Biokybernetik und Radiästhesie

Was lehrt uns die Baugeschichte? Lehrgang von Eike Georg Hensch, Teil 3

von Eike Georg Hensch erschienen in Hagia Chora 3/1999

Kirchen sind Resonatoren für positive Energien im städtischen Raum. Von Kirchenbauten wird berichtet, dass sie durch natürliche elektromagnetische Feldstrukturen angeregt sind. Unter vielen Kirchtürmen lassen sich unterirdische Grundwasserströme feststellen. Auch werden Kirchen auf sogenannten geomantischen Zonen gebaut. Sie reichen weit ins Land und werden besonders auf Hügeln und Bergspornen beobachtet.

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Ein typisches Bild: Zusätzlich zu ihrer Größe heben sich Kirchenbauwerke durch ihren erhöhten Standort aus der Umgebung der allgemeinen Bebauung heraus. Bei einer Burganlage hat dies nicht nur strategische Bedeutung. Zur Standortwahl trägt im Wesentlichen die örtliche biokybernetische Gegebenheit bei.
Die Marienkapelle in Haßbergen bei Nienburg ist ein Beispiel für einen positiven Standort mit anregender Wirkung: Die geomantische Zone verläuft von Südwesten nach Nordosten durch den Altarraum. Ein Grundwasserstrom führte im Nordosten des Bauwerks zu einer Rissbildung an der Außenwand, deshalb wurde hier der Pfeiler verstärkt.
Die Schemaskizze zeigt den Grundriss einer mittelalterlichen, zweitürmigen Basilika. Die beiden massiven Kirchtürme werden durch einen rechtszirkular abstrahlenden, unterirdischen Grundwasserstrom mit positiver Wirkung angeregt. Am östlichen Chorende befinden sich Apsiden. Sie sind in ihrer konkaven Form und fokussierenden Strahlungscharakteristik Scheinwerfern oder auch Satellitenschüsseln vergleichbar. Zwischen den senkrecht stehenden Resonanzgebilden der Türme und diesen Reflektoren entwickelt sich durch Rückwurf ein im biophysikalischen Sinne verstärkt wirkendes positives Feld. Es kommt durch die Wechselbeziehung zwischen der Abstrahlung der Türme und der Reflexion durch die Apsiden als Verstärkung des biokybernetischen Feldes zustande. Das mag eines der Geheimnisse von "Orten der Kraft" in Kirchenbauwerken sein.

Biophysikalische Anregung im historischen Städtebau
Alle vertikalen Bauwerke wie Türme oder Hochspannungsmasten, aber auch Stangen, Lichtmasten oder Menhire aus früherer Zeit, haben als Hertz’sche Dipolantennen eine abstrahlende Wirkung von biophysikalisch wirkenden Schwingungen, wenn sie natürlich oder technisch angeregt werden. Dabei befinden sich Menhire und Kirchtürme auf vernetzten Systemen elektromagnetischer Anregungsbereiche, die zumeist dem Leben förderlich sind.

Türme sind Resonatoren
Türme lassen sich anregen und strahlen ihre Energie in den umgebenden Siedlungsraum. In kleinerem Maßstab kann man die Resonanzwirkung von Bauwerken und Baugliedern nachvollziehen. Ein historischer Glockenturm, aus Sperrholz nachgebildet, wird von einem technischen Sender, dessen Antenne in das Gebäudeinnere hineinragt, angeregt. Die Sendefrequenz ist auf die Eigenfrequenz des Wasserstoffatoms abgestimmt. So ergeben sich Schwingungsmuster, als rührten sie von einem unterirdischen Grundwasserstrom her. Dabei zeigt sich, dass schmale Fenster wie Schlitzantennen wirken und die im Turmbauwerk auftretenden Schwingungserscheinungen verstärkend abstrahlen.
Gute Beispiele für die Anordnung von Turmbauwerken sind in der Baugeschichte verbreitet, zum Beispiel die Campanile oberitalienischer Städte oder Menhire aus der Megalithzeit.
In europäischen Städten gab es früher Säulen auf Stufenpostamenten im Zentrum der Hauptstraßensysteme. Sie verstärkten das positive Mikrowellenklima innerhalb dieser städtebaulichen Räume. Im kleineren Maßstab, aber durchaus vergleichbar, finden wir so etwas in spanischen Gärten aus maurischer Zeit. Hier wurden Rinnen mit rechtszirkular abstrahlendem Wasser inmitten des Gehwegs geführt. So werden Brunnenanlagen und Votivsäulen angeregt und tragen zum positiven Mikrowellenklima bei.

Rechtszirkular abstrahlendes Wasser für die Versorgung historischer Städte
Viel Nachdenkenswertes ergibt sich, wenn man den Baulichkeiten römischer Siedlungswasserversorgungsanlagen nachgeht. Aus großer Entfernung wurde "lebendiges Wasser", wie es in der Bibel heisst, herbeigeschafft. Obwohl durch Uferfiltrat des Rheins zu römischer Zeit sauberes Wasser zur Verfügung stand, baute man eine künstliche Wasserleitung, welche die Stad Köln mit gutem Wasser versorgte. Die Quellen lagen mehr als 80 Kilometer westlich der Stadt. Ein Teil der römischen Wasserleitung von Köln ist im Römermuseum zu bewundern.
Die Stadt Nimes wurde sogar vollständig durch eine Wasserleitung mit rechtszirkularem Wasser versorgt. Man baute einen Aquädukt - den Pont du Gard - und sorgte dafür, dass die Strömung laminar blieb. Zu den Erfahrungswissenschaften gehört, dass rechtszirkular abstrahlendes Wasser Fäulnisbakterien tötet.

Stadtgründungen auf der Basis sich kreuzender geomantischer Zonen
Bei römischen Städten und Stadtgebilden anderer Kulturen wurde das Prinzip sich kreuzender Wegesysteme angewandt. Historische Straßen wurden, um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen, auf positiven Orten geplant. Das Auffinden solcher Zonen im Rahmen der Limitation wurde von empfindsamen Personen, den Auguren, vollzogen. Sie ermittelten den Kreuzungsbereich solcher Feldstrukturen und legten dabei die Stadttore fest. Das sich kreuzende System, wie auch bei den Stadtgründungen der Zähringer, wurde zum Symbol für Siedlung, Stadt oder Dorf. Die beiden Abbildungen aus Hygins Constitio Thulin, 1564, verdeutlichen dieses Prinzip.2

Bauwerke sind Musikinstrumenten vergleichbar. Sie bilden einen Gesamtklang, den man "Stadt" nennen kann. Unharmonische Bauten sind dann wie ungestimmte Instrumente.
Wie eine Violine durch den Bogen und die Saiten, werden Bauwerke durch unsichtbare Strahlungsfelder unhörbar, aber wirkungsvoll angeregt. Einzelne Bauglieder, wie Säulen oder Apsiden und manche Baudetails oder Kunstwerke, werden dabei zu Resonatoren.

Interferenzeffekte
Das Band hufeisenförmig angeordneter Steinbögen an der Traufe vieler romanischer Kirchen hat dämpfende Wirkung für störende Einflüsse. An der Klosterkirche in Loccum befindet sich an dem Westgiebel ein steinmetzmäßig bearbeiteter Sandstein mit fünf hufeisenförmigen Bögen. Dieser Stein ist nicht in die Mittelachse der Fassade gesetzt. Die außermittige Anordnung hat einen Grund: Direkt unter diesem Stein befindet sich eine von Süden einfallende Strahlungszone mit störendem Charakter. Sie ist innerhalb des Gebäudes nicht mehr wahrnehmbar. Ein physikalischer Löschungseffekt durch Interferenz wurde hier von den Kirchenbauern auf der Basis reichen Erfahrungswissens eingesetzt.

Kann man Schwingungen spüren?
In noch kleinerem Maßstab lässt sich diese Wirkung ausprobieren. Empfindliche Menschen bekommen ein leichtes Kribbeln oder ein Wärme- bzw. Kältegefühl auf der Handfläche oder an der Fingerspitze, wenn sie ihre Hände mit einem bestimmten Abstand zu einem, von einer anderen Person gehalten, senkrechten Bleistift halten. Dieser Bleistift ist auf Grund seiner Länge resonanzfähig und nimmt aus dem allgemein vorhandenen Mikrowellenrauschen Energie auf, die er, verstärkt durch die Person, die den Stab hält, abgibt. Zum Ausprobieren bewege man die beiden Stäbe langsam hin und her.