Körpersprache

Wie unser Körper auf unterschiedliche geomantische Qualitäten reagiert

von Maria Sagi erschienen in Hagia Chora 4/1999

Subtile Strahlungen können von konventionellen Messinstrumenten nicht registriert werden, üben aber dennoch Einfluss auf den Organismus auf. Intuition und biokybernetische Werkzeuge können sie sichtbar machen. Dr. Maria Sagi arbeitet nach der von Erich Körbler entwickelten Neuen Homöopathie. Als radiästhetisches Werkzeug dient ihr die Körblersche Universalrute, mit deren Hilfe die feinergetischen Zustände des menschlichen Körpers auch im Zusammenhang mit Umwelteinflüssen sicher erkannt werden können.

Der menschliche Organismus wird konstant durch die von der Erde ausgehenden Strahlungen, durch andere Menschen, elektrische Apparate, Pflanzen und andere Objekte beeinflusst. Unser Organismus reagiert auf die außerordentliche Komplexität der Umwelteinflüsse durch Änderungen seines momentanen Befindens und der Kohärenz zwischen seinen verschiedenen Organen. Der jeweilige Effekt der Umgebungseinflüsse kann an deren spezifischer Einwirkung auf einzelne Organe und Körperteile des Menschen erkannt werden. Je nach gesundheitlichem Zustand fallen diese unterschiedlich aus. Die Bewegungen der Universalrute nach Erich Körbler (1938-1994) erlauben eine Diagnose, ob eine uns beeinflussende Strahlung verträglich oder möglicherweise für den Organismus unverträglich ist.

Der Spiritus Loci
Schon immer hat sich der Mensch für den "Spiritus Loci" interessiert und den "Geist", die energetischen Bedingungen eines bestimmten Ortes, zu identifizieren versucht. Das Wissen über den Geist des Ortes war integraler Bestandteil des Wissens der alten Kulturen. Kein Tempel wurde gebaut, bevor der Ort nicht sorgfältig untersucht worden war, und die Bauwerke entstanden oft nach Regeln, die uns nicht mehr bekannt, aber deren Einflüsse noch heute im Kulturschatz der Menschheit spürbar sind. Im alten Rom untersuchte man einen Baugrund mit Hilfe eines Ameisenvolkes - wo die Ameisen zusammenblieben, war der Standort für den Menschen ungeeignet. Es gehörte zum Allgemeinwissen, dass Hunde sich an Plätzen niederlassen, die auch für Menschen angenehm sind, man hingegen Plätze, die Katzen bevorzugen, lieber meiden sollte. Heute werden solche Ideen als Aberglauben zurückgewiesen - doch welcher Skeptiker erinnert sich nicht auch an die verschlafene, unheimliche, beklemmende Atmosphäre des einen oder anderen Ortes?
Obwohl in der Geschichte des Rutengehens verschiedene Arten von Erdstrahlung identifiziert wurden, hat die Naturwissenschaft diese aufgrund mangelnder Messbarkeit nicht als real angenommen. Dennoch wurden zu verschiedenen Zeiten experimentelle Untersuchungen angestellt. Um nur eines von vielen Beispielen zu zitieren, erwähne ich die Untersuchungen Gustav Freiherr von Pohls, der 1929 in der bayerischen Ortschaft Vilsbiburg die Häuser auf Erdstrahlung untersuchte und exakt diejenigen Orte als unverträglich markierte, deren Bewohner in den letzten 25 Jahren an Krebs gelitten hatten.

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