Die Kraft der Form

Über die abschirmende Wirkung geometrischer Figuren

von Maria Sagi erschienen in Hagia Chora 5/2000

Der erste Teil dieses Artikels erschien unter dem Titel "Körpersprache" in der letzten Ausgabe von Hagia Chora. Maria Sagi zeigte dort, wie der menschliche Organismus auf die komplexen Einflüsse seiner Umgebung reagiert und welche Rolle Krankheit bzw. Gesundheit bei dieser Reaktion spielen. Der zweite Teil behandelt die baubiologisch sinnvolle Einrichtung von Außen- und Innenräumen sowie die Abschirmungsmöglichkeiten mit Hilfe von geometrischen Formen der neuen Homöopathie Erich Körblers und deren praktische Anwendung, die Maria Sagi weiterentwickelt hat.

 Diesen Artikel als Adobe Acrobat PDF herunterladen (490 KB)

Im Wellenspektrum des elektromagnetischen Feldes, das dem Bereich lebender Zellen entspricht, (z.B. im Nanometerbereich) können nach Erich Körbler geometrische Formen Wechselwirkungen mit dem menschlichen Körper eingehen. Zu seiner Zeit hielt Körbler diese Felder für rein elektromagnetischen Ursprungs. Meine heutige Erfahrung zeigt jedoch, dass sich die Wirkung der geometrischen Formen auch über weite Entfernung übermitteln lässt. Für einen solchen Effekt können elektromagnetische Felder nicht verantwortlich sein. Die Forschung nimmt an, dass bei Fernwirkungen nichtklassische Quantenfelder die Informationen übertragen. Die von Körbler erzielten Effekte müssen also komplexere Felder als nur elektromagnetische Felder als Träger haben. Werden entgegengesetzte Felder verbunden, fließt zwar keine Energie, doch kann die von den Feldern getragene Information als Skalarwelle übermittelt werden. Die Information ist also wirksam, auch wenn die Welle einen Null-Vektor aufweist. Dies entspricht dem berühmten Aharonov-Bohm-Effekt. (Die Skalarwellen als universelle Informationsträger werden in Ervin Laszlos Werken als Psi-Feld bezeichnet; über die Feldeffekte in der Biologie berichten Arbeiten von Marco Bischof.) Auch die Kommunikation zwischen lebenden Zellen basiert auf diesem Effekt. Unterschiedliche Formen interagieren mit komplexeren elektromagnetischen Skalarwellen auf spezifische Weise. Die von Körbler angewandten geometrischen Formen schirmen ein breites Spektrum von Störfeldern ab, u.a. Felder, die von Wasseradern, Hartmann- oder Curry-Gittern oder anderen geomagnetischen Strahlungen verursacht werden. Das gleichschenkelige Kreuz kann störende Energiefelder abschirmen. Diese Eigenschaft wurde schon in uralter Zeit erfahren. Seitdem wird dieses Symbol in verschiedenen Kulturen und Religionen als Schutzzeichen verwendet. Das Y-Zeichen wandelt problematische Energien in für den Organismus verträgliche Strahlung um. Dies zeigt uns am deutlichsten die Natur selbst: Es ist bekannt, dass Bäume, die auf einer Wasserader stehen, die Tendenz haben, zu zwieseln. Um den für sie unvorteilhaften Energiefluss abzuleiten, wachsen sie in der transformierenden Form des Ypsilon. Das Zeichen von fünf parallelen Linien kehrt die Information des jeweiligen Feldes um. Es stammt aus dem System der Körblerschen Vektoren, und mit der Modifikation der drei inneren Linien erweist es sich als noch wirkungsvoller bei der Entstörung bestimmter Strahlungen.Grundsätzlich kann die geometrische Form die Strahlung selbstverständlich nicht "hinwegzaubern", sie tritt lediglich in Wechselwirkung mit dem jeweiligen Schwingungsfeld und kann dessen Eigenschaften verändern, so dass sie nicht mehr schädlich wirksam sind.

Schutz vor Strahlung
Als ich Erich Körbler kennen lernte, saß er in seinem Arbeitszimmer am Schreibtisch. Ungefähr in Höhe seines Kopfes war ein Blatt Papier der Größe DIN A4 an die Wand genagelt. Es zeigte fünf horizontale Linien, von denen die drei mittleren gestrichelt waren. Als ich nach dem Nutzen des Papiers fragte, nahm er seine Rute und zeigte, wie die fünf Linien eine seitliche Strahlung neutralisierten. Im Laufe unseres Gesprächs wies er darauf hin, dass es nicht angebracht ist, solche Blätter länger als nur einige Tage zu verwenden, weil sie sich allmählich aufladen und dann eher schaden als nützen. Auf Stoff aufgetragen, können die Zeichen jedoch ohne zeitliche Beschränkung wirken. Nach diesem Prinzip stellte Körbler zwei Arten von Betttüchern her, eines mit gleichschenkeligen Kreuzen und das andere mit einer Kombination von Kreuzen und Ypsilonen, ersteres mit "transformierendem" (Transformer Betttuch), letzteres mit "energetisierendem" Charakter (Energieaufbau-Betttuch). Muster und Herstellungsverfahren sind patentamtlich geschützt. Ich habe lange Jahre in Budapest in einem mehrstöckigen Gebäude aus Stahlbeton gegenüber einem Fernsehsender gewohnt. Allmorgendlich wachte ich mit den schlimmsten Kopfschmerzen auf und kein Arzt, Heilpraktiker oder Geobiologe konnte mir die Ursache nennen oder Abhilfe schaffen. Als mich Erich Körbler im Jahr 1991 besuchte, meinte er, dies sei energetisch die schlimmste Wohnung, die ihm seit langem begegnet sei. Verantwortlich dafür sei die Baukonstruktion des Hauses im Zusammenhang mit der Strahlung der Sendestation. Er untersuchte den Raum und arbeitete eine ganze Stunde - ziemlich lange für seine Verhältnisse - um den Raum zu schützen. Mehrere Lagen Tücher waren nötig. Seitdem sind die Kopfschmerzen nicht wieder aufgetaucht. Ich war zutiefst beeindruckt und erleichtert, und es wurde mein persönliches Anliegen, diese Technik weiter zu erforschen und zu entwickeln.

Die Anwendung der Formen
Die Tücher besitzen eine erstaunlich hohe Wirksamkeit, daher muss man vor ihrer Verwendung sorgfältig prüfen, welcher der beiden Typen im Einzelfall eingesetzt werden soll. Ausschlaggebend ist der Gesundheitszustand. Es hat sich gezeigt, dass drei Schichten des Transformer-Betttuchs in jedem Fall ausreichen, auch eine schwache Person in einem Strahlungsfeld vor hoher Belastung zu schützen. Bei einer kräftigen Person genügt hingegen meist eine Schicht. Ein Ort mag für einen jungen, gesunden Mann geeignet sein, für eine kranke Frau oder ein Kind aber schädlich. Frauen und Kinder reagieren z.B. auf Wasseradern besonders empfindlich. Dies kann durch eine Überprüfung mit der Rute an deren Drehung gegen den Uhrzeigersinn festgestellt werden. Körbler verwandte zur Abschirmung von Wasseraderstrahlung ein "Transformer-Bettuch" oder ein Kreuz. Bei Strahlung, die sich über der Erdoberfläche entwickelt, sei es durch technische Geräte, Satellitenstrahlung, Hartmann- oder Curry-Gitter, sowie bei Kombinationen verschiedener schädlicher Strahlungsquellen setzte er hingegen das Energieaufbau-Betttuch ein. In Hochhäusern aus Stahlbeton gibt es keine natürlichen Erdenergien. Dies kann ausgeglichen werden, indem man die Betttücher unter den Teppich legt. Im richtigen Winkel an der Wand angebracht, können die Tücher die Raumenergie wesentlich verbessern. Dabei ist zu bedenken, dass Spiegel und Fensterglas die Strahlung im Raum reflektieren. Steht keines der Schutztücher zur Verfügung, kann man z.B. mit Kreide oder Seife eine Y-Form auf das Fensterglas zeichnen. Die Größe der Form richtet sich nach der Art der Strahlung. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit bietet ein Kreuz aus Kupferstreifen mit gleich langen Balken. Dies bietet sich z.B. an, wenn ein großer offener Bereich, etwa ein Garten, geschützt werden muss. Die Größe des Kreuzes hängt von dem zu neutralisierenden Bereich ab. Ein Kreuz von 40 cm Balkenlänge kann z.B. einen Bereich von 5 m Durchmesser schützen. Innerhalb geschlossener Räume ist es ratsam, ein Kreuz zu benutzen, das aus demselben Material wie die originale Körbler-Rute, nämlich mit Kupfer behandeltem PVC, besteht. Man legt es unter das Bett oder den Ruheplatz. Wie meine aktuellen Versuche zeigen, ist es jedoch am wirksamsten, wenn es an der Wand senkrecht zum Verlauf der Wasserader in Abflussrichtung angebracht wird. Die Balken des Kreuzes können je nach Ort zwischen 15 und 25 cm lang sein. Im Innenbereich ist die Abschirmung noch wichtiger als im Außenbereich, da in rechteckigen Räumen die Strahlung permanent gespiegelt und somit erhöht wird und sich durch Einrichtung und Baumaterialien künstliche Strahlung entwickeln kann. Solche Art von Strahlung erzeugt in biologischen Systemen wie Menschen, Tieren und Pflanzen überschüssige Wärme und mindert somit die Leistung des Immunsystems.

Zusammenfassung der Methoden
-Zur Neutralisierung einer Wasserader eignet sich besonders das Kreuz mit gleich langen Balken. Je nach Größe neutralisiert es unterschiedlich große Bereiche. Es ist wichtig, den aktivsten Punkt des Wasserstroms genau zu identifizieren. Das Kreuz beeinflusst ein wesentlich größeres Gebiet, wenn es an diesem Punkt genau nach Norden ausgerichtet wird.
-Zur Neutralisierung einer geologischen Verwerfung empfiehlt sich eine Kombination von Kreuz und Ypsilon.
-Curry- oder Hartmattgitter und weitere Strahlungsphänomene im Raum werden mit einer Kombination aus Kreuz und Ypsilon behandelt, aber auch die fünf horizontalen parallelen Linien können helfen.
-Bei einem Kreuzungssystem sollten zunächst Art und Richtung der Strahlung identifiziert werden. Die Neutralisierung muss dann in mindestens zwei Richtungen erfolgen, am besten mit einer Kombination aus Kreuz und Ypsilon.
-Die Neutralisierung von Satellitenstrahlung gelingt am besten mit der Kombination aus Kreuz und Ypsilon.
-Das Feld eines elektrischen Leiters in der Wand wird durch das Ypsilon oder fünf parallele Linien neutralisiert.
-Für diverse weitere schädliche Einflüsse, die jeweils mit der Rute durch eine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn angezeigt werden, sind die besten geometrischen Muster eine Kombination von Kreuz und Ypsilon.

Unerwünschte Effekte
Körbler hat noch einige Hinweise gegeben, wie man unerwünschte Wechselwirkungen in Innenräumen vermeiden kann:
-Papierkörbe aus Plastik oder Metall sollten durch Körbe aus Naturstoffen ersetzt und an einem sorgfältig gewählten Ort aufgestellt werden.
-Heizkörper mit weniger als fünf Einheiten sollten mit Hilfe von Holzleisten vergrößert werden, bis sie die Größe von neun Einheiten erreicht haben.
-Es empfiehlt sich, Fernsehgeräte und ähnliche Apparate auszuschalten, nachts sollte auch das rote Anzeigelicht gelöscht sein. Tagsüber kann man Fernsehgeräte mit einem Stück Stoff verhüllen, auf den Kreuze und Y-Formen gezeichnet sind. Die besten Wecker sind altmodische mechanische Uhren ohne Elektrizität. Auch auf Radios und Halogenlampen sollte man im Schlafzimmer verzichten.
In Bezug auf Kleidung und Zubehör gibt es ebenfalls einige hilfreiche Regeln:
-Brillenträger sollten auf Material und Form der Gestelle achten. Bei der Auswahl kann die Universalrute helfen, das für die jeweilige Person beste Modell zu finden.
-Mädchen und Frauen tragen oft Haarnadeln aus Metall; hier empfehlen sich Nadeln aus metallfreiem Material.
-Schmuck sollte so gewählt werden, dass Material und Form für den Organismus geeignet sind. Es wäre besser, ihn nur zeitweise zu tragen. In Halsketten empfiehlt es sich, Zwischenglieder aus Plastik einzusetzen. Armbanduhren sollten eher Leder- als Metallbänder haben. Grundsätzlich sind mechanische Uhren günstiger als Quarzuhren. Die bei jungen Menschen so beliebten Ohrringe aus Metall sind durchaus problematisch, denn sie verschieben die elektromagnetische Strahlung in der Umgebung des Kopfes.
-Bei Zahnfüllungen sollten wir Sorge tragen, nicht gleichzeitig Füllungen aus Amalgam und Gold im Mund zu haben. Außerdem sollten Frauen empfängnisverhütende Mittel aus Metall vermeiden.

Sinnvolles Bauen
Die beiden Betttuch-Typen sind durchaus wirkungsvolle Mittel zur Entstörung von belasteten Räumlichkeiten - nur will man natürlich nicht gerne sein schön eingerichtetes Wohnzimmer mit solchen Laken abhängen. Zudem lebe ich in Budapest und stand mehrmals vor dem Problem, dass sich niemand die für ungarische Verhältnisse teuren Tücher leisten kann. Deshalb machte ich mir Gedanken, wie man hier zu anderen Lösungen kommen könnte, wie auch Erich Körbler zu Lebzeiten immer nach der besten realisierbaren Möglichkeit gesucht hatte, um Menschen in ihrem Umfeld zu unterstützen. In diesem Sinne begann ich, Modelle der geometrischen Formen zu entwickeln, die man bereits beim Bau eines Gebäudes in Wand oder Fußboden einarbeiten kann.
In den meisten Fällen lässt sich auch ohne Hilfsmittel durch eine kluge Bauweise ein positives Lebensumfeld schaffen. Wie im ersten Teil dieses Artikels (Hagia Chora Nr. 4) geschildert, ist es sehr wichtig, bei der Wahl eines Bauplatzes die Erdstrahlung und die elektrischen und elektromagnetischen Felder zu berücksichtigen und z.B. die Nähe zu Hochspannungsleitungen, Fernsehsendern, überirdischen Stromleitungen von Straßenbahnen etc. zu meiden. Wohnräume sollten so geplant werden, dass sich die ungünstigen Strahlungen der modernen Heiz- und Elektrogeräte nicht auswirken können, z.B. indem man Badezimmer und Küche, in denen viele Elektrogeräte zum Einsatz kommen, an der den Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmern entgegengesetzten Seite der Wohnung anordnet. Betten, Schreibtische oder Stühle sollten nicht an einer an Küche, Badezimmer oder Toilette angrenzenden Wand stehen, da elektromagnetische Strahlung dünne Wände problemlos durchdringen kann. Besondere Sorgfalt verdienen Kinderzimmer und Sitzecken. Ein Kind ist bereits dann dem Elektrosmog ausgesetzt, wenn ein Computer oder Fernsehgerät an der anderen Wandseite steht. Aufenthaltsorte in der Nähe von nicht abgeschirmten Transformatoren zu schaffen, ist ebenfalls nicht empfehlenswert. Die Baumaterialien spielen bei der Planung eine zentrale Rolle. Wie bei Möbeln gilt auch hier, möglichst wenig Metall zu verwenden. Selbst ein Ort mit optimaler Energie kann durch das stahlverstärkte Betongeländer eines halbrunden Balkons oder eines schrägen Dachfensters ruiniert werden. Aschoff, der einen Bluttest für die Schädigung eines Organismus durch die Umwelt eingeführt hat, entdeckte, dass die Mikrowellenstrahlung in einem belasteten Bereich von Kristallen wie bei einem Laser abgelenkt wird. Der abgelenkte Strahlungsstrom dringt durch die Wände, wird aber von Spiegeln und Fenstern reflektiert. Dies ist als Aschoffs "Spiegeleffekt" bekannt. Wohn-, Arbeits- und Schlafzimmer, die über dem Heizungsraum liegen, sollten gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt werden. Außer in Badezimmern erweist sich eine Fußbodenheizung eher als ungünstig. Eine kluge Planung der Leitungen für die Zentralheizung hält Schlaf-, Arbeits- und Ruheräume frei. Grundsätzlich empfiehlt es sich, beim Schlafen und Arbeiten mindestens einen Meter Abstand zu Radiator-Heizkörpern zu halten. Heizkörper aus Aluminium sind besonders problematisch, da ihre Strahlung Aluminiumallergien hervorrufen oder verstärken kann. Die Bewohner können darauf mit massiven Verdauungsproblemen reagieren, wie die 40-jährige Praxis in Heilverfahren der Psionic Medicine Society England zeigt. Besonders sorgfältig sollten der Verlauf der Stromleitungen und die Lage der Steckdosen geplant werden. Zwar nimmt das Feld der elektrischen Leitungen mit der Entfernung ab, nicht aber das der Strahlung aus den Steckdosen. Sind die Steckdosen in Betthöhe angebracht, ist es schwer, einen guten Schlafplatz zu finden, da die Strahlung den ganzen Raum erfüllt. Es ist nicht ratsam, Matratzen auf den Boden zu legen, weil die Strahlung elektrischer Leiter in der Decke des darunterliegenden Raumes durch den Boden dringt, zumal moderne Gebäude nur dünne Betondecken haben. Die Strahlungsentfernung beträgt hier etwa 60 cm. Eine Möglichkeit, ein Zimmer für die Nacht zu neutralisieren, ist der sogenannte "Netzfreischalter", der sicherstellt, dass keine Spannung von mehr als 3 V übrig bleibt. Ansonsten hilft es auch schon, nachts alle Stecker herauszuziehen. Die Bedingungen unter einer an der Decke angebrachten Halogenlampe mit Transformator sind ebenso ungünstig wie unter einer Hochspannungsleitung mit 380 kV. Die Spannung ist zwar niedriger, aber in der Nähe des Transformators ist das Magnetfeld stärker. Man denke auch an die armen Nachbarn, deren Betten möglicherweise auf der anderen Wandseite stehen! Altes Wissen kommt modernen Bauten zugute All dies bedenkend, müssen wir natürliche Baustoffe guter Qualität und gute Maurer suchen. Das ist nicht einfach, weil heute viel wichtiges Wissen und Können in Vergessenheit geraten ist. Die alten Meister wussten, dass jeder Ziegelstein einen positiven und einen negativen Pol besitzt, und fügten die Steine entsprechend aneinander. Bei der Untersuchung von Jahrhunderte alten Kirchen zeigt die Rute das positive Strahlungsklima durch starke horizontale Schwingungen. Überprüft man ein modernes Gebäude, erhält man andere Ergebnisse, sogar wenn die Baustoffe selbst positive Anzeichen aufweisen. Gleiches gilt für alte Mosaiken. Viele Menschen sind auf ihnen über Jahre hinweggegangen, aber die Steine haben sich nicht verschoben, obwohl sie nicht mit Hilfe von Bindemitteln zusammengefügt wurden. Ein gutes Beispiel ist der Dom zu Münster. Als die zerstörten Wände mit Hilfe der ursprünglichen Steine rekonstruiert wurden, begannen die restaurierten Teile bald zu zerfallen. Man zog schließlich "wissende" alte Meister zu Rate, welche die Steine unter Beachtung ihrer Nord-Südausrichtung, die sie ursprünglich im Steinbruch hatten, erneut vermauern ließen. Wenn Steine ungeordnet aneinandergefügt werden, richten sich die freien Elektronen allmählich nach dem Magnetfeld der Erde aus, was zur Entpolarisierung führt. Aufgrund der reduzierten Energie korrodieren die Steine dann sehr rasch. Durch Anwendung und Weiterentwicklung dieser Verfahren lässt sich auch bei den Wänden und Decken moderner Gebäude eine gute Qualität erreichen.

Die Behandlung von Wänden
Treten trotz richtiger Bauweise und aller Vorsichtsmaßnahmen noch Störfelder auf, kann man auf die Wirkung der beschriebenen geometrischen Formen - Kreuz, Ypsilon und das Zeichen der fünf parallelen Linien - zurückgreifen. Das von mir entwickelte System sieht vor, die Modelle in den Verputz einzusetzen. Das ist baulich einfach zu realisieren und belastet die Inneneinrichtung des Raumes in keiner Weise. Ein Modell stellt ein Kreuz mit gleich langen Balken dar, ein weiteres ein Kreuz mit vier entgegengesetzt angeordneten V-Formen. Letzteres hat eine intensiv energetisierende Wirkung. Die Modelle werden aus PVC hergestellt und mit Kupfer so behandelt, dass ihre entstörende Funktion voll zum Tragen kommt. Beim Verputzen kann man negative Energieeffekte aus der unharmonischen Zusammensetzung von Baumaterial und Mörtel vermeiden, indem man Zeolith in den Mörtel mischt. Es ist ratsam, den Zeolith auf seine abschirmende Wirkung hin zu überprüfen, denn für unterschiedliche Personen sind unterschiedliche Korngrößen geeignet. In den Wandputz sollte feinkörniges Zeolith gemischt werden. Ein Raum von 4 ¥ 5 m Fläche benötigt 1 bis 2,5 Kilogramm. Wenn der Putz nach 24 bis 36 Stunden angetrocknet ist, kann die Oberfläche geprüft werden. Die Rute zeigt, ob und wie die Wände behandelt werden müssen. Eine horizontale Bewegung deutet auf ein störungsfreies Klima. Ansonsten ergibt sich ein vertikaler Ausschlag oder eine Kreisbewegung, was anzeigt, welche der geometrischen Formen zur Umwandlung der Strahlung angebracht werden müssen. Im nächsten Schritt gilt es zu überprüfen, wie viele Kreuze bzw. kombinierte geometrische Muster in welcher Größe in die Wand montiert werden sollen. Auch der richtige Abstand zwischen den Formen erfordert Aufmerksamkeit. Auf einer 4 bis 5 Meter langen Wand können drei Kreuze mit je 25 cm langen Balken angebracht werden. In der Nähe von Fenstern, Türen und Bögen sollte ein Rand von mindestens 25 cm bleiben. Die Entfernung von den Raumecken muss wenigstens 25 cm betragen, da die Energieniveaus der freien Teile der Wand und der Ecken unterschiedlich sind. Dasselbe gilt für den Winkel zwischen Wand und Boden. Auch hier ist ein Freiraum von 25 cm ratsam. Sind mehr geometrische Muster nötig als die hier vorgeschlagenen, sollten sie in Reihen oder Spalten angeordnet werden. Zur Überprüfung der Ergebnisse bewegt man die Rute in einem Abstand von etwa 50 cm zur Wand entlang ihrer Oberfläche. Schwingt die Rute nun horizontal, war unsere Arbeit gut.

Die praktische Durchführung
Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt, wie in der Bauphase eines Gebäudes die geometrischen Formen mit Hilfe der von mir entwickelten Modelle in die Wand eingebaut werden können:
1. Für die Negativformen der geometrischen Muster werden aus Karton Schablonen hergestellt. Zuerst werden die Muster in der richtigen Größe auf den Karton gezeichnet und dann etwa 3 bis 4 mm breit ausgeschnitten.
2. Die Lage der Musterreihe auf der Wand wird mit der Wasserwaage markiert. Danach wird eine Hilfslinie in die Wand geritzt, die die Mitte des Musters markiert.
3. Der Karton wird an dem auf der Hilfslinie markierten Ort befestigt, und das Muster wird mit Hilfe der Schablone in den Verputz geritzt. Die Rille im Verputz sollte 3 mm breit und 3 mm tief sein.
4. Wenn alle Muster in die Wand geritzt sind, wird die Oberfläche mit dem Biotensor überprüft. Wenn nötig, können noch Verbesserungen durchgeführt werden.
5. Wenn das Testergebnis positiv ist, werden die Kunststoff-Modelle der Muster in die Rillen eingesetzt.
6. Bei erneuter Überprüfung schwingt die Rute horizontal mit größerer Intensität.
7. Zuletzt sollte der Maurer die Oberfläche mit einer Mischung aus Mörtel und Zeolith mit kreisförmigen Bewegungen im Uhrzeigersinn glätten.
8. Auch die verwendete Farbe sollte geprüft werden. Viele Farben bestehen aus Kunststoffen, die auch in getrocknetem Zustand unverträgliche Strahlung abgeben. Dasselbe gilt für den Tapetenkleister. Wenn die Wand gestrichen wird, ist es ratsam, Zeolith in die Farbe zu mischen.

Abschirmung von Bodenbelägen
Bei der Planung von Fußböden mit und ohne Heizung müssen verschiedene Faktoren bedacht werden, wie die Strahlung des Fußbodens, der Dämmung und des Klebstoffs. Die jeweiligen Anzeichen vor Ort sagen uns, welche Größe und welches Muster für den Belag gewählt und in welcher Anordnung er verlegt werden sollte. In einigen Räumen genügen kleinere Platten oder Fliesen, (z.B. 10 ¥ 10, 15 ¥ 15 oder 20 ¥ 20 cm), in anderen sind womöglich größere (30 ¥ 30 cm) angebracht. Es ist auch wichtig herauszufinden, ob die Fliesen parallel oder diagonal zu den Wänden verlaufen sollen. Auch das Muster der Fliesen kann folgenreich sein, weil jede Fliese genau wie ein Ziegel eine positive und eine negative Kante aufweist. Sind Material und Muster des Belags schließlich ausgewählt, kann das Abschirmen des Bodens beginnen. Dazu werden entweder Kreuze oder die Kombination von Kreuz und V-Formen in den Beton unter den Fußbodenbelag eingedrückt, bevor die Fliesen darauf verlegt werden. Die beste Lösung ist ein Parkett, das in der herkömmlichen Art verlegt wird, also mit Nut und Feder. In diesem Fall müssen die Kreuze oder ihre Kombination in den Sand zwischen die Querträger gelegt werden. Falls Klebstoff verwendet wird, können die geometrischen Formen in die Ausgleichsmasse gelegt werden. Beim Parkettboden ist auch die Wahl des Holzes wichtig. Einige Menschen ziehen Buche vor, andere Eiche, andere wiederum Esche. Trotz der großen Auswahl an Lacken empfiehlt sich die natürliche Behandlung mit Bienenwachs. Belege aus Kunststoff und Auslegeteppiche sind weniger ratsam, da sie rasch elektrostatisch gesättigt sind. Die Farbe von Fenstern und Türen sollte ebenfalls überprüft werden, weil sie auch in trockenem Zustand unverträglich sein kann. Ist es uns schließlich gelungen, die für das jeweilige Haus am besten geeigneten Stoffe zu wählen, wird es uns der "Geist" des Hauses lohnen und uns die Mühen einer sorgfältigen Überprüfung vergessen lassen.