Steinwächter

Neue Kraft für ein Unternehmen im Feistritztal

von Lars Christoph erschienen in Hagia Chora 25/2007

Im Zentrum des Firmengeländes einer Kartonagenfabrik in der Steiermark steht seit diesem Sommer ein Dolmen. Gemeinsam mit elf weiteren Steinen an ausgewählten Orten ist er Teil einer geomantischen Installation zur Stärkung des Orts.

Im Dezember 2005 leitete ich in der Steiermark ein Seminar zur praktischen Anwendung der Geomantie. Die Teilnehmer waren Absolventen meiner Ausbildungen. Im Rahmen des Seminars wurden wir gebeten, ein Unternehmen unter energetischen Gesichtspunkten zu analysieren und Vorschläge für eine unterstützende geomantische Arbeit zu unterbreiten. Es handelte sich um eine Kartonagenfabrik, die auf eine über 100-jährige Geschichte zurückschauen konnte.
Die Firmenchefin hatte an eine energetische Beratung gedacht, weil die aktuelle wirtschaftliche Schwäche der Firma nicht auf rein rationale Gründe zurückführbar schien. Es kam auch gehäuft zu zwischenmenschlichen Problemen. Sie war überzeugt, dass Menschen sensibel auf energetische Störungen reagieren und dies den Umgang miteinander beeinflussen kann. Die Lage der Firma zwischen einem Berg und einem Fluss legte ihr den Verdacht nahe, dass in einer solchen zwar geschützten aber auch „eingekeilten“ Situation Störzonen oder sonstige negative Einflüsse noch stärker wirkten.
Nachdem wir der Firmenleitung die Zusammenführung der Analysen aller Teilnehmer und unsere Vorschläge unterbreitet hatten, erteilte sie uns den Auftrag für die geomantische Arbeit.

Die Reinigung
Am Anfang stand die energetischen Reinigung des Firmengeländes. Dafür ermittelte ich sieben Stellen, die für das System wesentliche Auflösungspunkte darstellten. Bei einem ersten Termin im Januar vertieften wir uns in ein mehrstündiges Ritual, das von Räucherungen, Klängen, Visualisierungen und Affirmationen begleitet war. Die Firmenchefin nahm aktiv an dieser Auflösungs- und Klärungsarbeit teil.
Es war für mich interessant, wie unmittelbar der Ort auf uns reagierte. Ich nahm eine starke Entlastung und Erleichterung wahr. Schon wenige Stunden später schien eine sich aufbauende Lichtpyramide über dem gesamten Gelände zu entstehen. Eine Teilnehmerin beschrieb ihre Wahrnehmungen zu den einzelnen Reinigungsplätzen: „Ich bitte um Stärkung der weiblichen Kraft. – Ich empfange mit dem Herzen. – Ich bitte um Reinigung. – Lass die Anbindung an Himmel und Erde geschehen. – Ich öffne mich dem Fluss des Lebens. – Friede mit euch, Friede mit mir, Friede. – Ich bitte um eine stabile Mitte.
Parallel untersuchte ich das Gelände, besonders das Verwalterhaus, auf Elektrosmogbelastungen und stellte Maßnahmen für deren Reduzierung vor.
Nach dem Prozess der Reinigung empfanden es alle als wichtig, die Kraft der Frauen noch stärker zu fördern, denn die weiblichen Energien könnten den Ort in seine Kraft bringen und die Firma in dem notwendigen Wandlungsprozess unterstützen. Im April fand daraufhin ein -Ritual statt, zu dem alle Frauen der Verwaltung eingeladen waren. Alle hatten die Einladung dankbar angenommen. Der Ort für das Ritual war so gewählt, dass damit eine Leylinie informiert wurde. Diese quert das Verwaltergebäude und bestimmt maßgeblich dessen Qualität und damit des Kopfs der Firma. Die Chefin hatte den Impuls, das Ritual mit der Pflanzung von Hortensien zu verbinden. Diese sehr alte Pflanze steht für die Qualität der „weisen Alten“, die Verwurzelung, Ordnung und Beständigkeit fördert. Nachdem ich eine kurze Erklärung gegeben und den Fokus dieser Arbeit beschrieben hatte, feierten die Frauen das Ritual für sich allein.

Die Bestimmung der Orte
Im April ging es auch darum, für Steinsetzungen geeignete Orte aufzusuchen und ihre ganz spezifische Qualität zu erfahren. Die Lage dieser Plätze ergab sich aus den geomantischen Systemen des Orts. Jedem Stein würden mehrere Aufgaben zukommen als Bestandteil verschiedener Informationsfelder oder Schwingkreise. Die zentrale Funktion dieser Steinsetzung sollte die Definition der Grenzen und der Mitte werden. Darüber hinaus ergab sich, dass Wächtersteine am Eingang eine wichtige Rolle spielen würden, ebenso wie Steine, die die Urkraft des Weiblichen würdigen und das gemeinsame Wirken von Sonnen- und Mondqualität auf dem Firmengelände unterstützen.
In der Folge suchten wir für zehn ausgewählte Plätze Steine und Zeichen. Die Steinmetzarbeiten sollten in der Gruppe durchgeführt werden, so dass jeder der Beteiligten zwei bis drei Zeichen herausarbeiten konnte.
Im Juni trafen wir uns in Österreich für eine Woche, um zu viert an zehn Orten Steine zu informieren und zu setzen. An drei Plätzen waren die Steine schon direkt am Ort bzw. als Fels vorhanden, für die anderen suchten wir geeignete Steine.
Als Methode der Bearbeitung wählten wir eine möglichst archaische Einarbeitung der Zeichen und Formen. Steinbearbeitung dieser Art ist ein Akt der mentalen Steininformierung. Am besten wird dies zeitgleich an verschiedenen Orten ausgeführt, möglichst an Steinen, die auch in besonderer Weise miteinander in Beziehung stehen. Ein besonders bewegender Moment war die synchrone Bearbeitung des „Steins des Urweiblichen“, der am Anfang des Systems steht, und des „Steins der Reflektion und Umkehr“. Obwohl beide gut 500 Meter voneinander entfernt lagen, war gut spürbar, wie sie während der Arbeit miteinander ins Gespräch kamen.
Wir hatten das Glück, eine Landschaft mit einer großen Vielfalt an Steinen vorzufinden. Ein Stein wurde aus dem angrenzenden Flussbett geborgen, andere kamen von hoch oben aus den Bergen. Wir hatten dabei tatkräftige Unterstützung von Bergbauern, die mit ihren Traktoren beeindruckende Bergemanöver vollführten und sich zudem für unsere Arbeit interessierten.

Die Landschaft des Feistritztals
Die Landschaft, in der wir uns bewegten, ist das Feistritztal in der Steiermark. -Ra-faela Rothwangl, neben Antje Heise, Nico Neumann und Andreas Otto eine der Teilnehmerinnen des Projekts, schreibt darüber: „Großräumlich ist das Feistritztal ein nach Süden offenes, hügeliges Gebiet. Die nördliche Begrenzung bilden 1200 bis 1700 Meter hohe, bewaldete Bergrücken. Die Täler sind steil eingeschnitten, in höheren Lagen wird das Gelände flacher. Das Grundgestein bilden Granitgneis, Gneis, Glimmerschiefer und eingesprengter Marmor. Den einzigen Fluss, die Feistritz, begleiten zahlreiche Bäche. Die Eckpfeiler der Region bilden der Kulm (Keltensiedlung) und der Teufelstein (Fels).
Die Gegend hat einen ‚versteckten‘ Charakter. Es gibt keine landschaftlich herausragenden Merkmale, keine Städte, keine Industrie. Von hier stammen auch keine herausragenden (historisch interessanten) Persönlichkeiten. Die Menschen lebten jahrhundertelang von der Landwirtschaft und kleinen Gewerbebetrieben. Heute wandern viele wegen fehlender Arbeitsplätze in die Städte ab. Durch die bäuerlichen Wurzeln hat sich ein reiches Erbe an Geschichten und Sagen sowie(Haus---)Musik- erhalten. Teilweise gibt es noch altes Handwerk.
Prägnante Landschaftsmerkmale fehlen im Feistritztal, aber man kann mit Geduld und Gefühl die versteckten Details finden. Das Erdelement zeigt sich in den harten Gesteinen, die auch als Felswände anstehen. Die Gneise und Glimmerschiefer sind hart, hellgrau, teilweise weisen sie auch eine sonnig-gelbe Patina auf.
Das blaugrüne Wasser der Feistritz und der Bäche eilt flink in vielen Mäandern dahin. In einigen größeren Kolken erhält es eine leicht rötliche Färbung.
Charakteristisch für die Region ist der hohe Waldanteil. Da gibt es tiefwurzelnde Tannen, die die steilen Grabeneinhänge stabilisieren, mit grünglänzenden Nadeln und silberner Rinde strahlen und manchen Hexenbesen zeigen. Die Kiefern stehen wie Wächter leuchtend rot auf den hageren, steinigen Bergrücken. Die Erlen leben wie dunkelgewandete Frauen entlang der Bäche und fassen die Wasser-energie. Verzahnt mit dem Wald sind auf dem flacheren Gelände Wiesen und Weiden. Die Bauernhöfe liegen verstreut auf den sonnenseitigen Hängen. Fast jeder Hof hat ein Hauskreuz mit einem Lindenbaum. Es gibt zahlreiche Marienkapellen, oft in Verbindung mit Heilquellen.“

Die einzelnen Steine
Jeder der gesetzten Steine besitzt eine eigene Persönlichkeit. Andreas Otto, ein weiteres Mitglied unserer Arbeitsgruppe, hat sie beschrieben:
„Die Orte und ihre Steine gliedern sich in einen inneren und einen äußeren Bereich. Die äußeren Steine geben dem Grundstück eine Begrenzung, welche die eigenen Energien hält und verstärkt und vor äußeren negativen Einflüssen schützen soll. Die Steine im inneren Kreis betonen Aspekte, die eine besondere Aufmerksamkeit erfahren sollen, wie die Mitte mit ihrer Herzensenergie oder der Kontakt zu den Ahnen.
Die verwendeten Gesteinsarten waren Granit, Kalkstein, Rosenquarz, Schiefer, Serpentin und Quarz. Da die Steinsetzungen das technisch gestaltete Gelände optisch und energetisch mit den Kräften der Natur verbinden sollten, blieben die Steine möglichst naturbelassen. Bei der Einarbeitung der Zeichen war für uns die mentale Ausrichtung auf die Qualität des jeweiligen Steins und seines Orts zentral wichtig, dies ist der essenzielle schamanische Aspekt solcher Arbeit.
Nun zu den einzelnen Steinen.
!Stein 1: Der Schalenstein markiert einen Ort, an dem die weiblichen Urkräfte besonders präsent sind. Deswegen liegt der Stein auch flach auf der Erde. Die Schale ist rund und glatt. Sie nimmt Energie auf, bewahrt sie und kann sie auch abgeben. Die Schale ist umgeben von einem Relief von sechs Blättern. Dieser Stein lag bereits am Ort, er wurde nur freigelegt.
!Stein 2: In der Nähe des Bürogebäudes steht der Mensch-Vision-Stein. Er unterstützt den Menschen auf der Ebene der Ideen und Visionen, was seine vertikale Form als Achse zwischen Himmel und Erde ausdrückt. Der Fünfstern symbolisiert den ausgeglichenen, kraftvollen Menschen. Die Vergrößerung der Spitze des Steins betont das geistige Prinzip des Orts.
!Stein 3: Am Waldrand befindet sich der Zwergenstein. Er steht für die Wesenheiten des Orts. Hier kann man eine tiefe Verbindung zur Erde spüren, die runde Form des Steins betont den Erdbezug. Als Zeichen findet man eine Spirale, die für die Wachstums-kräfte der Natur steht. Der später erlebte Kraftzuwachs dieses Platzes hat uns tief berührt.
!Stein 4: Am Flussufer wurde direkt in einen Felsen ein Zeichen an einer Stelle, an der sich ein Kanal wieder mit dem Fluss verbindet, gemeißelt. Hier sollen für Ort und Mensch wichtige Energien bewahrt und am Abfließen gehindert werden. Zudem unterstützt das Zeichen die Qualität von Reflexion und Bewusstwerdung. Der Stein steht mit dem Stein der Urweiblichkeit in Verbindung – beide markieren Anfang und Ende.
!Stein 5: Ein weiteres Zeichen wurde direkt in den Felsen über dem strömenden Fluss gemeißelt. Es hat einen starken Bezug zur Mitte des Geländes, so dass es ein Verbindungsglied zwischen der äußeren Begrenzung und den Steinen in der Mitte des Geländes bildet. Das Zeichen ähnlich einer Lemniskate symbolisiert den ständigen Austausch der Kräfte an diesem Ort.
!Steine 6 und 7: Zwei Steine markieren den Eingang des Geländes vor der Brücke. Sie stellen den Archetyp des Wächters dar, aufrechtstehend und spitz. Beide bauen ein starkes Kraftfeld auf, das schützt und zugleich wohlwollende Menschen freundlich empfängt und stärkt.
!Stein 8: Im Zentrum des Geländes wird die Mitte durch einen Dolmen markiert. Die Idee dafür entstand während der Auseinandersetzung mit den dort vorhandenen Steinen – plötzlich stand die Gestalt des Dolmens klar vor unseren Augen. Doch kein Dolmen fällt vom Himmel. Der Untergrund an dieser Stelle ließ den Einsatz von schweren Maschinen zum Aufstellen der Steine nicht zu. Deswegen bedienten wir uns altertümlicher Methoden mit runden Stangen und einer schiefen Ebene. Der Moment, in dem der Deckstein endlich auflag, war unbeschreiblich schön – alle Mühe war vergessen.
Der Ort bietet sich für wichtige Entscheidungen und Absprachen an. Man kann sich dort auch gut mit seiner eigenen Mitte verbinden und diese stärken.
!Stein 9: Nach den Wächtern begegnet man einem imposanten runden Quarzit, der die weiblichen Ortskräfte unterstützen und mit der Mondenergie verbinden soll. Weiterhin sorgt er für eine gute energetische Verbindung über den Fluss hinweg.
!Stein 10: Als Gegenpol zum Mondstein liegt der Sonnenstein in der Nähe des Bürogebäudes. Er steht für das aktive, lebenspendende Urprinzip der Sonne. Seine Sonnenkraft kommt besonders durch zahlreiche Goldspat-Einschlüsse zur Geltung, die ihn funkeln und strahlen lassen. Der Sonnenstein leitet die Energie weiter über die Kanalbrücke in das Gelände.
Nachdem die zehn Steine gesetzt worden waren, stellte sich nach einiger Zeit heraus, dass noch zwei Qualitäten fehlten. So wurde mit einem Rosenquarz in der Nähe der Mitte ein Herzpunkt gesetzt. Gerade in der heutigen Zeit und vor allem während der Erwerbsarbeit wird die Herz-energie wenig gelebt. Umso wichtiger ist es, sie bewusst in geomantische Systeme zu integrieren.
Die andere noch fehlende steinerne Persönlichkeit war ein Ahnenstein aus grünem Serpentin. Er repräsentiert die Welt der Ahnen, der geistigen Führer und helfenden Wesenheiten. Sein zartes Zeichen kann ein Betrachter nur bei genauem Hinsehen erkennen: eine Spirale, die sich mit einem Stern verbindet.“

Die Einweihung
Das Setzen jedes einzelnen Steins war ein kleines Ritual. Bei dieser gemeinsamen Arbeit an den jeweiligen Plätzen zeigte sich jeder Ort in seiner Besonderheit. Beim Umsetzen des Mondsteins machten wir beispielsweise Bekanntschaft mit einer Schlangenfamilie, die unter ihm gewohnt hatte.
Als die Tage der Umsetzung zu Ende waren, stand das gemeinsame Ritual mit den Auftraggebern bevor. Es begann und endete am Dolmen in der Mitte. Hier versetzte ich ununterbrochen eine große Bergkristallklangschale in Schwingung, die in der Lage ist, ein System von dieser Größe anzusprechen und aufzuladen. Die Gruppe ging Stein für Stein ab und weihte sie. Begleitet wurde diese Prozession auch von einer starken Räucherung mit reichlich Weihrauch, Salbei, Thuja und anderen Kräutern. In diesen ungefähr zwei Stunden waren wir völlig in den Ort eingetaucht – ein starkes Erlebnis von Unmittelbarkeit. Für mich war es eine Verschmelzung von Geomantie und Schamanismus.
Wichtig scheint es mir, zu erwähnen, dass die Steine erst dann ihre Kraft entwickeln, wenn sie durch eine entsprechend gerichtete und geübte Mentalkraft geweiht werden. Die Steine dienen hierbei lediglich als Anker.

Zur Nachbereitung
Im November besuchte ich die Firma, um die Arbeit abzuschließen, zu dokumentieren und vor Ort von den Ergebnissen zu erfahren. Zudem hatte sich, wie Andreas Otto bereits beschrieben hat, in der Zwischenzeit gezeigt, dass eine weitere Qualität durch eine Steinsetzung Berücksichtigung finden sollte – die Kraft der Ahnen. Im Vorfeld entwickelte ich ein Zeichen für diese Ahnenqualität. Die Firmen-chefin hatte für den Platz diese Steins einen klaren Impuls. Als er gesetzt wurde, hatten wir sofort den Eindruck, dass er vom System angenommen wurde. Bei der Einweihung dieses zusätzlichen elften Steines wurde ich noch an einen weiteren Ort gezogen, der mir bereits über Fernmutung bekannt war. Dort stellte ich eine Herzqualität fest, die ich mit einem Rosenquarz stärkte und rituell mit der schon bestehenden Mitte verband.
Es war für mich bewegend, zu erfahren, wie stark die Steine zu dieser Zeit bereits miteinander zu arbeiten angefangen und ihre eigene Entwicklung vollzogen hatten. Auf dem gesamten Gelände war eine spürbar veränderte Grundatmosphäre wahrzunehmen – vitaler, klarer und offener.
Die Firmenchefin bestätigte diese gemeinsame Wahrnehmung über einen merklichen Aufschwung in den Umsätzen, der Auftragslage und eines deutlich verbesserten Arbeitsklimas. Sie schreibt:
„Immer, wenn ich in die Firma komme, begrüßen mich unsere zwei Wächtersteine. Der Mondstein liegt ganz ruhig und rund und wirkt für mich fast kuschelig. Der Sonnenstein ist für mich wesentlich auffälliger, eckiger und will beachtet werden. Er strahlt eine fordernde Kraft aus. Der Ahnenstein hat eine wunderschöne grüne Farbe, im Frühling werden noch Pflanzen rundherum hinzukommen, damit er noch mehr eingebettet ist. Alle anderen Steine zusammen vermitteln mir das Gefühl, dass wir hier einen reinen, kräftigen Ort geschaffen haben, der in die Umgebung ausstrahlt.“
Die gesamte geomantische Arbeit vollzog sich in Resonanz mit dem Jahreskreis und wurde durch seine unterstützenden Zeitqualitäten getragen. Der Beginn lag im Norden, im Winter, der Zeit des ersten Samens, des Urimpulses, und das Ende im Nordwesten, im Spätherbst, der Zeit der Reflexion und des Loslassens. +