Biokybernetik und Radiästhesie

Gute und schlechte Plätze in Natur, Siedlung und Haus. Lehrgang von Eike Georg Hensch, Teil 2

von Eike Georg Hensch erschienen in Hagia Chora 2/1999

Die Erdoberfläche ist nicht als eine biologisch neutrale, bloße Fläche anzusehen, sondern als eine, die unterschiedlich durch Punkte, Linien, Streifen und Kreuzungen feinster elektromagnetischer Intensitäten gekennzeichnet ist, welche die Formen regelmäßiger Gitter annehmen und im Magnetfeld ihre Ursachen haben oder aus geologischen Verwerfungen, unterirdischen Wasserführungen, Erzgängen u.a. stammen." (Der Architekt lZ/1982, Mitteilungsblatt des Bundes Deutscher Architekten.)

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Die Natur hält gute, lebens- und wachstumsfördernde Zonen bereit. Sie werden regelmäßig von Tieren aufgesucht, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Pflanzen gedeihen dort besonders gut. Tiere und Pflanzen können also wichtige Indikatoren sein und Planungsentscheidungen beeinflussen.
Im Kirchenbau der Jahrhunderte spielen "gute Orte" eine besondere Rolle. Sie aufzusuchen und sich von Unpäßlichkeiten zu entladen, ist eine weit verbreitete Praxis bei empfindlichen Personen. Wallfahrtskirchen und Heilquellen sind solche Orte.
Welche elektromagnetischen Energie- und Informationsquellen beeinflussen die biologischen Systeme? Im folgenden sind fünf Beispiele aufgeführt: Wasser, tektonische Verwerfungen, Gitterstreifen, Geomantische Zonen und Resonatoren im Umfeld des Menschen.

Wasser
Wasser umgibt uns in vielfältiger Form. Auch im Körperinneren strömt Flüssigkeit.
Wasser ist Resonator und Schwingungsspeicher: Das Medium Wasser kann Informationsschwingungen speichern und diese vernetzt an andere Stellen transportieren. Unterirdisch fließendes Wasser kann in konzentrierten Rinnsalen auftreten. Dabei kann die Fließmenge äußerst gering sein. Ein trockener Schwamm, der sich in einem Teller mit Wasser befindet und sich vollsaugt, erzeugt bereits eine biokybernetische Reaktion.
Was ist resonanzfähig? Architekturdetails wie Stäbe, Rohre, Pergolen können durch Strahlungsfelder unterirdischer Grundwasserströme angeregt werden, wenn sie dazu resonanzfähig sind. Sie erzeugen dann zusätzliche Strahlungsfelder.
Auch stillstehendes Wasser kann durch Fremdanregung zum Resonator werden. Beispiele dafür sind das elektrisch beheizte Wasserbett oder die Montage von Sendeanlagen an Wasserhochbehältern.
Wassermoleküle befinden sich auch in der Atmosphäre: in Wolken, Niederschlägen oder im Nebel. Wetterveränderungen in der Atmosphäre können empfindliche Menschen direkt beeinflussen. Man spricht dann von "Wetterfühligkeit".
Rechtszirkular abstrahlendes Wasser hat euphorisierende Wirkung. Viele Treppenanlagen historischer Bauten wurden auf solchen Zonen angelegt.
Im Umfeld des Menschen ergeben sich vielfältige Beeinflussungen durch das "Lebenselexier" Wasser. Da es Informationsträger ist und sich mit anderen Wasseransammlungen vernetzt, finden sich vielfach eingespeicherte Frequenzen in anderen, durch Wasser angeregten Systemen: vom Mikrowellenherd bis zur "fremdangeregten" Wolke, wenn sie von einem Sender bestrahlt wird, der auf einem unteridirschen Grundwasserlauf montiert ist. Diese wird dann "sauer".
Gelegentlich werden in der Natur an unterirdischen Fließsystemen Wachstumsveränderungen sichtbar.

Tektonische Verwerfungen
Unterschiedliche Gesteinsformationen, Brüche oder sonstige Bodenanomalien bilden gegenüber homogenem Bodengefüge Brechungsspektroiden, deren Strahlungsverdichtungen biologische Regelsysteme nachhaltig beeinflussen können.
Angeregt werden sie von den vielfältigen Erscheinungsformen natürlicher elektromagnetischer Schwingungen aus der Energieform des heißen Magmas im Erdinnern.

Sogenannte Gitterstreifen
Diese frequenzabhängigen Abbildungsmuster ergeben parallel verlaufende und sich kreuzende Bänder auf der Erdoberfläche mit wenigen Metern Abstand. Die einzelnen Feldstreifen können wechselnde Polaritäten haben. Linkszirkuläre gleichpolarisierte Kreuzungspunkte üben eine negative Wirkung auf das Immunsystem aus, wogegen rechtszirkuläre das Nervensystem stark beeinflussen.
Hochfrequente Abbildungsmuster auf der Erdoberfläche: Man vermutet, daß die Erscheinungsform der Gittersysteme durch Anregung der Sonne auf der Oberfläche der Erde entstehen.

Geomantische Zonen
Diese oft weit über das Land reichenden, streifenartigen Abbildungsmuster, die sich auf der Erdoberfläche verteilen, werden als besondere Kraftzonen ("Orte der Kraft") diskutiert.
Stadtgründungen auf der Basis Geomantischer Zonen: Ein vertiefendes Studium der Baugeschichte unter dem Aspekt solcher Geomantischer Zonen hilft Fragen zu beantworten, die mit der Standortwahl und der Resonanzfähgikeit von Baudetails im Zusammenhang stehen. Die Kulturen der Megalithzeit, Ägyptens, Griechenlands, der Römer, Mexikos und anderer bis hin zur Zeit des Barock zeigen, daß der Mensch fähig ist, "positivierende" Standorte zu finden oder durch bauliche Manipulation und Materialwahl, entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen, zu schaffen.

Resonatoren im Umfeld des Menschen
Feldstrukturen elektromagnetischer Wellen im biologischen Regulationsbereich sind natürlicherweise vorhanden oder können auch technisch erzeugt werden. Über die Wirkung ist die Wellenlänge und ihre Intensität von qualitativer Aussage.
Resonatoren können diese Schwingungen verstärken. Dann können Gegenstände stören, wenn sie auf die Anregungsfrequenz abgestimmt sind.
Ein künstlicher "Ort der Kraft und der Kommunikation": Im folgenden sei ein technisch erzeugter "Ort der Kraft" näher beschrieben.
Auf einem Campingplatz befindet sich der Sitzplatz und Treffpunkt der Jugendlichen unter dem Toilettenfenster im Schatten. Der in der Nähe befindliche, überdachte Aufenthaltsraum wird ignoriert. Ein linkszirkularer "Gitterstreifen" wird von dem glatten Porzellanwaschtisch reflektiert und streut durch physikalische Umpolarisierung ein rechtsdrehendes Strahlungsfeld mit dem Informationsgehalt "Lebenskraft" und die Wellenlänge für "Kommunikationsfreudigkeit" in Richtung der Jugendlichen. Die Wellenlänge für "Lebenskraft" wird in der biophysikalischen Erfahrungsheilkunde angewandt und läßt sich aus der 47. Oktave der Erdumdrehungsfrequenz ableiten.
Das Beispiel macht deutlich, daß stadtplanerische Maßnahmen für bestimmte Bevölkerungspruppen nicht immer von diesen "angenommen" werden.

Fortsetzung mit Teil 3 im nächsten Heft: Was lehrt uns die Baugeschichte?

Der Artikel enthält im Original eine Reihe von erläuternden Illustrationen. Es empfiehlt sich, die PDF-Version herunterzuladen.