Wurzel und Krone

Zum gesunden Schlafplatz gehört ein energetisch richtig gebautes Holzbett.

von Hubert Cramm erschienen in Hagia Chora 6/2000

Schon in meinem Beitrag über den Unterschied zwischen Büchse und Dose in der dritten Ausgabe von Hagia Chora ging es um das Schützen und Bewahren von Gegenständen. Die Polarität des Holzes, die aus der Richtung des Wachstums entsteht, das sich von der Wurzel zur Krone entwickelt, ermöglicht den Einsatz der energetischen Felder dieses Materials aber auch bei anderen Anwendungen.
Ein zentrales Thema in der Radiästhesie ist der Schlafplatz des Menschen. Diesen Bereich den heutigen Anforderungen entsprechend zu verbessern, ist für mich als Gestalter und Radiästhet ein interessantes Ziel. Der Brückenschlag zwischen meinem Wissen über Holz und Gestaltung und neuen Erfahrungen in der Radiästhesie führte zur Entwicklung eines besonderen Bettes, das ich hier beschreiben möchte. Das Material des Bettes ist unbehandeltes Fichtenholz. Fichte ist ein gutes Resonanzholz, daher wird es auch viel im Instrumentenbau angewendet. Außerdem ist es ein relativ "junges" Holz, das keine Kriege miterlebt hat. Die Oberfläche des Holzes wird nicht bearbeitet, um möglichst wenig fremde Informationsträger in den Schlafbereich zu tragen.
Die Konstruktion besteht aus möglichst einfachen Steckverbindungen. Das gesamte Bett besteht nur aus Holz, es werden keinerlei Eisenteile etc. verwendet.
Der Rahmen ist ein wichtiger Teil des Systems, er bildet einen Schutzkreis um den Schläfer. Dieser schließt sich, indem die vier Rahmenhölzer ihrer durch den Wuchs bedingten Polarität entsprechend zu einem Kreislauf "geschaltet" sind (Wurzel - Krone - Wurzel - Krone .). Die Rahmenverbindung bildet eine Überplattung, wie vom Blockhaus bekannt. Dadurch verschmelzen die Felder der einzelnen Balken.
Die Ausrichtung der Beine des Bettes, die den Rahmen tragen, spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Alle einzelnen Bauteile sind ihrer Polarität entsprechend angeordnet. Hier findet das Prinzip des Ecksteins Anwendung. Dieses beruht darauf, dass vier Teile der gleichen Form und des gleichen Materials, an den vier Ecken eines Raumes aufgestellt, miteinander in eine Form- und Stoffresonanz treten - sie unterhalten sich sozusagen miteinander. Der alte Kinderreim "Eins-, Zwei-, Drei-, Viereckstein, alles muss verstecket sein" ist Ausdruck der inneren Kraft dieses radiästhetischen Prinzips.
In der Skizze sehen Sie die Anordnung der Bauteile von oben her, sie stehen ihrer Stellung im Stamm entsprechend.
Wie eine lange Schlange schlängelt sich der Lattenrost unter dem Schläfer und schirmt ihn von unten her ab. Außerdem wurde beim Lattenrost darauf geachtet, dass der Zwischenraum zwischen den Latten größer als die Materialstärke ist, damit keine "Schlitzantennen" entstehen. So kann es nicht dazu kommen, dass der Mensch durch das Lattenrost Information bzw. Strahlung empfangen kann, die eben der Konstellation einer solchen Antenne entspricht.
Mein Radiästhesie-Lehrer Prof. Eike Hensch hat an dem Bett, das ich für ihn baute, in jeweils einer Ecke die Schwingung eines der vier Elemente gefunden. Es entsteht also ein kleiner Kosmos um den, der darin liegt.
Es ist jedesmal wie ein kleines Wunder, wie sich das Strahlungsfeld des fertigen Bettes aufbaut und sich wie eine Kuppel über den Schlafplatz spannt. Innerhalb dieses Feldes sind Störungen nicht mehr messbar. Das Feld dehnt sich sowohl nach unten als auch nach oben ca. 1 Meter aus, seitlich wird es durch die Maße des Bettes begrenzt.
In der Nacht ist die Kraft der uns schützenden Aura gering, und in der heutigen Zeit, in der auch nachts die Einflüsse durch Elektrosmog kaum mehr abnehmen, wird Schutz immer dringender. Da die Hülle, die das Haus darstellt, oft eher Quelle von Störungen ist, finden immer weniger Menschen regenerierenden Schlaf. In der Natur gibt der Platz auf dem Baum oder die Höhle den Tieren Schutz, und genau einen solchen Platz bietet dieses Bett für den Menschen. Wenn wir unsere Sicht der Welt um die energetischen Aspekte erweitern, erscheint vieles in anderem Licht. Die Natur zu achten und zu spüren, wo der Mensch als Teil dieser Natur seinen Platz hat, wird immer wichtiger. Die Suche nach den energetischen Zusammenhängen ist auch die Suche nach dem Sinn.
Wer sein eigenes, energetisch richtiges Bett bauen möchte, kann an einem der laufenden Bettenbau-Kurse des Autors teilnehmen:
Hubert Cramm, Holztrifft 17, D-31174 Schellerten, Tel. und Fax (05123) 77533