Das Logo und die Kraft der Zeichen
Wie Logos und Zeichenden persönlichen Erfolg unterstützen.
Teil 1
Was macht die Aura eines Mercedessterns aus? Warum bewegen noch heute Kreuz, Swastika, Sichel und Halbmond die Gemüter? Hans-Jörg Müller führt in die Gestaltungs- und Wirkprinzipien der Zeichen und Symbole ein.

Ein Blick in jede x-beliebige Zeitung: Alles voller Logos. Jede Firma, jede internationale Organisation, jeder Selbständige und auch viele Privatpersonen besitzen ein Logo, ein persönliches Zeichen. In Zeiten der Globalisierung entstehen jährlich über 20 Millionen neue Logos. Während die großen Unternehmen viel Zeit und Geld darin investieren, werden Logos von mittleren Unternehmen und Privatpersonen nicht selten beiläufig gestaltet. Dabei entscheidet das Zeichen wesentlich über Erfolg oder Misserfolg. Doch warum?
Wir haben heute weitgehend vergessen, dass die Wirkung dieser Zeichen von geistigen und energetischen Wirkungsweisen begleitet ist, dass ihr Ursprung in frühesten Formen von Magie und Religion liegt.
Seit etwa zwölf Jahren ist zu beobachten, dass im Kontext von Geomantie und Feng Shui nicht nur Haus und Landschaft gedeutet werden, sondern auch das Logo. Denn sich mit dem Logo als Identitätsbrennpunkt zu befassen, ist eine effiziente Herangehensweise ganzheitlicher Beratung. Aufgrund meiner Beratungspraxis mit dem Büro Logo 24 und in Zusammenarbeit mit Partnern aus den Bereichen Corporate Identity, Markenrecht, Web-design und Illustration habe ich mir in den letzten Jahren die geomantische Logo-beratung mehr und mehr erschlossen. Das Interesse an Weiterbildung in diesem Bereich ist enorm gewachsen; dieses Jahr haben wir erstmals eine Fachausbildung Integrale Logogestaltung umgesetzt, an der nicht nur Grafiker und Designer, sondern auch Berater unterschiedlicher Ausrichtungen teilgenommen haben. Nun möchte ich das Thema erstmals in dieser Zeitschrift in einem mehrteiligen Lehrgang auch einem breiteren Publikum eröffnen.
Im Logo spiegelt sich sein Träger sei es Person oder Unternehmen vollständig wider, wie sich der Charakter im menschlichen Antlitz spiegelt. Jedes dieser -Zeichen ist ein Mikrokosmos, die kleinste holografische Einheit von Person und Unternehmen. Aus Sicht der traditionellen Gestaltungslehren wirkt deshalb jede Veränderung des Logos unmittelbar auf seinen Träger zurück. Insofern ist das Logo der Ansatzpunkt, an dem man am effizientesten Erfolgsoptimierungen, die alle Bereiche des Zeichenbesitzers betreffen, herbeiführen kann.
Wirkebenen der Zeichen
Es gehört zu den frühesten Äußerungen des Menschen, sein geistiges Erwachen in Form von Zeichnungen und Symbolen kundzutun. Das Symbol ist in seinem Ursprung als abstrahierendes Instrument eines geistigen Zusammenhangs die erste Form, Geist zu bannen, zu materialisieren, das Unfassbare zu symbolisieren. Die Kulturen der Vergangenheit -kannten die Kraft der Zeichen und hüteten diese streng. Dennoch bildete sich aus den ägyptischen Natursymbolen wie aus den Runen der Germanen die profane Schrift. Die keltische Flechtkunst, die aus der Knotenmagie erwuchs, hat die Symbolik der romanischen Kirchenbauten wie die gesamte Buchkunst beeinflusst. Aus den Symbolen der Alchemisten wurde die heutige wissenschaftliche -Zeichensprache. Im europäischen Kulturraum bildete sich auf der Grundlage keltogermanischen Wissens und der Einflüsse der staatstragenden römischen Emblematik die ständerechtliche Bildsprache der Heraldik.
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