Resonanzen

Radiästhetische Arbeit in Landschaft, Stadt und Architektur

von Eike Georg Hensch erschienen in Hagia Chora 16/2003

Der Radiästhesie-Experte Eike G. Hensch gibt eine Vielzahl von praktischen Tipps für die radiästhetische Untersuchung von Grundstücken, Gebäuden und städtischen Strukturen. Er beginnt bei der Reflektion über die eigene körperliche und geistige Konstitution und führt über die Suche nach der richtigen Fragestellung hin zu Übungen, um in der Praxis mehr Sicherheit zu gewinnen.

Bei jeder radiästhetischen Arbeit sollte man kontrollieren, ob die eigene Verfassung so ist, dass ungestörtes und unbelastetes Arbeiten möglich ist. Dazu gehören: keine beschwerenden Gedanken, Freude an der Arbeit, keine belastenden Stressfaktoren und anderes mehr. Eine wichtige Kontrolle für die radiästhetische Messfähigkeit ist der energetische Fluss des Konzeptionsgefäßes, jenem zentralen Meridian, der vom Schambein in Fließrichtung gegen die Unterlippe verläuft. Ist dieser Meridian gestört, ist radiästhetisches Arbeiten nicht mehr auf allen Ebenen möglich. Man kontrolliert dies, indem man mit einer Abstimmrute dicht am Körper mit angewinkelten Armen das Konzeptionsgefäß auf seine Reaktionsfreudigkeit überprüft. Auch mit der Einhandrute oder dem Pendel ist diese Kontrolle durchzuführen, indem man mit der linken Hand, der "Empfangshand", den Meridian entlangfährt und jeden der Akupunkturpunkte radiästhetisch über die Ja-Nein-Ebene kontrolliert. Die gleiche Kontrolle über das Lenkergefäß wäre sinnvoll, ist aber nicht leicht durchführbar. Das Lenkergefäß verläuft über das Rückenmark und schließt sich mit dem Konzeptionsgefäß kurz, wenn man die Zunge gegen den oberen Gaumen hinter die Schneidezähne drückt. Damit koppelt sich das energetische Prinzip des "goldenen Schnitts" in das Meridiansystem ein, da die Schneidezähne 11 und 12 bzw. 21 und 22 im Verhältnis des goldenen Schnitts geformt sind (Formresonanz). Mit Pendel oder Einhandrute lässt sich dann das "dritte Auge" auf seine Funktionsfähigkeit testen.
Eine weitere wichtige Kontrollmaßnahme zur Rutenfähigkeit ist die Testung des Magenmeridians. Der Magen ist ein empfindliches Organ und hat die Aufgabe, nicht nur die Nahrung, sondern auch seelische Zustände zu "verdauen". Gelangt der Mensch in eine Stress-Situation, kann spontan der Magenmeridian blockieren. Die Kontrolle über eine mögliche Blockade des Magenmeridians ist sehr einfach durchführbar. Da dieser Merdian auf der Vorderseite des Oberschenkels verläuft, lässt er sich dort ausgesprochen praktisch mit der Abstimmrute auf seine Funktionsfähigkeit überprüfen. Auch der Test mit Einhandrute oder Pendel ist möglich, indem man die Hand auf den Meridian auf den Oberschenkel legt und über die Ja-Nein-Ebene den Prüfungsvorgang vornimmt.
Diese Kontrollen sind wichtig, insbesondere für Radiästheten, die in der medizinischen Radiästhesie wirken. Eine weitere Kontrolle wäre die Überprüfung der Akupunktur-Endpunkte an den Fingern und an den Füßen über die durch Dr. med. Helgard Hofmann ermittelten LA- (Lecher-Antennen-) bzw. H3-Werte. Um zu regenerieren und sich aufzubauen, ist es eine schnelle Methode, die Toroidringe nach Prof. Günter Schön durch eine andere Person "anzuschieben" und in Bewegung zu bringen. Auch das Abklopfen durch eine andere Person, insbesondere in rhythmischer Folge, am Oberkörper beginnend über die Beine bis zu den Füßen, und die ausgeklopfte Energie dem Boden zu übergeben, ist eine Hilfe. Als weitere Regenerationsmöglichkeit bietet sich an, negative Sauerstoff-Ionen durch Reiben der Hände herzustellen und sich mit den Händen danach das Gesicht zu "waschen" (Brille absetzen). Während der radiästhetischen Arbeit, die von Pausen unterbrochen sein sollte, die der Länge der radiästhetischen Arbeitszeit entsprechen, sollte man trockenes Vollkornbrot oder eine Mischung aus Anis-, Fenchel- und Kümmelsamen zu sich nehmen. Bei belastender radiästhetischer Arbeit kann man die Unterarme unter fließendes Wasser halten. Grundsätzlich ist die Aufnahme einer genügenden Wassermenge während der geomantischen Tätigkeit empfehlenswert.

Die geomantische Arbeit mit der Rute

Es gelten die Gesetzmäßigkeiten der Resonanz: Bin ich zu etwas resonanzfähig oder nicht? Die Beantwortung dieser Frage ist entscheidend für den Rutenausschlag. Mentalabfragen sind durchaus sinnvoll und kreisen den Arbeitsvorgang ein: Gibt es auf dem Grundstück bzw. in dem Haus eine Wasserader? Wieviele Wasseradern etc.? Es ist sinnvoll, die Größe des zu bearbeitenden Gebiets einzugrenzen, z.B. "nur dieses Grundstück" oder "nur die Landschaft bis zu einer Entfernung zu 500 Metern" usw. Das In-Augenschein-Nehmen ist eine weitere wesentliche Hilfe. Insbesondere die Pflanzen, z.B. die Wuchsformen der Bäume, geben uns viele Hinweise.
Bei unbekannten Griff- bzw. Arbeitslängen ist die Einstellung auf der H3- oder der Lecherantenne 4,25, rechtsdrehend, kapazitiv (Orakelschwingung) eine Hilfe. Grundsätzlich gelten die in Heft 2 der Reihe "Beiträge zur Radiästhesie, Geomantie und Umweltmedizin" sowie die in dem Buch "Grundlagen und Arbeitstechniken der Radiästhesie" dargestellten Aufgaben und Techniken. Kapazitive Schwingungen werden mit Holzruten erfasst; es kann auch eine Papierrolle um den linken Ast der Kunststoffrute gewickelt werden, so dass der Empfänger "Mensch" auch kapazitive Schwingungen zu erfassen mag.
Bei Arbeiten mit der Peilspitze ist darauf zu achten, dass die Rute ruhig gehalten wird und die Peilspitze wirklich das anzupeilende Objekt "sieht".
Eine Hilfe ist die Arbeit mit Testobjekten, z.B. besondere Erden in Glasröhrchen, oder Nosoden (Bestandteile von Mensch, Tier und Pflanze). Bei der Nosoden- bzw. Testobjekttechnik spielt die genaue Grifflänge nur eine untergeordnete Rolle. Sie anzuwenden erhöht aber die Resonanzfähigkeit. Zur Polarisation "links-/rechtsdrehend" ist gleichfalls in Heft 2 der oben angegebenen Reihe Näheres beschrieben. Wichtig ist, dass der dazu verwendete ferromagnetische Ring immer in Handnähe sitzt und nicht an der Rutenspitze klemmt, da sonst die empfangene Energie nicht eindeutig als links- oder rechtsdrehend zu messen ist. Auf allen radiästhetischen Ebenen gelten die Gesetze der Stoffresonanz (Schwingung aus dem Elektronenspin des Materials) und der Formresonanz (durch Anregung des Stoffs oder anderweitige Anregung hervorgerufene Schwingungen, die durch Kantenlängen, Spiralen, Hohlräume und dergleichen definiert sind). Anregungsprinzip ist dabei in erster Linie das Wasser, meist aus unterirdirschen Grundwasserströmen.
Hilfreich sind Fragestellungen wie: Wo ist für mich ein interessanter Ort? Wo ist ein aufschlussreicher Ort? Wo finde ich Wasser? Schließlich geht es um Informationsverarbeitung, und es gilt der Spruch des Theologen und Radiästheten Candi: "In der Radiästhesie begegnen sich Geist und Materie" (Candi, "Radiästhetische Studien, Briefe an Tschü").
Radiästhetische Arbeit bei starkem Sonnenschein kann die Arbeitsergebnisse, insbesondere die Intensitätsermittlung der Strahlung, verfälschen. Auch ermüdet zu starke Sonneneinstrahlung, und die Schatten-Sonne-Grenze führt durch unterschiedliches Temperaturpotenzial zu einem Rutenausschlag. Sinnvoll ist es deshalb, vor oder nach Sonnenaufgang oder bei bedecktem Himmel zu arbeiten. Je nach Konstitutionstyp arbeitet der eine besser bei Hochdruckwetterlage, andere dagegen, und das ist der weit häufigere Fall, bei geringerem Luftdruck und bedecktem Himmel. Bei sorgfältiger radiästhetischer Arbeit mit Hilfe der Grifflängen- bzw. Arbeitslängentechnik kann es vorkommen, dass bei Regen nasse Ruten falsche Ergebnisse zeitigen: Bei nassen Antennen ändert sich die Elektrizitätskonstante. Viele Radiästheten arbeiten barfuß, wenn es die Wetterlage erlaubt. Sie haben dadurch einen engeren Kontakt zur Bodenoberfläche. Manche Geomanten legen sich die radiästhetische Aufgabenstellung zurecht und arbeiten erst am nächsten Tag, nachdem sie darüber geschlafen haben. Sie gehen mit der Aufgabenstellung und einem Glas Wasser zu Bett. Dabei koppeln sie den Gedanken durch einen Schluck in das Wasser ein. Den Rest stellen sie auf den Nachttisch. In der Traumphase gehen das Wasser im Körper und das Wasser auf dem Nachttisch mit dem eingekoppelten Gedanken in Resonanz, und oft zeigt sich dann die Offenbarung des Arbeitsergebnisses oder -ablaufs. Solche Traumprogramme spielen eine besondere Rolle, wenn es bei der geomantischen Arbeit um kapazitive, also durch den menschlichen Geist bedingte Phänomene geht. Auch auf dem Gebiet der psychodynamischen Radiästhesie spielen kapazitive Schwingungen oft eine besondere Rolle.

Vier Ebenen der radiästhetisch-geomantischen Arbeit

1. Die Landschaft
Wichtig ist es, sich mit den Besonderheiten topographischer Karten zu befassen, wie sie von den Landesvermessungsämtern zu bekommen sind. Diese Karten bieten uns eine Fülle von Hinweisen, Namen, Höhenangaben, Wässern und vieles andere mehr. Ältere Karten haben einen besonderen Wert, da sie Dinge enthalten, die zum Teil in neueren Karten nicht mehr abgedruckt sind.
Wenn wir im Landschaftsraum geomantisch arbeiten, begrenzen wir den Raum, für den wir radiästhetisch tätig sein möchten. Ein Beispiel: Wir üben an einem Ziegeldach (Lecher- bzw. H3-Wert: 6,4, "guter Ton") und versuchen ein entfernt liegendes Haus anzupeilen. Gelingt mit der Peilspitze ein eindeutiger Rutenausschlag, können wir über die Entfernungsabzähltechnik (100 m, 200 m, .) die Entfernung bis zum Ziegeldach radiästhetisch abschätzen und nachträglich anhand topographischer Karten kontrollieren. Es empfiehlt sich, derartige Übungen zu Beginn von einem erhöhten Standort durchzuführen.
Landschaft hat vielfältige Formen und Strukturen. So zeichnen sich Quellgebiete bei Äckern durch deutliche muldenartige Vertiefungen ab, die dann zu einem Quellort mit dem Mundloch führen, meist baum- und strauchbestanden. Geomantische Zonen entwickeln sich auf erhöhten Standorten, Berg und Tal spielen hierbei eine besondere Rolle.
Die in der mitteleuropäischen Geomantie so viel diskutierten Gittersysteme spielen in der Landschaftsradiästhesie keine bedeutsame Rolle, sie gehören zu kleinräumigen Strukturen und sind auch nicht unbedingt ortsfest. Großräumige Gittersysteme allerdings spielten im historischen Städtebau zur Anregung ganzer Stadtgebilde eine bedeutende Rolle. Gelegentlich kann man radiästhetische Erscheinungen, deren Energie von oben einfällt, wahrnehmen (4. Gitter, Ätherradiästhesie usw.). In solchen Fällen lässt sich mit einer Peilspitze der Himmel über einer Quelle oder über einem Kirchturm sehr deutlich abtasten.
Wichtig ist das mentale Abfragen im Hinblick auf besondere Orte: Wo finde ich einen Ort mit der Jupiterenergie? Wo finde ich eine verstärkte Anreicherung der Qi-Energie (Testobjekt: das Qi-Schriftzeichen)? Mit Hilfe der Peiltechnik lassen sich besondere Orte (Quellen, Kirchtürme hinter Bergkuppen etc.) ermitteln. Durch Navigationspeilung kann die Entfernung trigonometrisch ermittelt werden. Nützlich sind Durchsichtkompasse, mit denen sich die Richtung gegen Nord in Grad schnell ablesen lässt.
Hat man eine Wasserquelle, eine geomantische oder eine Verwerfungszone entdeckt, kommt es darauf an, welche zusätzlichen Schwingungen als Oberwellen in dem System enthalten sind. Die Römer benutzten zur Ermittlung der Schwingungspektren offensichtlich das Pentagon-Dodekaeder, einen schwingungsfähigen Bronzegegenstand mit unterschiedlich großen, schwingkreisförmigen Öffnungen. Stellt man diesen Gegenstand in ein Schwingungsfeld, kann mit dem Pendel oder der Rute an jedem einzelnen Loch geprüft werden, welche Schwingungen in dem System enthalten sind.
Eine moderne radiästhetische Technik, sich dem Schwingungsbild eines Feldphänomens zu nähern, ist die Abstimmtechnik, wie sie in Heft 2 der genannten Reihe beschrieben ist.

2. Bauwerke, Architektur, Kunstwerke
Auf dieser radiästhetisch-geomantischen Ebene (in der sich hauptsächlich die "Geopathologen" tummeln) wird nach dem 5-Punkte-Programm vorgegangen:
1. Eindeutigkeit der gestellten Aufgabe, Grifflänge als Hilfe,
2. Lokalisation, Ausmessung und Darstellung einer Spektroide oder der Feldstruktur,
3. Bestimmung der Intensität,
4. Bestimmung der Polarisation,
5. Bestimmung der Einfallsrichtung.
(Eine nähere Beschreibung der Vorgehensweise in: Hensch, "Geomantische Reisen - eine Wahrnehmungsschule)
Da für Wohnbauten die unterirdischen Fließsysteme bedeutsam sind, können Grundstücke vorab hydromantisch und geomantisch geprüft werden. Es sollte mit genügendem Abstand zum Gebäude gearbeitet werden, um nicht durch Resonanzeffekte Beeinflussungen zu erleben. Um eine Übersicht zu bekommen, was innerhalb des Gebäudes schwingt, ist es sinnvoll, an einer Hausecke durch Ermitteln der Griff- bzw. Arbeitslängen zu prüfen, was an geomantischen Phänomenen innerhalb des Hauses zu suchen ist. Auch an der Schwelle der Haustür lässt sich diese Ermittlung durchführen. Weil Wasser das Hauptanregungsphänomen ist, wird grundsätzlich zuerst nach "Wasseradern" gesucht. Wenn eine Wasserader gefunden wurde, schreitet man um das Haus, um den Verlauf an der anderen Gebäudeseite wiederzufinden. Dabei ist es sinnvoll, etwas Erde, die möglichst lange auf der zunächst ermittelten Wasserader gelegen hat, oder ein gewachsenes Blatt oder etwas Rasen zu entnehmen und mit diesem Testobjekt in der linken Hand mit der Strahlung auf der anderen Seite des Gebäudes in Resonanz zu gehen. So findet man die Wasserader, an der man zunächst gearbeitet hat, am besten wieder. Wasseraderkreuzungen lassen sich von Ferne anpeilen. Die Peilergebnisse aufzuschlüsseln ist manchmal der einfachere Weg, insbesondere, wenn es sich um Gebäude handelt, die nicht von außen her zugänglich sind. Bei Grundstücks- und Gebäudeuntersuchungen kann es gelegentlich von Bedeutung sein, nicht nur den Verlauf der Wasseradern zu ermitteln, sondern sich auch mit den Gitterstrukturen zu befassen, also kleinräumige geomantische Phänomene festzuhalten, insbesondere, wenn es lebenskraftfördernde oder geistig anregende Strukturen sind. Durch Rückwärtsschreiten mit gespannter Rute lassen sich "entstörte" Felder wiederfinden. Das kann gelegentlich von Bedeutung sein, wenn man einer Störung auf den Grund gehen möchte, weil es den Betroffenen nach der ersten Untersuchung gesundheitlich nicht besser geht, insbesondere, wenn andere Rutengänger sich schon an diesem Ort mit einer Feldveränderung ("Entstörung") versucht haben sollten.
Die beste Vorgehensweise bei Schlafplätzen ist die Arbeit an der Medulla oblongata. Die Zusammenarbeit mit einem Mediziner oder Heilpraktiker ist dabei unabdingbar. Am Schlafplatz gelten die Gesetzmäßigkeiten der "artgerechten Menschenhaltung" (s.o.). Als sinnvolle Reihenfolge für die radiästhetische Arbeit an Gebäuden empfehlen sich folgende Schritte:
1. Wasseranregung
2. Verwerfung
3. Spalten, Energielöcher, Polpunkte etc.
4. Geomantische Zonen
5. Gittersysteme
6. Technomantische Feldphänomene
7. Mentale Abfrage: Habe ich etwas übersehen?
Eine weitere radiästhetisch-geomantische Arbeit zur Grobeinschätzung ist das "Raumschlagen". Dabei wird die Raumqualität unter Zugrundelegung einer gedachten Skala von 1 bis 7 ermittelt, wobei 7 das beste Ergebnis ist. (Das Vorgehen wird auf Kursen gelehrt.) Besondere Raumqualitäten lassen sich unter Anwendung von Testobjekten und definierten Grifflängen herausfinden. Nicht immer ist es möglich, mit radiästhetischen Werkzeugen innerhalb von Gebäuden zu arbeiten, wenn kritische Beobachter stören könnten. Das gilt gelegentlich auch in Kirchenräumen. Hier lässt sich durch Armpendeltechniken oder Fingerschnipsen mental einiges erarbeiten, was dann später mit Hilfe der Planradiästhesie (Kartenradiästhesie) verifiziert werden kann.

3. Gegenstände, Mineralien, Medizin etc.
Für das Austesten gilt in erster Linie die Abstimmtechnik, wie es in Heft 2 der Beiträge zur Radiästhesie, Geomantie und Umweltmedizin beschrieben ist. Zur Verifizierung dient die Lecher- oder die H3-Antenne. Da die Abstimmtechnik zunächst Mühe bereitet, lassen sich die Werte auch an einer langen Platine der H3-Antenne mit dem Pendel und feiner Spitze oder unter Zuhilfenahme von Einhandrute und spitzem Stift frequenzgenau ermitteln. Diese Technik lässt sich besonders bei der Arbeit an der Medulla oblongata anwenden, um Belastungen von Patienten zu ermitteln.

4. Kartenradiästhesie/Feinradiästhesie
Hinweise für das Arbeiten an topographischen Karten bilden oft Namen wie Heilbronn, Heiligenberg usw. Die Fläche, auf der gearbeitet wird, sollte auch hier eingegrenzt werden. Es ist sinnvoll, mit der entsprechenden Aufgabenstellung und unter Anwendung von Testobjekten eine vertikale Achse radiästhetisch zu scannen und gedanklich die horizontale Ebene zu bewerten. Gibt es eine Reaktion, lässt sich mental abfragen, ob der gesuchte Gegenstand sich rechts oder links vom Fragenden befindet. Das ergibt dann jeweils den Rutenausschlag. Man schreitet bei einer Linksreaktion nach links und kommt dann zu dem gesuchten Ort. Es empfiehlt sich, die Karte nach Norden auszurichten und sie an den vier Eckpunkten mit Steinen zu beschweren, die aus der Region des Plans stammen. Für radiästhetische Arbeiten an Karten und Plänen ist die Peilspitze an der Abstimmrute willkommen, bei der H3-Antenne lässt sich eine Peilspitze am unteren Ende befestigen.
Topographische Karten muss man lesen lernen, d.h. sich mit den Höhenlinien, den besonderen Einzeichnungen, den Wasserläufen etc. vertraut machen. Hilfreich sind Spezialkarten, z.B. geologische Karten, die über die Art des Untergrunds Aufschluss geben, und Grundwasserkarten. Bei Grundwasserkarten wird die Höhe der unterschiedlich hohen Grundwasserstände durch Probebohrungen angezeigt. Unterschiedlich hohe Grundwasserstände ergeben sich bei Trocken- und Feuchteperioden. Eine besondere Technik ist die Tiefenbestimmung an Karten, indem über einem Gelände die Spektroide eines Fließsystems ermittelt und danach die Breite des Feldphänomens in den Geländeschnitt eingetragen wird. Es lässt sich dann mit der Peilspitze und den entsprechenden Arbeitslängen die Tiefe einer Wasserader bestimmen. Eine interessante Aufgabe, wenn es sich beispielsweise um Zisterzienserkirchen handelt, die grundsätzlich auf tiefem Wasser geplant worden sind.