Die Erde wandelt sich

von Marko Pogačnik erschienen in Hagia Chora 17/2003

In dieser Kolumne beschreibt der Geomant, Bildhauer und Erd-heiler Marko Poga?cnik seine Wahrnehmung der gegenwärtigen Erdwandlung. Nach dem heißen und trockenen Sommer des Jahres 2003 denkt er über die feurigen "luziferischen" Kräfte nach, dieseiner Ansicht nach in unseren persönlichen energetischen Systemen wie im geomantischen System der Erde im Übermaß vorhanden sind und die Wandlung behindern.

Das Jahr der Hitze und des Feuers 2003 hat mit Wucht ein Thema in den Vordergrund gestellt, vor dem wir am liebsten alle fliehen würden. Es geht um die luziferischen Mächte, das überschüssige Feuer, das wir Menschen einst angezogen haben, um unsere Entwicklung zu beschleunigen. Die so genannten Cherubim der Finsternis oder luziferischen Wesenheiten haben damals einen Überschuss an Feuer im Erdinneren und in unseren persönlichen energetischen Systemen verankert, der uns einen unglaublichen Fortschritt ermöglicht hat - jedoch gekoppelt mit allen dazu gehörenden Fallen und Tragödien. Meines Erachtens geschah das am Anfang der Bronzezeit, als die Kultur der Großen Göttin zerstört wurde. Wir leben heutzutage am Höhepunkt der künstlich beschleunigten Entwicklung, die inzwischen schon selbstzerstörerische Züge angenommen hat. Mit Lichtgeschwindigkeit nähern wir uns dem strahlenden Licht, das man gewöhnlich als "Tod" bezeichnet. Die rasante Zivilisationsentwicklung stellt eine der stärksten Gegenkräfte dar, die dem Selbstheilungs- und Wandlungsprozess der Erde und des Menschen entgegenwirken.

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