Am Anfang war die Schwingung
Der Einfluss naturlicher und technischer Felder auf den Menschen
1. Teil: Natürliche Felder
Wir haben es schon fast vergessen - doch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, als Nicola Tesla und Marconi die ersten Funken zur Informationsübertragung erzeugten, hatte buchstäblich Funkstille geherrscht. Nur die von der Natur selbst erzeugten statischen und dynamischen Felder vibrierten im Äther. Ewald Kalteiß setzt sich in zwei Folgen mit den natürlichen und den technischen Feldern auseinander und klärt über Nutzen und Schwierigkeiten beider Phänomene auf.

Blitze - und davon gibt es weltweit etwa eine Million pro Stunde - erzeugen ein breites Spektrum von elektromagnetischen Wellen, das von den Schumann-Wellen (wenige Hertz) bis in den Frequenzbereich der Fernsehübertragung reicht. Die Atmosphäre bietet gegenüber dem Erdboden ein elektrisches Gleichfeld von rund 80-270 V/m. Der Boden ist negativ, die Atmosphäre positiv geladen. Dies gilt bei ruhigem Wetter im Frühling oder Herbst. Jahreszeitliche Schwankungen, Sonnenaktivitäten, der Stand von Jupiter und Saturn sowie Gewitterfronten können die statischen Felder auf 2-25 kV/m erhöhen und gelegentlich die Polarität ändern. Bezogen auf die Erdoberfläche und dem sich im Freien aufhaltenden Menschen wird durch sein Dasein auf der Erdoberfläche die elektrische Feldstärke in seinem Kopfbereich um ein Vielfaches erhöht.
Wetterfühligkeit und Psychotronik
Gewitterfronten geben im Frequenzbereich bis zu 40 kHz Störungen schon lange vor ihrem Eintreffen ab. Diese Frequenzen werden auch "Spherics" genannt. Davon sind als biologisch besonders wirksam folgende bekannt: 10 kHz, bei Entzündungen störend, und 28 kHz als Auslöser bei epileptischen Anfällen, wenn diese Anlage vorhanden ist. Die niedrigsten Frequenzen, die durch Wetterfronten und Gewitter entstehen, liegen im Bereich der Delta-, Theta- und Alphawellen (ELFs) des Gehirns: 1-13 Hz (ein Teilbereich der Schumann-Wellen). Bei 7,83 Hz gelingen meditative Tätigkeiten besonders gut, wenn auch noch die Blickrichtung nach Osten zeigt. Diese Frequenz, wie auch 8,0 und 9,0 Hz betreffen den psychischen Bereich, in demSpannungen und Ängste abgebaut werden. Bei 6,26 und 6,67 Hz sollen Verwirrung, Depression, Angst, Spannungen, Übelkeit, langsamere Reaktionszeiten sowie andere vegetative Störungen ausgelöst werden. Bei 3 Hz wurden Untersuchungen von I. Örmenyi, Budapest, durchgeführt, die zeigen, dass diese Frequenz in Zusammenhang mit Wetterfühligkeit und z.B. einer Steigerung der Unfallzahlen, nachlassender der Leistungsfähigkeit bei Schülern und einer Erhöhung des Blutdrucks steht. Wetterfühligkeit zeigt uns die menschliche Aufnahmebereitschaft für diese Schwingungen: Nachschwingungen nach dem Gewitter geben uns in Verbindung mit der gereinigten Luft ein erfrischendes Gefühl.
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