Energie-Plätze

Untersuchung geomagnetischer Auffälligkeiten an besonderen Orten

von Karl-Heinz Kerll erschienen in Hagia Chora 18/2004

Nach einem Genesungserlebnis an einem so genannten Kraftort begann der Chemiker Karl-Heinz Kerll, dem Phänomen von seiner messbaren Seite her auf den Grund zu gehen. An speziellen Orten weltweit spürte er Anomalien im Erdmagnetfeld auf und untersuchte deren Auswirkungen auf den Menschen.

Energie-Plätze
Seit Anfang der 60er-Jahre hatte mich ein Rückenleiden, Morbus Bechterew, gequält. Über die Jahre hatte sich die Krankheit in mehreren Schüben immer weiter verschlimmert, und im Jahr 1988 waren die Schmerzen so stark, dass sie mir nachts den Schlaf raubten. Ich beschloss schließlich, wenigstens aus Neugierde einen Platz in dem Ort Oberstdorf im Oberallgäu aufzusuchen, über den wegen seiner angeblichen Heilkraft eine Diskussion in der Presse entbrannt war. Während ich eine gute halbe Stunde an dem - wie behauptet wurde, heilkräftigen - Punkt stand, beobachtete ich einige bemerkenswerte körperliche Sensationen: Kribbeln oder Stechen in verschiedenen Bereichen der Muskulatur, dann plötzlich das Gefühl, freier atmen zu können. Die Gelenke wurden locker, und schließlich fühlte sich der ganze Körper angenehm entspannt an. Dieses Gefühl hielt noch rund zwei Stunden an. Erst dann stellte ich fest, dass ich keine Rückenschmerzen mehr hatte. Seitdem habe ich bis 1997 mehrfach diesen Platz aufgesucht. Meine Rückenschmerzen sind bis heute nicht mehr wiedergekommen, und Röntgenaufnahmen zeigen, dass die Krankheit seit 1988 zu einem Stillstand gekommen ist. Wer so etwas erlebt, möchte der Sache auf den Grund gehen. Ich suchte in der Literatur alles, was die Ethnographie, die Religionswissenschaften, die Geomantie und die Radiästhesie zum Thema "spezielle Orte und Plätze" zu sagen hatten, und stellte fest, dass man weltweit Hinweise auf besondere Ortswirkungen findet. Die Rede ist von aktivierenden Orten, geheimnisvollen Orte, geomantischen Plätzen, Gnadenstätten, heiligen Orten, Kultplätzen, magischen oder mystischen Orten, Od-Plätzen, Orten der Kraft oder der Meditation, Orten mit besonderen Energien, Pilgerorten, Ritual-Plätzen, Wallfahrtsorten oder auch Wunder-Orten. Basierend auf meinen eigenen Literaturstudien und Feldforschungen und mit der Unterstützung von Ethnologen und vielen weiteren Helfern war es mir möglich, eine erste, unvollständige Zusammenstellung einiger dieser "speziellen Orte und Plätze" in 135 Ländern und insgesamt 1452 Orten anzufertigen. Es sind mehrheitlich alte Kirchen, Kapellen und heilige Stätten, mit anderen Worten: Orte der Einkehr und Besinnung. Häufig ist es aber auch nur ein bestimmter Ort in der Natur, wie ein markanter Felsen oder eine Grotte, oder ein ganz und gar unscheinbarer Platz in der Landschaft. Diese Orte sind also gar nicht so selten, und man findet sie überall auf der Erde. Welchen Sammelbegriff sollte ich für diese Orte wählen? Vielfach liest man in der Radiästhesie-Literatur den Begriff "Orte der Kraft". Nach Jörg Purner kommt dieser Begriff aus dem indianischen Kulturkreis, tauchte in den 70er-Jahren in Europa auf und wurde wahrscheinlich erstmals von Carlos Castaneda in einem Buch verwendet. 1980 wurde ein Fernsehfilm "Orte der Kraft" vom Bayerischen Rundfunk gedreht. Auch ich habe in der Vergangenheit in diversen Publikationen diesen Begriff verwendet. Anfang 2001 wollte ich mein Buch unter diesem Titel publizieren, erfuhr jedoch dann von Juristen, dass dieser Titel bereits vergeben war. Heute muss ich sagen, dass ich über diese Wendung sehr froh bin, war ich doch endlich herausgefordert, nach einem angemessenen Begriff zu suchen. Ich habe mich schließlich für den Begriff "Energie- Plätze" entschieden. Der Mensch lebt ja nicht an diesen Orten, sondern tankt hier sozusagen nur "Energie" auf. Wie ein Autofahrer sein Auto auftankt, sollte auch der Mensch von Zeit zu Zeit an einem Energie-Platz neue Kraft sammeln. Man spürt die Ausstrahlung dieser Orte im Körper häufig wie ein Kribbeln von den Füßen bis zum Kopf.

Das Geo-Magnetometer
Häufig spricht man vom Einfluss der "Erdstrahlen", wenn es um besondere Orte geht. Dies ist ein recht diffuser Begriff, denn es gibt eine Vielzahl von "Strahlungen" die zum energetischen Klima auf der Erdoberfläche beitragen. Dazu gehören hochfrequente Strahlungen aus dem Erdkern, radioaktive Strahlung oder die Hintergrundstrahlung. Auch das Erdmagnetfeld bestimmt das "Klima" eines Ortes, und insbesondere diesem Aspekt wende ich mich in meinen Forschungen zu. Das Erdmagnetfeld wird von der Beschaffenheit des Untergrunds, z.B. von Erzvorkommen oder Verwerfungen, wesentlich beeinflusst. Als Verwerfung bezeichnet man tektonische Störungen der ursprünglichen Gesteinslagerung im oberen Krustenbereich der Erde. Die Gesteinsschichten sind in ihrer normalen Schichtenfolge zerbrochen und um Zentimeter oder mehrere hundert Meter gegeneinander verschoben. Je nach Art der Verwerfung spricht man von Abschiebungen, Aufschiebungen, Brüchen, Falten, Horsten, Mulden, Satteln, Überschiebungen etc. Die durch solche geologische Gegebenheiten bedingten Inhomogenitäten im Erdmagnetfeld können mit einem Geo-Magnetometer gemessen werden. Subjektive Nachweismethoden, also Mutungen mit der Wünschelrute und dem Pendel, lassen sich auf diese Weise objektivieren. Ich setze für solche Messungen das Gerät BPM 2010 der Firma Bio-Physik Mersmann GmbH ein. Mit dem BPM 2010 wird die Vertikal-Intensität des Magnetfelds gemessen. Die Messung erfolgt in Nanotesla (nT), wobei der Messbereich zwischen 20 und 150 000 nT liegt. Das natürliche Erdmagnetfeld weist eine durchschnittliche vertikale Intensität von rund 60 000 nT auf. Es setzt sich aus dem gegenwärtigen Magnetfeld der Erde und dem in den Gesteinen fixierten (historischen) Magnetfeld zusammen. Die Mess-Sonde kann auch als elektronischer Kompass verwendet werden. Wird sie waagerecht gehalten und um 360° gedreht, befindet sich das Maximum des angezeigten Messortes bei geographisch Nord und das Minimum bei geographisch Süd. Bei den geomagnetischen Messungen wird die Sonde in einer Höhe von etwa 30 bis 50 cm senkrecht über dem Boden gehalten. Bei geologisch verursachten Erdmagnetfeld- Störungen ist eine Höhenabhängigkeit des Messwertes praktisch nicht vorhanden, die Werte bleiben über mehrere Meter Höhenunterschied fast unverändert. Je nach Störung kommt es im Verhältnis zum ungestörten Umfeld zu einer Zeigerabsenkung oder zu einem Zeigeranstieg. Wasseradern bewirken eine Absenkung, Verwerfungen, tektonische Spalten oder Brüche einen Anstieg. Bei der Auswertung der Messkurven betrachte ich die relativen und die absoluten Messwertänderungen. An neutralen Stellen ergeben sich nur leichte, an gestörten Stellen starke Messwertänderungen. Auch der Gradient (Störungsgrad), gebildet aus der Messwertdifferenz (Maximal- abzüglich Minimalwert in nT) im Verhältnis zur Messstreckendistanz, ist sehr aussagekräftig. Mit dem Störungsgrad wird die Stärke der Anomalie des Magnetfelds bestimmt, d. h. in welchem Maß die Werte auf einer definierten Strecke - unser Bezugswert ist hier 1 Meter - voneinander abweichen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass die Gefährdung durch eine geopathogene Zone umso größer ist, je größer die Änderung der Messwerte zwischen dem ungestörten und dem gestörten Bereich ist. Auf Grundlage der seit 1983 von Ludger Mersmann durchgeführten umfangreichen Auswertungen aller gesammelten Messergebnisse weltweiter Untersuchungen ergeben sich folgende Werte des Störungsgrads als annähernde Richtwerte für eine erdmagnetische Anomalie: Bei Bauplatzuntersuchungen gelten nach Mersmann bereits Werte ab 500 nT/m als geobiologisch markante Stelle, also als ein ungünstiger Standortfaktor. Werte ab 3000 nT/m gelten als tolerierbarer Störungsgrad. Werte ab 10 000 nT/m gelten als gefährdender Störungsgrad. Werte über 20 000 nT/m werden als stark einwirkender Störungsgrad eingestuft.

Weltweite Untersuchungen
Im Zeitraum von 1995 bis 2003 führte ich an 150 Orten in 42 Ländern auf allen Kontinenten und in Höhen von -28 m bis 5 452 m über dem Meeresspiegel insgesamt 1 867 Messungen mit dem Geo-Magnetometer BPM 2010 bei unterschiedlichen Wetter- und Klimaverhältnissen durch. Darüber hinaus wurden an den vermessenen Orten von mir selbst und einer Reihe weiterer Rutengänger Mutungen (Wasser, Verwerfungen etc.) durchgeführt. Die von mehreren Autoren gemachten Angaben zu "speziellen Orten und Plätzen" und den damit in Verbindung gebrachten unterirdischen Wasserläufen, Verwerfungen etc. konnte ich nicht in allen Fällen verifizieren. Insbesondere bei Megalithgräbern und den Pyramiden sind meist keine Schwankungen im Erdmagnetfeld festzustellen. Sie zeichnen sich vielmehr durch ein ruhiges, konstantes Feld aus. Deshalb habe ich mich für zwei Begriffe entschieden, um die beiden unterschiedlichen Kategorien von Orten zu bezeichnen: Orte wie Megalithgräber oder die Pyramiden nenne ich "Plätze der Ruhe" und Orte mit heftigen Schwankungen im Erdmagnetfeld, die zugleich positiv auf die Menschen einwirken, wie z. B. Lourdes oder Oberstdorf, nenne ich "Energie-Plätze". Betrachtet man alle Werte, die an Energie- Plätzen im Rahmen dieser Untersuchung bisher ermittelt wurden, lässt sich feststellen, dass an diesen Orten immer drei Faktoren feststellbar waren: Wasser und/oder eine Wasserkreuzung, Verwerfungen, tektonische Spalten oder Brüche sowie positive Polarisation. Ein physikalisch messbares Pendant zur gemuteten Polarisation konnte ich bis jetzt nicht finden, deshalb kann ich auch nicht mit Sicherheit sagen, ob dieser Begriff wissenschaftlich überhaupt zutreffend ist. Aber das radiästhetische Bestimmen der Polarisation scheint wesentlich für die Aussage, ob ein Ort positiv auf den Menschen einwirkt oder nicht - was letztlich einen Energie- Platz von einem gewöhnlichen "gestörten" Platz unterscheidet. Um etwas über die Wirkung von Energie- Plätzen auf den Menschen aussagen zu können, bat ich eine Vielzahl von Versuchspersonen, ihre Wahrnehmung an jenen Orten zu beschreiben. Dabei wurde immer wieder von Kribbeln, Vibration oder einem Wärmegefühl gesprochen. Der höchste von mir bisher bearbeitete Energie-Platz befand sich in 5 452 m Höhe am Kraterrand des Popocatépetl in Mexiko, der niedrigstgelegene in einer Meerestiefe von -28 m im Korfu-Kanal. Die Schwankungsbreite des Störungsgrads von 98 Energie-Plätzen ergibt sich folgendermaßen: kleinster gemessener Wert: 1000 nT/m, größter gemessener Wert: 3 500 nT/m, Mittelwert: 1 448 nT/m. Die Maori, die polynesischen Ureinwohner Neuseelands, suchen schon zu Lebzeiten für ihre Gräber geeignete Plätze aus, und stellen dort ihre Grabsteine auf. Tagsüber gehen sie dann gerne hin, um sich zu entspannen. Es ist für sie ein Platz der Erholung und der Regeneration. Seit einigen Jahren ist es insbesondere Käthe Bachler, die sich in der Radiästhesie für die Lokalisierung des "guten Platzes" einsetzt. Eine "guter Platz" ist frei von jeglichen Störungen, er weist weder Wasseradern, Verwerfung oder Gitternetze auf. Bei meinen Arbeiten konnte ich in Hallein und Bad Dürrnberg auch einige von Käthe Bachler gemutete und gekennzeichnete Plätze mit verschiedenen Messverfahren untersuchen und stellte fest, dass die von ihr genannten Eigenschaften mit den von mir als "Plätze der Ruhe" bezeichneten Orten ganz und gar übereinstimmten. An "Orten der Ruhe" gibt es keine geologischen Störfaktoren. Wie bei den Energie-Plätzen ist die radiästhetisch ermittelte Polarisation dieser Orte positiv. Die Bandbreite der Werte für den Störungsgrad von 38 Plätzen der Ruhe ergab sich folgendermaßen: kleinster gemessener Wert: 0 nT/m, größter gemessener Wert: 400 nT/m, Mittelwert: 141 nT/m. Auch an Plätzen der Ruhe berichteten Versuchpersonen, die hier ihre Wahrnehmungen beschreiben sollten, von übereinstimmenden Eindrücken. Es tauchten immer wieder Formulierungen auf wie: "Mir geht es gut", "ich fühle mich entspannt und gelöst", "ich fühle mich wohl". Auf der Liegewiese des Hotels Kranzbichlhof befindet sich ein von Frau Bachler ausgemessener, von verschiedenen Rutengängern bestätigter und mit fünf Pflöcken abgesteckter "guter Platz". Am 6. Juni 1996 wurde hier in einer Feierstunde ein von der Raiffeisenkasse Hallein und mit Unterstützung des Fremdenverkehrsverbandes Hallein gestiftetes Marterl "Der gute Platz, eine große Hilfe für die Gesundheit an Körper, Seele und Geist" an Frau Bachler übergeben und aufgestellt. Auch meine Messungen haben bestätigt, dass es sich hier um einen vollständig störungsfreien Ort handelt.

Weitere Untersuchungen
Mit dem Geo-Magnetometer war es mir möglich, verifizierbare Werte über den Erdmagnetismus und die geologische Beschaffenheit des Bodens zu erhalten. Ich wollte aber auch Genaueres über die Auswirkung dieser Plätze auf den menschlichen Organismus erfahren. Die dafür notwendigen physiologischen Messungen führte ich mit einer Reihe von wissenschaftlichen Mitarbeitern aus. Bei den Langzeitmessungen von Blutdruck und Puls und auch dem Langzeit-EKG konnte kein ursächlicher Einfluss durch einen Energie-Platz oder einen Platz der Ruhe festgestellt werden. Auch beim Blutstatus und bei der Messung von Blutzucker, Cholesterin, Laktat und Triglyceriden sowie bei enzymatischen Blutuntersuchungen von £^-GT, GOT und GPT ergaben sich keine signifikanten Werte, ebenso bei der Äquivalent- Dosisleistung von £^-Strahlung. Anders verhielt es sich bei der Körperkerntemperatur: Während an Plätzen der Ruhe im Vergleich zum Normalbereich keine Veränderung der Körperkerntemperatur eintrat, lagen an Energie-Plätzen die Temperaturen bei 135 Versuchspersonen in 1986 Messreihen im Mittelwert 0,5° C über dem jeweiligen Normalbereich. Es scheint sich zu bestätigen, dass Energie- Plätze im Körper eine Reaktion auslösen, die u. a. auch zu einer geringfügigen Temperaturerhöhung führt. Tatsächlich berichten viele Besucher dieser Plätze immer wieder von einem Wärmegefühl. Sehr aufschlussreich waren auch Untersuchungen mit dem Georhythmogramm nach Hartmann. Während meiner internationalen Untersuchungen in den Jahren 1995 bis 2001 führte ich an 334 Versuchspersonen bei unterschiedlichen Wetter- und Klimaverhältnissen insgesamt 3 402 Messungen mit dem Georhythmogramm durch. Im Sommer 2002 verifizierte ich an 35 Orten die Messungen mit dem Georhythmogramm mit einer weiteren Methode namens "Skin Talk®", einem mikroprozessorgesteuerten Gerät zur Biofeedbackmessung, das gut reproduzierbare Hautwiderstandsmessungen ermöglicht. Die Messergebnisse beider Systeme führten zu den typischen Kurvenverläufen in den drei Kategorien: Bei "gestörten Plätzen" gibt es im Diagramm die typischen Sprünge und einen leicht ansteigenden Kurvenverlauf. Bei "Energie-Plätzen" und "Plätzen der Ruhe" findet man eine sehr ruhige Messkurve mit einer insgesamt und insbesondere in den letzten fünf Minuten leicht fallenden Tendenz. Bei meinen Messungen mit dem "Egely Wheel", einem Gerät, das die "Bioenergie" eines Menschen misst, indem es einen "Vitalitätsquotienten" angibt, bewegte ich mich auf einem wissenschaftlich nicht gesicherten Boden, denn die Funktionweise des Geräts sowie die Definition von "Vitalität" sind umstritten. Trotzdem waren die Messungen aufschlussreich. Wurden sie an Plätzen der Ruhe durchgeführt, zeigten sich keine Veränderungen des Vitalitätsquotienten, diese Orte scheinen das Vitalitätsniveau nicht zu beeinflussen. Hingegen zeigten alle Messungen an Energie-Plätzen, dass sich nach ein- oder mehrmaligem Besuch eines solchen Ortes die Bioenergie offenbar erhöht. Die Kirlianfotografie (Elektrofotografie im Hochfrequenzfeld) ist eine weitere hervorragende Methode, um Auswirkungen von Energie-Plätzen und Plätzen der Ruhe auf den menschlichen Organismus festzustellen. Auch mit dieser Technik arbeitete ich an einer Vielzahl von Plätzen, insgesamt an 150 Orten auf allen fünf Kontinenten von 1998 bis 2003. Dabei waren insgesamt 103 Versuchspersonen beteiligt. Unter Berücksichtigung der physiologischen Streuungsbreite und sonstiger Faktoren kann zusammenfassend festgestellt werden, dass Plätze der Ruhe keine Auswirkungen auf die Kirlianaufnahmen haben. Es sind eindeutig Ruhe-Orte. Ganz anders bei den Energie- Plätzen: Hier treten Veränderungen in der Koronarabstrahlung auf, negative Koronarzeichen verändern sich positiv, und der Schwärzungsgrad nimmt zu. Es zeigt sich auch, dass nach mehrmaligem Besuch eines Energie-Platzes eine weitere positive Veränderung der Koronarabstrahlung und des Schwärzungsgrads zu verzeichnen ist. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann man allgemein sagen, dass von Energie-Plätzen eine Kraft auszugehen scheint, die im menschlichen Organismus Reaktionen hervorruft, die Selbstheilungsprozesse auslösen oder anregen können. Meine bisherigen Arbeiten sind nur ein kleiner Baustein auf dem noch langen Weg zur Klärung der Fragen und Probleme rund um die Energie-Plätze. Insbesondere mit dem Georhythmogramm nach Hartmann, dem Geo-Magnetometer und der Kirlianfotografie werde ich weitere Messreihen in aller Welt durchführen. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Instituten laufen derzeit auf drei Kontinenten auch Langzeitmessungen mit dem Geo-Magnetometer über einen geplanten Zeitraum von 5 bis 10 Jahren, um Aussagen über örtliche, witterungsabhängige und zeitliche Schwankungen zu erhalten. Interessante Ergebnisse verspreche ich mir auch von derzeitigen Untersuchungen an Freizeit-, Breiten- und Leistungssportlern, um bei ihnen die Auswirkungen eines Energie-Platzes oder eines Platzes der Ruhe zu messen.

Literatur: Karl-Heinz Kerll: Energie-Plätze. Erdstrahlen und ihre Wirkungen auf den Menschen, ISBN 3-8311- 3351-4, Libri Books on Demand.