Partnerschaft mit der Erde

Geomantische Kunst ist Lebenskunst

von Marko Pogačnik erschienen in Hagia Chora 17/2003

Sein künstlerischer Weg war für Marko Pogacnik zu keiner Zeit Selbstzweck. Von Anfang an suchte er Möglichkeiten, im positiven Sinn verändernd auf die Gesellschaft einzuwirken. Auf der Suche nach einem Weg zu nachhaltigen Heilungsimpulsen fand er zur Geomantie

Es dürfte inzwischen bekannt sein, dass die Entstehung der zeitgenössischen Geomantie am Anfang von neolithischen und mittelalterlichen Monumenten und deren Lage in der Landschaft inspiriert wurde. Ich denke dabei an Alfred Watkins, Guy Underwood und andere Repräsentanten der "englischen Schule", die sich auf historische Forschung gründet und noch heute die Entwicklung der Geomantie mitprägt. Hinzu kam in der ersten Hälfte des 20. Jahrhundets die "deutsche Schule" der Geomantie. Ihr Ausgangspunkt sind eher wissenschaftliche Vorstellungen von Schwingungsfrequenzen und deren Wirkungen auf das uns umgebende Leben. Ein Beispiel hierfür ist die moderne Radiästhesie. Einige von uns, die an der Entwicklung der zeitgenössischen Geomantie mitgewirkt haben, wurden jedoch zusätzlich durch eine dritte Quelle, nämlich die revolutionäre Ini-tiative der modernen Kunst, inspiriert.

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