Feldveränderung mit traditionellen Methoden

Teil 3: Steine und ihre feldverändernde Wirkung

von Hartmut Lüdeling erschienen in Hagia Chora 23/2006

„Abschirmung“ oder „Entstörung“ sind Reizwörter in der Radiästhesie. Konventionelle Wissenschaftler halten die Wirkung geologischer Gegebenheiten für zu schwach, als dass sie einem Organismus etwas anhaben könnten. Andere aber meinen, gerade niedrig dosierte Strahlung sei biologisch wirksam, man solle „Störzonen“ konsequent ausweichen, und wer behaupte, er könne sie entstören, gefährde die Gesundheit anderer.

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben, ist zum Eckstein geworden“. Dieser Satz aus Psalm 118 wurde im Neuen Testament mehrfach wiederholt und stellt offenbar eine wichtige Botschaft der christlichen Glaubenslehre dar.
Im Gleichnis von den bösen Winzern wird der verworfene Eckstein symbolhaft zum Träger des erneuerten Glaubens. Das bedeutet aber nicht, dass er zum Fundament einer neuen Kirche wird, wie manche meinen. Es gibt nämlich einen entscheidenden Unterschied, den wohl nur die Bauleute kennen. Zum Fundament gehört der „Grundstein“, der nicht mit den Ecksteinen verwechselt werden darf. Der Grundstein hat eben vornehmlich statische Funktion, er trägt das Gebäude. Die Ecksteine aber werden für das Aufmauern der Ecken verwendet. Diese Arbeiten führen in der Regel nicht die einfachen Maurer durch, sondern die -Poliere - zumindest aber die Vorarbeiter.
Als Ecksteine kommen nur diejenigen Steine in Frage, die besonders eben geformt sind (bei Natursteinmauerwerk), die mindestens zwei gerichtete Seiten haben und die besonders witterungsresistent sind. Ecksteine werden seit alters her zuerst aufgemauert, mit ihnen wird die Schichthöhe und die Lotrechte des Mauerwerks vorgegeben.
Der Eckstein sorgt für Stabilität gegen die Unbilden der Witterung, schützt die Mauer und gibt beim Bau die Richtung vor. Wenn sich Jesus also mit dem Eckstein vergleicht, ist er nicht der Atlas, der die Welt trägt, sondern er ist der Hirte, der seine Herde schützt, und gleichzeitig ist er der universelle Vordenker.
Soweit die spirituellen Botschaften aus der profanen Baupraxis. Nur - steckt hinter dem Eckstein eventuell noch ein weiteres Geheimnis?

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