Die Aufdeckung unsichtbarer Verbindungen

Oft zitiert, nie gelesen: Hier bringen wir, erstmals in deutscher Übersetzung, die originalen russischen Forschungen und Kommentare über eine hypothetische kristalline Tiefenstruktur der Erde, die einer energetischen Matrix des Weltalls fol

von erschienen in Hagia Chora 8/2001

Aus Sicht der Hagia-Chora-Redaktion sind die folgenden Erstveröffentlichungen in deutscher Sprache für die Diskussion über lineare oder netzartige energetische Strukturen von hoher Bedeutung. Vor allem der zweite Beitrag wurde zum Ausgangspunkt esoterisch orientierter Ideen von globalen "Energielinien", indem er, wie Marco Bischof belegt (Hagia Chora Nr. 7, S. 74), durch Christopher Bird Eingang in die New-Age-Konzepte der 70er-Jahre fand. (Birds Artikel stellen wir in der nächsten Ausgabe vor.) Die hier abgedruckten Arbeiten haben jedoch ursprünglich nichts mit New-Age-Ideen zu tun. Sie wurzeln vielmehr im wissenschaftlichen Denken Russlands, in dem, anders als im Westen, auch nach "unsichtbaren Verbindungen" gefragt werden darf.
In der Geomantie führen heute eine Vielzahl von Konzepten zu energetischen Strukturen - vom chinesischen Qi über radiästhetische Gitter und Leylinien bis zur Spirit Line - ein scheinbar zusammenhangloses Eigenleben. Wir sehen dieses Forum als Angebot zur Standortbestimmung der heutigen Geomantie im überlappenden Bereich von Wissenschaft und Spiritualität und freuen uns auf weitere Beiträge aus der Fachwelt.

Die Aufdeckung unsichtbarer Verbindungen

Originalbeitrag aus der russischen Zeitschrift "Technika Molodjoschi" vom September 1973
von Witalij Kabatschenko, Bildhauer aus Sotschi (Krim)
Beim Betrachten der aus dem All aufgenommenen Fotos von der Erde wurde der "Integrations- Effekt" entdeckt: Es scheint, dass die Tiefenstruktur der LithosphSre (der obersten harten HŸlle des Erdballs) manchmal durch die Sedimentschicht "hindurch scheint", denn das OberflSchenrelief entspricht den unterirdischen Formationen. Ich glaube, dass es mir gelungen ist, den Mechanismus dieses Effekts zu entschlŸsseln und gleichzeitig eine ganze Reihe anderer, genauso au§ergewshnlicher Naturereignisse zu erklSren. Als Ausgangspunkt fŸr die Forschungen dienten geographische Karten. Bei ihrer Betrachtung wurde ich darauf aufmerksam, dass die topographische Abbildung der verschiedenartigen Reliefs sich offenbar in ein gewisses Netz einfŸgt. Um diese Tatsache kurz zu erklSren, fŸhre ich ein vereinfachtes Beispiel an: Schwei§en wir ein Gerippe aus metallenen Zweigen zu einem Kubus zusammen, der so in kleinere Kuben aufgeteilt ist, dass seine gesamte OberflSche aus rechteckigen Gittern besteht. VerfŸllen wir das Gerippe mit Gips und machen wir dann eine topographische Abbildung irgendeiner FlSche des fest gewordenen Monoliths. Markieren wir die Reliefunebenheiten, die sich in direkter AbhSngigkeit von dem Gerippe befinden. Es ergibt sich dann ein ziemlich interessantes Muster. Ein solches Muster kann man auf geographischen und ebenso auf geologischen Karten erkennen, und sogar auf einigen †bersichtsplSnen ausgebeuteter LagerstStten von BodenschStzen. Anscheinend sind die Erdgesteine in ihrer Entwicklung mit unsichtbaren "Zweigen" verkettet, sie umstrsmen, flie§en auf komplizierten Bahnen von einem Zweig auf den anderen Ÿber und krSuseln sich um sie herum. Mit anderen Worten, die Struktur der LithosphSre ist in Form eines bestimmten GerŸstes oder Gerippes mit einer komplizierten Konfiguration "organisiert", das unserem Modell Shnelt.
Es wSre logisch anzunehmen, dass das Gerippe sich nicht nur auf das Innere der Erde, sondern auch Ÿber die ErdoberflSche hinaus erstreckt. Wenn das der Fall ist, wird sich seine Anwesenheit unbedingt auf die Struktur der beweglichen Objekte auswirken auf Wasser und Wolken. Und das, was in der LithosphSre in Millionen von Jahren geschieht, mŸsste in AtmosphSre und Meeren in einem beschleunigten Tempo ablaufen in Stunden und sogar Minuten.

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