Informationsmedizin
Geschichte,
Theorie und
Anwendung von informationellen Konzepten in der Heilkunst
Wie der Impuls zustande kommt, der die Selbstheilungskräfte eines Menschen aktiviert, und wie er sich überträgt, kann niemand mit Sicherheit erklären. Erfahrung lehrt, dass die Kraft eines Heilers erstaunliche Wirkung zeigen kann. Schamanische Kulturen nutzen oft Symbole als Katalysatoren zur Aktivierung heilerischer Fähigkeiten. So auch Maria Sagi, die dieses Phänomen auf das Fundament einer holistisch-naturwissenschaftlichen Weltsicht stellt.

Information ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit. Deutsche Begriffe ähnlicher Bedeutung sind Nachricht, Auskunft, Anzeige, Bericht, Botschaft oder Bescheid. Das entsprechende lateinische Verb zu diesem Fremdwort ist informare ? "formen", "gestalten", "bilden". Im englischen Wörterbuch finden wir als erste Bedeutung "durchdringen", "erfüllen". Was aber durchdringt nun was, worüber wird Auskunft geben, was ist es, das berichtet, formt und gestaltet? Nachrichten sind geistiger und nicht materieller Natur, und dennoch formt eine Nachricht unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Wie erschüttert sind wir, wenn wir von Naturkatastrophen oder Unfällen hören ? wir sind sofort bereit zu helfen. Die Nachricht formt den Empfänger. Shannon und Weaver definierten 1949 einen auf technische Systeme beschränkten Informationsbegriff, der von anderen Wissenschaftsbereichen aufgegriffen wurde. Ein Computer wird allerdings bei der Informationsvermittlung nicht verändert, ein Tier oder ein Mensch aber sehr wohl. Wo liegt nun die Brücke zwischen Information und Medizin, welchen Stellenwert hat sie im Heilungsprozess? Aktuelle Forschungen und Heilverfahren legen nahe, dass die Botschaft, die Information, ohne Zutun biochemischer Mittel Heilung anregen und fördern kann. Information ist etwas rein Geistiges und benötigt für ihre Übermittlung entsprechende Träger. Diese können sein:
- bewusste Gedanken, Gefühle, Emotionen, sowohl positiv ausgerichtete ? wie z.B. der gute Wille, erhabene Gedanken, Mitgefühl, Liebe, Begeisterung, Verehrung, Zärtlichkeit, Fürsorge, Gebet, Dank ? als auch negative, wie Bosheit, Hass, Feindseligkeit, Neid, etc.,
- unbewusste, unterdrückte Gefühle und Emotionen (in der Mehrzahl negativ),
- symbolische Zeichen ? wie religiöse Symbole der Naturvölker ?, deren Gesichtsbemalung zu Heil- und Kampfzwecken, Tätowierung, heute gebräuchliche Symbole für Energetisierung und Selbstheilung wie Reiki oder die tibetischen Symbole nach Christian Weber.
- die nur durch das vegetative Nervensystem (bzw., wie wir später sehen werden, durch den feinenergetischen Körper) wahrnehmbaren geometrischen Formen, wie zum Beispiel das Strichcodesystem von Erich Körbler (vgl. "Körpersprache" und "Kraft der Form" von Maria Sagi, Hagia Chora Nr. 4 und 5).
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