikt transformieren und durch Zusammenarbeit ersetzen. Das ist im besten Sinn sakrale Kunst, die gemeinschaftliche Verwandlung von reiner Energie in Gestalt. Genau das ist das Thema der integ-ralen Geomantie. Auch die geomantische Kunst lebt von der Identifikation mit dem Raum, der Landschaft, der Natur und dem Ort und damit mit der Quelle des Feinstofflichen und des Lebendigen.
Warum hat nun das Schaffen sakraler Kunst eine derart starke transformative und therapeutische Wirkung? Was passiert, wenn Menschen Formen manifestieren? Ken Wilber schreibt dazu in seinem Buch „Eros, Kosmos, Logos“: „Mystiker der ganzen Welt verstehen unter dem, was Platon und Augustinus ‚Archetypus‘ nannten, die ersten subtilen Formen, die erscheinen, wenn die Welt sich aus dem formlosen und unmanifesten Geist manifestiert. Sie sind gleichsam die Muster, subtile, transzendente Formen, von denen alle weiteren physischen, biologischen, mentalen und so weiter Manifestationen ausgehen oder aus denen die Welt sich erst kondensiert.“

Grundlage der Schöpfung

Die Petroglyphen La Palmas sind archetypische Ursprache. Das Bild zeigt Wasserarchetypen, mit denen die Felswände eines Quell- und Geburtsorts behauen sind.

Archetypen sind die Grundlage des Schöpfungsprozesses, und in diesem Sinn ist die Ökotherapie der Aborigines eine Neuschöpfung der Welt, weil sie sich des Lebendigen bedienen. Ein Aborigine meinte einmal zu seinem weißen Freund, als sie in ein australisches Amtsgebäude gingen: „Was öffnest du da?“ „Eine Türe.“ „Und was hast du in der Hand?“ „Papiere!“ „Nein,“ sagte er, „das sind Bäume, die gelebt haben und die gewachsen sind, jeder an seinem eigenen bestimmten Ort auf dieser Erde. Jetzt sind sie flach, sie haben keinen Raum und kein Leben mehr. Ihr habt die Bäume von dem Ort, an dem sie lebten, fortgenommen, aber im Gegenzug haben die Bäume euch in kleine Zeitabschnitte eingesperrt, wo ihr sitzt und vor Angst ums Überleben zittert und dieses Zittern mit dem Pulsschlag des eigentlichen Lebens verwechselt. Das System des weißen Menschen wird so lange im Reich des Toten gefangen sein, wie ihr den Unterschied nicht erkennt zwischen einer Türe, die Überleben, und einem Baum, der Leben bedeutet.“ (Lawlor 1993) Unsere westliche Zivilisation hat die Verbindung zum Raum im Sinn der Einzigartigkeit eines jeden Orts verloren. Stattdessen sind wir gefangen in kleinen Zeitschnipseln, die uns durch den Tag in eine angsterfüllte Nacht der vagen Sicherheiten treiben. Hier setzt die ökotherapeutische Arbeit der neuen Geomantie an. Die Energien von Orten wahrzunehmen und ihre archetypischen Grundmuster zu erkennen und in eine Gestalt, sei es in Farbe oder Form zu bringen, ist die Arbeit geo-mantischer Gestaltung. Werden diese sak-ralen Kunstwerke für die Landschaft und den Raum gemacht, entsteht die Vernetzung mit dem größeren Selbst. Die Ausein-andersetzung mit Archetypen beim Wandel von Energie in Gestalt ist die höchste Ebene des Heilens. Es ist die Fähigkeit, zu einem neuen Verständnis der Welt zu gelangen und damit zu einem neuen Verständnis des „Wir“ und dann des „Ichs“.

Gaia-Bewusstsein
Geomantie ist das Wissen und die Erfahrung von den archetypischen Energiemustern, die das Universum aus der unmanifesten Einheit des Geistes kondensiert und die in der Folge Raum und Zeit strukturieren. Diese Muster wirken durch eine der Natur zugrundeliegenden Matrix in alle Erscheinungsformen der Welt hinein bis in unsere Psyche. Das Erkennen und Verinnerlichen dieser universalen Wirkkräfte, die in der Mystik als Liebe bezeichnet werden, öffnet die Möglichkeit, Mitgefühl für alles Leben zu empfinden. So gibt Geo-mantie uns die Chance, unsere Kulturwelt mit der Naturwelt in Einklang zu bringen. Wenn Orte ins Leben hinein gestaltet werden, wenn wir uns ihrer erinnern und sie verinnerlichen, entstehen durch die ökotherapeutische Gestaltungsarbeit erwachte Energiezentren auf der Erde, die sich analog zu den Akupunkten und Meridianen des menschlichen Körpers verhalten. Werden die regionalen Geozentren mit den globalen verbunden, tritt wie in der Humanakupunktur ein Ausgleich des Systems ein. Dieser Impuls reicht auf der einen Seite hinauf bis in den Mittelpunkt unserer Galaxis und weiter bis in die Tiefen des Alls und auf der anderen Seite reicht er bis in jedes menschliche Herz, das offen für die Weltenseele ist und das gelernt hat, den Seelenimpuls in die sakrale Kunst einzubetten, die der Gemeinschaft dient. In diesem Sinn ist die integrale Geo-mantie ein ökotherapeutischer Weg, „den Egozentrismus zu überwinden, der so zerstörerisch in unser Menschsein vorgedrungen ist (…) (und) unsere Spezies (…) an den Rand unserer Existenz gebracht (hat). Wir verfehlen uns damit nicht nur gegen ein Gebot, wir verfehlen uns gegen die Grundstruktur des Universums, die Einheit und Liebe ist. (…) Nur Selbsttranszendenz, der wir den Namen Liebe gegeben haben, hilft uns, die Einheit zu spüren und die Egozentrik zu überschreiten. Es ist eine existenzielle Einheitserfahrung mit dem Kosmos, dem Seinsgrund des Lebens.“ (Williges Jäger, 2006) Vielleicht wird jetzt klar, warum niemand mit rein materiellen Ansätzen den Planeten retten kann, so lobenswert jedes ökologische Verhalten auch sein mag. Es reicht leider bei weitem nicht, um das Ruder umzulegen. Letztlich geht es um einen Paradigmenwechsel hin zum großen Selbst, vom Ich zur Gemeinschaft, zur Landschaft, zu Gaia. Systemisch gesehen, geht es um die Rückwirkung von Gaia auf den Einzelnen oder von der Weltenseele auf die persönliche Seele. Da wir abhängig sind von der großen Seele – ohne sie würde es uns nicht geben – kann auch unser persönliches Heil und damit das Heil unserer Erde nur von unserer Verbindung zum Ganzen ausgehen. Die Erde könnte uns heilen. Begegnen wir ihr! +

Verwendete Literatur:
Williges Jäger: Unterwegs Nr.3/2006, Benediktushof, Holzkirchen.
Williges Jäger: Die Welle ist das Meer. Mystische Spiritualität, Herder, Freiburg 2007.
Jochen Kirchhoff: Was die Erde will. Mensch, Kosmos, Tiefenökologie, Lübbe-Verlag, Bergisch Gladbach 2002.
Dolores LaChapelle, Weisheit der Erde. Das Grundwerk der Tiefenökologie, Neue Erde-Verlag, Saarbrücken 1995.
Robert Lawlor: Am Anfang war der Traum, Droemer Knaur, München 1993.
Gandalf Lipinski: Von der Umwelt zur Mitwelt – geistig-seelische Dimensionen tiefer Ökologie und die Therapien des „Wir“, www.anima-mundi-akademie.de.
JamesLovelock: Gaia – Die Erde ist ein Lebewesen. Anatomie und Physiologie des Organismus Erde. Heyne, München 1996.
Siegfried Prumbach: Integrale Geomantie Band 6, Ausbildungsskript; Anima Mundi Akademie 2005
Arne Naess, John Seed, Johanna Macy: Denken wie ein Berg. Ganzheitliche Ökologie: Die Konferenz des Lebens, Bauer, 1989.
Theodore Roszak: Ökopsychologie. Der entwurzelte Mensch und der Ruf der Erde; Kreuz-Verlag, Stuttgart 1994.
Ken Wilber: Eros, Kosmos, Logos, Krüger, Frankfurt 2001.
Ken Wilber: Mut und Gnade, Scherz-Verlag, München 1996.