Erfahrungsbericht Landschaftstempel Europa

von erschienen in Hagia Chora 4/1999

Am Vorabend der Sonnenfinsternis im August 1999 wirkten 85 Erdheilungsgruppen in Europa und Brasilien simultan an der Wiederbelebung des Landschaftstempels Europa und dessen Einbindung in den Landschaftstempel des Atlantik mit. Diese von Marko Pogacnik initiierte Vernetzung beruht auf der seit 1993 begonnen Arbeit zahlreicher Erdheilungsgruppen. Marko Pogacnik beschreibt deren Entwicklung: "Erst im Frühjahr des letzten Jahres ist in mir in aller Klarheit das Bild des Landschaftstempels als Rückgrat von Europa entstanden. Während unser Erdheilungsarbeit in Kreta stellte sich heraus, dass Kreta eine Art Wurzelchakra des europäischen Kontinents darstellt, weil dort das Wissen, angesammelt durch die Erdentwicklung, gespeichert ist. Als der Krieg im Balkan ausbrach, wurde ein wichtiges Thema lebendig: Der Balkan stellt den Bauch Europas dar, und die einseitig mental orientierte Zivilisation Europas kann die Umwälzungen im eigenen Bauch nicht verkraften. Der Bereich südlich und nördlich der Alpen entspricht dem Solarplexus des Kontinents, der im Chiemsee ein Zentrum findet. Das Herzzentrum wäre bei Aachen und dem Hohen Meißner bei Kassel zu suchen. Zwischen Amsterdam, Glastonbury, Findhorn und Bohuslän in Schweden entsteht die Spannung zwischen Kehlkopf und Drittem Auge. Das Kronenchakra läge demnach im Bereich Island. An diese Zentren schließen sich die Landschaftstempel anderer Länder an, die den Gesamtkörper unseres Kontinents ausmachen. Bei meiner Tätigkeit in Mexiko und Brasilien entdeckte ich, dass der europäische Landschaftstempel letztlich nur ein Viertel eines planetaren Systems bildet, den ich als Landschaftstempel des Atlantiks bezeichne. Wenn wir an der Verbindung der Teile arbeiten, können wir das Geistige und das Irdische in uns zur Ganzheit zusammenschließen. Daraus wurde die Idee geboren, den Europa-Landschaftstempel am Vorabend der Sonnenfinsternis zu verbinden und ins Leben zu rufen. Durch Synchronizität und Resonanz entstehen geistig-energetische Zusammenhänge, die eine unglaubliche Kraft und Klarheit in sich tragen."
Bei der Aktion am Vorabend der Sonnenfinsternis waren im Raum zwischen Kreta und Findhorn, Finnland und Portugal 47 Gruppen an Orten verteilt, an denen in den letzten Jahren erdheilerisch gewirkt wurde. Dazu kamen noch 26 Gruppen in Slowenien, die, verbunden durch die Gruppe in Ljubljana, an dem Gesamtwerk beteiligt waren, sowie Gruppen an verschiedenen Orten in Brasilien. Ab 18 Uhr begannen die Gruppen, sich geistig miteinander zu verbinden und bestimmte "holografische" Körperübungen auszuführen. Die Meditation wurde mit Singen beendet.
Die folgenden Erfahrungsberichte geben Eindrücke von verschiedenen Orten wieder.

Helmut Sallinger, Konstanz:
In unterschiedlicher Intensität, aber doch von allen Teilnehmern, wurden diese Verbindungen wahrgenommen, vor allem der zurückkommende Energiestrom beeindruckte viele und ließ das Zusammengehörigkeitsgefühl mit der Zahl der Gruppen stetig anwachsen. Dort, wo persönliche Beziehungen zu den anderen Gruppen vorhanden waren, fühlte sich die Verbindung besonders herzlich und intensiv an. Auch die Verbindung über die Erde bzw. den Erdmittelpunkt wurde als hilfreich, notwendig und stimmig empfunden. Trotz der körperlichen Anstrengung (es verging über eine Stunde, bis alle Verbindungen aufgebaut waren) fühlten sich alle sehr wohl und "genährt". Die anschließenden holografischen Übungen verstärkten dies noch mehr. Für mich persönlich wurde die Änderung der Erdausstrahlung erst nach der Sonnenfinsternis spürbar. Seitdem ist eine neue, umfassende Qualität im Äther der Erde hinzugekommen - wie eine liebende Umarmung - die Christuskraft.

Hans-Joachim Aderhold, Winterbach:
Als der Schlossberg in Ljubljana meditativ erreicht wurde, brach die Sonne durch. Die anderen Gruppen wurden oft wie präsent wahrgenommen. Die Vernetzung unseres Ortes mit der Mitte der Erde und den jeweiligen Bezugsorten wurde intensiv erlebt wie eine unaufhörliche Spiralbewegung, bei der sich diese Kräfte immer weiter anreicherten und verfeinerten. Auch diejenigen, die sich meditativ von außerhalb angeschlossen hatten, berichteten von starken Wirkungen und einem sich wie von selbst herausbildenden Zeitmaß von ca. 2 Stunden für die Verbindungen. Die teilnehmenden Menschen empfanden die Wirkung dieser Meditation bedeutsamer als die Sonnenfinsternis am nächsten Tag.

Bernard Kosciuszko, Köln:
22 Personen beteiligten sich an der Verbindungsarbeit. Es wurde wahrgenommen, dass hohe Wesenheiten anwesend waren und die Arbeit unterstützten. Zum Schluss wurde eine Lichtkuppel über dem Ort gesehen und ein sich bildender Engel über der Kuppel.
Ein Einzelbericht wörtlich: "Viele Elementarwesen und andere Wesenheiten waren anwesend. Ein Baum vermittelte mir: Öffnet Euch den vielen Kräften, die durch Euch hindurch sich verbinden müssen.’ Entgegen meinen Erwartungen war es ganz leicht, mich mit den vielen verschiedenen Orten zu verbinden. Durch unsere Gruppe hindurch entstand ein Webmuster unterschiedlicher Energiequalitäten. Das Kosmogramm des Ortes pulsierte immer kraftvoller. Eine wässrig-grüne Energiekugel stieg langsam aus der Erde empor und wurde zu strahlend weißer Energie. Sie verband die Erdkräfte mit kosmischer Energie. Viele Wesenheiten stiegen hinauf und hinunter, wie auf Jakobs Himmelsleiter. Als wir unsere Arbeit beendet hatten - alles hatte sich wunderbar entspannt und verwandelt - empfand ich ein großes Aufatmen, und es begann zu regnen.”

Karin Werner, Findhorn, Schottland:
Eine große, starke Säule, die aus dem Erdmittelpunkt herausstieg, war spürbar. Das Energiefeld am Austrittsort war viel größer als ich es früher erlebt hatte, eine gewaltige Kraft. Wir haben uns dann auf den Erdachsenpunkt gesetzt und die Verbindung als Gruppe in Liebe aufgebaut. Beim 49. Platz, also unserem, wurde die Lichtenergie vom Erdmittelpunkt in Verbindung mit denjenigen aus den 48 anderen Plätzen so gewaltig, dass ich ein feuriges Drehen im Solarplexus empfand, das die Wirbelsäule hinaufstieg und schließlich zu einem "Black-Out" führte. Ich habe zwar noch die Abschlussmeditation und das harmonische Singen angeleitet, weiß aber bewusst nichts mehr davon, als ob Ohnmacht und Aktivität gleichzeitig abliefen.
Gruppenteilnehmer berichteten später, dass sie wie an einem großen Tuch mit einem Lichtfaden gestickt hätten und jeden Ort wie einen Teil einer Lichterkette, die wie aus einem Flugzeug gesehen werden konnte, auf diesem Tuch ausgebreitet fanden.
Am nächsten Tag war über dem gesamten Moray Firth (so heißt die Bucht vor Findhorn) eine riesig große Engelpräsenz spürbar.

Die große Vernetzungsarbeit gab den Impuls, ein Netzwerk der Erdheilungsgruppen ins Leben zu rufen. Die Organisation ist derzeit noch im Aufbau, auch der Name steht noch nicht fest und muss noch gefunden werden.
Als provisorische Kontaktadressen stellen sich derzeit folgende Personen zur Verfügung:
• Deutschland: Ursula Roschy, Syringenweg 3, D-70563 Stuttgart, Tel. (0711) 682068
• Schweiz und Österreich: Philipp Hostettler, Goldbrunnenstraße 46, CH-9000 St. Gallen, Tel. 071-2457116.