Uranische Wege - Geomantie auf der Infa
Wie die "glorreichen Sieben" stehen sie da, Schulter an Schulter, die Ruten im An-, Verzeihung - Ausschlag und entsichert. Darunter prangt die Schlagzeile: "Humbug oder Hilfe? Neu auf der Infa: Wünschelrutengänger untersuchen Baustellen". Die abgebildeten Rutengänger sind Teilnehmer der Hagia-Chora-Fachausbildung "geomantische Hausgestaltung", und der Bericht der Bildzeitung beschrieb ihre Arbeit auf dem Messegelände in Hannover, Halle 19. Wie die Heuschrecken waren sie über uns hergefallen: Bildzeitung, Neue Presse, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Sat 1 und viele andere. Sicherlich, man hatte uns ein "paar Reporter" angekündigt, doch der dann folgende einstündige Informations-Frage-Sturm erschöpfte die Teilnehmer der Ausbildung doch mehr als der ganze Tag radiästhetischer Arbeit.
Das Experiment
Grund dieses Presserummels war ein gewagtes Experiment: Die neun TeilnehmerInnen der Fachausbildung wollten zur Infa (Oktober 1999) ein geomantisches Erfahrungsfeld schaffen (Hagia Chora berichtete kurz). Das Problem war jedoch: wir hatten für die geomantischen Analysen in der Messehalle nur einen Tag Zeit. Alles, was wir an Fakten und Daten brauchten - Verlauf, Intensität und Polarisation von Wasseradern, Gitternetze, technische Störer, das Äthermilieu der Halle, vitalenergetische und geistige Anbindungen etc. - musste innerhalb dieser Zeit analysiert werden. Auf Basis dieser Daten wollten wir - und das war das eigentliche, grandiose Experiment - einen Erfahrungsraum schaffen und gestalten - gut 70 Kilometer vom späteren Ausstellungsort entfernt.
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