Vier Fragen an die Geomantie
Fragestellung und Vorwort zum 2. Teil der Standortbestimmung "Was ist Geomantie?"
Die Ausgabe des ersten Teils von "Was ist Geomantie?" haben wir nicht ohne leichtes Zittern in den Knien verschickt - würden wir nicht scharfe Kritik ernten, wenn wir uns erlauben, auf der Suche nach einer Selbstdefinition derart gegensätzliche und zum Teil auch deutlich kritische Standpunkte Seite an Seite zu setzen? Den vorliegenden zweiten Teil haben wir schon mit einem Aufatmen begonnen, denn für unser Unterfangen ernten wir rundherum ungeteilte Zustimmung. Paul Devereux beispielsweise hat uns geschrieben: "Hagia Chora unternimmt das, wozu derzeit in England niemand bereit zu sein scheint - nämlich tatsächlich infrage zu stellen und zu diskutieren, was wir hier eigentlich tun (oder lassen)." Jetzt liegt allerdings die Arbeit vor uns allen, die Quintessenz aus den vielen Stellungnahmen herauszuarbeiten - Gemeinsamkeiten, Gegensätze und die zentralen Fragen. Jede/r wird das einerseits für sich selbst tun, doch wir werden auch die öffentliche Diskussion darüber fortführen. Der Spiegel nämlich, den uns die übrigen gesellschaftlichen Bereiche vorhalten, ist die beste Unterstützung für unsere Selbsterkenntnis.
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