Das Geheimnis von Neuruppin
Radiästhetisch-geomantische Impulse zur Stadtentwicklung
Für einen Wettbewerb zur Neugestaltung eines zentralen Platzes in der Stadt Neuruppin erarbeiteten der Künstler und Geomant Peter F. Strauss, die Psychologin Petra Junghähnel und der Landschaftsarchitekt Hartmut Solmsdorf eine geomantische Studie, die manche Überraschung zutage förderte.

Wir bewundern, was die geomantisch gebildeten Baumeister der Geschichte an Kirchen, Schlössern oder Parkanlagen hinterlassen haben. Doch auch heute sollten wir uns bei städtebaulichen Fragestellungen mit der Geomantie des Ortes beschäftigen. Um (Neu-)Bürger, Investoren und Touristen anzuziehen, ist es notwendig, unter den zahlreichen Mitbewerbern durch ein individuelles Stadtprofil aufzufallen. Aus diesem Anliegen hatte die "Fontane-Stadt" Neuruppin einen Wettbewerb zur Neugestaltung des zentralen Kirchplatzes ausgeschrieben. Die Erschließung von Bauland oder Gewerbegebieten allein genügt nicht, um eine Siedlung attraktiv zu machen - es muss auch einen immateriellen Anreiz geben. Viele Menschen haben ein starkes Bedürfnis nach Spiritualität, nach spirituellen Orten. Wenn sich die Menschen in ihrem kulturellen Lebensraum positiv orientieren können, wenn sie ihn in seinen inneren Qualitäten begreifen, werden sie gerne an diesem Ort bleiben oder dorthin ziehen und sich mit dem Ort identifizieren.
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