Heilung durch Informationsmedizin

Maria Sagi beschreibt ihre Methode der energetischen Heilung und begründet die Informationsmedizin aus dem Psi-Feld Ervin Laszlos.

von Maria Sagi

Wie der Impuls zustande kommt, der die Selbstheilungskräfte eines Menschen aktiviert, und wie er sich überträgt, kann niemand mit Sicherheit erklären. Erfahrung lehrt, dass die Kraft eines Heilers erstaunliche Wirkung zeigen kann. Schamanische Kulturen nutzen oft Symbole als Katalysatoren zur Aktivierung heilerischer Fähigkeiten. So auch Maria Sagi, die dieses Phänomen auf das Fundament einer holistisch-naturwissenschaftlichen Weltsicht stellt.
Dieser Text ist die unredigierte und ungekürzte Originalfassung des Artikels "Informationsmedizin" der Autorin, der in Hagia Chora Nr. 9 erschienen ist.

HEILUNG DURCH INFORMATIONSMEDIZIN:

THEORIE UND PRAXIS

Teil 1: Theoretische Überlegungen

Information ist ein Schlüsselbegriff unserer Zeit. Deutsche Begriffe ähnlicher Bedeutung sind Nachricht, Auskunft, Anzeige, Bericht, Botschaft oder Bescheid. Das entsprechende lateinische Verb zu diesem Fremdwort ist informare - "formen", "gestalten", "bilden". Im englischen Wörterbuch finden wir als erste Bedeutung "durchdringen", "erfüllen". Was aber durchdringt nun was, worüber wird Auskunft gegeben, was ist es, das berichtet, formt und gestaltet?

Nachrichten, Berichterstattungen sind geistiger und nicht materieller Natur, und dennoch formt eine Nachricht Gedanken, Gefühle und Handlungen sowohl in individueller als auch in gesellschaftlicher Hinsicht. Bedenken wir nur, wie erschüttert wir sind, wenn wir von Naturkatastrophen oder Unfällen hören, und wie stark dies unsere Handlungen beeinflusst. Um Hilfe zu leisten, sind wir bereit, materielle Güter und eigene Kräfte aufzubringen sowie unsere Zukunftspläne zu ändern. Die Nachricht formt den Empfänger: dies gibt der Information für den Menschen - oder weiter gefasst für alles Lebendige - eine so hohe Bedeutung.

Shannon und Weaver definierten 1949 einen auf technische Systeme beschränkten Informationsbegriff, der von anderen Wissenschaftsbereichen aufgegriffen wurde. Ein Computer wird bei der Informationsvermittlung nicht verändert, ein Tier oder ein Mensch aber sehr wohl.

Wo liegt nun die Brücke zwischen Information und Medizin, welchen Stellenwert hat sie im Heilungsprozess?

Aktuelle Forschungen und Heilverfahren legen nahe, dass die Botschaft, die Information, auch ohne Zutun materieller, biochemischer Mittel einen aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus beeinflussen und wiederherstellen kann, also in der Lage ist, die Heilung des kranken Organismus zu bewirken. Information ist etwas rein Geistiges und benötigt für ihre Übermittlung entsprechende Träger. Diese können sein:

  • bewusste Gedanken, Gefühle, Emotionen - sowohl positiv ausgerichtete, wie z.B. der gute Wille, erhabene, positive Gedanken, Mitgefühl, Liebe, Begeisterung, Verehrung, Zärtlichkeit, Fürsorge, Gebet, Danksagung - als auch negative, wie z.B. Bosheit, Hass, Feindseligkeit, Neid, etc.,
  • unbewusste, unterdrückte Gefühle und Emotionen (mehrheitlich negativ ausgerichtet),
  • symbolische Zeichen - wie religiöse Symbole der Naturvölker -, deren Gesichtsbemalung zu Heil- und Kampfzwecken, Tätowierung, heute gebräuchliche Symbole für Energetisierung und Selbstheilung wie Reiki oder die tibetischen Symbole nach Christian Weber.
  • die nur durch das vegetative Nervensystem (bzw., wie wir später sehen werden, durch den feinenergetischen Körper) wahrnehmbaren geometrischen Formen, wie zum Beispiel das Strichcodesystem von Erich Körbler (vgl. "Körpersprache" und "Kraft der Form" von Maria Sagi, Hagia Chora Nr. 4 und 5).
  • Bemerkenswert ist, dass die parallelen Linien und das gleichschenkelige Kreuz der Körblerschen Strichcodes als geheime Heilzeichen bei den Schamanen, Heilern und Zauberern der in Afrika, Indien, Süd- und Nordamerika lebenden Stämme auch heute noch gang und gäbe sind. Bei den Huichol-Indianern in Mexiko werden z.B. gleichschenkelige Kreuze diverser Größe als Schutzzeichen ausgehängt. Die Frujen (Zauberinnen) schützen die Gesundheit der Huicholes mit Hilfe von Körpermalerei, wobei dem gleichschenkeligen Kreuz eine herausragende Rolle zukommt. Ebenfalls von Interesse sind die Tätowierungen des in den Ötztaler Alpen gefundenen, ca. 4000 Jahre alten mumifizierten Mannes, dessen Rücken mit parallelen Linien und einem gleichschenkeligen Kreuz bezeichnet war. Nun stellt sich die Frage, seit wann der Mensch die Heilung aufgrund von Informationen kennt. Sie lässt sich nur durch medizinhistorische und ethnographische Forschungsarbeit genauer beantworten. Es lohnt sich trotzdem, einen kurzen Abstecher in die Geschichte zu machen, welche auch bei diesem Thema eine unerschöpfliche Fundgrube von interessanten Fakten darstellt.

    Sowohl in den antiken Zivilisationen als auch bei den in ursprünglichen Stammeskulturen lebenden Naturvölkern war und ist es für die Menschen selbstverständlich, sich als ein integrierter Teil ihrer Umgebung zu sehen und ständig in Kommunikation mit allem Lebendigen zu sein, so dass die ständige Wechselwirkung mit der Aussenwelt wesentlich zu ihrer Erfahrungswelt gehörte. Die "außersinnliche Wahrnehmung" (ASW), die Wahrnehmung der feinen Resonanzen der umliegenden Welt, hatten sie noch nicht unterdrückt. So genannte feinstoffliche Energien wahrzunehmen, gehörte zu ihrer täglichen Erfahrung und war somit auch Gegenstand des bewussten Nachdenkens über die Zusammenhänge der Welt. Vor diesem Hintergrund war es auch selbstverständlich, dass die Natur nicht nur aus der physikalischen Materie besteht, sondern dass der stoffliche Körper des Menschen lediglich eine Dimension des lebendigen Wesens darstellt. Die Energie des die Welt durchdringenden Geistes war als ein integrierter und das alltägliche Leben wesentlich steuernder Impuls verstanden, wie es auf der Tafel des Hermes Trismegistos stand: "Wie oben, so auch unten". Die Menschen waren Teil der ökologischen Einheit, welche Erde und Natur für sie bildeten. Sie kannten und lebten mit den "feinen Energien" der Natur, sowohl den natürlichen, als auch den übernatürlichen.

    Dementsprechend war den damaligen Menschen die seelische, geistige und energetische Dimension bewusst, und sie befassten sich mit deren Heilung ebenso wie mit der Heilung des stofflichen Körpers. Vielfach wurde gerade ein körperliches Leiden mit Hilfe der weiter gefassten Dimensionen erst erreicht.

    Heilung im Altertum

    Jede der antiken Kulturen schuf ihr Glaubenssystem, in dem sich ihre jeweilige holistische Weltanschauung ausdrückte. Ich möchte nur einige Beispiele hervorheben:

    In der frühen chinesischen Naturreligion sowie im Daoismus wurden die kosmischen Energien mit dem Yin-Yang-Prinzip dargestellt - eine synthetisierende und dialektische Theorie. Ihre Grundformel besteht darin, dass ein einzelner Teil eines Systems nur durch seine Beziehungen mit dem Ganzen erfassbar ist, dies gilt von der kleinsten Einheit bis hin zur größten. Das Yin-Yang-Prinzip definiert sich durch die von zwei Polen geformte Einheit und eignet sich somit gut, um die Abläufe der lebendigen Natur zu beschreiben und verstehen zu lernen. Diese Art der Metaphysik betont die Wahrnehmung des gesamten Bildes. Sie widerspiegelt sich auch in der chinesischen Medizin. Die Chinesen betrachten jeden Menschen als einen Miniaturkosmos, in welchem die Harmonie des Yin (empfangend, passiv, dunkel, kalt, Ruhe, Nach-Innen-Kehren, Anpassung, Verminderung, Abnahme, Mond) und des Yang (aktiv, glänzend, warm, Bewegung, Erregung, Vitalkraft, Helligkeit, Nach-Außen-Kehren, Zunahme, Wachstum, Sonne) sowie die Strömung des Qi, der vitalen Energie, in einer für ihn typischen Komposition realisiert ist. Die Jahrtausende alte Akupunktur, die eher als Kunst denn als Wissenschaft bezeichnet werden müsste, stellt die wichtigste Methode der chinesischen Medizin dar. Im Wesentlichen geht es hier darum, das Gleichgewicht des Energieflusses in einem Energiesystem wiederherzustellen, dessen physischer Träger nicht mit physikalischen Mitteln messbar ist. Durch Beeinflussung einzelner Akupunkturpunkte mit Nadeln, Massage oder - wie neuere Enwicklungen zeigen - auch durch geometrische Formen kann jedoch offenbar ein Organismus wesentlich beeinflusst werden. Wir können nur mit Erstaunen und Bewunderung diesen Zweig der Medizin betrachten, welcher mit einer solchen Vollkommenheit das Zusammenspiel von feinenergetischem Fluidum und den Funktionen des physischen Körpers in einem lebenden Wesen ausdrückt.

    Im alten Ägypten sah man in einem Individuum im Wesentlichen drei Ebenen: Körper, Seele und Geist. Diese waren aber lediglich als grundlegende Ausgangspunkte gedacht, denn im Laufe der Entwicklung der Religion wurden immer feinere Schichten der Persönlichkeit beschrieben. Die Wahrnehmung, Pflege und Schutz der Tiefschichten der Persönlichkeit waren wichtig, um der Person nach ihrem Tod ein glückliches Leben im Jenseits mit Osiris zu ermöglichen. Obwohl die verschiedenen Papyrusrollen unterschiedliche Kombinationen von Persönlichkeitsschichten darlegen, unterscheidet man generell zehn Ebenen: Sahu (kosmischer Körper), Ka (der Energiekörper des physischen Körpers), Ba (geistiger Kanal), Khabit (Schatten), Khu (geistiger Körper), Khat (physikalischer Körper), Hari (das physikalische Herz), dessen ätherischer Doppelgänger Ab (Herz oder Gewissen) ist, Sekhem (Vitalkraft) und Ren (Name). Die Ärzte sorgten für die Gesundung des Körpers, Priester und Zauberer ihrerseits für die Genesung des Geistes.

    Das frühe hinduistische Wissen wurde zwischen 1500 und 500 vor Chr. von Brahma durch die "sehenden" Riskis an die Menschen weitergegeben und in den Veden aufgezeichnet. Gemäß den Veden besteht der Mensch aus einem physikalischen und einem feinstofflichen Körper. Die miteinander verbundenen feinstofflichen Schichten bewirken gleichzeitig auch die energetische Versorgung des Körpers. Die kosmischen Energien strömen über mehr als 350.000 Nadis (Energiekanäle) und über 7 Hauptchakren (Energiezentren).

    In ähnlicher Weise ist dies auch in den buddhistischen Lehren von Tibet verzeichnet. Sowohl in der hinduistischen als auch in der tibetanischen Medizin heilt man die geistigen Übel des Menschen in den verschiedenen Bewusstseinsebenen der diversen Auraschichten über fein abgestufte geistige Wege z.B. mit Hilfe der Meditation, geistigem Yoga oder Symbolen.

    Der heilende Gott der antiken Griechen, Asklepios mit seiner Tochter Panakeial und der heiligen Schlange neben seinem Thron ist bis heute das Zeichen der Heilkunst. Bereits die homerischen Dichtungen 900 v.Chr. verehren ihn als wichtigsten Gott der Heilung. Im gesamten folgenden halben Jahrtausend dienten Priester in seinen Heil-Sanktuarien. In Hellas waren um 500 v.Chr. etwa 340 Heiltempel bekannt, in denen man den Tempelschlaf praktizierte: Der Patient wurde während einiger Tage mit Diät, Bädern, Gymnastik und Gesprächen vorbereitet und dann zu der für diesen Zweck bestimmten Schlafstelle des Tempels geleitet. Die Heilung erfolgte im Schlaf unter dem Segen von Asklepios. In der Glanzepoche der griechischen Kultur pilgerten die Kranken zu den riesigen Tempeln in Epidauros, Pergamon, Kos und Athen, und der hohe Stellenwert des heilenden Schlafes blieb noch für weitere fünfhundert Jahre erhalten.

    Bemerkenswert sind die Vorstellungen der Griechen über das körperliche und geistige Wesen des Menschen. In der neuplatonistischen Auffassung besteht das Individuum aus fünf wichtigen Bestandteilen: Soma - der physische Körper, Psyche - die individuelle Persönlichkeit, Thymos - der aktive, rationale und sterbliche Mensch, Pneumon - die vitale Energie, und Nous - der höhere oder göttliche Geist. Mit dem Tod verschied das Thymos, und die Psyche begann ihre Reise ins Jenseits. Im Wesentlichen entsprechen das Thymos und die Psyche den Daseinsaspekten von Ka und Ba im alten Ägypten.

    Aus diesen wenigen Beispielen geht bereits hervor, wie vielfältig die Weltanschauung der verschiedenen antiken Kulturen waren, wobei allen gemeinsam ist, dass die Naturwissenschaft sich vom philosophischen und Glaubenssystem noch nicht getrennt hatte. Seit dem Beginn des Mittelalters setzte jedoch in Europa parallel zur ständig stärker werdenden Herrscherrolle der christlichen Kirche eine andere Entwicklung ein: Nach der Erfindung des Teleskops in der Wiege der Naturwissenschaften und dem Wirken von Persönlichkeiten wie Giordano Bruno und Galileo Galilei, konnte die Kirche ihren alleinigen Herrschaftsanspruch nicht weiter aufrecht erhalten. Es kam zur Aufspaltung von Naturwissenschaften und humanen Wissenschaften. Galilei sagte: "Primäre Qualitäten sind, was wir messen können" (Gewicht, Größe, Entfernung etc.), "sekundäre Qualitäten sind, was unser Geist auffasst" (Farbe, Geruch, Schönheit etc.). Die Naturwissenschaften befassten sich von da an nur noch mit den Eigenschaften der Materie. In der Folge wandelte sich auch die Sinnesempfindung der Menschen. Man war nun der Meinung, dass es in der Welt ausschließlich Materie und deren verschiedene Erscheinungsformen gebe. Sämtliche Informationen, die auf weitergehende Realitäten hindeuteten, wurden unterdrückt, so z.B. die außersinnlichen Wahrnehmungen für feinstoffliche Ebenen. Wenn jemand doch solcherart Erlebnisse hatte, betrachtete man dies als unwesentlich. Vor ca. 300 Jahren legte Isaac Newton schließlich den Grundstein für die Denkweise der Moderne, als er die physikalischen Thesen, die Bewegungsgesetze, aufstellte, die scheinbar - entsprechend den Kenntnissen der damaligen Zeit - die Welt zufriedenstellend erklärten. Diese materiell-mechanistische Denkweise zog in den vergangenen zwei Jahrhunderten schnelle technische Entwicklungen nach sich. Gemäss der Galileischen/Newtonschen Weltanschauung eröffnet uns die Untersuchung der Materie sämtliche Erkenntnisse; die feinen oder spirituellen Energien werden in dieser materialistischen Anschauung ignoriert. Zwar teilt Newton selbst diese Meinung nicht, doch hat er seine diesbezüglichen Vorstellungen nicht publik gemacht. Der Glaube, die Beziehung zu spirituellen Dimensionen, wurde für jedermann zur Privatsache. Auch der heutige Mensch bedarf jedoch der Transzendenz, angesichts der unausweichlichen Tatsachen der menschlichen Existenz und des Todes. Was er aber daraus macht, ist ihm überlassen.

    Im 20. Jahrhundert trat das Ansehen und die Bedeutung der großen Religionen weiter in den Hintergrund, besonders bezŸglich der emotionalen Welt des Menschen. Man suchte anderswo nach einer Erklärung für den Sinn des Lebens, und kurzzeitig schien es so, als ob man sie in der Wissenschaft gefunden hätte. In der westlichen technisch-materiellen Zivilisation übernahm die Wissenschaft die Rolle der Religion. Auch Heilung war daher kein spirituelles Thema mehr, sondern wurde vollständig in die Naturwissenschaften integriert, wo die Entwicklung mit großen Schritten voraneilte.

    Es ist durchaus bemerkenswert, dass sich die Naturwissenschaft heute wieder energetischen Prozessen zuwendet, als befänden wir uns auf einem spiralförmigen Entwicklungsweg. Auf der untersten Wendel dieser Spirale befinden sich die Urkulturen; dort stehen Mensch und Natur noch in enger Einheit und sind in der Lage, auch feine Energie-Ebenen wahrzunehmen. Auf der Spirale nach oben steigend entfernen sich jedoch die Wahrnehmung des materiellen und immateriellen immer weiter voneinander, und die materielle Seite gewinnt zunehmend Dominanz. Je weiter wir uns nach oben bewegen, desto mehr nähert sich die materialistisch-technische Zivilisation einem Entwicklungsstand, der wiederum über sie hinausführt. Die Quantenphysik und die Chaosforschung nähern sich wieder dem, was wir als "feinstoffliche Energien" bezeichnen. Laut Ervin Laszlo bildet sich in der Physik zunehmend ein Verständnis, welches das Universum nicht nur als Materie sieht, sondern als sogenanntes Energieplenum, als einen energetischen Zustand, der die verschiedenen Formen von Materie durch spezifische Wellenformen hervorbringt. Selbst die lebenden Organismen seien "nur" unterschiedliche Wellendichten. Aus der Grundannahme eines einheitlichen Energiefeldes, aus dem alle Materie hervorgeht, folgt die enge Verbindung alles Existierenden - so eng, dass alles, was in diesem System geschieht, alles andere beeinflusst. Ohne ein solches Verständnis für ein derart fein ausbalanciertes System ist im Grunde die ökologische Einheit der Erde nicht vorstellbar..

    Ervin Laszlos Psi-Feld-Theorie beschreibt die Existenz eines universellen Verbindungsfeldes in der Natur. Dieses Feld kann eine Reihe von rätselhaft anmutenden Erscheinungen erklären, wie z.B. die Phänomene der Körblerschen Heilmethode. Ähnlich anderen führenden Wissenschaftlern schlägt auch Laszlo zur Bewältigung der Paradoxe der neuen Physik, der postdarwinistischen Biologie und der transpersonalen Psychologie die Berücksichtigung des so genannten Quantenvakuums vor. Das Vakuum, ein Urphänomen des Kosmos, soll die Rätsel der sonst unerklärbaren Verbindungen lösen. Ervin Laszlo äußert sich dazu wie folgt: "...im Licht zeitgenössischer Physik erscheint das Quantenvakuum als dichte Struktur virtueller Energie: es ist ein gasförmiges Kontinuum unterschiedlicher Dichte aus fluktuierenden virtuellen Teilchen. Nach der Quantengeometrodynamik werden die Vakuumfluktuationen in der Größenordnung der Planckschen Länge (10-35 m) so hochenergetisch, dass sie die Struktur des Raumzeitkontinuums aufbrechen und einzelne "Raumzeitsegmente" hervorrufen, die sich sporadisch verbinden und wieder trennen. Dieser wahrhafte "Quantenschaum" - von Wheeler Superraum genannt - besteht aus einem rein masselosen Ladungsfluss. Die Theorie fordert, daß Flüsse im virtuellen Gas des Vakuums, die die Schwelle zur Bildung quantisierter Teilchen-/Antiteilchen-Paare nicht durchbrechen, masselose Ladungen (virtueller Energie) bleiben." (Laszlo 1995, S. 183)

    In dem von Laszlo dargelegten Modell ist das Vakuum ein nicht-materieller Äther "virtueller Teilchen", der zwei Wellentypen erzeugt: Soliton-ähnliche Vektorwellen, die in Form geladener Massenquanten die Raumzeit durchlaufen, und nicht-vektorielle, "skalare" Wellen, die sich im Vakuum ausbreiten.

    Hinsichtlich der Skalarwellenausbreitung erscheint das Quantenvakuum als skalares Feld kosmischen Ausmaßes, als Kontinuum, in welchem jeder Punkt durch eine entsprechende Grösse, nämlich durch den n-dimensionalen Fluss virtueller Zustände, gekennzeichnet ist. Es folgt, dass der Fluss in jedem Punkt des Feldes eine Skalarwelle innerhalb eines masselosen Ladungsfeldes ist.

    "Das Quantenvakuum", fährt Laszlo fort, "ist in diesem Modell die Konsequenz einer realistisch interpretierten Raumzeit. Es ist ein Feld virtueller Energien in Form eines Kontinuums mit Stress und Potenzial. Die Stressenergien können in geometrodynamischer Sprechweise als elektrische Potenziale, genauer: als skalares elektrostatisches Potential, ausgedrückt werden. Der einem Raumpunkt zugeordnete Wert bestimmt die Arbeit, die aufgewendet werden muß, um die Einheitsladung entgegen dem Ladungspotenzial des Feldes aus dem Unendlichen an diesen Punkt heranzuführen." (Laszlo 1995, S. 184)

    Da die beiden Wellentypen im Vakuum unterschiedliche Energiearten repräsentieren, müssen wir zwei Grundenergien des Universums unterscheiden. Die eine ist in der Masse "eingefangen", das ist die durch Einsteins Masse-Energie-Äquivalenz definierte vektorielle Energie, die andere ist die masselose, elektrostatische skalare Ladungsenergie des Vakuums. Trotz ihrer Verschiedenheit entspringen beide der gleichen Quelle: Die Masse wird als stehende Skalarwelle im Vakuum geschaffen und schließlich durch lokale Spin- und Vortexwirkungen eingefangen. Die vektoriellen Energien konstituieren das elektromagnetische Spektrum (EMS) einschließlich des Nullpunktfeldes (NPF). Die masselosen elektrostatischen Energien bilden das, was Laszlo als skalares Vakuumspektrum (SVS) definiert.

    Die Ergänzung der bekannten Eigenschaften des Vakuums durch das SVS erweitert das Standardkonzept des Universums. Es enthält nun sowohl die vektoriellen als auch die skalaren Energieflüsse des Vakuums. Das sich-selbst-modulierende und selbst erzeugende Vakuum muss keine abstrakte Vorstellung bleiben; es verdient vielmehr, Teil unserer fundamentalen Weltanschauungen zu werden. Laszlo nennt es "Y -Feld" (im weiteren "Psi"-Feld) und dessen auf die beobachtbaren Erscheinungen ausgeübten Wirkungen Y -Effekte.

    Die Wahl eines griechischen Symbols erfolgt nicht willkürlich. Die Sinngehalte, die traditionell und gegenwärtig mit dem Symbol "Y " verbunden sind, erstrecken sich von der Schrödingerschen Wellenfunktion bis hin zur Symbolik der Psyche, d.h. zur Seele, zur Intelligenz oder, noch allgemeiner: bis hin zum Lebensprinzip und zum Geist, wie ich in unserem Aufsatz "Holistische Diagnostik und Therapie mit Chakren" geschrieben habe.

    "Nach der Laszloschen Theorie des Psi-Feldes verfügt jeder lebendige Organismus im Psi-Feld über eine bestimmte Informationsmenge, Gleiches gilt - wenn auch nicht in solch komplexer und psychologischer Hinsicht - auch für die DNS. Das Psi-Feld speichert sämtliche auf den Organismus bezogenen Informationen, und das Gehirn - ob uns das bewusst ist oder nicht - steht mit diesen in ununterbrochenem Kontakt. Das Gehirn ist ein teilweise von den so genannten seltsamen Attraktoren gelenktes, chaotisches System, und es ist bekannt, dass ein solches System inputempfindlich ist; es ist fähig, nicht nur die unmittelbar empfangenen Wellenlängen aufzunehmen, sondern auch die im Psi-Feld gespeicherten Informationen herauszulesen." (Sagi 1996, S. 184). Wie Ervin Laszlo in seinem Buch detailliert darstellt, kann die "herausgelesene" Information eine Antwort auf die Rätsel der Verbindungen zwischen menschlichem Gehirn, lebendigen Organismen und sonstigen Natursystemen geben.

    Experimente, welche diese Theroie stützen, sind z.B. Versuche, in denen zwei räumlich voneinander getrennte Versuchspersonen bestimmten Reizen ausgesetzt werden. Deren EEG-Wellen zeigen, dass die nicht stimulierte Testperson die Information des stimulierten Probanden auch dann übernimmt, wenn sie miteinander in keinerlei Verbindung über die Sinnesorgane stehen - insbesondere dann, wenn die zwei Testpersonen einander gefühlsmässig nahestehen (Mutter-Kind, Verliebte).

    Jacobo Grinberg-Zylberbaum von der Nationalen Universität in Mexico hat beispielsweise über fünf Jahre hinweg mehr als 50 Versuche der spontanen Kommunikation zwischen getrennten Individuen unternommen. Zwei Testpersonen wurden in schalldichten "Faradayschen Käfigen" von jeglicher elektromagnetischen Strahlung abgeschirmt und gebeten, 20 Minuten lang gemeinsam zu meditieren. Die Probanden nahmen jeweils in zwei verschiedenen Faradayschen Käfigen Platz. Die eine Testperson wurde während des Experiments bestimmten Reizen ausgesetzt, die Person im anderen Käfig jedoch nicht. Die Reize wurden in zufälligen Abständen und auf eine solche Weise verabreicht, dass weder die Testperson noch der Versuchsleiter den Zeitpunkt ihrer Einwirkung im voraus wissen konnten. Die Testperson in der reizneutralen Umgebung saß währenddessen entspannt und mit geschlossenen Augen im anderen Käfig. Sie hatte die Anweisung erhalten, sich den anderen Probanden zu vergegenwärtigen, wusste aber nicht, dass auf diesen Reize einwirkten.

    Durchschnittlich wurden jeweils 100 Reize verabreicht - Lichtblitze, Geräusche und spürbare, kurze, aber schmerzlose Elektroschocks an Zeige- und Ringfinger der rechten Hand. Die EEG-Diagramme der beiden Testpersonen wurden synchronisiert und auf "normale" (d.h. den vorangegangenen Reizen entsprechende) Potentiale bei der stimulierten Testperson und "übertragene" Potentiale bei der reizfrei gebliebenen Testperson untersucht. In Versuchssituationen, bei denen entweder überhaupt keine Reize verabreicht wurden oder die Testperson durch eine entsprechende Abschirmung vor den Reizen (wie zum Beispiel den Lichtblitzen) geschützt war, fanden sich keine übertragenen Signale. Sie fehlten auch, wenn die Probanden nicht zuvor miteinander in Interaktion gebracht worden waren. In Versuchssituationen mit vorheriger Interaktion und voller Reizeinwirkung wurden jedoch durchgängig in ungefähr 25 Prozent der Fälle Potentialübertragungen beobachtet. Besonders auffällig war das Ergebnis bei einem verliebten jungen Paar. Die Kurven ihrer EEGs verliefen während des gesamten Versuchs in enger Synchronizität und lieferten den Beleg für die tiefe Verbundenheit, die das Paar seiner eigenen Aussage nach empfand.

    Grinberg-Zylberbaum konnte seine Versuchsergebnisse in gewissem Umfang auch reproduzieren. Testpersonen, die bei vorherigen Versuchsfolgen für Potentialübertragungen empfänglich waren, zeigten diese Empfänglichkeit in der Regel auch bei weiteren Versuchen. Die Ergebnisse hingen nicht von der räumlichen Entfernung zwischen Sender und Empfänger ab - die Potentialübertragungen erschienen, egal wie weit oder wie nahe sie sich zueinander befanden.

    Heute werden in zunehmender Anzahl Versuche durchgeführt, die das Ausmaß der Harmonisierung zwischen der linken und rechten Gehirnhemisphäre des Menschen erforschen. Im Wachzustand erzeugen unsere beiden Gehirnhälften - die sprachorientierte, lineardenkende, rationale linke Hälfte und die Gestalt-erfassende, intuitive rechte Hälfte - im EEG unkoordinierte und beziehungslos voneinander abweichende Wellenmuster. Beim Eintritt in einen meditativen Bewusstseinszustand gleichen sich diese Muster aneinander an, und in tiefer Meditation liefern die beiden Hemisphären ein nahezu identisches Gehirnwellenmuster. Weitaus bemerkenswerter ist jedoch die Synchronisation gemeinsam Meditierender.

    In Italien wurden durch den Arzt und Gehirnforscher Nitamo Montecucco umfassende Gruppenexperimente mit bis zu 12 Teilnehmern durchgeführt, die eine erstaunliche Koordination der Gehirnwellen innerhalb der gesamten Gruppe erkennen liessen.

    Dr. Montecucco hatte uns eingeladen, solche Untersuchungen im Rahmen einer Therapiesituation vorzunehmen. Die untersuchte Methode war dabei die von mir und meinem Bruder Istvan Sagi entwickelte Chakratherapie. (Sagi 1996, S. 183-184) Sowohl er als Heiler wie auch die behandelte Testperson waren an die EEG-Messgeräte angeschlossen. Gleich zu Anfang der Untersuchung kam es zu einem überraschenden Ergebnis: Die Synchronisationsebene von Istvan Sagi lag im Normalzustand bereits bei 97%, was in der Regel nur bei einer tiefen Meditation der Fall zu sein pflegt. Die Synchronisationsebene der Testperson lag entsprechend dem normalen Wachzustand bei 35%. Bei der Untersuchung betrachtete sie nun die Chakrenbilder dieser Methode in der vorgegebenen Reihenfolge, während der Heiler die linke Handfläche über ihre rechte Hemisphäre hielt. Mit seiner rechten Hand testete er mit der Rute die Funktion der gegebenen Chakren gemäß dem Körblerschen Vektorsystem. Während der Untersuchung stieg nach einigen Minuten die Synchronisation der Testperson auf 72% und gegen Ende der Phase nach etwa 10 Minuten noch weiter auf 81%. Dazu kam der hohe Synchronisationsgrad beider Testpersonen untereinander, was zeigte, dass die von uns angewendete Chakratherapie eine im Versuch nachweisbare physiologische Auswirkung hat.

    Solche Ergebnisse haben sich bei diversen Messungen dieser Art bestätigt, wie auch bei meinem jüngsten Experiment im Rahmen des Hagia-Chora-Symposiums "Wie wirklich ist die Wirklichkeit" vom 2. bis 4.Juni dieses Jahres. Bei einem Fernheilungs-Experiment waren sowohl der Proband als auch ich an ein EEG-Messgerät angeschlossen. Ich befand mich außerhalb des Konferenzsaales, in dem die Versuchsperson saß. Die Diagramme beider Gehirnwellen wurden dabei auf einer Leinwand gezeigt. Ich versuchte zunächst, den Zustand der Testperson zu diagnostizieren und eine Therapie zu finden. Diese bestand aus den körblerschen und von mir weiterentwickelten geometrischen Formen und als Abschluss einem tibetischen Symbol, jeweils mit einer Zeitbestimmung versehen. Die Vermittlung der heilenden Informationen an die Versuchsperson konnte an den beiden EEG-Wellenmustern abgelesen werden. Als meine mentale Aktivität in ein tieferes Gehirnwellenspektrum eintrat - in den Delta- und Theta-Bereich - war auf meinem EEG sowohl in der linken als auch in der rechten Hemisphäre ein regelmäßig auftauchendes Muster deutlich erkennbar. Mit zwei Sekunden Verzögerung übertrug sich eben dieses Muster ins EEG der Testperson, obwohl zwischen uns keinerlei Kommunikation über die Sinnesorgane bestanden hatte.

    Was ist nun die Informationsmedizin?

    Entsprechend dem Weltbild der wissenschaftlichen Avantgarde sind lebendige Organismen Systeme, die nicht bloß durch die biochemische Zusammenarbeit von Molekülen, Zellen, Geweben, Organen und Organsystemen gesteuert werden, sondern besonders auch durch die Information der Zusammenarbeit zwischen den Molekülen, Zellen, Geweben, Organen und Organsystemen. Dieser Ansicht nach sind lebendige Organismen durch Bündelung der individuellen Information der Energiefelder entstanden.

    Jedes Individuum, jedes lebende Wesen besitzt eine eigene lokalisierte Information und ein eigenes lokalisiertes Feld, wobei dieses mit den jeweiligen Feldern aller anderen Individuen verbunden ist, wie auch jedes Quantum mit allen anderen, mit denen es den gleichen Quantenzustand geteilt hat, in unmittelbarer Verbindung ist. Dies steht hinter dem Begriff der Non-Lokalität. Alle Organismen sind im Grunde Erscheinungen eines einheitlichen holographischen Feldes. Sie sind miteinander nicht nur äußerlich in Kontakt, sondern bilden vielmehr unmittelbar "intransigent" verbundene Einheiten. Alles - wie Ervin Laszlo schreibt -, was in der Welt passiert, sei diese Handlung weitreichend und komplex oder noch so klein oder einfach, wird schließlich in diesem holographischen, universellen Feld gespeichert und kann dort abgelesen werden.

    Dieses Feld kann man sich etwa wie das Internet vorstellen. Heute stehen Milliarden Homepages im Netz, und wir benötigen eine spezifische Information, um diejenige aufzurufen, die uns interessiert. Vergleichbares geschieht, wenn der Heiler in das globale Informationsfeld eintritt und genau die relevanten Informationen aus dem Feld des Kranken herausliest.

    Die Informationsmedizin untersucht die über das biochemische System des Körpers ankommende Welleninformation. In diesem Sinne ist es also unwesentlich, ob der Betreffende vor dem Heiler sitzt oder sich auf der anderen Seite der Erde befindet. Auf dieser Grundlage funktioniert auch die Fernheilung.

    Der Organismus besteht aus Teilchen, die sich zu Atomen und Molekülen verbinden, welche ihrerseits die Zellen, Gewebe und Organe bilden. Jede einzelne Einheit verfügt dabei über einen materiellen und einen informativen Aspekt. Untersuchen wir nun den materiellen Aspekt, so erkennen wir, wie die "materiellen" Quantenteilchen die Atome bilden, die Atome die Moleküle, die Zellen die Gewebe, diese die Organe, und die Organe schließlich den Organismus. (Vergl. Abb. 1.)

    Abb. 1.: Der materielle Aspekt und die Hierarchie des lebenden Organismus

    Organische Ebene

    Organismus

    Physiologische Ebene

    Organe

    Biochemische Ebene

    Zellen, Gewebe

    Biophysische Ebene

    Moleküle
    Atome

    Physikalische Ebene

    "materielle" Quantenteilchen
    Quantenvakuum

    Betrachten wir den informativen Aspekt, dann sehen wir, dass sich die physischen Elemente der einzelnen Ebenen deshalb organisieren können, weil ihre Frequenzen zueinander passen - es entsteht eine kohärente Ebene. Ohne eine solche Kohärenz zerfällt der Organismus. Er ist nur so lange zur Zusammenarbeit fähig, wie die gemeinsame Information der einzelnen Bestandteile vorliegt. Stirbt der Organismus, erlischt diese Kohärenz.

    Die Bedeutung, die entscheidende Rolle der Information, wächst mit der Übereinstimmung der einzelnen Bildungsebenen. Auf der physikalischen Ebene ist z.B. die Rolle der Information, welche die Quanten zu Atomen zusammenfügt, wesentlich kleiner als die Rolle derjenigen Information, welche die Zusammenarbeit der einzelnen Organe des Körpers auf der organischen Ebene sichert. (Siehe Abb. 2.)

    Organische Ebene

    Verbindung der Organe im Organismus

    Physiologische Ebene

    Zellverbindung der Gewebe in Organen

    Biochemische Ebene

    Verbindung der Moleküle in Zellen, Geweben

    Biophysische Ebene

    Verbindung der Atome in den Zellen

    Physikalische Ebene

    Verbindung der Quanten in den Atomen
    Struktur des Quantenvakuums in den Teilchen
    Quantenvakuum

    Abb. 2.: Die Bedeutung der Information nimmt zu, je komplexer die Verbindungen werden.

    Genauso wie wir im Internet die jeweils gewünschten Informationen abrufen, so kommunizieren auch Moleküle und Zellen entsprechend ihres jeweiligen Informationsgehaltes. Jedes Lebewesen besitzt seine persönliche einzigartige Information. Darin kann man verschiedene "Schichten" unterscheiden, u.a. auch die artenspezifischen allgemeinen Informationen. Innerhalb des Organismus werden die Organe einerseits durch die für sie typischen allgemeinen Informationen und andererseits durch die für den Betroffenen individuellen Informationen gesteuert. Aufgrund der allgemeinen Informationen sind zum Beispiel Organtransplantationen möglich. In diesem Zusammenhang treten allerdings gleichzeitig auch Schwierigkeiten auf, weil die individuellen Informationen des Organs nicht mit dem neuen Organismus übereinstimmen und dieser das transplantierte Organ unter Umständen abstößt.

    Die biochemischen Mechanismen des Organismus werden durch Informationen gesteuert. Dies haben Forscher entdeckt, indem sie dem lebenden Organismus eine andere Information zugeführt haben und in der Folge feststellten, dass er anders funktioniert. Hinsichtlich der Krankheit "Krebs" wurde beispielsweise festgestellt, dass in der erkrankten Region die interzellulare Kommunikation das Grundproblem darstellt, nämlich indem der Informationsfluss blockiert ist. Die in diesem Gebiet befindlichen Zellen sind aus dem regulierenden Informationsfluss, der den gesamten Körper kontrolliert, ausgenommen. Somit können sie sich unkontrolliert vermehren, was die Lebensfähigkeit des Körpers belastet und ihn früher oder später erkranken lassen wird. Der biochemische Ablauf lässt sich also durch Information, d.h. durch den Zugang oder die Blockierung des Informationsflusses ändern. Die Biologie, die klassische Medizin, basiert auf der Untersuchung der biochemischen Eigenschaften des lebenden Organismus. Die in der Entwicklung befindlichen Informationswissenschaften befassen sich hingegen mit den steuernden Informationen selbst.

    Was passiert, wenn der Körper erkrankt?

    Um diese Frage zu beantworten, erforschen die auf der materialistischen Weltanschauung der vergangenen 300 Jahre basierenden biologischen und medizinischen Wissenschaften die biochemischen Abläufe und erkennen deren Mängel. Die Informationswissenschaften versuchen hingegen über diese Zusammenhänge Aufschluss zu erhalten, indem sie die Verbindungen der verschiedenen Lebensfunktionen betrachten, die aufgrund der jeweiligen Körperinformationen zustanden kommen.

    Wenn im Körper etwas nicht gut funktioniert, führt die konventionelle Medizin dem Körper Moleküle in Form von allopathischen Medikamenten zu, welche die biochemischen Organfunktionen verändern und beeinflussen. Die Chirurgie ist noch radikaler, sie entfernt bzw. ersetzt ganze Organe oder Körperteile. Die Informationsmedizin wirkt nicht auf die biochemischen Abläufe oder den physiologischen Aufbau des Organismus ein, sondern ändert die regulierende Information derselben. Aus der Reihe der Informationsheilmethoden möchte ich hier die klassische Homöopathie als Beispiel erwähnen: Bei hohen Potenzen führt das Mittel dem Organismus mittels eines Trägermaterials nur die Information der Moleküle zu. Die Heilinformation kann durch Wasser, alkoholische Lösung oder Zuckertabletten getragen werden. (Es sei aber angemerkt, dass die für die Ernährung des Körpers notwendigen biochemischen Stoffe - also der materielle Aspekt - dem Körper auf jeden Fall zugeführt werden muss. Die Nahrung kann nicht durch die Information der Nahrung ersetzt werden.)

    Dazu ein Vergleich aus der Computertechnologie: Wenn ein Techniker eine defekte Karte in einem Computer ersetzt, operiert er wie ein Chirurg. Ein Programmierer schreibt jedoch lediglich ein Programm um, ohne in die Hardware einzugreifen. Es gibt Fälle, in denen nichts anderes hilft, als die ganze Karte zu ersetzen. Dies ist z.B. bei einem Tumor der Fall. Bei kleineren funktionellen Defekten sind allerdings keine so massiven Interventionen nötig, es genügt, die richtige Information einzuspeisen. Vergl. Abb. 3.

    Westliche Form der traditionellen Medizin

    Informationsmedizin

    Untersucht und behandelt isolierte biologische (materielle) Systeme aufgrund ihrer kausalen Funktionen

    Untersucht und behandelt die Beziehung und die Kommunikation zwischen den biologischen Systemen

    Krankheit:
    Eine fehlerhafte Struktur der materiellen biologischen Systeme

    Heilung:
    Mechanische Eingriffe und biochemische Mittel versuchen, die materielle Funktionalität wiederherzustellen

    Krankheit:
    Störung des Informationsflusses zwischen den Organsystemen

    Heilung:
    Restrukturierung und Wiederherstellung der systemimmanenten Information, Aktivierung der Selbstregulation

    Abb. 3.: Gegenüberstellung von traditioneller und Informationsmedizin

    Die biochemischen und informativen Ursachen der Krankheit

    Der ausserordentlich komplexe und fein aufeinander abgestimmte lebende Organismus steht in ständigem Kontakt mit der Außenwelt. Als dissipatives System nimmt er ununterbrochen Informationen in Form von Energie, Materie (Nahrung), Luft sowie durch alle sinnlichen und außersinnlichen Wahrnehmungen auf. Er transformiert sie und gibt sie wieder an die Außenwelt weiter - in diesem Prozess verbrauchen sich Energie und Materie, während Information - falls sie verarbeitet wurde - sogar angereichert weitergegeben werden kann. Wird nun der ständige Kontakt mit der Aussenwelt aus irgendeinem Grund so verändert, dass der Organismus die notwendige Energie, Materie und Information nicht erhält, wird er krank. Bei der Feststellung der Krankheitsursache sucht die konventionelle Medizin in erster Linie nach den äußeren Faktoren: nach chemischen Giften, physischen Verletzungen etc. Die moderne alternative sowie die antike Medizin sehen und sahen jedoch auch feinere Gifte, die schädigende Auswirkungen haben. Fehlerhafte Ernährung oder falsche Lebensweise haben schon immer zu Krankheit geführt; heute kommen noch verschiedene Umweltgifte wie die Luftverschmutzung der Großstädte hinzu. Mit der Zeit summieren sich diese Auswirkungen, und in der Folge ist die selbstregulierende Struktur des Körpers bereits nicht mehr in der Lage, sein Gleichgewicht aufrechtzuerhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts definierten W. Cannon und Claude Bernard die so genannte Homöostase des Organismus: ein Körper besitzt für seine wichtigsten Abläufe einen ungefähren Normalwert. Wenn Stressfaktoren diese normale Funktionalität verändern, stellt er durch Selbstregulation den Normalwert eigenständig wieder her (dies entspricht dem Gleichgewicht des "milieu intérieur"). Ist er aber derart stark betroffen, dass sein Regulationssystem dazu nicht in der Lage ist, kommt es zur Erkrankung.

    In unserer Beziehung mit der Außenwelt können aber auch "innere Gifte" entstehen, z.B. als Ergebnis von Bewusstseinsprozessen, Denkprozessen und Gefühlen. Sie überlasten die Homöostase des Organismus auf ähnliche Weise wie die biologischen oder physischen Gifte.

    Es ist ein interessantes Phänomen, dass der sich an der Spitze der Artenentwicklung wÅ hnende Mensch offenbar in der Lage ist, die Informationen, welche die Lebensfunktionen organisieren, mit seinen Gedanken zu beeinflussen. Das Bewusstsein beeinflusst die Selbstregulation des Organismus, und dies kann unter Umständen auch in eine unvorteilhafte Richtung hin geschehen, wie dies bei psychosomatischen Erkrankungen der Fall ist. Eine schädliche Beeinflussung geschieht meist nicht bewusst, doch muss man sie trotzdem als Ergebnis von Bewusstseinsprozessen beschreiben. Das menschliche Bewusstsein besitzt einen gewissen Freiheitsgrad - ein Mensch kann gut, richtig und wahrheitsgetreu denken und fühlen, ebenso wie er auch falsch denken und mit einer falschen Interpretation der Wahrheit leben kann. Letzteres kann einen erwachsenen Menschen sogar krank machen - die Wirkung des Bewusstseins kommt um so stärker zur Geltung, je älter der Mensch ist. Die westliche Weltanschauung prägt die alltägliche Denkweise vieler Menschen - deshalb ist sie so eminent wichtig. Was nicht in dieses Weltbild passt, lehnen wir ab, da es für uns nicht existiert. Solcherart vorgefasste Meinungen wirken wie eine Zensur, die den erwachsenen Menschen krank machen kann, da er unbegründet in einem ständigen Stresszustand lebt. Die Zensur lässt im Falle einer Erkrankung die heilende, verändernde Information nicht durch. Erst wenn sie aufgelöst wird, kann die Information frei fließen. Dies geschieht z.B. in den so genannten veränderten Bewusstseinszuständen: in der Meditation, bei innigem Beten; sie lässt sich aber auch in den Psychotherapien herbeiführen. In solchen Bewusstseinszuständen sind das Nervensystem und die höheren Bewusstseinspartien des Gehirns in der Lage, die feinen Informationen zu erfassen, welche wir im Alltagsleben so oft ausgeschaltet haben.

    Wenn durch Information geheilt wird, muss der Patient dieses Prinzip der Heilung akzeptieren und bereit sein, seine Denkschemata zu verändern. Diese Bereitschaft genügt bereits, um die angebotene Hilfe annehmen zu können. Um mit dem Heilprozess beginnen zu können, ist immer die bejahende Kooperation und eine Umstimmung des Bewusstseins des Patienten erforderlich, was der Heiler gegebenenfalls mit der kombinierten Anwendung mehrerer Methoden fördern kann. Im besten Fall sorgen die angewandten Informationsmethoden unter Mitwirkung des Heilers für die Umstimmung der Tiefenschichten des Bewusstseins.

     

    Teil 2: Erfahrungen aus meiner Informations-Heilpraxis

    Die Grundidee der Informationsmedizin entspricht ganz und gar dem heutigen Stand der wissenschaftlichen Avantgarde-Forschung, wie ich dies oben dargelegt habe. Daraus lassen sich aber noch keine exakten Aussagen ableiten, wie denn die Information im Einzelnen auf den Körper einwirkt. Hier können wir lediglich Denkmodelle vorschlagen (vergl. M. Sagi, I. Sagi, Zur Wissenschaftstheorie der neuen Homöopathie (IX): Das Psi-Feld nach Ervin Laszlo). Die empirische Erfahrung geht hier der wissenschaftlichen Erklärung voraus. Gerade deshalb ist die Weitergabe der Erfahrung notwendig, denn nur so können im theoretischen Bereich der Wissenschaft Fortschritte erzielt werden.

    Neben diesen theoretischen Ansätzen geht es bei der Informationsmedizin jedoch in erster Linie um die Praxis. Auf der Basis von umfangreichen Erfahrungen aus der heilerischen Praxis tut sich vor uns eine wirkungsvolle, wenn auch wissenschaftlich noch nicht genau entschlüsselte Heilmethode auf. Daher möchte ich an dieser Stelle noch einen kleinen Einblick in meine zehnjährige Praxis der Informationsmedizin geben.

    Ich selbst wende eine ganze Reihe von Informationsmethoden an: die Körblerschen energetischen und Informationsmethoden, die klassische Homöopathie, die Grundstufe der Psionic Medicine und die Chakratherapie nach Sagi. Darüber hinaus setze ich auch meine eigene Weiterentwicklung der Körblerschen geometrischen Formen sowie die von mir erarbeitete Psychotherapie und Auratherapie als geistige Umsetzung der genannten Formen ein. Als Ergänzung wende ich, je nach Fall, Reiki oder die tibetischen Symbole nach Christian Weber an.

    Wann immer erforderlich, verbinde ich meine Behandlung mit entsprechenden "materiellen Therapien", überweise z.B. im Fall eines Wirbelsäulenproblems den Patienten an einen Chiropraktiker oder gebe Hinweise zu Ernährung, Schlaf, Bewegung etc. Die Diagnose erfolgt mit der Körblerschen Rute und dem Körblerschen Vektorensystem. Die Wahl der Therapie ist dann richtig - sei dies bei Anwendung einer einzigen Methode oder der Kombination mehrerer Methoden -, wenn bei der Untersuchung des Kopfes des Patienten die Rute überall (Scheitel, Psychomeridian, linke Seite, rechte Seite) horizontal schwingt.

    2. Bei welchen Erkrankungen lassen sich die Informationsmethoden anwenden?

    Erfahrungsgemäß lässt sich die Informationsmedizin bei jeder Art von funktionellen Erkrankungen erfolgreich anwenden, z.B. bei akuten und chronischen Erkrankungen der oberen Luftwege, bei akuten und chronischen Erkrankungen des Verdauungssystems, bei Allergien, Problemen des Immunsystems oder zur Stärkung nach der Operation, etc. Bei ernsthaften organischen Erkrankungen haben sich die Informationstherapien als Ergänzung zu den allopathischen Mitteln bewährt. Mit Ausnahme von Fällen akuter Entzündungen ist bei der Anwendung die Kenntnis der fundierten ärztlichen Diagnose in jedem Fall erforderlich.

    Die Anwendung der Informationsmethoden erfolgt sowohl bei der persönlichen als auch bei Fernbehandlung in ähnlicher Weise. Bei Fernbehandlungen ist - wenn dies möglich ist - beim ersten Mal ein persönliches Treffen empfehlenswert; ansonsten sollte die Kommunikation auf schriftlichem oder telefonischem Weg erfolgen. Grundsätzlich ist es wichtig, dass der Patient für die Methode offen ist und im Heilungsverlauf mit dem/der HeilerIn gut zusammenarbeitet. Wenn chronische Fälle aus der Ferne behandelt werden, teilt mir der Patient zwischen den einzelnen Therapieschritten seinen Zustand mit.

    Bei akuten Erkrankungen erfolgt die Heilung sehr schnell und ohne Komplikationen. Bei chronisch Kranken ist die Zeit der Heilung von der Länge und Art der Krankheit abhängig, kann aber in jedem Falle als relativ schnell bezeichnet werden, da auch bei seit Jahrzehnten vorhandenen funktionellen Beschwerden eine vollständige Heilung in Jahresfrist realisierbar war.

    Als Beispiel möchte ich hier die Behandlungsmethode einer akuten Halsentzündung mit Fieber darstellen. Sowohl bei persönlicher als auch bei der Fernheilung lassen sich in solchen Fällen mehrere Methoden anwenden.

    Bei einer persönlichen Behandlung ist es auch möglich, ein homöopathisches Mittel anzuwenden. Ist ein für den Patienten geeignetes Mittel vorhanden, stellt dies die einfachere Lösung dar. Wenn bei der Untersuchung des Patienten die Rute an allen entscheidenden Meridianen (Scheitel, Psychomeridian, linke und rechte Seite) eine 4er - oder eine 5er -Position aufweist, ist das Testen der einzelnen Meridianpunkte nicht mehr erforderlich. Dieser Zustand indiziert ein Mittel von hohem Potential. Zuerst wird mit der Rute das Mittel ausgewählt, dann die geeignete Potenz (D 200, C 200, M, 10 M) und schließlich die Häufigkeit der Anwendung. In den meisten Fällen muss das Mittel zweimal mit einem zeitlichen Abstand von 12 Stunden oder 24 Stunden eingenommen werden. Die Heilung erfolgt innerhalb von 2-3 Tagen und verläuft komplikationslos.

    Wenn kein für den Patienten geeignetes homöopathisches Mittel vorhanden ist, stellen wir das Heilmittel selbst mit den Körblerschen geometrischen Zeichen in Form von Informationswasser her. Je nachdem, was die Rute zeigt, sind die nachstehenden Verfahren angebracht:

     

  • Bei hohem Fieber (über 39 °C) wird zunächst die geeignete geometrische Form ausgewählt, mit der das Informationswasser hergestellt wird, sowie die Zeit der Anwendung. Der Patient blickt 3-5 Minuten lang auf die geometrische Form, während er in der rechten Hand ein Glas Wasser hält. Nach Ablauf der Zeit trinkt er das Informationswasser. Er wiederholt diese Behandlung nach 4 oder 8 Stunden, je nachdem, was die Rute angibt.
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  • Bei anderen Fällen wählen wir die geeignete geometrische Form aus, z.B. eine Sinuskurve oder vier parallele Linien, zeichnen diese auf den Hals des Patienten und erstellen anschließend das Informationswasser. Der Patient hält dabei seinen linken Zeigefinger mit einem Abstand von ca. 2 cm in Richtung des Zeichens auf seinem Hals, während er in seiner rechten Hand 4 Minuten lang ein Glas Wasser hält. Nach Ablauf der 4 Minuten trinkt er das Informationswasser. Er wiederholt diese Behandlung am ersten Tag alle 4 Stunden, wobei er das Informationswasser immer wieder neu erstellt. Am zweiten Tag ist die Behandlung nur am Morgen und am Abend erforderlich. Am dritten Tag ist in der Regel kein Informationswasser mehr notwendig. Die auf dem Hals befindliche geometrische Form ist täglich zu kontrollieren und mit der entsprechenden Form zu ersetzen.
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    Bei einer Fernbehandlung ist es dem Patienten vielfach nicht möglich, das vorgeschlagene homöopathische Mittel sofort zu beschaffen, deswegen arbeite ich hier vielfach mit den geometrischen Formen. Der Patient gibt mir telefonisch seine Beschwerden an. Daraufhin untersuche ich ihn und informiere ihn wieder per Telefon über die vorgeschlagene Therapie.

    Das Informationswasser wird in solchen Fällen vom Patienten selber hergestellt. Wenn dies nicht nötig ist, führe ich die Behandlung durch. Sowohl bei persönlicher als auch bei der Fernbehandlung ist bis zur vollständigen Heilung eine zuckerfreie Diät ohne tierisches Eiweiss empfehlenswert.

    Es folgen nun einige Fälle aus meiner Praxis, mit denen ich zeigen möchte, dass die Körblerschen und die von mir weiterentwickelten geometrischen Zeichen auch bei alltäglichen Problemen Lösungwege bieten.

     

  • Ein 60jähriger Patient aus Deutschland war sehr erkältet, er hatte Halsschmerzen und erhöhte Temperatur bis 37,6 °C. Die Untersuchung zeigte, dass die Behandlung des Dickdarmes notwendig war. Zu Beginn bekam er während 20 Stunden eine Fernbehandlung durch ein geometrisches Zeichen, während 36 Stunden wurde in der Folge ein weiteres Symbol übertragen. Es lag in seiner Verantwortung, eine Diät zu befolgen. Er benötigte keine weitere Behandlung, am vierten Tag war er vollkommen beschwerdenfrei.
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  • In jüngster Vergangenheit suchte mich eine 35jährige Patientin auf und gab an, Angst vor dem Autofahren zu haben. Sie hatte seit 13 Jahren den Führerschein, hatte aber seither nie selber ein Auto gefahren. Jetzt müsse sie ihren Sohn in die Schule fahren, und ihr sei schon bange, wenn sie nur daran denke. Die Patientin besuchte mich zusammen mit ihrem Mann, als beide soeben ein neues Auto erworben hatten. Sie sagte mir, dass vor lauter Angst darüber keine Freude in ihr aufkommen könne. Die Angst war so groß, dass sie das Auto nur für Sekunden zu berühren wagte. Meine Untersuchung ergab, dass die Patientin das von mir entwickelte Zeichen bestehend aus drei parallelen Linien und einem Y-Symbol über 15 Tage hinweg erhalten sollte. Die Wirkung des Zeichens setzte unmittelbar ein und löste die Blockierung des fünften Chakras sofort auf. Ich begann die Behandlung am Nachmittag um 14:35 Uhr. Zurückgekehrt in ihr Zuhause auf dem Land, rief mich die Patientin an und berichtete das Folgende: Nach dem Besuch bei mir sei sie mit ihrem Ehemann ins Büro der Versicherungsgesellschaft gefahren, und habe sich anschließend ca. um 16:30 Uhr auf den Heimweg gemacht. Nach etwa 10 Minuten sei es ihr zum Weinen zumute gewesen, sie habe gefühlt, dass etwas in ihr emporgedrängt habe und wie es ihr leichter wurde. Nach ca. 1 Stunde, auf dem halben Weg nach Hause, habe sie sich das erste Mal über das Auto freuen können, und daheim angekommen, habe sie die helle Freude gepackt mit dem wachsenden Gefühl, glücklich dem Wiedererlernen des Autofahrens entgegen zu sehen. Einen Monat später rief sie mich wieder an und berichtete, dass sie immer noch freudevoll das Autofahren übe, ihre Angst sei seither nie zurückgekehrt.
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  • Der interkontinentale Flug und die damit verbundene Zeitverschiebung nehmen die Kondition des Organismus ziemlich in Anspruch. Wer viel fliegt, dem liegt daran, den Flug so mühelos wie möglich absolvieren zu können. Ein 62jähriger Schweizer Wissenschaftler fliegt oft nach Nordamerika, dazu bat er mich mehrfach um Hilfe. Die Behandlung verläuft wie folgt: vor der Abreise informiert er mich telefonisch aus der Schweiz über die genauen Abflug- und Ankunftzeiten. Vor Beginn der Reise führe ich in Budapest eine Untersuchung durch und lasse ihm eine entsprechende energetische Unterstützung zukommen. Das letzte Mal flog er z.B. von einer kanadischen Insel nach Toronto, von dort nach München, und schließlich weiter nach Florenz. Während der gesamten, ca. 16 Stunden langen Reise habe ich ein tibetisches Symbol angewendet; nach 2 Stunden seit Beginn der Symbolanwendung haben der Nierenmeridian während 3 Stunden eine Behandlung durch ein Y-Symbol und der Lebermeridian eine Behandlung durch ein S-Symbol erhalten. Gemäß seinem Bericht ist der Reisende ohne "Reisebeschwerden" angekommen und konnte sich schnell regenerieren.
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    Die kurze Darstellung der obigen Beispiele soll lediglich zur Erläuterung dienen. Bei chronischen Erkrankungen ist für die Therapie mehr Zeit notwendig, und die Behandlung der verschiedenen Beschwerden erfolgt Schritt für Schritt. Die Methoden sind immer vollständig auf die Person zugeschnitten und folgen genau dem Zustand des Patienten. Dies erklärt auch ihre schnelle und gründliche Wirkung. Demzufolge lassen sie sich nicht "auf gut Glück", d.h. ohne Untersuchung anwenden - was dem einen Medizin ist, ist für den anderen "Gift". Bei ernsthaften Problemen warnen wir vor der Anwendung der Methode zur Selbstheilung, da - von Ausnahmefällen abgesehen - der Patient nicht in der Lage ist, das genaue Zeichen und die Therapie auszuwählen. Somit nützt das angewandte Zeichen entweder gar nicht oder kann sogar schaden. Die Methode wirkt wahrhaft "Wunder", wenn seine Anwender über genaue Kenntnisse und grosse Praxis verfügen.

    Die Informationsmethoden können an den Seminaren I, II, III, IV von Infomed, Dr. M. Sagi und Mg. I. Sagi, kennengelernt werden. Für jemanden, der über Kenntnisse der Körblerschen Methode und der Heilung durch Akupunktur verfügt, ist auch die Teilnahme ab dem III. Semester möglich. Die Seminare III und IV sind für professionelle Heiler vorgesehen und haben die Chakra- und Aurabehandlung sowie die durch die Verfasserin erarbeiteten Informationsmethoden zum Thema.

    Literatur: Ervin Laszlo, Das fünfte Feld, Bastei-Lübbe, 2000, Ervin Laszlo, Kosmische Kreativität, Insel-Verlag, 1995, J.H. Reyner, Psionic Medicine, Saffron Walden, The C.W. Daniel Company Ltd., 2001, Maria Sagi, Körpersprache, Hagia Chora, 4. 1999/2000, Maria Sagi, Die Kraft der Form, 5, 2000, Maria Sagi, Istvan Sagi: Wie man Allergien diagnostizieren und therapieren kann, St. 135, Holistische Diagnostik und Therapie mit Chakras, St. 183, Diagnose und Therapie von Milchallergien, St. 205, Zur Wissenschaftstheorie der neuen Homöopathie: Das Psi-Feld nach Ervin Laszlo, St. 220, Raum und Zeit, Spezial 3, Ehlers Verlag, 10. Erweiterte Auflage.