Spurensuche

Gedanken an ein Zielobjekt können als "Psi-Spur" gemutet werden

von Jens A. Tellefsen , Nils O. Jacobson erschienen in Hagia Chora 18/2004

Konzentriert sich eine Person lebhaft auf ein physikalische Objekt in ihrer Umgebung, scheint sie eine feinstoffliche Verbindung - eine "Psi-Spur" - zu dem Objekt aufzubauen. Der Psychiater Nils O. Jacobson und der Physiker Jens A. Tellefsen gehen der Behauptung nach, diese Spur könne mit radiästhetischen Methoden ausfindig gemacht werden.

Spurensuche
Arthur Andersson aus dem schwedischen Dorf Svanskog in der Provinz Värmland ist lokal als Rutengänger gut bekannt. Jetzt in hohem Alter, wurde er früher oft gerufen, um Wasser zu finden. Sein Sohn Göte Andersson, 59, hatte selbst keinen Erfolg beim Rutengehen, doch das Phänomen interessierte ihn schon lange. 1987 las Göte in einem Buch, dass die menschliche Aura durch Rutengehen wahrgenommen werden könne, und bat seinen Vater, dies zu versuchen. Arthur ging mit seiner Rute auf Göte zu und erhielt bei einem Abstand von ungefähr einem halben Meter eine Reaktion. Göte versuchte, seine Aura auszudehnen, indem er sich mental auf sie konzentrierte, aber Arthurs Reaktion blieb gleich. Dann versuchte Göte, seine Aura vorwärts zu projizieren, weg von seinem Körper, und konzentrierte sich auf einen Stuhl, der vier Meter vor ihm stand; er visualisierte, wie er mit seinen Händen den Stuhl ergriff. Nun sollte Arthur mit seiner Wünschelrute um den Stuhl herumgehen. Der hielt das Ganze für ziemlich verrückt, erhielt aber zu seiner Überraschung einen starken Ausschlag über dem Stuhl. Noch seltsamer: Man konnte einer Spur von Rutenausschlägen im Raum zwischen Göte und dem Stuhl folgen. Göte unternahm weitere Experimente mit befreundeten Rutengängern. Das Phänomen stellte sich immer wieder ein und schien bestimmten Gesetzmäßigkeiten zu folgen. In den nächsten Jahren machte Göte Hunderte von Experimenten dieser Art und bemühte sich um kontrollierte Versuchbedingungen. Es gelang ihm jedoch zunächst nicht, einen professionellen Parapsychologen für seine Entdeckung zu interessieren. Einige von Götes Freunden hatten einen der Autoren dieses Beitrags, Jens A. Tellefsen, im Fernsehen gesehen, und dieser kannte auch die Veröffentlichungen des zweiten Autors Nils O. Jacobson. Ermutigt durch seine Freunde, nahm Göte mit Jens im Januar 1989 und später auch mit Nils Kontakt auf. Nach einer langen Phase der Korrespondenz und Diskussion wurden formalisierte Untersuchungen geplant. Da wir alle drei in verschiedenen Teilen Schwedens leben und erwerbstätig sind, konzentrierte sich die Arbeit in Värmland auf einige intensive Wochenenden.

Aufbau der Experimente
Jens und seine Frau Kristina, die selbst eine erfahrene Rutengängerin ist, besuchten Värmland im Juni und September 1991 für einige Experimente, während Nils erst an zwei weiteren Untersuchungsreihen im Juli und November 1992 teilnahm. Göte nannte das von ihm entdeckte Phänomen "Psi-Spur" (Psi-Track). Wir haben den Begriff als Arbeitsbezeichnung beibehalten, obwohl die paranormale Natur des Phänomens noch nicht definitiv erwiesen ist. Es ist schwierig, diese Experimente in Innenräumen durchzuführen, da unter anderem elektrische Kabel und Wasserleitungen Störungen verursachen. Am besten eignet sich ein ruhiger Ort im Freien mit einem relativ großen offenen Raum in der Mitte. Er sollte vorher radiästhetisch auf Wasseradern, Kabel und andere möglicherweise störende Strukturen geprüft werden. Wir hatten zwei Experimente entworfen, das erste war als einfacher Blindversuch, das andere als Doppelblindversuch angelegt. Im Blindversuch wählt ein "Sender" einen Punkt als den "Sendeplatz" und dann ein Ziel innerhalb einer angemessenen Entfernung vom Sendeplatz aus. Jedes einfach sichtbare Objekt kommt dabei als Ziel in Frage. Der Sender erzählt niemandem etwas über seine Zielwahl. Er stellt sich dann auf den Sendeplatz und konzentriert sich intensiv auf das Zielobjekt. Dafür kann er jede Visualisierungsmethode oder Mentaltechnik, die ihm liegt, anwenden. Dieser Vorgang wird "Senden" genannt. Nachdem der Sendeplatz deutlich gekennzeichnet ist, kann der Sender den Sendeplatz verlassen. Nun kommt der Rutengänger ins Spiel, der langsam mit seiner Wünschelrute in einem kleinen Kreis um den Sendeplatz herumgeht. Es steht ihm frei, welches radiästhetische Werkzeug, er dabei verwendet, z. B. einen gegabelten Zweig oder Winkelruten. Der Punkt, an dem er eine Reaktion erhält, wird gekennzeichnet. Anschließend geht der Rutengänger in immer größer werdenden Kreisen um den Sendeplatz herum. Die Punkte, an denen Ausschläge aufgezeichnet wurden, ergeben in der Regel eine mehr oder weniger lineare Spur, die zum Zielobjekt führt. Ist diese Spur ermittelt, ändert der Rutengänger sein Vorgehen. Statt weiter Kreise abzuschreiten, kreuzt er nun wiederholt die Spur, ausgehend von verschiedenen Startpunkten rechts und links der gemuteten Linie. Es stellte sich heraus, dass die Spur eine bestimmte Breite hatte. Abhängig von der Methode und der Sensibilität des Rutengängers, variierte sie zwischen 0,5 bis 1,5 Metern. Außerdem war zu beobachten, dass hinter dem Ziel absolut keine Ruten-Reaktion mehr auftrat, also musste die Spur am Ziel enden (abgesehen von einem kleinen Bereich um das Ziel herum, der mit der "Aura" des gewählten Objektes korrespondiert). In einem erfolgreichen Versuch zeigt die ermittelte Luftlinie der Spur geradeaus auf das Ziel. Diese Art des einfachen Blindtests führten wir hauptsächlich in Vorversuchen durch sowie um neue Rutengänger einzuüben. Für die kontrollierte Doppelblind-Versuchsanordnung wird ein Assistent benötigt. Zunächst wird offen über die in den Versuch einbezogene Fläche, den Sendeplatz und das Zielobjekt diskutiert und entschieden. Die geeignete Größe des Versuchsfelds hängt von der Beschaffenheit des Geländes und der für den Versuch zur Verfügung stehenden Zeit ab. Es kann von 10 × 10 m für schnelle Versuche bis zu 100 × 100 m oder sogar noch größer variieren. Der Assistent begibt sich allein und unbeobachtet auf das Versuchsfeld. Er hat das Zielobjekt bei sich und versteckt es gut, so dass es vom Sendeplatz aus unsichtbar ist. Das Ziel muss so gründlich versteckt sein, dass es höchstens durch puren Zufall in nächster Nähe (nicht mehr als einen Meter entfernt) entdeckt werden kann. Dann geht der Assistent außer Sichtweite und bleibt während des gesamten Versuchs abwesend. Nun betreten der Sender und der Rutengänger das Suchfeld, und das Experiment läuft in der gleichen Weise wie beim einfachen Blindversuch ab. Der einzige, aber sehr wichtige Unterschied ist, dass der Sender diesmal die Lage des Ziels nicht kennt. In einem erfolgreichen Versuch wird mit der Rute trotzdem eine Spur zum Ziel erfasst werden können. Es kann auch dieselbe Person sowohl als Sender wie als Rutengänger agieren, ohne dass dadurch die Allgemeingültigkeit des Verfahrens aufgehoben wäre. In unseren Experimenten haben wir diese zwei Grundtypen der Versuchsanordnung in vielen Varianten ausgetestet. Im Folgenden beschreiben wir anhand von Fallbeispielen einige Aspekte des Phänomens. Dabei mischen wir unsere eigenen, unter kontrollierten Bedingungen durchgeführten Experimente mit anekdotischen Geschichten aus Götes Aufzeichnungen. Letztere stellen selbstverständlich keine "Beweise" dar, aber sie zeigen anschaulich, wie das Psi-Spur- Verfahren weiter erforscht und unter Alltagsbedingungen nutzbringend eingesetzt werden könnte.

Mehrfache Psi-Spuren
Wenn nicht nur ein einzelnes Zielobjekt eingesetzt wird, können mehrfache Spuren auftreten, die den Sendeplatz mit mehreren Objekten verbinden. Dieses interessante Detail war ein sehr verwirrender Faktor in einigen der früheren Experimente und wiederholte sich seitdem einige Male.
- Anekdote: Die Uhren August 1991. Göte besuchte Herrn Carl-Einar Jansson und seine Frau Goldith. Göte gab Goldith seine Armbanduhr, eines seiner bevorzugten Zielobjekte, und bat darum, sie irgendwo draußen zu verstecken, während er und Carl-Einar im Hause blieben. Dann gingen sie ins Freie, und Göte sendete in der üblichen Weise, während Carl-Einar als Rutengänger fungierte. Er konnte eine Psi-Spur erfassen, die direkt auf Götes Auto zulief, das ungefähr 25 m vom Sendeplatz entfernt geparkt war. Die Mittellinie der Spur zeigte direkt auf die Uhr im Armaturenbrett des Autos, deren Ober fläche eine gewisse Ähnlichkeit mit Götes Armbanduhr hatte. Obwohl er nicht bewusst an die Auto-Uhr gedacht hatte, wurde die Psi-Spur trotzdem präzise geortet. Göte sendete erneut, indem er seine eigene Uhr sehr konzentriert visualisierte. Diesmal konnte keine Psi-Spur erspürt werden. Der Versuch wurde aufgegeben, und Goldith holte die Uhr unter einer Plastik-Zeltplane hervor. Eine unerwartete Feststellung aus diesem Experiment war, dass die Plastik-Zeltplane die Psi-Spur zu blockieren schien; auf diesen Umstand gehen wir später noch ein.
- Experiment: Die Arbeitshandschuhe 6. Juli 1992, Svanskog. Jens Tellefsen wollte ein Experiment zu Mehrfach-Spuren durchführen und versteckte ein Paar von Göte oft getragener Arbeitshandschuhe separat voneinander. Der Abstand zwischen den beiden Handschuhen betrug ungefähr fünf Meter. Die Rutengänger konnten die Handschuhe nicht finden, da keine eindeutigen Spuren in ihre Richtung entdeckt wurden. Göte erklärte, dass er die Zielobjekte nicht wirklich mochte - sie erinnerten ihn nur an harte Arbeit. Um eine gute Psi-Spur aufzubauen, muss der Sender eine gewisse Mentalenergie mobilisieren. Die Erfolgschancen sind offenbar am größten, wenn der Sender eine positive emotionale Verbindung mit dem gesuchten Objekt hat. Mehrfach-Spuren lassen sich am ehesten vermeiden, indem sich der Sender auf die individuellen, unverwechselbaren Kennzeichen des Zielobjekts konzentriert. Einander sehr ähnliche Ziele können Mehrfach-Spuren ergeben, aber das muss nicht zwingend der Fall sein, sondern hängt von den jeweiligen Umständen ab:
- Experiment: Die Kristalle 3. Oktober 1992, Skäggebol. Das Versuchsgebiet war eine gerodete Region im Wald, 17 m breit und 80 m lang, die als Zugangsweg zu einem größeren Feld genutzt wurde. Als Ziele wählten wir zwei Quarz-Kristalle aus, die Kristina Tellefsen gehörten. Wir wollten mit diesem Experiment feststellen, ob Mehrfach-Spuren entstehen würden. Der eine war etwa 11 × 2 cm groß, der andere etwas kleiner. Kristina gab an, dass sie sich emotional dem größeren Kristall näher fühlte, und glaubte, dass sich zuerst zu diesem eine Spur ergeben würde. Jens versteckte die Kristalle am Rand der Lichtung und ging fort. Neben Kristina nahm noch ein weiterer erfahrener Rutengänger, Leif Andersson, an dem Experiment teil. Als sich Nils, der beobachtende Experimentator, auf einen Felsblock an einem Eck der Lichtung setzte, sah er aus Versehen den kleineren Kristall, der hinter diesem Stein versteckt war. Er ließ sich nichts anmerken. Plötzlich, ganz spontan, drehte Leif sich zu Nils um und sagte: "Du sitzt doch nicht drauf, oder?" Nils kommentierte das nicht. Kristina "sendete" von der Mitte der Lichtung aus, und schnell war eine Spur entdeckt. Leif fand den größeren Kristall, gut versteckt unter einer kleinen Fichte. Eine zweite, schwächere Spur zeigte auf die Plastiktasche, in der die Kristalle zuvor getragen worden waren. Damit konfrontiert, wurde Kristina bewusst, dass sie sich bei ihrem ersten Senden mehr auf den größeren Kristall konzentriert haben musste als auf beide zugleich als ein Paar. Sie sendete erneut, und eine dritte Spur wurde erfasst, die zum dem Felsblock führte, von dem sich Nils mittlerweile wegbewegt hatte. Obwohl Nils den Kristall beim Hinsetzen zufällig gesehen hatte, war dieser für eine Person, die vor dem Felsblock stand, absolut nicht zu erkennen. Wie dem auch sei - weil Nils als beteiligter Beobachter nun von dem Versteck wusste, wurde dieses Experiment in unserer Auswertung nicht als Doppelblind- Studie gewertet.

Doppelblind-Experimente
An den insgesamt sechs Tagen, die wir unseren Experimenten widmeten, führten wir 33 Versuche unter Doppelblind-Bedingungen durch. Die obige Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der Resultate, die in vier Kategorien gegliedert sind:
- Das Zielobjekt wurde von einem Rutengänger nach dem ersten Senden gefunden.
- Ein zweites Senden war erforderlich, bevor das Ziel gefunden wurde; die Doppelblind- Bedingung wurde beibehalten.
- Nach dem zweiten oder dritten Senden wurde das Zielobjekt gefunden. Die Person, die das Ziel versteckt hatte, war während eines Teils der letzten Mutungen anwesend, oder die Doppelblind-Bedingung wurde auf andere Weise verletzt.
- Das Zielobjekt wurde nicht gefunden. Wie die Tabelle zeigt, wurde in 22 von 33 Doppelblind-Versuchen das Ziel ohne Verletzung der Versuchsanordnung gefunden. Einige der 11 Misserfolge lassen sich unserer Ansicht nach auf ganz offensichtliche Gründe zurückführen. In zwei Fällen z. B. entdeckten die Rutengänger, dass der Sendeplatz von unterirdischen Wasserrohren gekreuzt wurde, deren Lage vor dem Experiment nicht geprüft worden war.

Anwendungen im täglichen Leben
Wenn man annimmt, dass Telepathie im Spiel ist, kann man sich das Rutengehen entlang der Psi-Spur auch "nur" als eine Form von dreifacher Telepathie zwischen dem Sender, der Person, die das Objekt versteckt, und dem Rutengänger denken. Offensichtlich kann Telepathie auch bei Blindund Doppelblind-Versuchen nicht völlig ausgeschlossen werden. Jedoch haben wir unseren Versuch auch unter Dreifachblind- Bedingungen ausgeführt, indem die Lage des Ziels jedem direkten Teilnehmer des Experiments unbekannt war. Auch in der Praxis haben sich solche Fälle ereignet, von denen wir beispielhaft berichten:
- Anekdote: Die Unkrauthacke Auf Gut Skäggebol, wo Göte gelegentlich arbeitet, war im Sommer 1990 eine bestimmte Unkrauthacke verloren gegangen. Im August 1991 entschied sich Göte, sie mit der Psi-Spur-Methode zu finden. Frau Gertrud Holm, die manchmal im Büro der Farm aushilft, hatte etwas Erfahrung im Rutengehen, aber noch nie zuvor mit der Psi-Spur gearbeitet. Nach anfänglicher Skepsis ließ sie sich auf das Experiment ein. Göte agierte als Sender, und Gertrud spürte mit ihrer Wünschelrute eine Psi- Spur auf, die mit Pflöcken markiert wurde. Der Pfad führte direkt hinter die Scheune. Dort wurde die Hacke zwischen hochgewachsenen Brennesseln gefunden, ungefähr 100 m vom Sendeplatz entfernt.
- Anekdote: Der Stiefel Frau Karin Eriksson hat als Rutengängerin an vielen unserer Experimente teilgenommen. Sie lebt mit ihrem Mann Erik in einem kleinen Dorf, an das eine dicht bewaldete Hügellandschaft grenzt. Dort hatte eine Fuchsfamilie ihre Höhle. Ein halb zahmes Fuchsjunges kam oft ans Haus, und Karin gab ihm gelegentlich zu Fressen. Im Oktober 1991 besuchte Göte Karin und ihren Mann. Sie erzählte ihm, dass eiim Armaturenbrett des Autos, deren Ober- fläche eine gewisse Ähnlichkeit mit Götes Armbanduhr hatte. Obwohl er nicht bewusst an die Auto-Uhr gedacht hatte, wurde die Psi-Spur trotzdem präzise geortet. Göte sendete erneut, indem er seine eigene Uhr sehr konzentriert visualisierte. Diesmal konnte keine Psi-Spur erspürt werden. Der Versuch wurde aufgegeben, und Goldith holte die Uhr unter einer Plastik-Zeltplane hervor. Eine unerwartete Feststellung aus diesem Experiment war, dass die Plastik-Zeltplane die Psi-Spur zu blockieren schien; auf diesen Umstand gehen wir später noch ein.
- Experiment: Die Arbeitshandschuhe 6. Juli 1992, Svanskog. Jens Tellefsen wollte ein Experiment zu Mehrfach-Spuren durchführen und versteckte ein Paar von Göte oft getragener Arbeitshandschuhe separat voneinander. Der Abstand zwischen den beiden Handschuhen betrug ungefähr fünf Meter. Die Rutengänger konnten die Handschuhe nicht finden, da keine eindeutigen Spuren in ihre Richtung entdeckt wurden. Göte erklärte, dass er die Zielobjekte nicht wirklich mochte - sie erinnerten ihn nur an harte Arbeit. Um eine gute Psi-Spur aufzubauen, muss der Sender eine gewisse Mentalenergie mobilisieren. Die Erfolgschancen sind offenbar am größten, wenn der Sender eine positive emotionale Verbindung mit dem gesuchten Objekt hat. Mehrfach-Spuren lassen sich am ehesten vermeiden, indem sich der Sender auf die individuellen, unverwechselbaren Kennzeichen des Zielobjekts konzentriert. Einander sehr ähnliche Ziele können Mehrfach-Spuren ergeben, aber das muss nicht zwingend der Fall sein, sondern hängt von den jeweiligen Umständen ab:
- Experiment: Die Kristalle 3. Oktober 1992, Skäggebol. Das Versuchsgebiet war eine gerodete Region im Wald, 17 m breit und 80 m lang, die als Zugangsweg zu einem größeren Feld genutzt wurde. Als Ziele wählten wir zwei Quarz-Kristalle aus, die Kristina Tellefsen gehörten. Wir wollten mit diesem Experiment feststellen, ob Mehrfach-Spuren entstehen würden. Der eine war etwa 11 × 2 cm groß, der andere etwas kleiner. Kristina gab an, dass sie sich emotional dem größeren Kristall näher fühlte, und glaubte, dass sich zuerst zu diesem eine Spur ergeben würde. Jens versteckte die Kristalle am Rand der Lichtung und ging fort. Neben Kristina nahm noch ein weiterer erfahrener Rutengänger, Leif Andersson, an dem Experiment teil. Als sich Nils, der beobachtende Experimentator, auf einen Felsblock an einem Eck der Lichtung setzte, sah er aus Versehen den kleineren Kristall, der hinter diesem Stein versteckt war. Er ließ sich nichts anmerken. Plötzlich, ganz spontan, drehte Leif sich zu Nils um und sagte: "Du sitzt doch nicht drauf, oder?" Nils kommentierte das nicht. Kristina "sendete" von der Mitte der Lichtung aus, und schnell war eine Spur entdeckt. Leif fand den größeren Kristall, gut versteckt unter einer kleinen Fichte. Eine zweite, schwächere Spur zeigte auf die Plastiktasche, in der die Kristalle zuvor getragen worden waren. Damit konfrontiert, wurde Kristina bewusst, dass sie sich bei ihrem ersten Senden mehr auf den größeren Kristall konzentriert haben musste als auf beide zugleich als ein Paar. Sie sendete erneut, und eine dritte Spur wurde erfasst, die zum dem Felsblock führte, von dem sich Nils mittlerweile wegbewegt hatte. Obwohl Nils den Kristall beim Hinsetzen zufällig gesehen hatte, war dieser für eine Person, die vor dem Felsblock stand, absolut nicht zu erkennen. Wie dem auch sei - weil Nils als beteiligter Beobachter nun von dem Versteck wusste, wurde dieses Experiment in unserer Auswertung nicht als Doppelblind- Studie gewertet. Doppelblind-Experimente An den insgesamt sechs Tagen, die wir unseren Experimenten widmeten, führten wir 33 Versuche unter Doppelblind-Bedingungen durch. Die obige Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der Resultate, die in vier Kategorien gegliedert sind:
- Das Zielobjekt wurde von einem Rutengänger nach dem ersten Senden gefunden.
- Ein zweites Senden war erforderlich, bevor das Ziel gefunden wurde; die Doppelblind- Bedingung wurde beibehalten.
- Nach dem zweiten oder dritten Senden wurde das Zielobjekt gefunden. Die Person, die das Ziel versteckt hatte, war während eines Teils der letzten Mutungen anwesend, oder die Doppelblind-Bedingung wurde auf andere Weise verletzt.
- Das Zielobjekt wurde nicht gefunden. Wie die Tabelle zeigt, wurde in 22 von 33 Doppelblind-Versuchen das Ziel ohne Verletzung der Versuchsanordnung gefunden. Einige der 11 Misserfolge lassen sich unserer Ansicht nach auf ganz offensichtliche Gründe zurückführen. In zwei Fällen z. B. entdeckten die Rutengänger, dass der Sendeplatz von unterirdischen Wasserrohren gekreuzt wurde, deren Lage vor dem Experiment nicht geprüft worden war. Anwendungen im täglichen Leben Wenn man annimmt, dass Telepathie im Spiel ist, kann man sich das Rutengehen entlang der Psi-Spur auch "nur" als eine Form von dreifacher Telepathie zwischen dem Sender, der Person, die das Objekt versteckt, und dem Rutengänger denken. Offensichtlich kann Telepathie auch bei Blindund Doppelblind-Versuchen nicht völlig ausgeschlossen werden. Jedoch haben wir unseren Versuch auch unter Dreifachblind- Bedingungen ausgeführt, indem die Lage des Ziels jedem direkten Teilnehmer des Experiments unbekannt war. Auch in der Praxis haben sich solche Fälle ereignet, von denen wir beispielhaft berichten:
- Anekdote: Die Unkrauthacke Auf Gut Skäggebol, wo Göte gelegentlich arbeitet, war im Sommer 1990 eine bestimmte Unkrauthacke verloren gegangen. Im August 1991 entschied sich Göte, sie mit der Psi-Spur-Methode zu finden. Frau Gertrud Holm, die manchmal im Büro der Farm aushilft, hatte etwas Erfahrung im Rutengehen, aber noch nie zuvor mit der Psi-Spur gearbeitet. Nach anfänglicher Skepsis ließ sie sich auf das Experiment ein. Göte agierte als Sender, und Gertrud spürte mit ihrer Wünschelrute eine Psi- Spur auf, die mit Pflöcken markiert wurde. Der Pfad führte direkt hinter die Scheune. Dort wurde die Hacke zwischen hochgewachsenen Brennesseln gefunden, ungefähr 100 m vom Sendeplatz entfernt.
- Anekdote: Der Stiefel Frau Karin Eriksson hat als Rutengängerin an vielen unserer Experimente teilgenommen. Sie lebt mit ihrem Mann Erik in einem kleinen Dorf, an das eine dicht bewaldete Hügellandschaft grenzt. Dort hatte eine Fuchsfamilie ihre Höhle. Ein halb zahmes Fuchsjunges kam oft ans Haus, und Karin gab ihm gelegentlich zu Fressen. Im Oktober 1991 besuchte Göte Karin und ihren Mann. Sie erzählte ihm, dass einer ihrer Stiefel, die vor dem Haus gestanden hatten, verschwunden war und dass sie das Fuchsjunge verdächtigte. Göte hatte die Idee, den Stiefel mit einem Sende-Versuch zu finden. Er wählte einen Sendeplatz unten im Garten aus und konzentrierte sich intensiv auf den vermissten Stiefel. Anschließend erfasste Karin eine Psi-Spur, die aufwärts auf die benachbarten Wälder zuführte. Die Richtung wurde auf bewährte Weise geprüft, erst durch wiederholtes Überkreuzen der Spur, dann ging sie geradeaus auf der Spur weiter. Die Spur führte fast geradewegs zum Stiefel, der im Wald lag, ungefähr 60 m vom Haus entfernt. Das Gelände ist in diesem Gebiet sehr unzugänglich und macht das Gehen sehr beschwerlich. Es sollte auch festgehalten werden, dass die Spur fast im rechten Winkel zur grob bekannten Richtung zur Fuchshöhle verlief, die Karin früher aufgesucht hatte.
- Anekdote: Der Bankräuber Am 6. September 1991 wurde in Värmlands Nysäter eine Bank ausgeraubt. Einer der maskierten Bankräuber wurde von einer Sicherheitskamera fotografiert, und das Bild, auf dem man sein Gesicht im Profil sehen konnte, erschien am nächsten Tag in den lokalen Zeitungen. Am 10. September besuchte Göte seine Eltern in Svanskog. Als er das Bild sah, wollte er versuchen, mit seiner Methode den Räuber ausfindig zu machen. Er konzentrierte sich auf das Bild, und Arthur erfasste eine Psi-Spur, die mit Pflöcken im Garten markiert wurde. Mit einer Karte und einem Kompass fand Göte heraus, dass die Spur auf die kleine Stadt Arvika zeigte, ungefähr 65 km nördlich gelegen. Selbstverständlich konnte er nicht wissen, ob die Spur dort enden würde oder sich fortsetzte. Dann rief Göte Leif in Värmskog an und bat ihn, das gleiche Experiment zu versuchen, selbstverständlich ohne von der Richtung seiner Spur zu erzählen. Nach einer Weile rief Leif zurück und berichtete, dass seine Psi-Spur in die Richtung von Arvika zeigte, 30 km von seinem Haus entfernt. Göte teilte daraufhin einem ortsansässigen Polizeibeamten in Värmlands Nysäter das Ergebnis der Mutungen mit. Am 17. März 1992 brachten die lokalen Zeitungen die Nachricht, dass ein Mann aus Arvika wegen des Raubüberfalls festgenommen worden war. Die Fotografie aus der Bank war der stärkste Beweis gegen ihn, und er wurde später schuldig gesprochen. Diese Fallbeispiele fordern freilich zu kritischen Einwänden geradezu heraus. Im Fall der Unkrauthacke könnte Göte selbst die Hacke liegengelassen haben, weil er oft bei der Farmarbeit hilft. Also könnte er sich unterschwellig an den Ort, wo sie abgelegt worden war, erinnert haben. Aber rein praktisch gesehen, war die Hacke verloren gegangen, und niemand wusste, wo sie sich befand. Bei der Suche nach dem Stiefel war seine Lage buchstäblich nur dem kleinen Fuchsjungen bekannt, wenn es denn tatsächlich der Missetäter war. In Bezug auf den Bankräuber kann argumentiert werden, dass er ohnehin mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Arvika kam, da es der Hauptort dieser Region ist. Doch tatsächlich hätte der Räuber von überall in Schweden oder Norwegen über die Hauptstraße, die durch Värmlands Nysäter führt, kommen können.

Stoffliche Eigenschaften der Psi-Spur
Die Psi-Spur scheint einige Materialien sehr leicht, andere wiederum überhaupt nicht zu durchdringen. Einige Stoffe lassen die Spur nur teilweise hindurch.
- Experiment: Der Felsblock 4. Oktober 1992, Stavnäs. Das Versuchsfeld lag im Umkreis eines riesigen Felsens neben einem Waldweg, ungefähr 7 × 7 m breit und 5 m hoch. Das Senden wurde vor dem Felsen durchgeführt; die Zielobjekte lagen gut versteckt im Wald, jeweils rund 10 m hinter dem Felsen. Wir stellten zwei Versuche mit kleinen Zielen an, Götes Armbanduhr und Kristinas Quarz-Kristall, die in entgegengesetzten Richtungen versteckt waren. In beiden Fällen wurden die Spuren zum Ziel leicht festgestellt, auch auf der vom Sendeplatz abgewandten Seite des Findlings.
- Experiment: Der Regenmantel - 3. Oktober 1992, Skäggebol. Der Schauplatz für unser Experiment war ein ziemlich großes Feld mitten im Wald von ungefähr
100 × 100 m. Jens ging der Gruppe voran, um sich selbst als "Zielobjekt" irgendwo im dichten Unterholz zu verstecken. Göte "sendete" zuerst von der Mitte des Feldes aus, aber Jens konnte nirgends gefunden werden. Das verblüffte uns, denn frühere Experimente dieses Typs waren ziemlich erfolgreich gewesen. Jens hatte sich in einer tiefen Bodenwelle versteckt und trug einen halblangen Regenmantel aus imprägniertem Stoff. Wir experimentierten weiter, und sogar bei offenen Bedingungen im Feld konnte keine Spur zu ihm ausfindig gemacht werden. Dann wechselte er zu einem normalen Baumwollmantel, und nun konnte eine Psi- Spur in seine Richtung leicht wahrgenommen werden. Jens versteckte sich unbeobachtet noch einmal und wurde rasch hinter einem niedrigen Hügel gefunden. Diese beiden Experimente und die erfolglose Suche nach Götes Armbanduhr, die unter einer Zeltplane versteckt war, sind nur drei Beispiele, wie sich die Psi-Spur unter Berücksichtigung verschiedener Materialien verhält. Wir stellten viele weitere Versuche zu diesem Phänomen an, die zeigten, dass die Psi-Spur mit Leichtigkeit durch massives Gestein dringt, aber durch Plastikmaterial oder öl- oder wachsbeschichteten Stoff blockiert wird, ebenfalls durch Aluminiumfolie. Hölzerne Strukturen scheinen kein Hindernis darzustellen, und die Psi-Spur kann offenbar ohne Schwierigkeiten ganze Häuser durchqueren. Es scheint, also ob die Psi-Spur gewisse physische oder quasi-physische Eigenschaften besitzt. Wie bereits erwähnt, wird sie mit einer bestimmten Breite wahrgenommen. Rutengänger, die mit Winkelruten arbeiten, werden normalerweise ihre Reaktion an den Rändern der Spur erhalten und daher Linien von 1,0 bis 1,5 m Breite ausmachen. Ein Rutengänger, der mit einer Y- oder V- förmigen Rute oder einem Zweig umgehen kann, wird seine stärkste Reaktion aus der Mittellinie der Spur bekommen und diese mit großer Genauigkeit markieren können. Einige Rutengänger hatten den Eindruck, dass die Psi-Spur nahe am Sendeplatz nicht am Boden, sondern ungefähr 0,5 bis 1,0 m über dem Boden am intensivsten ist. Die Spur schien ruhig in der Luft zu hängen, als werde sie am Sendeplatz annähernd auf Bauchnabelhöhe hervorgebracht. Wenn der Sender den Sendeplatz verlässt, scheint ihm die Spur nicht zu folgen, sondern behält ihren Ursprung am Sendeplatz bei. Daher scheint sie in diesem Stadium vom Körper des Senders gänzlich entkoppelt zu sein.

Diskussion
In der Literatur, die uns über Parapsychologie und Rutengehen zur Verfügung steht, konnten wir nur einen Bericht von früheren Beobachtungen mit der Psi-Spur vergleichbarer Phänomene finden, namentlich von Paul Devereux (1991). Er diskutiert mögliche außersinnliche Aspekte des Rutengehens und erwähnt unter anderen Experimenten kurz einige, in denen die Untersuchenden mental eine Linie auf dem Boden ausgelegt hatten, die dann durch Rutengehen erkannt werden konnte. Für solche Gedankenformen verwendet Devereux den Ausdruck "virtuelle Objekte" und fährt fort: "Sogar wenn ein virtuelles Objekt nicht länger aktiv durch die Teilnehmer des Experiments mental visualisiert wird, kann weiterhin in der Umgebung eine Art Spur radiästhetisch erfasst werden. Die Natur und Langlebigkeit solcher offensichtlicher Spuren sind uns bis jetzt weitgehend unbekannt." Es scheint also, dass Phänomene ähnlich der Psi-Spur schon früher bemerkt worden sind, aber diesen Beobachtungen scheinen keine weiteren Experimente gefolgt zu sein. Wissenschaftlich gesehen, kann man den anekdotischen Geschichten keine Beweiskraft zuerkennen, da hier Täuschung oder Betrug vorliegen könnte, indem der Rutengeher bereits vorher über den Ort des Zielobjekts informiert hätte sein können. Wir können hier nur betonen, dass wir nach unserer unmittelbaren Kenntnis der beteiligten Persönlichkeiten nicht an Betrug glauben. Unsere ersten Versuche mit der Psi-Spur waren lediglich tastende Schritte in unbekanntes Terrain. Wir haben jedoch allmählich die experimentellen Bedingungen immer strenger gestaltet, um alle sensorischen Hinweise auf das Zielobjekt zu reduzieren, z.B. durfte der Assistent keinerlei Spuren im Feld hinterlassen.

Forschungsbedingungen
Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, nur einen oder zwei Rutengänger in einem Versuch einzusetzen, insbesondere, wenn sie mit der Kunst des Rutengehens nicht sehr vertraut sind. Ein Rutengänger, dem Selbstvertrauen fehlt, scheint oft aus sich heraus eine Pseudo-Spur zu senden, die dann den nächsten Rutengänger beeinflussen kann. Wir erlebten diesen Effekt, als einer der Autoren (Nils) das erste Mal an den Experimenten im Juli 1992 teilnahm. Göte war etwas nervös, weil er diesen neuen Forscher nicht kannte. Er hatte mehrere Rutengänger zu diesem Termin eingeladen, da er bereits mehrmals erfahren hatte müssen, dass sie in letzter Minute absagt hatten. Eine Reihe von Versuchen wurde in einem großen Feld mit umgebenden Bäumen und Büschen durchgeführt. Die Tage waren sonnig und heiß, und die Experimente zogen sich hin und wurden öde und ermüdend. Drei von vier Rutengängern gingen in Kreisen um den Sendeplatz herum, einer nach dem anderen. Nach einer Weile schien das Feld mit Psi-Spuren und Pseudo-Spuren, die in alle möglichen Richtungen führten, regelrecht überfüllt zu sein. Oft mussten ein oder sogar zwei neue Sendungen vorgenommen werden, um die Situation zu klären. Danach wurde in den meisten Fällen schließlich die richtige Spur gefunden. Bei den meisten Experimenten vom Oktober 1992 hatten wir nur ein oder zwei Rutengänger beteiligt, meist Leif und Kristina, beide erfahren und in ihrer "Kunst" gut ausgebildet. Die Arbeit ging reibungslos vonstatten, und die Ergebnisse waren entsprechend besser.

Schlussgedanken
Wir betonen, dass bei dieser Studie nicht das Phänomen des Rutenausschlags an sich im Mittelpunkt stand. Wir verwendeten die Wünschelrute lediglich als ein Werkzeug, um die Psi-Spur zu erforschen. Bisher hatten wir keine anderen Mittel zur Verfügung. Um die Forschungsarbeit sinnvoll fortzusetzen, schlagen wir vor, das Psi-Spur-Verfahren bei der Suche nach vermissten Personen unter realen Bedingungen zu testen. Bisher konnten wir uns wegen beschränkter zeitlicher und finanzieller Ressourcen nicht bei solcher Arbeit engagieren. Hätten wir diese Möglichkeit, würden wir dazu kompetente Rutengänger einsetzen, die auch in der Psi-Spur-Methode erfahren sind. Ein naher Verwandter der vermissten Person wäre wohl als Sender geeignet. Vieles in Bezug auf die Psi-Spur ist uns noch unbekannt, z. B. wie sie sich zu unterschiedlichen Materialien oder über sehr große Entfernungen verhält. Diese Unsicherheiten könnten die Nutzung der Methode im Ernstfall einschränken. Mit diesem Beitrag wollten wir nicht in erster Linie die Existenz der Psi-Spur beweisen, sondern vielmehr Leser dazu inspirieren, selbst mit diesem faszinierenden Phänomen zu experimentieren. Wenn unsere Ergebnisse nicht von anderen Forschern wiederholt werden können, wird man sie lediglich als Kuriositäten ansehen. Sollten sie aber tatsächlich reproduzierbar sein, würde dies darauf hinweisen, dass menschliches Denken und zielgerichtete Aufmerksamkeit einen erfassbaren Abdruck in unserer Umgebung hinterlassen.

Literatur: Devereux, Paul, Earth Memory. Quantum, London 1991; Elliot, J. Scott. Dowsing: One Man’s Way. Neville Spearman, Jersey 1977; Nordell, Bo, Our piezo-electric skeletal structure explains the dowsing reaction. Slagrutan 2, 1989; Williamson, Tom: A sense of direction for dowsers? New Scientist März 1987.

Kurzfassung der Übersetzung aus dem Englischen von Alexandra Heyng und Bernd Röken. Die ungeküzte Fassung des Artikels finden Sie unter www.geomantie.net, Suchworte "Psi-Spur" oder "Psi-Track". Erstmals erschienen im Journal of the Society for Psychical Research, Vol.59, No. 834, Januar 1994. Abdruck mit freundlicher Genehmigung der Autoren und des Verlags.