Die Macht der Gedanken
Das Gehirn verbindet uns mit allem, was schwingt
Heilige Orte versetzen uns in einen Zustand gesteigerter Aufmerksamkeit und öffnen Türen zu Dimensionen, die wir nicht für möglich gehalten hätten. Der Gehirnforscher Günter Haffelder untersucht mit ausgeklügelten Messungen, was dabei in unserem Denkorgan vor sich geht. Seine Schlussfolgerungen klingen für Geomanten vertraut - die Erfahrung lehrt, dass menschliche Gedanken und Energiefelder eines Ortes miteinander in Wechselbeziehung stehen. Wie außerordentlich tief diese Interaktion greift und wie höchst sensibel unsere Gehirne aufeinander reagieren, ist jedoch kaum in aller Tragweite bekannt. Vor allem der letzte Satz des Artikels sollte jede seriöse geomantische Arbeit begleiten.

Der Schwerpunkt unserer Arbeit im Institut für Kommunikation und Gehirnforschung liegt auf der Beschäftigung mit Cerebralgeschädigten und Kindern mit Lernstörungen, um Ursachen ihrer Probleme messtechnisch zu erfassen und ihnen über neuroaktive Musik gezielt Hilfe zur Überwindung ihrer Schwierigkeiten an die Hand zu geben. Die Erforschung der physikalischen Wirksamkeit von Orten der Kraft auf unser Bewusstsein gehört zu den Randgebieten unserer Forschung, die wir aus persönlichem Interesse betreiben. Damit diese Arbeit besser nachvollziehbar wird, gebe ich zunächst eine kurze Einführung in das wunderbare Organ, unser Gehirn, sowie in unsere Messmethoden. Als Möglichkeit, die Schwingungen des Gehirns grafisch darzustellen, dürfte die EEG-Ableitung (Elektro-Enzephalogramm) allgemein bekannt sein. In der Medizin kommt diese Technik heute immer weniger zum Einsatz, man arbeitet statt dessen mit dem PET (Positronen-Emissions-Tomograph) oder der Röntgendiagnostik etc. Wir haben jedoch mit dem EEG eine besondere Messmethode entwickelt bzw. bestehende Techniken so zusammengetragen, dass sich äußerst differenzierte Bilder ergeben. Im medizinischen Bereich, in dem das EEG zur Feststellung von lokalen Schädigungen des Gehirns verwendet wurde, hat man diese Technik nie richtig verstanden. Die gemessenen Schwingungen waren in Wirklichkeit Summenbildungen enorm vieler Frequenzen. So ergab sich z.B. ein Alphazustand aus der Überlagerung einer Theta- und Deltafrequenz. Bereits 1900 wurde in Frankreich ein mathematisches Modell - die so genannte Fourier-Transformation entwickelt, mit deren Hilfe man aus der Frequenzsumme auf die einzelnen Bereiche schließen kann. Wir verwenden heute eine spezielle Software, die diese Berechnung übernimmt und uns erstaunliche Informationen über die einzelnen Frequenzbereiche zur Verfügung stellt. Unsere Methode unterscheidet sich auch insofern von der konventionellen medizinischen Technik, dass wir nicht an der Großhirnrinde oben am Schädeldach messen, denn hier treten bei den Messungen durch Muskelentladungen so genannte Artefakte (Störungen) auf und verfälschen die Ergebnisse. Stattdessen haben wir an den Schläfenlappen und an den Mastoiden, den kleinen Knochenvorsprüngen hinter den Ohren, neue Messpunkte gefunden, die uns Zugang zu Signalen des Limbischen Systems erlauben und damit Impulse der Gefühle weitergeben.
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