Angewandte Geomantie revolutioniert die Gebäudearchitektur

Der österreichische Architekt Georg Thurn-Valsassina bezieht geomantische Erkenntnisse in seine Bauplanung ein.

von Georg Thurn-Valsassina erschienen in Hagia Chora 7/2000


1. Geomantie, ein Modetrend?
Wie kommt ein Architekt zur Geomantie? Was ist das für ein Begriff? Schon wieder eine neue Modeströmung, die sogar die Gebäudearchitektur revolutionieren soll? Architekten machen viele Versprechungen, werden Sie denken, sie versuchen mit dem Angebot von Innovation und Kreativität auf sich aufmerksam zu machen. Geomantie ist eine uralte Wissenschaft aus einer Zeit, bevor Descartes damit begann, das Objekt der Untersuchung in seine kleinsten Teile zu zerlegen und die Trennung zwischen Beobachtetem und Beobachter vorzunehmen.
Geomantie ist also gar nicht so originell und dennoch soll sie revolutionierend auf die Entwicklung der Architektur wirken? Vor etwa 7 Jahren habe ich den Mund sehr voll genommen und behauptet, das entscheidende Kriterium für die Beurteilung guter Architektur wird in Zukunft die geomantische Wirksamkeit eines Gebäudes sein. Wir nähern uns dem Zeitpunkt, wo das wirklich so sein wird! In den letzten Jahren ist die Architektur in einen Wirbel der Reizüberflutung geraten, wir stumpfen ab und die Dosis muß erhöht werden, auch durch die Droge Architektur. Das Pendel wird wieder zurückschlagen, weil unsere Nerven überbeansprucht werden durch dieses Überangebot an Formen und schrill komponierten Gestaltungskomponenten. Der Zeitpunkt für den Einsatz von Geomantie in der Architektur nähert sich mit Riesenschritten. Die progressivsten Bauherrn bestellen bereits geomantische Architektur, weil sie wollen, daß ihre Investitionen auch noch in 20 Jahren einen Wert darstellen, und weil sie intuitiv wissen, daß Architektur kein Modeartikel ist.

11.1 Was kann Geomantie?
Architektur ist eine Hülle, die psychische Tiefenschichten des Menschen erreicht und sogar brachliegendes Potential, also nicht genutzte Fähigkeiten, erwecken kann.
Mit dieser Feststellung nähern wir uns bereits dem Hauptinhalt geomantischen Bauens. Geomantie im Bauen will nicht nur den Organismus schwächende Wirkungen des Gebäudes vermeiden sondern im Gegenteil Gebäude schaffen, die Kraft spenden, die den Menschen über sein Nervensystem aufladen.

12. Der Weg - historische Anlagen - Megalithikum
Seit mehreren Jahren versuche ich herauszufinden, ob es Gesetzmäßigkeiten gibt, die man sogenanntem geomantischen Bauen zugrundelegen kann. Das war kein leichtes Unterfangen, weil es so gut wie keine Schriften dazu gab. Es lagen radiästhetische Untersuchungen alter Kraftorte, Tempelanlagen, Heiligtümer und auch Machtzentren vor.
Letzteres ist übrigens der Grund, wieso die Geomantie im deutschsprachigen Raum sosehr in Verruf geraten ist. Im Nationalsozialismus bediente man sich der Geomantie zur Machtausübung und Beeinflussung der Massen.
England war da weniger belastet und über England kam die Geomantie zu uns zurück, aber wie gesagt in Form von Analysen historischer oder prähistorischer Anlagen.
Eine der wichtigsten der prähistorischen Anlagen ist Stonehenge. Und jetzt sind wir bereits in die Geomantie eingestiegen. Hier gibt es feinenergetische Phänomene, die bemerkenswert sind. Feinenergetisch bedeutet, soviel sei jetzt vorweggenommen, einen sehr schwachen Energiepegel, der jedoch biologisch wirksam ist, also über unsere Nervenfasern als Antennen aufgenommen wird und uns unbewußt beeinflußt. Bereits die Erbauer der steinzeitlichen Megalithheiligtümer spielten mit dem Fluß der terrestrischen und kosmischen Energieströme und brachten es zu einiger Meisterschaft.
Offensichtlich ging es bereits vor 3500 Jahren darum, dem Menschen Bereiche zu eröffnen, die ihm im Alltag nicht zugänglich waren, ihn nämlich mit seinen Göttern inVerbindung zu bringen. Heute sehen wir das etwas profaner und untersuchen die ‘hängenden Steine’ (Stonehenge) radiästhetisch. Danach bilden die Menhire einen energetischen Ring, der vor jeder negativen Schwingung abschirmt und im Innenfeld eine sogenannte Tempelatmosphäre aufbaut, ein hochschwingendes Feld, das der Intuition äußerst förderlich ist.
Zusätzlich hat man entdeckt, daß die Steinkreise Südenglands und spätere Heiligtümer über sogenannte Leylines, straight tracks, eine Sonderform von Energielinien, miteinander verbunden sind. In den 20er Jahren hat der englische Privatgelehrte Watkins dieses Phänomen erstmals beschrieben. Heute wissen wir, daß Leylines feinenergetische Antennen für Evolutionsinformation sind. Quantenphysikalisch ausgedrückt könnte man sagen, daß sich hier ein Wahrscheinlichkeitsraum für die Umsetzung potentiell geistiger Energie in materiebildende Energie verdichtet. Hier werden Schöpfungsimpulse aufgefangen und transportiert. Wahrscheinlich dienten die Leylines der telepathischen Nachrichtenübermittlung Marconis Erfindung des Telefons lag ja noch nicht vor. Der Steinkreis könnte so etwas wie ein Leuchtturm gewesen sein. Da er auch auf einer Kraftlinienkreuzung liegt und dessen Energie bündelt, läßt er eine vertikale feinenergetische Säule entstehen, die für den Sichtigen von Energiefeldern wie ein Lichtstrahl erscheint.
Es gibt wirklich Menschen, die diese Fähigkeit besitzen.
Der Steinkreis von Stonehenge ist also eines der ersten Bauwerke Europas, die genau das bewirken, was wir in heutiger Architektur wieder erreichen wollen, nämlich eine Verstärkung des feinenergetischen Feldes zur Steigerung von Kreativität, Intuition, Kommunikationsfähigkeit und Überwindung unbewußter in uns liegender Grenzen. Und genau das brauchen wir heute: Räume, in denen es leichter fällt, das Potential der rechten Gehirnhälfte, der intuitiven, mit dem Potential der linken, der intellektuellen, zu verbinden.
Offensichtlich ist das der Evolutionsschritt, vor dem wir stehen. Und Architektur, die das anbieten kann, ist aus vordergründiger Sicht vielleicht noch nicht revolutionierend, langfristig gesehen aber sicher Erfolg versprechend.

13. Französische Kathedralen als Studienobjekt für die Gegenwart
Um die historischen Grundlagen noch etwas zu vertiefen, möchte ich auf Forschungsarbeiten von Jörg Purner, Professor für Architektur an der TU Innsbruck, hinweisen. Purner untersuchte Steinkreise und Kirchen in ganz Europa. Die Beispiele der Kathedralen von Angers, Amiens und Chartres sind die sprechendsten.
Diese Kirchen sind an besonderen ausgesuchten Plätzen errichtet. Auffallend ist, daß unter der Vierung, also in der Mitte des Kreuzgrundrisses, eine Überschneidung mehrerer Kraftlinien stattfindet. Mitten durch das Kirchenschiff verläuft auch eine starke Formation von Kraftlinien. Daraus kann geschlossen werden, daß nicht nur das Einfangen der energetischen Aufladung im Zentralpunkt der Kirche beabsichtigt wurde sondern auch die Ausrichtung des Gebäudes nach den natürlichen Kraftlinien. Der Besuch einer Kathedrale außerhalb der Touristenströme läßt jeden einigermaßen offenen Besucher erleben, daß hier ein besonderes Fluidum wirkt, eine Erhabenheit, dem Alltag entrückt. Wie wir heute wissen, ist es nicht nur der künstlerische Ausdruck des Baues und der Skulpturen sondern sehr wohl der gekonnte Umgang mit Geomantie, der den Menschen erhebt.
Es ist fast sicher, daß die Erbauer der Kathedralen, vielfach Mitglieder des Templerordens, ihr Wissen im Kontakt mit östlichen Weisen in Jerusalem vertieft haben und dann in den Bauhütten geheim tradierten. Mangels Aufzeichnungen blieb dem Forschergeist des 20. Jahrhunderts keine andere Wahl als eine Art radiästhetischer Archäologie zu betreiben und einen Teil der Geheimnisse wieder zu lüften. Daraus ist auch zu ersehen, wie spannend es war, heutige Architektur mit Geomantie oder vielleicht sogar altem Templerwissen anzureichern - ein Weg in ziemlich unbekanntes Gebiet - ein Experiment wie ich noch zeigen werde. Eine radiästhetische Untersuchung kann nur einen Istzustand dokumentieren. Inwiefern die Architektur, im besonderen die Proportionen des Raumes, die Stellung von Säulen, die Anordnung von Kuppeln oder überhaupt die Raumform das Schwingungsbild im Inneren verändert oder sogar eine Wirkung nach außen initiiert haben, das kann die Radiästhesie nur begrenzt leisten. Wir kennen ja den feinenergetischen Zustand vor Baubeginn nicht.
Als einen weiteren Vorgriff auf die noch zu zeigenden Projekte darf ich aber ankündigen, daß es sehr wohl eine Gestaltungsmöglichkeit der feinenergetischen Felder gibt. Geomantisches Bauen macht es sich zur Aufgabe, Bauten zu errichten, die als Resonatoren und Verstärker für feinenergetische Felder wirken und auch neue aufladende Kraftlinien erzeugen können. Ich habe das bei einigen Projekten nachweisen können und sogar die Erklärungen, wieso es dazu kommt, werden immer griffiger.
Ein Neuland für Architekten und Bauherren tut sich auf.
Es wird auch behauptet, daß ein geomantisch geglücktes Bauwerk gegen Abwitterung resistenter ist.
Die siebenhundertjährigen gotischen Kathedralen Frankreichs, aus eher anfälligem Kalkstein errichtet, nicht die jüngeren, könnten ein Beweis dafür sein. Die feinenergetischen harmonischen Frequenzen stärken nämlich den molekularen Zusammenhalt des Baustoffes und die kristallinen Anteile wirken als Empfänger. Die Obertöne der Trompeten von Jericho mögen wohl das Gegenteil bewirkt haben. Besonders verwunderlich sind gut erhaltene japanische Holztempel aus dem 11. Jahrhundert, und das in einem feuchtheißen Klima. Dort ist aber eher Feng Shui zuständig.

14. Die Physik der Geomantie
Da wir Geomanten den Anspruch haben, nicht nur Künstler zu sein, die den versteckten Gesetzen der Natur intuitiv auf die Spur zu kommen versuchen, ist die physikalische Radiästhesie entwickelt worden. Engagierte Radiästheten haben ganze Versuchsreihen veranstaltet und es hat sich herausgestellt, daß die gemuteten Anomalien und Reizzonen auf der Erdoberfläche den Charakter von elektromagnetischen Wellen haben und auch den Gesetzmäßigkeiten von Mikrowellen folgen. Es gibt bestimmte Frequenzspektren, deren Zuordnung zu besonderen Erscheinungen erfolgte wie z.B. unterirdischen Wasseradern, Bruchzonen im Gestein, Erzlagern oder auch den Globus umspannenden Gitternetzen. Die biologisch wirksamen Wellen bewegen sich im Mikrobereich und deren Länge liegt in den Zentimeter- und Dezimeterzonen.
In Kreuzungspunkten kann es zur Addition der Amplituden und somit zur Verstärkung kommen. Rechtsdrehende Wellen, physikalisch ausgedrückt rechtszirkular polarisiert, sind für den Geomanten besonders interessant, weil er mit diesen Wellen und deren Anregungen von baulichen Resonatoren seine hochschwingenden Bauten errichten kann. Als Resonatoren wirken alle Stäbe, Kanten, Holzkonstruktionen, Spiralen und andere Elemente, die wie Antennen Verstärkerfunktion haben und auch feine elektromagnetische Felder aufbauen. In Räumen treten Reflexionen und bei Durchgang durch die Flächen Brechungen der Strahlen auf, wie in Optik und Akustik. Richtig proportionierte und auf gesundheitsfördernde Wellenlängen abgestimmte Räume oder optimal in resonanzfähigem Abstand angeordnete Strahler, seien es nun Stäbe, Kanten oder ähnliches, erzeugen das gewünschte Raumfluidum. Die Wirklichkeit ist aber viel komplexer und man könnte sich in Einzelanalysen soweit verlieren, daß nie ein Entwurf zustandekommt.

15. Wechselwirkungen des menschlichen Geistes
Wie geht man also die Sache an, um zu einem positiv geomantisch wirkenden Projekt zu kommen. Die Tücke liegt nämlich darin, daß wir als Menschen nicht außerhalb des Systems agieren. Wir sind Teil des feinenergetischen Systems, das wir zu unseren Gunsten zurechtbiegen wollen.
Je nach Stärke unseres Geistes können wir feinenergetische Phänomene verändern, weil sie ebenfalls mit der psychischen Energie Resonanzeffekte eingehen. Nach meiner Erfahrung hängt das Entwurfsergebnis sehr stark von der Motivation des Entwerfers ab. Hat er die Absicht, ein Gebäude zu entwerfen, das auf Menschen heilsam wirkt, so wird er intuitiv das richtige Ergebnis finden. Einer der Leitsätze, deren Richtigkeit ich geprüft habe, lautet: ‘Die Energie folgt der Intention.’
Will ich Berühmtheit, so werde ich sie vielleicht erreichen aber möglicherweise auch ein Gebäude, in dem sich Menschen unglücklich fühlen. Irgendwie klingt dieser Ansatz absurd und unwissenschaftlich.
Glücklicherweise hat der englische Biologe Rupert Sheldrake die morphogenetischen Felder gefunden. Man könnte sagen, es handelt sich da um gespeicherten Geist. Mit der gebündelten Intention kann ich auf intuitivem Wege Information anzapfen und auf das Papier bringen. Je genauer ich die Problemstellung kenne, umso stimmiger wird das Ergebnis. Ich übe mich darin, bildlich gesprochen den Ton zu treffen. Ein Aha-Erlebnis, der kreative Durchbruch, ist die Antwort.
Erinnern Sie sich an die Sechseckformel der Kohlenstoffverbindungen, auf der die organische Chemie aufbaut. Sie wurde geträumt, ein Geschenk des Kosmos an den Forscher.

15.1 Geomantische Planmutung
Liegt der erste Entwurf auf dem Papier, aus Erfahrung, Wissen um das Programm und Intuition entstanden, so kann als nächster Schritt eine Planmutung vorgenommen werden. Da der Plan bereits alle Information enthält, können die Wellenlängen und das Resonanzverhalten mit der Lecherantenne abgegriffen werden.
Die Lecherantenne ist eine Spezialrute, nach einem Innsbrucker Physiker benannt, die es mittels eines auf die Wellenlänge einstellbaren elektrischen Schwingkreises erlaubt, die Wellenlängen millimetergenau zu bestimmen. Auf Grund des Gesetzes der Formähnlichkeit strahlt bereits der Plan das Wellenmuster des endgültigen Baues ab. Auch dieses Phänomen ist überraschend und kaum glaubhaft. Von einem Abbild der Wirklichkeit, einem Plan, in der Erde verborgene Informationen zu erhalten, sprengt ja bereits unsere Vorstellungen. Von einem Plan jedoch, der eine zukünftige Wirklichkeit vorwegnimmt, das Schwingungsmuster des noch nicht erbauten Gebäudes erkunden zu können, klingt wie Magie. Wir bewegen uns hier tatsächlich in einem Bereich, wo es nur mehr um Information im ursprünglichen Sinne geht, etwas unsagbar Feinem, der Idee von Plato vergleichbar oder dem unsichtbaren Genotypus der Biologie. Daher ist dieses Gebiet so fälschungsanfällig, ist es doch den Projektionen des Untersuchenden voll ausgesetzt. Viel Übung und Selbstüberprüfung ist unverzichtbar.
Die Übung schafft mehr Sicherheit darüber, ob das endgültige Gebäude auch wirklich ein so positives Schwingungsfeld aufbauen kann, wie es die Intention wollte.
Zur Bestätigung bitte ich gewöhnlich nach Fertigstellung der Bauten befreundete Spezialisten der Radiästhesie um eine Untersuchung. Natürlich muß diese Untersuchung unbeeinflußt erfolgen. Bis jetzt hat sie immer den Erwartungen entsprochen und sogar bessere Werte erbracht als die ersten Planmutungen.

16. Gebaute Beispiele: Privathäuser - energetische Anomalien
Damit meine bisherigen Aussagen stärker praxisbezogen werden, zeige ich eine Reihe von gebauten Beispielen und 3 Projekte der jüngsten Zeit, die noch in Planung sind. Mit jedem Projekt lernen wir dazu und ich möchte Ihnen unsere neuesten Erkenntnisse nicht vorenthalten.
Beginnen wir also mit PRIVATHÄUSERN. Aufgrund der Enge der Grundstücke ist es selten möglich, besondere aufladende Kraftlinien miteinzubeziehen, weil sie eher selten sind. Von Vorteil ist es aber, vor Planungsbeginn eine Begehung des Grundstückes vorzunehmen und im Zuge einer radiästhetischen Untersuchung Klarheit darüber zu gewinnen, ob es unterirdische Verwerfungen oder Wasseradern gibt. VERWERFUNGEN sind vertikale Verschiebungen der Gesteinsschichten im Untergrund. Sie erzeugen gewöhnlich ein wenig förderliches Strahlungsspektrum, das je nach dem Verlauf des Bruches auf der Oberfläche geortet werden kann und im Intensivbereich, der Schwerpunktzone, eine Breite von 30 - 50 cm hat. Auf solche Zonen legt man vorteilhafterweise Verkehrswege oder Räume für nur kurzen Aufenthalt.
Die WASSERADERN sind unterschiedlich zu bewerten. Es gibt Spektren, die rechtsdrehend sind und solche, die linksdrehend sind. In der Abstrahlungsrichtung gesehen ist die Wellenfortbewegung rechtszirkular wie der Gewindegang einer Schraube. Rechtszirkular polarisierte Wellen sind immer lebensförderlich, die linken nicht. Im Untergrund können sich höhenversetzt Wasseradern kreuzen. Sind es zwei rechtsdrehende, so entsteht auf der Erdoberfläche ein sehr anregender Punkt, bei linksdrehenden jedoch ein die Lebensenergie beeinträchtigender kraftabziehender Punkt. Im Zuge der Industrialisierung und der Verschmutzung der Grundwässer sind von ursprünglich 70% rechtsdrehenden Wasseradern nur mehr ca. 20% aller Wasseradern rechtsdrehend verblieben. Es wird zunehmend schwieriger, eine positive Wasseraderstrahlung in die Gebäudeplanung einzubeziehen. Die Vermeidung negativer Kreuzungen, besonders unter Schlafplätzen, wird jedoch immer wichtiger, da deren Wirkung krankheitsauslösend sein kann. Wir sprechen dann von geopathogenen Zonen.
Die letzte Gruppe von wichtigen auf der Erde vorkommenden Strahlungsphänomenen sind die GITTERNETZE. Hier handelt es sich um feinenergetische Bänder, die wie ein großer Maschendraht auf der Erdoberfläche liegen und den Globus wie die Meridiane umspannen.
Wahrscheinlich entstehen sie aus Interferenzen der Magnetlinien und dem Photonenstrom der Sonne. Diese Linien sind nicht sehr stabil, aber auch sie erzeugen in den Kreuzungspunkten energetische Säulen, die positiv, neutral oder negativ sein können, je nach Art der Überlagerung. Natürlich kommen von der Sonne und aus dem Kosmos eine Menge Frequenzen, die Träger der Lebensinformation sind. Dafür gibt es die Bezeichnungen Prana, Od, Vitalenergie, Orgon und andere. Diese Einstrahlungen sind nachgewiesenermaßen für die Pflanzen lebensnotwendig und mindestens so wichtig wie Licht.
Wie sehr sie es auch für den Menschen sind, erleben Sie im Hochgebirge, wo sie durch Dunst und Schmutz in der Luft kaum gefiltert sind. Man fühlt sich vitalisiert, fröhlich, kraftvoll. Es ist also kein Zufall, daß Bergkirchen gerne besucht werden, die tibetische Klosterkultur in der Höhe blühte und die Andenkulturen der Inkas so Großes hervorbrachten.
In praktischer geomantischer Anwendung heißt das also, daß einerseits auf die terrestrischen Strahlungsspektren Rücksicht genommen werden soll und andererseits der kosmischen Einstrahlung eine Brücke gebaut wird. Wie wir schon anfänglich gehört haben, folgen die Strahlen oder Wellen den optischen Brechungsgesetzen. Satteldächer und im Kleinformat Gaupen bündeln die einstrahlenden Energien in den Innenraum. Ist das der Grund, wieso alte Häuser so beliebt sind? Die Raumzone unter der Gaupe ist besonders gut geeignet für einen Arbeitsplatz, einen Ort für angeregtes Gespräch, nicht jedoch als Schlafplatz, weil die hohe Energie den Tiefschlaf nicht fördert. Aus dem Spiel der Gaupen entsteht eine Dachlandschaft, die den gezeigten Häusern architektonisch den unverwechselbaren Charakter verleiht.

17. Gebaute Beispiele: Seminarhaus
Das Projekt, das für mich den Grundpfeiler des geomantischen Planens bildete, ist das SEMINARHAUS "DIE LICHTUNG" in Rastenberg, meinem Heimatort. Es heißt "Die Lichtung", weil es auf einer Waldlichtung steht, die der Sturm geschaffen hat. Die Planung begann im März 1987, also genau vor 9 Jahren. Für mich war damals die Zeit reif geworden, Gewußtes und Erahntes in die Realität umzusetzen. Das Erahnte war größer als das Gewußte und so entschloß ich mich, dieses Geomantie-Experiment selbst zu finanzieren. Niemand konnte mir nämlich sagen, ob in heutiger Architektur in der Wirkung Ähnliches wie in der Gotik wieder erreichbar ist.
Als Architekt trägt man die Verantwortung für den mit dem Bauen verbundenen finanziellen Einsatz. Das Gelingen des Werkes, besonders wenn man Neuland betritt, beinhaltet ein großes Risiko. Auf Kosten eines Bauherren konnte ich das Experiment, Geomantie zu testen, nicht durchführen, das verbot mir meine Berufsethik.
Die Entwurfsidee war in wenigen Minuten geboren, so als ob es sich um ein Kopieren von etwas bereits Vorhandenem handelte.

17.1 Wirtschaftlichkeit des Projektes
Mir war bei Fertigstellung des Gebäudes nicht bewußt, daß der erste willentlich geomantisch konzipierte Bau der Neuzeit in Europa entstanden war. In den letzten 7 Jahren kamen Besucher und Seminarteilnehmer aus allen Ländern Europas und auch den USA, um dieses Seminarhaus zu erleben. Ich habe die Erfahrungen und Aussagen dieser Menschen gesammelt und bin jetzt sicher, daß das Haus in geomantischem Sinne sehr gut funktioniert. Es ist wirklich, und das war die Absicht, zu einem Akkumulator und Resonator für ultrafeine Energien geworden. Das Seminarhaus und die in der Folge nötigen Zusatzanlagen wie Nächtigungsmöglichkeit und Küche mit Eßraum sollten die Investitionskosten in vertretbaren Zeiträumen wieder einspielen.
Bis jetzt haben wir für unser Seminarhaus keine Werbung betrieben und trotzdem haben wir seit 2 Jahren über 200 Auslastungstage im Jahr. Von Hoteliers, die auch in das Seminargewerbe investiert haben, höre ich eher Klagen über schlechten Geschäftsgang. Unser Komfortangebot ist bescheiden, also ist es doch das besondere Raumfluidum, das unsere Klientel anzieht. Ich kann jetzt an die Öffentlichkeit treten und auf Grund der gemachten Erfahrungen ohne Spekulation darauf hinweisen, daß geomantisch geplante Bauten besser sind als Bauten ohne diesen Planungsparameter. Sind sie auch ein Wettbewerbsvorteil? Wahrscheinlich ja! Ich gebe aber zu bedenken, daß die Ausrichtung auf Wettbewerb, der ja den anderen ausschließen soll, dem Prinzip der Geomantie als einer ganzheitlich auf Harmonie und Ausgleich verpflichteten Wissenschaft entgegensieht. Heilende Architektur soll möglichst vielen geboten werden. Die ersten, die sie ermöglichen, dürfen aber daraus einen Wettbewerbsvorteil für sich in Anspruch nehmen, sind sie doch die Vorreiter einer neuen Ausrichtung, die Pioniere des Paradigmenwechsels.

17.2 Radiästhetische Voruntersuchung
Nun zur Erklärung, wieso das Seminarhaus als geomantisch wirkender Bau zu bezeichnen ist:
Auf dem Gelände wurden hochschwingende Achsen gefunden, die dem übergeordneten Hartmanngitter, das ist das bereits erwähnte Globalgitter, angehören. Die Hauptachse bildet das Rückgrat der Anlage. Sie ist Ost-West ausgerichtet. Auf dem Kreuzungspunkt mit einer Nord-Südachse mit der Qualität: "Ort der Lehre" wurde das Zentrum des 12-eckigen pyramidalen Rundbaues eingemessen. Auf der Orthogonalkreuzung des Hartmanngitters liegt auch eine Kreuzung des diagonalen Currygitters. Beide Gitterstrukturen sind rechtsdrehend mit hoher Intensität. Einen Punkt mit derartigen Überlagerungen nennt man einen Kraftort oder eine sakrale Kreuzung. Dazu kommt noch eine hochpotente Wasserader, die den Punkt mit Gefühlsintensität versorgt.

17.3 Energieakkumulation und Polarität
Jetzt ging es darum, einen Baukörper und ein Konstruktionssystem zu finden, das diese vorhandene Energiesäule über dem Kreuzungspunkt faßte, wie man eine Quelle oder auch einen Edelstein faßt. Ein zylindrischer Baukörper ist ein optimaler Resonator und Holzstäbe haben Antennenfunktion.
Der Zylinder steigert die magnetischen Felder, die dem Weiblichen, dem YIN, zugeordnet werden und die Antennen steigern die elektrischen Felder, die dem Männlichen, dem YANG, zugeordnet werden. Harmonie von Yin und Yang wird angestrebt, damit Intuition, das empfangende Wahrnehmen und die Mentalleistung, das bewußte Denken, gleichermaßen angeregt werden.
Diesem Prinzip gehorcht auch die Teilung des Hauses in einen nördlichen gemauerten Abschnitt, relativ geschlossen und über einen Keller in die Erde versenkt. Der südliche Teil ist eine reine Holzkonstruktion, über dem Boden schwebend und sonnendurchflutet. Die Polarität von erdig weiblich und luftig männlich ist gewahrt. Da unsere Zeit vermehrt der Intuition, des weiblichen Anteiles in uns bedarf, wird das Gebäude südlich von einer halbmondförmigen Wasserfläche begrenzt. Viele unserer Probleme sind deduktiv nicht mehr lösbar, weil sie zu komplex geworden sind. Über geschulte Intuition haben wir ein Instrument, holistisch vorzugehen, uns an die höhere Intelligenz des Kosmos anzuschließen.

17.4 Feinenergetische Wasserreinigung
Es gibt noch eine Menge von Details, die bedeutsam sind. Sie zu erklären würde eine weitere Stunde beanspruchen. Es sind bewußt eingesetzte Zahlen, Winkel und Symbole. Hervorheben möchte ich aber doch die Steinsetzungen im kleinen Teich. Angeregt durch die unterirdische hochschwingende Wasserader versetzen sie das stehende Wasser in eine höhere Frequenz. Seit 4 Jahren wird das Wasser nicht erneuert. Es gibt keinen Durchfluß und keine künstliche Sauerstoffanreicherung. Dieses Wasser ist völlig klar ohne jede Trübung. Der Effekt ist wohl der frappierendste der ganzen Anlage, weil er ohne jede Sensibilisierung des Betrachters mit freiem Auge erkennbar ist. Auch bei 26 Grad Wassertemperatur im Sommer bleibt das Wasser kristallklar.

17.5 Erfahrungen, Wirksamkeit, Anwendbarkeit
Was berichten die Teilnehmer aus den Seminaren? Die meisten Seminare dienen der Persönlichkeitsentfaltung und der Weckung unbekannter Potentiale. Die Auffassungsgabe ist gesteigert, die Ermüdung viel geringer und die Durchlässigkeit viel offener. Der Kontakt zu den inneren Tiefenschichten und der verborgenen Kreativität wird geschlossen und die Teilnehmer erleben sich mit ihrer eigenen Quelle verbunden. Die Lehrer berichten, daß ihnen die Gedanken nur so zufliegen und daß sie intuitiv einen viel besseren Zugang zu ihren Schülern haben. Im Vergleich zu anderen Orten werden die Seminarziele müheloser erreicht. Psychologisch ausgedrückt liegt ein hohes Transformationspotential vor. Wie wäre es, wenn man diese Möglichkeiten einem Konferenzraum zur Verfügung stellte, in dem die Strategien der Wirtschaftsführung einer großen Unternehmung ausgehandelt werden. Stellen Sie sich die Effizienzsteigerung vor, wenn Positionskämpfe der Entscheidungsträger entfallen, wenn Kooperation an die Stelle von Selbstbehauptung tritt.
Ohne eine gewisse Bereitschaft der Beteiligten, sich selbst zurücknehmen, wird es aber trotzdem nicht gehen. Willentliche Härte steht im Widerspruch zu den feinen harmonisierenden Schwingungen eines geomantischen Gebäudes. Unter psychischem Streß ist die Wirkung reduziert.

18. Bankgebäude, pyramidale Dachverglasung
Ein interessantes Experiment konnten wir beim Umbau einer BANKZENTRALE in die Wirklichkeit umsetzen. Das bestehende Gebäude wurde im Erdgeschoß und im 1. Stock völlig ausgehöhlt und die Innenhöfe mit Glas überdacht. Über der Schalterhalle errichteten wir eine Glaspyramide zur natürlichen Belichtung. Pyramiden erzeugen ein sehr starkes Strahlungsfeld, das zwei Wirkungen hat: einerseits belebend, öffnend und die Zellschwingung erhöhend, andererseits aber auch dehydratisierend - Wasser entziehend. Wichtig ist die Lage zur Nordrichtung und die Neigung der Seitenflächen. Die Pyramide ist das älteste und wirksamste Raumgebilde der Sakralarchitektur, wobei die Wirkung auf der Formqualität beruht. Sie erzeugt ihr eigenes Strahlungsmuster. Wir haben hier das purste Beispiel eines geomantischen Bauwerkes, das in seinem energetischen Verhalten stärker ist als alles, was vorher feinenergetisch da war. Die Pyramide spielt ihr eigenes Spiel und löscht alle geomantischen Vorbedingungen.
Aus der Erkenntnis, daß die Verwendung eines Pyramidendaches ein sehr subtiles Unterfangen ist, haben wir die Pyramide um exakt 30 Grad gegen die Nordrichtung verdreht und unter die Spitze einen Brunnen placiert. Eine Bank ist ja kein Einweihungsraum und die Entschärfung der Pyramidenwirkung erschien durchaus angemessen. Und siehe da, das achtstrahlige Speichenmuster der neuen Energiebänder belohnte das Experiment. Die Stadt hat einen neuen Energiestrahler.
Über dem von der Gebäudelängsseite an die Ecke verlegten Eingang wurde als Erker ein stilisierter gläserner Bergkristall gesetzt. Bergkristalle werden in der Homöopathie zu Heilzwecken verwendet. Unter dem Erker entsteht ein feinenergetisches Kreismuster, das auf den Eintretenden unbewußt entspannend wirken soll, entkrampfend für die folgenden Geldgeschäfte.
Das Arbeitsklima in der Bank ist sehr kooperativ geworden und die Aussage einer der Direktoren, daß man nach 2 Jahren Betrieb noch immer nicht wüßte, was man besser hätte machen können, beruhigt den Planer.

19. Altenheim, Lebensrückblick
Ein Projekt ganz anderer Art ist ein vom Land Niederösterreich finanzierter Bau, das LANDESPENSIONISTENHEIM in Zwettl. Es ist ein PFLEGEHEIM für Menschen, die sich selbst nicht mehr versorgen können und teils bettlägrig sind. Im Zentrum liegt die Kapelle wie in barocken Klosteranlagen. Das Heim ist die letzte Station im Leben der Insassen. Vor der Tatsache des Todes die Augen verschließen zu wollen wäre reine Selbsttäuschung. Hier geht es darum, eine Schwingung aufzubauen, die einerseits vitalisiert und andererseits den Blick in die eigene Tiefe frei gibt. Damit ist ein Erkenntnisprozeß gemeint, der die Sinnhaftigkeit der Stationen des eigenen Lebens erschließt.
Von Sterbebegleitern wissen wir, daß ein Mensch nur dann von seinem Leben loslassen kann, wenn er sich selbst verzeiht und sein Leben annimmt, so wie es war. Damit erleichtert er sich den Übergang und erspart sich sehr viel körperliches Leid und schmerzhafte Krankheit. Folgerichtig sollte die sakrale Komponente in einem Pflegeheim nicht fehlen.
Primär wollen wir das Leben fördern. Dem dienen all die Optimierungen in betrieblicher Hinsicht und der angebotene Komfort, auf den ich nicht eingehen möchte, weilSie zum Handwerk des Planers gehören. Uns interessieren hier die feinenergetischen Aspekte. Farbe ist Schwingungsträger, sie beeinflußt die Empfindung. Alle Rottöne vitalisieren, die Blautöne beruhigen und haben einen geistigen friedvollen Anteil. Diese beiden Farben wechseln sich ab, um freudige Belebung und Verinnerlichung aufkommen zu lassen.

19.1 Der Baukörper als Symbolträger
Es gibt aber noch eine Novität: die Zeichenhaftigkeit des gesamten Baukörpers ist energetisch von Bedeutung. Wie wir wissen, können Symbole Träger einer besonderenInformation, einer spezifischen Kraft sein. Das Heim ist ein Megasymbol mit 65 m Seitenlänge, es hat abbildhaft die Form des Skorpions. Was hat dieses Stacheltier mit Architektur zu tun, werden Sie berechtigterweise fragen. Seit Babylon trägt das Sternzeichen des Skorpions die Bedeutung der Transformation, des Prinzips "Stirb und Werde", des Weges durch die Dunkelheit ins Licht. Es ist die Energie der Befreiung aus dem Leiden. Geomantie kann auch so betrieben werden, daß wir uns in die Weisheit alter Mythen einschwingen.
Das Gebäude wird zum Resonanzkörper eines uralten morphogenetischen Feldes, das durch Jahrtausende vom menschlichen Geist genährt wurde. Dieses Kraftfeld sollten wir nicht unterschätzen, treten wir doch in Verbindung mit einer archetypischen Elementarität. Die Zangen des Skorpions sind 2 Wintergärten, der Stachel eine Geländewulst.
Ich kann noch nicht behaupten, daß der geschilderte Input all das Erwartete auslöst, weil das Gebäude erst im Juli 1996 eröffnet und bewohnt wird. Sie erinnern sich aber an den Grundsatz: Die Energie folgt der Intention. Sie hat es insofern bereits getan, als wir eine neue sehr starke Kraftlinie in der Gebäudeachse radiästhetisch nachweisen konnten. Im Altarpunkt kreuzen sich auch 2 rechtsdrehende Wasseradern, eine weitere über die Maßen erstaunliche Tatsache. Wer hat uns gelenkt, als wir das Gebäude positionierten? Die Aufladung des Gebäudes findet bereits statt. Dazu ein Kontrapunkt: Die vorgesehene Bauzeit wird um 4 Monate unterschritten und die kalkulierten Kosten um 3 bis 5% unterboten. Das ist bei einer Investition von 20 Millionen Mark auch kein Kleingeld.

110. Neuplanungen: Zubau Saunalandschaft, Geomantie der Dreiecke
Ich möchte Ihnen noch Projekte vorstellen, die wir in Planung haben und deren Baubeginn für 1996 vorgesehen ist.
Viel Freude hatten wir mit einem Zubau an ein Hotel in Kärnten. Es ist eine SAUNALANDSCHAFT, die so ausgelegt ist, daß neben der üblichen freien Nutzung auch eine von einem Trainer geführte Entspannungsreise durch die einzelnen Stationen erfolgen kann. Die letzte Stufe ist ein Becken, gefüllt mit Salzsolewasser. Der Körper schwebt schwerelos, Unterwasserklänge und Lichteffekte befreien von der Last des Alltags und eröffnen den Zugang zur Glückseligkeit. Damit das auch wirklich passieren kann, haben wir wieder in unserem geomatischen Repertoire gesucht und eine Entsprechung in der Geomantie des Hexagrammes gefunden. Wenn sich zwei gleichzeitige Dreiecke durchdringen, bedeutet dies nach altem Geheimwissen, daß sich Himmel und Erde begegnen. Die Konstruktion des Dachtragwerkes zeigt diese Durchdringung der Dreiecke. Balken sind feinenergetische Stabantennen und gleichzeitige Dreiecke sind wegen des 60-Gradwinkels harmonische V-Antennen. Die Lichtkuppel zentriert die Energie. Die Planprüfung mit der Lecherantenne läßt ein sehr erfreuliches Ergebnis erwarten. Ich wünsche dem Bauherren, daß ihm diese Anlage viele neue Stammgäste beschert. Wenn die sehr angenehmen Frequenzen dem einen oder anderen Besucher das Herz öffnen, wir haben nämlich auch die Frequenz des Herzchakras eingebaut, dann freuen sich die Anverwandten und auch die Architekten.

111. Produktions- und Seminarzentren für Aura Soma USA, Texas
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten bauen wir das AMERIKA ZENTRUM FÜR AURA SOMA. Aura Soma ist ein englisches Unternehmen, daß weltweit Heilöle verkauft. Diese Balanceöle sind farblich wunderschön anzusehen und wirken nicht chemisch sondern homöopathisch über Heilfrequenzen. Aura Soma ist der erste Auftraggeber, der ein geomantisch optimiertes Projekt bestellte. Der Auftrag kam zu uns, vielleicht weil es sonst kaum jemanden gibt, der offiziell zugibt, geomantische Architektur zu betreiben. Der Ansatz ist ja in Fachkreisen noch nicht salonfähig.
Ein Bauherr, dessen Produkte - feinenergetisch hergestellt - ein Welterfolg sind, mit 50%igen Umsatzsteigerungen pro Jahr, ist da weniger skeptisch.

111.1 Firmenidentifikation über die Grundrißidee
Land in Hülle und Fülle, das eröffnete die Möglichkeit, nicht nur ein Gebäude sondern die Lage der Einzelgebäude zueinander in einen geomantischen Bezug zu bringen. Das Zentralgebäude steht zwar auf einer tiefliegenden rechtsdrehenden Wasseraderkreuzung, die zusätzlich von einer Leylinie gequert wird, also bereits eine hervorragende Voraussetzung für eine Aufladung.
Bei Betrachtung der Gesamtanlage spürt man aber, daß hier noch mehr angeboten wird. Die vier Gebäude treten in einen energetischen Dialog und laden sich gegenseitig auf. Bereits nach der Markierung der Mittelpunkte der 4 Einheiten im Gelände begannen die feinen Energien zu fließen, das konnte ich Anfang Februar 1996 zu meiner Überraschung feststellen.
Es läßt den Schluß zu, daß der gezeichnete Plan bereits mit dem Baugelände in Resonanz steht. Sie erinnern sich an das Prinzip der Formähnlichkeit. Wir betreten hier wirklich Neuland und kommen nicht aus dem Staunen, was der Geist alles vermag. Wir Menschen sind Teil des Informationssystems und nicht nur die Beobachter.
Das Wegenetz nimmt die beiden Elemente für die Herstellung der Aura Soma Balanceöle auf: das Blumige der Pflanzenextrakte und das Kristalline der Edelsteinstäube. Die Farbe kommt von Pflanzbeeten. Grundrißidee und Firmenidee sind deckungsgleich. Daher auch die begeistere Aufnahme des Projektes vom Firmenchef.

111.2 Anregung der Spiralenergien
Wie wir bereits gehört haben, entstehen über Kraftpunkten vertikale Energiesäulen. Sie haben einen spiraligen Verlauf. Die energetische Idealspirale gleicht der Doppelhelix der DNS unserer Zellen. Energie pulsiert erst richtig, wenn sie dem Polaritätsgesetz gehorcht. Sie soll gegenläufig fließen, damit ein Austausch von Himmel und Erde erfolgt, von kosmischer Einstrahlung und terrestrischer Abstrahlung. Im chinesischen Weltbild des Tao pulsieren Yin und Yang und die westliche Hermeneutik proklamiert "Wie oben so unten". Auf den Dächern der Gebäude sieht man Spiralformationen, innen rechtsdrehend und außen linksdrehend. Damit unterstützen wir die gegenläufig polarisierte Energiebewegung. Wir bauen eine Spiralantenne als Verstärker für Sendung und Empfang von Vitalenergie, Orgon oder Prana.

111.3 Harmonikale Maßverhältnisse für Energieverfeinerung
Maßverhältnisse für harmonikales Bauen sind in aller Munde. Wie kann man eine Geometrie finden, die nicht beliebig manipulierbar ist? Gibt es eine harmonikale Lichtgeometrie, die berechenbar ist ? Wenn man das platonische Jahr, das ist eine Kreiselbewegung der Erdachse in fast 26.000 Jahren, das Sonnenjahr von 365 1⁄4 Tagen und den Tag mit 24 Stunden durch einige Kunstkniffe in Farbfrequenzen umrechnet und durch einen weiteren Schlüssel in Längen verwandelt, erhält man ein Maßsystem, das mit der Sonne harmoniert. Es harmoniert auch mit dem Menschen und seinen feinenergetischen Empfängern, den sogenannten Chakren. Vor kurzem konnte ein Wiener Elektroniker meßtechnisch die Existenz der Chakren nachweisen. An den Stellen, wo sich traditionsgemäß die Chakren befinden, kreuzen sich am Rückgrat die äußeren Nervenfasern. Chakren werden von den feinen Frequenzen angeregt und versorgen den Körper mit Vitalenergie.
Die Größenverhältnisse des Zentralgebäudes wurden so festgelegt, daß das angesprochene Maßsystem ein harmonikales Verhältnis zu den Urgrößen der Planeten- und Farbfrequenzen der Chakren bildet. Die Regeln der Oktavierung und des Quintensprunges machen das möglich. Radiästhetisch geprüft ergibt das eine sehr intensive Konzentration des feinenergetischen Feldes in dem zukünftigen Gebäude und wir erhoffen uns, daß die Kursteilnehmer in kurzer Zeit über sich selbst hinauswachsen. Das dem Entwurf zugrundeliegende Bild der Solargeometrie ist doch einigermaßen faszinierend und sieht fast aus, als ob die Galaxie auf unseren Zeichentischen zu Besuch gewesen wäre.

112. Rundgarage, auch hier Geomantie?
Ich möchte Sie jetzt wieder auf den Boden der realen Bedürfnisse der Gegenwart zurückführen und ein so profanes Bauwerk wie eine PARKGARAGE vorstellen. Nach mehrmonatiger Recherche haben wir einen Typus gefunden, der den Prüfern der Verkehrstechnik wie das Ei des Kolumbus erschien. Im Frühjahr 1997 kann man diesesGebilde in der Realität bewundern. Die Orientierbarkeit ist exzellent und sogar der unterirdische Teil bekommt natürliches Licht. Bei 340 Stellplätzen ist der Flächenbedarf inklusive Erschließung etwas unter 25 m2 je PKW, ein sehr guter Wert und erfreulich ökonomisch. Die Rundgarage ist eine flachgeneigte Spirale, und wie könnte es anders sein, auch ein geomantisches Bauwerk. Ob wir bessere Abgaswerte erreichen, weil in dem Zylinder von 56 m Durchmesser eine Konzentration des Orgon stattfindet, wagen wir nicht zu prognostizieren. Es könnte aber doch der Fall eintreten, daß die Geruchsbelästigung geringer ist. Im Seminarhaus "die Lichtung", dem Beispiel am Anfang, ist es tatsächlich so, daß der Muff nach harter Therapiearbeit mit 20 Teilnehmern in 10 Minuten Pause weg ist.
Erstaunt es Sie noch, daß diese Parkgarage der idealen Gralsburg, wie man sie im 19. Jahrhundert erträumte, zur Verwechslung ähnlich sieht? Ein Mittelalterexperte machte mich darauf aufmerksam!
Habe ich Sie überzeugen können, daß wir an der Schwelle zu einer neuen Architektur stehen? Ich hoffe Ihre Phantasie für zukünftig Mögliches beflügelt zu haben und danke für Ihre Geduld.

Der Artikel erschien im Internet zuerst auf der Seite des!-URL=http://members.surfeu.at/oerad/archiv.html-!Österreichischen Verbands für Radiästhesie und Geobiologie!-/URL-!