Kulturkreative
Ausgabe: 29-2008
Shoppen mit gutem Gewissen?
Die „neuen Ökos“ sind da: genussfreundig und technologieorientiert, aber mit Anspruch auf Nachhaltigkeit. So ist es überall im Internet zu lesen. Sie diskutieren als „Utopisten“ über den Ökostromwechsel oder rappen den Karmakonsum-Rap, die Hymne eines Öko-Portals. Die Wirtschaftsjournalistin Nadja Rosmann fragt sich auf ihrem Streifzug durch die LOHAS-Portale, ob grüner Konsum bereits der vielbeschworene kulturkreative Wandel ist.
Ausgabe: 21-2005
Mit anderen Augen sehen
Unser räumliches Vorstellungsvermögen kann nicht nur Lebensräume ganzheitlich fassen. -Heiner Benking sieht auch das Denken als Teil des Lebensraums, der einer -Heilung und Erdung bedarf. Mit dreidimensio-nalen Modellen zeigt er Wege zu einer nachvollziehbaren Pragmatik und Ethik und macht die Verbundenheit in unserem "Welthaus" begreifbar.
Ausgabe: 20-2005
Das Wunderbare liegt im Faktischen
Die Welt als lebendig zu begreifen ist ein Kernpunkt des sonst so vielschichtigen kulturell kreativen Weltbilds. Doch was bedeutet das? Der Künstler Herman Prigann meint in seinem herausfordernden Beitrag, dass es nicht sinnvoll ist, das Wunderbare, das Rätsel des Lebens, in einer Realität hinter den Dingen zu suchen, sunder das Wunderbare der Wirklichkeit ohne Umwege anzunehmen.
Ausgabe: 17-2003

Lyrischer Ausdruck,kritisches Engagement,transformative Aktion
Bei Herman Priganns Symposium "Ökologische Ästhetik" an der Akademie der Künste in Berlin lernten wir jüngst Tim Collins kennen, der dort sein faszinierendes künstlerisch-ökologisch-soziales Projekt "3 Rivers 2nd Nature" vorstellte (http://3r2n.cfa.cmu.edu/). In diesem Aufsatz gibt er einen Überblick über das lebendige, kulturell kreative Gebiet von Kunst, die sich dem ökologischen und sozialen Wandel verschrieben hat.
Ausgabe: 15-2003
An der Grenzen der Aufklärung
Der im Westen seit der Aufklärung vorherrschende Materialismus hat in den Menschen ein spirituelles Vakuum entstehen lassen, das zu füllen sich sehr verschiedene Ansätze bemühen: Totalitäre, esoterische und emanzipative Angebote stehen in bunter Mischung nebeneinander. Kann es gelingen, Religion und Emanzipation in einer neuen Synthese zusammenzuführen?
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