Feldveränderung mit traditionellen Methoden

von Hartmut Lüdeling erschienen in Hagia Chora 21/2005

"Abschirmung" oder "Entstörung" sind Reizwörter in der Radiästhesie. Konventionelle Wissenschaftler halten die Wirkung geologischer Gegebenheiten für zu schwach, als dass sie einem Organismus etwas anhaben könnten. Andere aber meinen, gerade niedrig dosierte Strahlung sei biologisch besonders wirksam, man solle "Störzonen" konsequent ausweichen, und wer behaupte, er könne sie entstören, gefährde die Gesundheit anderer.

Krank durch Abschirmung? - So lautete die Überschrift eines Artikels von Dr. Reimar Banis in der Ausgabe 19 von Hagia Chora. In seinem Beitrag bezeichnet er mit "Abschirmung" diverse Methoden zur Feldveränderung - im Gegensatz zu der in der Physik gebräuchlichen Bedeutung. Dort wird als Abschirmung der Schutz vor Strahlungen (auch Teilchen-Strahlungen) bezeichnet, wenn sie in geeigneten Substanzen entweder absorbiert oder zurückgestreut werden. Die physikalische Radiästhesie kennt unterschiedliche "Abschirmungsmethoden", die neutral besser mit "Feldveränderungen" bezeichnet werden sollten: Abschirmung, Umpolarisierung, Invertierung und Löschung durch Interferenzerzeugung.
Durch eine Vielzahl von Beispielen ist nachvollziehbar, dass unsere Vorfahren durch geschickte Maßnahmen ihre Umgebung harmonisiert haben. Im folgenden Beitrag stelle ich einige Pflanzen vor, die in diesem Sinn verwendet wurden.

Erstes Prinzip: die Wahl eines Ortes
Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass früher der Platz für die Gründung einer Hofstelle oder einer Siedlung nicht zufällig gewählt wurde. Hier halfen bestimmte Zeigerpflanzen, die schon das Vorhandensein von geologisch bedingten Besonderheiten anzeigen. Wenn man die Wahl hat, auf einem freien Gelände zu siedeln, würde man sich dann ausgerechnet denjenigen Platz suchen, an dem Brennesseln in Hülle und Fülle wuchern? Oder sucht man für sein Haus die Nähe von Pappeln, Weiden oder Haselnusssträuchern, von denen man weiß, dass sie sehr starke Wassersauger sind und die Bodenfeuchte ringsherum ansteigen lassen?

Alte Siedlungsplätze in Westfalen
Wenn wir uns auf die Suche nach klassischen Feldveränderungsmethoden begeben, ist es naheliegend, sich die Beschaffenheit alter Siedlungsplätze anzuschauen. In Westfalen ist es üblich, freistehende Hofstellen mit Eichen zu umhegen - dies, obwohl den Eichen ein höchst zweifelhafter Ruf vorauseilt. Es heißt: "Buchen sollst du suchen, Eichen sollst du weichen", wenigstens bei Gewittergefahr. Die Wissenschaft sieht dies nicht unbedingt bestätigt, aber die Radiästhesie kann hier weiterhelfen. Sie sieht nämlich einen Unterschied darin, ob eine Eiche oder eine Buche auf einer Wasserader steht. Die Eiche polarisiert die Wasserader um, die Buche nicht - zumindest nicht so zuverlässig.
Wenn sich eine Eiche auf einer Wasserader befindet, erzeugt sie außerdem ein größeres Abstrahlungsfeld (Resonanzfeld auf Wasserstrahlung), das offenbar in der Lage ist, Blitze anzuziehen. In ausreichendem Abstand vom Haus kann so etwas sehr schützend sein, nicht aber, wenn man bei Gewitter direkt darunter steht. So klärt sich der scheinbare Widerspruch zwischen Tradition und Volksglaube auf. Man muss nur näher hinsehen.
Die Erkenntnis, dass Eichen in der Lage sind, Wasseradern umzupolarisieren, verdanken wir auch nur einem Zufall. Bei der Untersuchung einer alten Hofstelle innerhalb eines schönen Eichenbestands am Haus entdecken wir eine rechtsdrehende Wasserader. Entgegen der Ansicht der meisten Rutengänger sind wir davon überzeugt, dass dieses Phänomen in unberührter Natur nur sehr selten vorkommt. So verfolgten wir neugierig die Ader in ihrem Verlauf entgegen der Fließrichtung und stellten fest, dass ein mächtiger Eichenbaum mittig auf ihr steht. Der Zustrom der Wasserader bis zur Eiche hin erwies sich überraschenderweise als linksdrehend. Der Baum muss diese Ader also umpolarisieren.
Ein ähnliches Phänomen kennen wir von einem weiteren Lieblingsbaum unserer Altvorderen, der Linde.

Die Meister-Linde
Für den Einfluss von Linden auf Wasseradern habe ich in der Zeit, in der ich als Leiter der Stadtwerke in Rüthen tätig war, ein eindrucksvolles Beispiel gefunden. Dort gibt es im Rißneital eine sehr ergiebige Quellfassung, die schon seit früheren Zeiten hervorragendes Wasser liefert. Unsere Untersuchungen ergaben, dass das Wellenlängenspektrum der Wasserader zu 95% rechtsdrehende Anteile aufweist. Eine Messung der zulaufenden Ader zeigt, dass deren Mittelachse genau unter einer mächtigen Linde, die 300 bis 400 Jahre alt ist, verläuft, die auch hier die Strahlung von ursprünglich linksdrehend in rechtsdrehend verwandelt. Dass noch Restanteile von linksdrehender Strahlung vorhanden sind, führen wir auf einen Schaden an der Linde zurück, vielleicht sind es auch die Einflüsse eines dicht am Baum vorbeilaufenden Elektrozauns. Da die Quellfassung einen Überlauf besitzt, über den aus Umweltgründen immer eine gewisse Menge des Wassers frei ablaufen muss, besteht für die einheimische Bevölkerung die Möglichkeit, sich hier gutes und unverbrauchtes Wasser zu schöpfen.
Nachdem etwas später auch ein örtlicher Arzt den hohen medizinischen Nutzen des Wassers erkannt hatte, begann sich die Qualität der Quelle herumzusprechen. Seitdem kann man am Überlauf der Quelle immer wieder Menschen beobachten, die sich dort ihr Trinkwasser holen. Aus Gründen der öffentlichen Fürsorge musste damals eine Warntafel aufgestellt werden, dass es sich bei dem Wasser nicht um Trinkwasser im Sinn der Trinkwasserverordnung handelt. So spielt das Leben im bürokratisierten Deutschland - denn nur Eingeweihte wissen, dass das Wasser ohne weitere Aufbereitung direkt in das Leitungsnetz der Stadt eingespeist wird. Im Wasserwerk wird lediglich aus gesetzlichen Gründen maßvoll Chlorgas zudosiert, um eine Nachverkeimung im Leitungsnetz zu verhindern.

Der Buchsbaum
Ein weiteres schönes Beispiel einer feldverändernden Pflanze ist der Buchsbaum (buxus sempervirens). Ein alter Volksglaube besagt, dass ein angezündeter trockener Buchsbaumzweig Gewitter ablenken könne. Ewald Kalteiß hat einen Buchsbaumzweig in einem Hochfrequenzlabor der Universität Karlsruhe auf sein Rückstrahlverhalten im Mikrowellenbereich hin untersucht und festgestellt, dass er einige Wellen förmlich "schluckt". Er vermutet, dass diese feldverändernden Eigenschaften des Buchsbaums von dessen Blattstellung herrühren. Ob die Blattstellung auch maßgeblich daran Anteil hat, dass diese Pflanze auch nahezu alle geologischen Störungen "entstören" kann, ist unklar. Jedenfalls gehört der Buchsbaum zu den seltenen Pflanzenarten, die eine Wachsstruktur auf den Blättern bilden, die Mikrospiralen enthält. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Beobachtung, dass die feldverändernde Wirkung nachlässt, wenn die Blätter austrocknen und sich braun verfärben.
Bei der Feldveränderung einer Wasserader mit einem Buchsbaum sind drei Dinge zu beachten:
!Die Feldveränderung ist nur wirksam, wenn der Buchsbaum zentimetergenau auf die Mittelachse der Spektroide der Wasserader eingepflanzt wird. Er muss klein gehalten werden, damit seine Fremdabstrahlung nicht zu groß wird.
!Die Wasserader darf sich nicht geologisch verschieben. Eine Verschiebung tritt z.B. in dem Fall auf, wenn das Wasser innerhalb eines Schuttkegels fließt, der asymmetrisch ist. Verschiebt sich mit steigendem Wasserstand die Mitte des unterirdischen Gerinnes, verschiebt sich auch oberhalb des Geländes die Mittelachse und trifft nicht mehr den Stamm des Buchsbaums. Die feldverändernde Wirkung ist dann nicht mehr gegeben.
!Auf der Mittelachse der Wasserader muss in Längsrichtung die "richtige" Stelle gefunden werden. Erst dann ist gewährleistet, dass die Feldveränderung zuverlässig positivierend wirkt und resistent gegenüber fremden Störfaktoren ist. Denn was nützt eine Maßnahme, wenn auch nur ein Elektrogerät, ein zufällig abgestellter Plastikeimer oder eine Armbanduhr auf der Ader abgelegt wird und die Feldveränderung wieder rückgängig macht?
Ein Vorteil der Feldveränderung mit Pflanzen ist, dass deren Einsatz immer mit einem Engagement der davon profitierenden Bewohner einhergeht. Eine radiästhetische Maßnahme wird erst sinnvoll, wenn Menschen ihr Verhalten ändern, um zu einer Harmonie von Mensch, Haus und Umwelt zu gelangen. In der Beschäftigung mit Pflanzen bekommen Menschen wieder ihren Blick für die Natur zurück. Sie erkennen, dass die Pflanzen nicht nur Arbeit machen, Licht wegnehmen und alles mit Blättern zuschütten, sondern viel Positives bewirken. Das kann man als Dank und Pflege den Pflanzen wieder zurückgeben.

Feldverändernde Zimmerpflanzen?
Grundsätzlich kann man bei den traditio-nellen Methoden der Feldveränderung beobachten, dass sie mit Vergraben, Einpflanzen oder Einmauern zu tun haben. Dies betrifft die gezielt eingesetzten Vorrichtungen, zu denen ich in späteren Folgen dieser Artikelreihe kommen werde. Diese dauerhafte Einbindung in die Umgebung ist notwendig, um die beim Feldverändern entstehende Seitenabstrahlung sicher in die Erde oder das Mauerwerk abzuleiten. Der Physiker würde sagen, dass hier das Phänomen der Totalreflexion ausgenutzt wird: Strahlungen werden in die dichten Medien zurückgeleitet und richten im freien Raum keinen Schaden mehr an.
Selbstverständlich stellt man die Dinge, die die Umgebung "schön" machen, frei in den Räumen auf. Auch das ist Feldveränderung, denn eine Pflanze verbreitet ihre eigenen Schwingungen, die im Raum resonieren. Aber diese Feldveränderungen wirken nur raumharmonisierend und stellen so etwas wie den letzten Schliff dar - keinesfalls sollte man sich bei der Behandlung geologisch bedingter Strahlung allein darauf verlassen. Ob wir bei dieser Art der Raumharmonisierung alles so glauben können, was uns das Feng Shui nahelegt, möchte ich bezweifeln. Hier hilft nur eines: Selber prüfen! Einem geübten Rutengänger steht hier beispielsweise mit der H3-Antenne ein ganzer Reigen an Testmöglichkeiten zur Verfügung.

Im nächsten Heft beschreibt Hartmut Lüdeling Feldveränderungsmethoden mit Holz..