Antennen der Seele
Was die Geomantie mit dem Haupthaar zu tun hat
Was hat unser Haupthaar mit Geomantie zu tun? Iris Weber, im Hauptberuf Frisörin, gelangte durch ihre geomantische Tätigkeit im Zweitberuf zu überraschenden Analogien von Naturlandschaften und Haarlandschaften.
Haare und ihre Wuchsrichtung sind beweglicher Ausdruck unseres Wesens. Als Frisörin, die täglich mit der Haarpracht von Menschen umgeht, erfahre ich deren Kopf- und Gesichtshaut wie eine Landschaft in der Natur oder auch wie ein Kunstwerk. Der schalenförmige Schädel ist vergleichbar mit der Kuppel eines Doms, unter der gedacht und gefühlt wird. Die Haare sind wie ein Gemälde, ein Mandala oder ein Kosmogramm auf dem Äußeren dieser Kuppel. Das Besondere dabei ist, dass sie beweglich sind – ein Schwingungsbild abgeben. Ich vergleiche Haare gerne mit Wasserklangbildern: Sie formen sich durch die dem Menschen innewohnende Energie und Information. Der oberste Teil des Körpers, das Haupt, ist wie eine von Menschenhand noch unberührte Landschaft. Unberührt, weil wir Haut und Haare nicht selbst bewegen können. Die Haare wachsen aus der Kopfhaut wie Pflanzen in der Natur. Insofern kann man diese Landschaft analog zur Landschafts- oder Stadtgeomantie deuten. Im sensiblen Umgang mit Haaren geht es wie in der Geomantie um das Verstehen von Form, Kraft und Energiefluss sowie um das Erspüren des „Wesentlichen“, des inneren Bilds.
Um den vollständigen Artikel zu lesen, bitte melden Sie sich hier mit Ihren Daten an:
Sie sind bereits Abonnent?
Klicken Sie hier um Ihren kostenlosen Zugang zu aktivieren.
Sie sind kein Abonnent?
Abonnieren Sie hier.
