Steinwächter
Neue Kraft für ein Unternehmen im Feistritztal
Im Zentrum des Firmengeländes einer Kartonagenfabrik in der Steiermark steht seit diesem Sommer ein Dolmen. Gemeinsam mit elf weiteren Steinen an ausgewählten Orten ist er Teil einer geomantischen Installation zur Stärkung des Orts.

Im Dezember 2005 leitete ich in der Steiermark ein Seminar zur praktischen Anwendung der Geomantie. Die Teilnehmer waren Absolventen meiner Ausbildungen. Im Rahmen des Seminars wurden wir gebeten, ein Unternehmen unter energetischen Gesichtspunkten zu analysieren und Vorschläge für eine unterstützende geomantische Arbeit zu unterbreiten. Es handelte sich um eine Kartonagenfabrik, die auf eine über 100-jährige Geschichte zurückschauen konnte.
Die Firmenchefin hatte an eine energetische Beratung gedacht, weil die aktuelle wirtschaftliche Schwäche der Firma nicht auf rein rationale Gründe zurückführbar schien. Es kam auch gehäuft zu zwischenmenschlichen Problemen. Sie war überzeugt, dass Menschen sensibel auf energetische Störungen reagieren und dies den Umgang miteinander beeinflussen kann. Die Lage der Firma zwischen einem Berg und einem Fluss legte ihr den Verdacht nahe, dass in einer solchen zwar geschützten aber auch eingekeilten Situ-ation Störzonen oder sonstige negative Einflüsse noch stärker wirkten.
Nachdem wir der Firmenleitung die Zusammenführung der Analysen aller Teilnehmer und unsere Vorschläge unterbreitet hatten, erteilte sie uns den Auftrag für die geomantische Arbeit.
Die Reinigung
Am Anfang stand die energetischen Reinigung des Firmengeländes. Dafür ermittelte ich sieben Stellen, die für das System wesentliche Auflösungspunkte darstellten. Bei einem ersten Termin im Januar vertieften wir uns in ein mehrstündiges Ritual, das von Räucherungen, Klängen, Visualisierungen und Affirmationen begleitet war. Die Firmenchefin nahm aktiv an dieser Auflösungs- und Klärungsarbeit teil.
Es war für mich interessant, wie unmittelbar der Ort auf uns reagierte. Ich nahm eine starke Entlastung und Erleichterung wahr. Schon wenige Stunden später schien eine sich aufbauende Lichtpyramide über dem gesamten Gelände zu entstehen. Eine Teilnehmerin beschrieb ihre Wahrnehmungen zu den einzelnen Reinigungsplätzen: Ich bitte um Stärkung der weiblichen Kraft. Ich empfange mit dem Herzen. Ich bitte um Reinigung. Lass die Anbindung an Himmel und Erde geschehen. Ich öffne mich dem Fluss des Lebens. Friede mit euch, Friede mit mir, Friede. Ich bitte um eine stabile Mitte.
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