Ausdruck der Lebenskräfte
Landwirtschaft als Prozess des Verstehens
Die Landwirtin Maria Bienert lässt sich auf die Wahrnehmung des mehrdimensionalen Wesens der Pflanzen ein. Die Beobachtung, welche Lebenskräfte bei der Bildung einer Pflanze am Werk sind, kann wichtige Impulse für die Züchtung neuer Sorten geben.

Die Landwirtin Maria Bienert lässt sich auf die Wahrnehmung des mehrdimensionalen Wesens der Pflanzen ein. Die Beobachtung, welche Lebenskräfte bei der Bildung einer Pflanze am Werk sind, kann wichtige Impulse für die Züchtung neuer Sorten geben. In unserem Gartenbau- und Landwirtschaftsbetrieb erlebe ich besonders intensiv, wie Landwirtschaft eine neue Dimension bekommt. Das betrifft zunächst die Bodenbearbeitung, die in unseren Breiten zum Ziel hat, den Boden zu lockern, so dass Luft und Wärme eindringen können, sowie den natürlichen Bewuchs so weit zu hemmen bzw. zu beseitigen, dass die Kulturpflanze sich ohne Konkurrenz entwickeln kann. Dabei arbeitet man in einem lebendigen Organismus, der selbst wiederum unzählige Einzellebewesen beheimatet - in einer Handvoll Boden leben Milliarden Organismen. Indem ich die Ätherstruktur "abtaste", kann ich die aufbauende oder zerstörende Wirkung eines Arbeitsgangs auf den Organismus Boden wahrnehmen. Später werden die aufbauenden Wirkungen sichtbar: im Entstehen von Bodenkrümeln, Wurmlöchern und so fort.
Neue Methoden der Bodenbearbeitung
Bei der herkömmlichen Bodenbearbeitung, dem Pflügen, wird der Boden zu einem Teil geschnitten und dann kopfüber gewendet, das Unterste zu oberst gekehrt. Wenn ich direkt nach dem Pflügen nach der Ätherabstahlung taste, nehme ich wahr, dass die Abstrahlung des Ackerbodens bis auf wenige Zentimeter über dem Erdniveau zusammengebrochen ist.
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