Geomantie und Radiästhesie
Die Geomantie befasst sich wie andere Mantiken mit der Frage, wie Menschen der Erde begegnen und wie ihre persönliche Einstellung zu ihr ist. Andere Mantiken umreißen die Gebiete Aeromantie (Stürme, Kalmen, Windhosen, Einstrahlungspunkte und anderes mehr), Hydromantie (Wasseradern, ruhende und fließende Gewässer, Städte am Wasser, Wasser als Resonator und dergleichen) und Pyromantie (Vulkanismus, Umgang mit Wärme). Oft werden diese Mantiken als Wahrnehmungsebenen leichtfertig der Geomantie im allgemeinen zugeordnet. Das ist aus der Sicht eines Geomanten, der radiästhetisch vorgeht, verständlich, stehen doch alle Mantiken in Bezug zum fühlenden Menschen. "Persönliche Einstellung" meint, den Menschen als resonanzfähiges Lebewesen zu deuten - wörtlich genommen: ein "Durchklinger" (lat. personare = durchklingen, resonieren). Menschen sind in der Lage, mit schwach energetischen Schwingungserscheinungen elektromagnetischen Charakters ("feinstofflichen Schwingungen") in Resonanz zu treten, Strahlungsphänomene zu erfühlen und neuerdings mit Hilfe geeigneter Antennen auch zu verifizieren. Jedoch bleibt die Herangehensweise an geomantische Phänomene in großen Teilen immer ein individueller Erkenntnisakt. Hilfestellung zur Erfassung geomantischer Phänomene bietet uns die Physik, insbesondere durch die Gesetzmäßigkeiten der Schwingungslehre. Nimmt man "Physik" wörtlich, bedeutet dies "Naturbeobachtung", wie das dtv-Lexikon sagt. Unsere Erde ist, wie alle Himmelskörper, ein hochfrequenter Strahler. Erkenntnisse über die Frequenzspektren anderer Sterne sind uns aus dem Wissensgebiet der Radioastronomie bekannt. Im Inneren der Erde befindet sich heißes Magma aus flüssigem Gestein. Entsprechend dem Bunsenschen Rauschgesetz geben solche Hochtemperaturerscheinungen Wellenlängen in fast allen Schwingungsbereichen ab.
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